Wie ich hier berichtete stellte die IPA internationale Presse Agentur sowie der ehemalige Verbraucherschützer Thorsten Trejtnar den Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen mich, da ihm meine Berichterstattung nicht gefiel. Unter anderem bezeichnete ich ihn sowie den mittlerweile in Auflösung befindlichen Verein "Nicht-Abzocken e.V." als Erfüllungsgehilfen der Abofallenbetreiber.
Das Landgericht Bielefeld wies nun diesen Antrag nach mündlicher Verhandlung vollinhaltlich zurück, die Gegenseite trägt 100% der Kosten. Sobald mir das Urteil in Schriftform vorliegt werde ich es hier im Blog selbstverständlich einstellen.
Aufgrund der nun -auch im Termin- bekanntgewordenen äusserst brisanten Details rund um die Verflechtung des Thorsten Trejtnar sowie dem Verein "Nicht-Abzocken e.V." zu Xxxxxxx Xxxxxx wird es einen ausführlichen und detaillierten Prozessbericht geben, der exakt das aufdeckt und beweist, was von vielen bereits vermutet wurde.
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Mittwoch, 4. Juli 2012
IPA internationale Presseagentur ./. Frickemeier: Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen mich vollinhaltlich abgewiesen
IPA internationale Presse Agentur: der neue Geschäftsführer heißt Thorsten Trejtnar
IPA Internationale Presse Agentur GmbH, Frankfurt am Main, Schenckstraße 6, 60489 Frankfurt am Main. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 04.07.2007, mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung vom 04.05.2012 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages, insbesondere die Änderung in § 1 (Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung von Wiesbaden (bisher Amtsgericht Wiesbaden HRB 24843) nach Frankfurt am Main und § 2 (Gegenstand des Unternehmens) sowie 6 (Geschäftsführer) beschlossen. Geschäftsanschrift: Schenckstraße 6, 60489 Frankfurt am Main. Gegenstand: Der Betrieb einer international tätigen Presseagentur, jegliches Verlagsgeschäft, die Vermittlung von Anzeigenkunden sowie Verkaufsförderungen für Verlagsprodukte. Webdesign, Domainhosting. Die Optimierung von Suchmaschinen, die Erstellung von Homepages, die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit sog. Startup Paketen, die Hilfeleistung beim Rückruf von ins Internet gestellten Daten (Reputation), die Hilfeleistung gegen sog. Internet-Mobbing. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer: Kraus, Daniel, Karlsruhe, *27.10.1981. Geschäftsführer: Trejtnar, Thorsten Alfred, Frankfurt am Main, *18.09.1969, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Quelle: Handelsregister.de
Freitag, 29. Juni 2012
BinLayer GmbH: erneuter Wechsel in der Führungsriege
Erneuter Wechsel in der Führungsriege der BinLayer GmbH, wie das Unternehmensregister mitteilt. Dort heißt es wie folgt:
BinLayer GmbH, Oberhaching, Landkreis München, Bajuwarenring 12, 82041 Oberhaching. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Wendt, Andre, Dresden, *24.10.1967. Bestellt: Geschäftsführer: Joder, Sven, Fürth, *22.04.1988; Tschon, Viktoria, Puchheim, *02.09.1982, jeweils einzelvertretungsberechtigt.Quelle: Unternehmensregister
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Dienstag, 26. Juni 2012
TV-Empfehlung: "Die unseriösen Geschäfte des Michael Burat"
Stern TV titelt heute wie folgt (Auszug):
Lesenswert hierzu: Der Burat-Prozess (1 Ws 29/09)
"Jetzt musste sich der Abofallenbetreiber vor Gericht wegen gewerbsmäßigen Betrugs in besonders schwerem Fall verantworten. Das Urteil: Eine Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und eine Geldstrafe von 25.000 Euro. Nun will er gegen das Urteil Einspruch einlegen. Die unseriösen Geschäfte des Michael Burat: Eines der Themen bei stern TV."Quelle: Stern TV, via Abzocknews
Lesenswert hierzu: Der Burat-Prozess (1 Ws 29/09)
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Freitag, 22. Juni 2012
Herforder Fall, Wiener Ermittlungen: Betreiber von Internet-Abofallen im Blick
Herford/Wien (jwl). Von Herford aus wurde deutschlandweit Geld für
Internet-Abofallen eingetrieben. Gleichzeitig gibt es Verbindungen zu
der illegalen Film-Plattform kino.to, deren Betreiber gerade verurteilt
wurde. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und die Staatsanwaltschaft
Hannover ermitteln.
Quelle & vollständiger Artikel: Neue Westfälische Zeitung
Quelle & vollständiger Artikel: Neue Westfälische Zeitung
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Montag, 18. Juni 2012
kino.to: "Das Mastermind dahinter sitzt irgendwo in Wien"
Das letzte kino.to-Urteil mit der Verurteilung des "Betreibers" von kino.to führte nun offensichtlich dazu, dass man auch in Österreich hellhörig wurde. Sogar einen TV-Bericht gab es nun im ORF. Hier geht es konkret um (Zitat): "österreichische Mittäter" - es gäbe eine heiße Spur, der nun nachgegangen würde.
Weiterhin heißt es im TV-Beitrag wörtlich: "In Österreich wird es frühestens im Herbst zu einer Anklage kommen".
Lesenswert sind die Artikel aus Österreich dennoch:
Einfach unter "Inside-Megadownloads durchsuchen" den Namen Fritzmann eingeben.
Weiterhin heißt es im TV-Beitrag wörtlich: "In Österreich wird es frühestens im Herbst zu einer Anklage kommen".
Lesenswert sind die Artikel aus Österreich dennoch:
- Heimische Hintermänner? Kino.to: Spur führt auch nach Österreich
- Rechtsanwalt vermutet Kino.to-Mittäter in Österreich
- Fernsehbeitrag (ORF) zum Thema kino.to
Einfach unter "Inside-Megadownloads durchsuchen" den Namen Fritzmann eingeben.
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Sonntag, 17. Juni 2012
Novaflat: trotz Kündigung in der Testphase Rechnungsversand
Anfang Mai berichtete ich hier über Novaflat - mit dem Ergebnis, dass die Verantwortlichen mir "Spekulation, Vermutung und Populismus" vorwarfen. Heute informierte mich ein Leser dieses Blogs darüber, dass er bei Novaflat zwar angemeldet, diese Anmeldung aber sehr zeitnah wieder widerrufen hätte, da das Angebot nicht seinen Anforderungen entsprach. Zwei Versuche, etwas herunterzuladen, hat der User abgebrochen - und darauf direkt per Mail gekündigt. Anstatt einer Kündigungsbestätigung erhielt er nun eine Rechnung:
Auch der weitere Schriftverkehr des Users mit dem Support von Novaflat liegt mir vor.
Auf explizite Nachfrage wurde dem User erklärt, dass bei Novaflat keine Kündigung eingegangen sei. Eine gewünschte Kopie der Mail samt Header konnte der User nicht vorlegen, da er das Support-Formular für die Kündigung während der Testphase gebrauchte.
Stattdessen heißt es seitens Novaflat wie folgt:
"Leider sind Sie schon als Premiumuser gebucht. Mit der Annahme unserer AGB/Kundeninfo haben Sie sich bei der Anmeldung einverstanden erklaert und sind somit den entsprechenden Vertrag eingegangen.
Irgendwie kommt mir diese Praxis sehr bekannt vor. Schaut man sich dann noch die Personalien an, die für Novaflat mittel- oder unmittelbar verantwortlich zeichnen, so kann wohl von "Spekulation, Vermutung und Populismus" keine Rede mehr sein.
Auch der weitere Schriftverkehr des Users mit dem Support von Novaflat liegt mir vor.
Auf explizite Nachfrage wurde dem User erklärt, dass bei Novaflat keine Kündigung eingegangen sei. Eine gewünschte Kopie der Mail samt Header konnte der User nicht vorlegen, da er das Support-Formular für die Kündigung während der Testphase gebrauchte.
Stattdessen heißt es seitens Novaflat wie folgt:
"Leider sind Sie schon als Premiumuser gebucht. Mit der Annahme unserer AGB/Kundeninfo haben Sie sich bei der Anmeldung einverstanden erklaert und sind somit den entsprechenden Vertrag eingegangen.
Wir
bedauern, aber Ihren Account koennen wir nur zum Ende Ihrer
Premiummitgliedschaft bereits jetzt als gekuendigt vermerken. Dies
entbindet Sie jedoch nicht von der Zahlung der fälligen Rechnung.
Weitere Fragen? Gerne jederzeit per Email
"Irgendwie kommt mir diese Praxis sehr bekannt vor. Schaut man sich dann noch die Personalien an, die für Novaflat mittel- oder unmittelbar verantwortlich zeichnen, so kann wohl von "Spekulation, Vermutung und Populismus" keine Rede mehr sein.
Freitag, 15. Juni 2012
Landeskriminalamt warnt vor "Badesalz"-Drogen
Eine neue Variante aus der Gruppe der sogenannten Badesalz-Drogen
verbreitet Angst und Schrecken: Die extremen Cocktails aus mehr als 200
verschiedenen Substanzen lösen Gewaltexzesse aus, die zu grauenhafter
Selbstverstümmelung und vermutlich sogar zu Kannibalismus führen können.
Quelle & vollständiger Artikel: Focus-Online
Zum Thema "Badesalz" habe ich in diesem Blog unter anderem hier, hier und hier berichtet.
Quelle & vollständiger Artikel: Focus-Online
Zum Thema "Badesalz" habe ich in diesem Blog unter anderem hier, hier und hier berichtet.
...
Landeskriminalamt warnt vor psychoaktiven Substanzen: Neue Horror-Partydroge macht extrem aggressiv - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/landeskriminalamt-warnt-vor-neuen-psychoaktiven-substanzen-horror-partydroge-macht-extrem-aggressiv_aid_767740.html
Landeskriminalamt warnt vor psychoaktiven Substanzen: Neue Horror-Partydroge macht extrem aggressiv - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/landeskriminalamt-warnt-vor-neuen-psychoaktiven-substanzen-horror-partydroge-macht-extrem-aggressiv_aid_767740.html
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Donnerstag, 14. Juni 2012
kino.to: Spiegel Online bringt es auf den Punkt - und thematisiert Fritzmann
Unter der Überschrift "Wie kino.to Millionen verdiente" erschien heute ein sehr interessanter Artikel bei Spiegel Online. Endlich wurde die Gretchenfrage gestellt, deren Antwort ich hier im Blog fast schon gebetsmühlenartig gegeben habe. Die Frage lautet: Wer sind eigentlich die Hintermänner?
Spiegel Online hat offenbar eine Antwort auf diese Frage gefunden - und führt unter anderem wie folgt aus:
Man könnte fast den Eindruck haben, der Spiegel-Redakteur hätte in meinem Blog gestöbert. Wäre ja nicht die schlechteste Wahl gewesen, denn Dr. Robert Fritzmann und seinen "kleinen Prinzen" Valentin Fritzmann thematisiere ich hier immerhin schon seit Bestehen meines Blogs. Ein weiterer Auszug aus dem Spiegel-Artikel sei noch gestattet:
Quelle & vollständiger Artikel: Spiegel Online
Die einzige Frage, die ich mir -seit langer Zeit bereits- stelle: warum sitzt ein Valentin Fritzmann eigentlich noch nicht in Untersuchungshaft?
Spiegel Online hat offenbar eine Antwort auf diese Frage gefunden - und führt unter anderem wie folgt aus:
"Das System rechnet sich, und das liegt vor allem an einem Werbekunden: Firstload, einem kostenpflichtigen Usenet-Zugang. Die Firmennamen wechseln, ebenso der Firmensitz, aber dahinter stecken offenbar immer Vater und Sohn F. aus Wien. Die F.s wurden in der Vergangenheit mit dubiosen Internet-Geschäften und Abofallen in Verbindung gebracht, Hunderte Anzeigen gingen ein, wie das Schweizer Fernsehen berichtete. Allein im ersten Jahr zahlt eine Blue Byte FZE 1,5 Millionen Euro für Firstload-Werbung auf kino.to, über die Verimount FZE LLC gibt es 21.000 Euro für archiv.to. In den folgenden Jahren fließt noch viel mehr Geld."
Man könnte fast den Eindruck haben, der Spiegel-Redakteur hätte in meinem Blog gestöbert. Wäre ja nicht die schlechteste Wahl gewesen, denn Dr. Robert Fritzmann und seinen "kleinen Prinzen" Valentin Fritzmann thematisiere ich hier immerhin schon seit Bestehen meines Blogs. Ein weiterer Auszug aus dem Spiegel-Artikel sei noch gestattet:
"Auch soll Dirk B. zu einem Treffen mit seinem wichtigen Werbepartner nach Wien gereist sein, sagt einer der Beschuldigten aus. Im Prozess gegen den Serverbeschaffer erklärte die Anklage, es handele sich bei Michael H. nicht um den großen Hintermann. Das sei vielmehr F. junior. Auch bei den Nachfolgeseiten gebe es Werbung für Produkte der F.'s. Man habe es mit einer "zentral gesteuerten Internetmafiastruktur" zu tun. Offenbar sind nicht nur die Firmen im EU-Ausland registriert, auch F. senior hält sich wohl im Ausland auf, dem Zugriff der Justiz entzogen."
Quelle & vollständiger Artikel: Spiegel Online
Die einzige Frage, die ich mir -seit langer Zeit bereits- stelle: warum sitzt ein Valentin Fritzmann eigentlich noch nicht in Untersuchungshaft?
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kino.to-Urteil: Vier Jahre und sechs Monate Haft für Dirk B.
Zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten ist am Donnerstag
der Gründer und Betreiber des illegalen Internetfilmportals Kino.to
verurteilt worden. Zudem muss Dirk B. nach dem Urteil der
Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Leipzig bis zu 3,7 Millionen
Euro an den Staat abführen, die er über seine spanische Firma mit
Werbung bei Kino.to eingenommen hat.
Quelle & vollständiger Artikel: Spiegel Online
Quelle & vollständiger Artikel: Spiegel Online
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Dienstag, 12. Juni 2012
6 0 214/12: Terminhinweis IPA internationale Presseagentur ./. Frickemeier
Das Landgericht Bielefeld hat beschlossen, dass im Einstweiligen Verfügungsverfahren gegen mich nicht ohne mündliche Verhandlung entschieden werden soll.
Termin zur mündlichen Verhandlung über den Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verffügung wird bestimmt auf
Dienstag, 03.07.2012, 15.00 Uhr
Erdgeschoss, Sitzungssaal 18, Niederwall 71, 33602 BielefeldFolgende Artikel in chronologischer Reihenfolge könnten für Sie in diesem Zusammenhang ebenfalls interessant sein:
Samstag, 9. Juni 2012
Der Weg des Abofallen-Geldes
Einen interessanten Artikel gibt es heute in der Neuen Westfälischen Zeitung. Dort heißt es unter anderem:
Quelle & vollständiger Artikel: Neue Westfälische Zeitung
"Die Seite Kino.to, auf der Raubkopien von Filmen gezeigt wurden, hatte Millionen Nutzer und gehörte bis zu ihrer Sperrung durch die Generalstaatsanwaltschaft Dresden zu den Top 50 der meistgeklickten deutschen Internet-Seiten. Als Schlüsselfigur gilt hier und auch in dem Herforder Verfahren ein Geschäftsmann aus Wien."
Quelle & vollständiger Artikel: Neue Westfälische Zeitung
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kino.to: Pressemitteilung der GVU
Auszug aus der Pressemitteilung der GVU zum aktuellen Prozess gegen den "Chef" von kino.to:
Quelle & vollständige Pressemitteilung: GVU
Hin und wieder werde ich gefragt, warum ich "Chef" in Anführungszeichen setze. Nun, die Frage kann sich der geneigte Leser eigentlich selbst beantworten, wenn er sich folgende Frage stellt:
Hierzu möge man sich die Prozessberichte genau anschauen und sich die Vita der bisher Verurteilten zu Gemüte führen. Gerade und insbesondere in Hinblick auf die finanziellen Gegebenheiten, die zu Beginn vorherrschten. Dämmerts?
"Laut Anklageschrift, die Dirk B. am 6. Juni 2012 als zutreffend bestätigt hat, war es vorrangiges Ziel der kino.to-Gruppe, sich eine ständige Einnahmequelle durch den Betrieb von kino.to zu schaffen. Die erforderlichen Einnahmen erzielten sie durch Werbung - insbesondere für Abofallen sowie andere dubiose Angebote und durch Provisionen für die Gestattung von Werbung. Dabei nahmen sie billigend in Kauf, dass durch die massenhafte und kostenlose Verbreitung von nahezu allen verfügbaren urheberrechtlich geschützten Filmwerken durch kino.to der Schutz der Urheberrechte im gesamten deutschsprachigen Raum dauerhaft ausgehört wurde."
Quelle & vollständige Pressemitteilung: GVU
Hin und wieder werde ich gefragt, warum ich "Chef" in Anführungszeichen setze. Nun, die Frage kann sich der geneigte Leser eigentlich selbst beantworten, wenn er sich folgende Frage stellt:
Wäre kino.to ohne das Geld eines Valentin Fritzmann überhaupt möglich gewesen?
Hierzu möge man sich die Prozessberichte genau anschauen und sich die Vita der bisher Verurteilten zu Gemüte führen. Gerade und insbesondere in Hinblick auf die finanziellen Gegebenheiten, die zu Beginn vorherrschten. Dämmerts?
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Freitag, 8. Juni 2012
kino.to: Serverumzug - oder: was lange währt, wird endlich gut!
![]() |
| Screenshot kino.to |
Ob sich die StA und/oder die GVU bei den beiden Hackern bedankt hat und, falls ja, in welcher Form, wurde leider nicht mitgeteilt.
Donnerstag, 7. Juni 2012
Aus 11 O 113/12 wird 6 O 214/12
Wie zu erwarten war wurde das anhängige Verfahren auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen mich von Stuttgart nach Bielefeld verwiesen:
Ich berichtete hier bereits über die Angelegenheit und freue mich auf das, was nun vor dem Landgericht Bielefeld Gehör finden wird und werde weiter berichten.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
in dem einstweiligen Verfügungsverfahren ipa Internationale Presse Agentur u.a. gegen Frickemeier wird mitgeteilt, dass die Sache 11 0 113/12 (Landgericht Stuttgart) hier unter der Geschäftsnummer 60214/12 übernommen wurde.
Ich berichtete hier bereits über die Angelegenheit und freue mich auf das, was nun vor dem Landgericht Bielefeld Gehör finden wird und werde weiter berichten.
Freitag, 1. Juni 2012
Aufgrund zahlreicher Nachfragen: Na klar gibts den Fritzmann aus Wien im Interview!
Immer wieder erreichen mich Leserbriefe, in denen nachgefragt wird, ob es nicht auch TV-Beiträge über die Abofallen-Abzocker aus Wien, namentlich: Dr. Robert Fritzmann und seinem "kleinen Prinzen" und Sohnemann Valentin gibt. Dem Schweizer Fernsehen ist es bereits im Jahre 2006 gelungen, Dr. Robert Fritzmann vor die Kamera zu bekommen und zu seiner damaligen Abofalle "simsen.de" zu befragen. Der Beitrag ist nach wie vor verfügbar - viel Spaß damit!
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=0116d31b-6479-4cb0-9c40-37c93011874f
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=0116d31b-6479-4cb0-9c40-37c93011874f
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Mittwoch, 30. Mai 2012
kino.to: Interview mit den Hackern pin3apple & chomik
Im Kampf gegen die Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials
hatten die Strafverfolger 2011 die Schließung des Download- und
Streaming-Portals kino.to als schönen Erfolg gefeiert. Doch nun befindet
sich die Adresse kino.to nicht mehr unter der Kontrolle der Fahnder,
sondern wurde von Hackern stibitzt. Ich berichtete hier und hier darüber - und freue mich darüber, dass die beiden Hacker nun für ein Interview zur Verfügung standen:
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Mit der Übernahme der kino.to-Domain haben Sie ja mächtig für Furore gesorgt und die Ermittlungsbehörden vorgeführt. Immerhin haben Sie sich "mal eben so" einer Website bemächtigt, die unter der Kontrolle der Ermittlungsbehörden stand. Was hat Sie dazu bewogen?
Gerne machen wir das Interview alleine schon weil es uns wichtig ist zu zeigen, dass es auch „Hacker“ auf der Welt gibt die nicht böse sind. Wir sind eigentlich durch einen kleinen Zufall auf die Kino.to Domain gekommen, welcher es war möchten wir nicht verraten. Da die Domain aber dann so vor uns lag wollten wir sie natürlich nicht jedermann überlassen.
Haben Sie keinen Gedanken daran verschwendet, die "erbeutete" Domain zu Geld zu machen? Immerhin ist gerade die Seite kino.to doch ein Projekt gewesen, welches Millionen abgeworfen hat.
Nein, unser Ziel war es nie damit Geld zu machen!
Sicher gab es viele Interessenten für die Domain. Gab es auch konkrete Angebote? Und falls ja, in welcher Form?
Wir haben viele Angebote bekommen für die Domain. Ich denke es waren ca. 10 mit den Inhalt das wir verkaufen sollen und gefühlte 1000 mit „Wollt Ihr nicht meine Werbung schalten?“.
Das Hijacking der Domain ist ja nach Ihrem eigenen Bekunden simpel - und somit theoretisch für jedermann durchführbar gewesen. Wer hat denn hier derart unverantwortlich geschlampt?
Hmm, das können wir natürlich nicht genau sagen. Aber wir gehen davon aus das die Administratoren der StA ein wenig unvorsichtig waren oder eher sich nicht wirklich darum gekümmert haben.
Haben GVU und Staatsanwaltschaft bereits Kontakt zu Ihnen aufgenommen?
Wir haben selbst schon, über Lars Sobiraj von Gulli.com (Danke nochmal!), Kontakt mit der GVU aufgenommen. Leider hat sich Dresden noch nicht gemeldet, woran das liegt wissen wir selbst nicht.
Wie beurteilen Sie persönlich den Bust von kino.to und deren vermeintlichen Betreiber?
Kein Kommentar
Die Domainübernahme durch Sie ging durch alle Medien und erzeugte internationales Interesse. Gerade die Fairness, die eigentliche Meldung der Kriminalpolizei online zu lassen und diese lediglich zu ergänzen um auf die Sicherheitslücke aufmerksam zu machen hat Sympathie hervorgerufen. Zeitgleich tadeln manche den (anfangs) versteckten Besucherzähler und verweisen hier auf den Datenschutz. Was hat es damit auf sich?
Zum einen, man glaubt es kaum, waren wir zum Anfang der Übernahme etwas gestresst, Kino.to übernehmen UND dabei Bayern vs. Chelsea zu schauen ist halt doch zu viel... Daher haben wir uns zum Anfang auch keine Gedanken über den Statcounter gemacht sondern ihn einfach erst mal eingebaut. Auch aus dem Interesse heraus wie viele Menschen so am Tag auf die Website gehen. Es war erstaunlich selbst ohne Hack waren es ca. 10.000 Menschen. Später haben wir ihn natürlich öffentlich gesetzt.
pin3apple & chomik - Ihre Identitäten werden Sie sicherlich auch weiterhin zu schützen wissen. Dennoch die Frage: mit wem hat man es unter diesen Pseudonymen eigentlich zu tun? Beschreiben Sie doch mal, was Sie sonst so treiben, wenn Sie nicht gerade eine der bekanntesten Websites "übernehmen", um eine Sicherheitslücke aufzudecken ;-)
Also damals im Feriencamp haben... Ne im Ernst dazu wollen wir erst mal nicht zu erzählen. Ansonsten machen wir das übliche Arbeiten, Lernen, Essen, Schlafen, PC-Spielen etc.
Möchten Sie uns sonst noch etwas mitteilen?
Für Tägliche Updates folgt uns auf Twitter! @pin3apple_pwns
Gerne machen wir das Interview alleine schon weil es uns wichtig ist zu zeigen, dass es auch „Hacker“ auf der Welt gibt die nicht böse sind. Wir sind eigentlich durch einen kleinen Zufall auf die Kino.to Domain gekommen, welcher es war möchten wir nicht verraten. Da die Domain aber dann so vor uns lag wollten wir sie natürlich nicht jedermann überlassen.
Haben Sie keinen Gedanken daran verschwendet, die "erbeutete" Domain zu Geld zu machen? Immerhin ist gerade die Seite kino.to doch ein Projekt gewesen, welches Millionen abgeworfen hat.
Nein, unser Ziel war es nie damit Geld zu machen!
Sicher gab es viele Interessenten für die Domain. Gab es auch konkrete Angebote? Und falls ja, in welcher Form?
Wir haben viele Angebote bekommen für die Domain. Ich denke es waren ca. 10 mit den Inhalt das wir verkaufen sollen und gefühlte 1000 mit „Wollt Ihr nicht meine Werbung schalten?“.
Das Hijacking der Domain ist ja nach Ihrem eigenen Bekunden simpel - und somit theoretisch für jedermann durchführbar gewesen. Wer hat denn hier derart unverantwortlich geschlampt?
Hmm, das können wir natürlich nicht genau sagen. Aber wir gehen davon aus das die Administratoren der StA ein wenig unvorsichtig waren oder eher sich nicht wirklich darum gekümmert haben.
Haben GVU und Staatsanwaltschaft bereits Kontakt zu Ihnen aufgenommen?
Wir haben selbst schon, über Lars Sobiraj von Gulli.com (Danke nochmal!), Kontakt mit der GVU aufgenommen. Leider hat sich Dresden noch nicht gemeldet, woran das liegt wissen wir selbst nicht.
Wie beurteilen Sie persönlich den Bust von kino.to und deren vermeintlichen Betreiber?
Kein Kommentar
Die Domainübernahme durch Sie ging durch alle Medien und erzeugte internationales Interesse. Gerade die Fairness, die eigentliche Meldung der Kriminalpolizei online zu lassen und diese lediglich zu ergänzen um auf die Sicherheitslücke aufmerksam zu machen hat Sympathie hervorgerufen. Zeitgleich tadeln manche den (anfangs) versteckten Besucherzähler und verweisen hier auf den Datenschutz. Was hat es damit auf sich?
Zum einen, man glaubt es kaum, waren wir zum Anfang der Übernahme etwas gestresst, Kino.to übernehmen UND dabei Bayern vs. Chelsea zu schauen ist halt doch zu viel... Daher haben wir uns zum Anfang auch keine Gedanken über den Statcounter gemacht sondern ihn einfach erst mal eingebaut. Auch aus dem Interesse heraus wie viele Menschen so am Tag auf die Website gehen. Es war erstaunlich selbst ohne Hack waren es ca. 10.000 Menschen. Später haben wir ihn natürlich öffentlich gesetzt.
pin3apple & chomik - Ihre Identitäten werden Sie sicherlich auch weiterhin zu schützen wissen. Dennoch die Frage: mit wem hat man es unter diesen Pseudonymen eigentlich zu tun? Beschreiben Sie doch mal, was Sie sonst so treiben, wenn Sie nicht gerade eine der bekanntesten Websites "übernehmen", um eine Sicherheitslücke aufzudecken ;-)
Also damals im Feriencamp haben... Ne im Ernst dazu wollen wir erst mal nicht zu erzählen. Ansonsten machen wir das übliche Arbeiten, Lernen, Essen, Schlafen, PC-Spielen etc.
Möchten Sie uns sonst noch etwas mitteilen?
Für Tägliche Updates folgt uns auf Twitter! @pin3apple_pwns
Vielen Dank für das Interview - und weiterhin viel Erfolg!
Sonntag, 27. Mai 2012
kino.to: This page is currently under a DDoS attack **UPDATE**
Beim Aufruf der Seite kino.to tut sich erneut Spannendes. Anstatt der Hinweisseite der Kriminalpolizei mit nachträglicher Veränderung durch zwei Hacker (ich berichtete hier darüber) erscheint nun eine vollkommen neue Seite auf der mitgeteilt wird, dass die Seite derzeit unter einer DDoS-Attacke stehen würde.
Interessant: nun wird auch gleich noch schick ein Werbebanner dargestellt, der zu der Seite Cinipac.com führt. Hier stellt sich das "Unternehmen" wie folgt dar (Auszug):
In diesem Zusammenhang ist ein Blick auf den Server recht interessant. Insbesondere natürlich die 81 weiteren Domains, die den gleichen Nameserver benutzen:
Ein älteres, aber lesenswertes Interview mit dem Firmengründer von Cinipac, Sebastian Kessler, gibt es hier.
Mal schauen, was sich in den nächsten Tagen hier noch zu tun wird - und wie Behörden und GVU darauf reagieren werden. Ich hole schon mal die Chips ;-)
![]() |
| Screenshot |
Interessant: nun wird auch gleich noch schick ein Werbebanner dargestellt, der zu der Seite Cinipac.com führt. Hier stellt sich das "Unternehmen" wie folgt dar (Auszug):
"Unser, seit 2008 in der Republik of Panama registriertes, Unternehmen bietet verschiedene Offshore Dienstleistungen an. Dazu gehören shared Webspace, Domains, Virtuelle Private Server, dedicated Server und VPN Dienstleistungen."
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| Screenshot |
![]() |
| Quelle: robtex |
Mal schauen, was sich in den nächsten Tagen hier noch zu tun wird - und wie Behörden und GVU darauf reagieren werden. Ich hole schon mal die Chips ;-)
Update 28.05., 00.28: pin3apple hat sowohl hier als Kommentator, als auch auf kino.to den Grund mitgeteilt, warum die kino.to-Seite verändert wurde, wie im Beitrag von mir dargestellt. Auch erreichte mich soeben eine Mail von pin3apple mit der Bitte um Überarbeitung meines Artikels, denn die Website von kino.to sei NICHT erneut gehackt worden. Dieser Bitte komme ich selbstverständlich gerne nach - auch, wenn ich mit keiner Silbe von einem erneuten Hack geschrieben, sondern lediglich auf die Veränderung hingewiesen habe.
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Dienstag, 22. Mai 2012
In eigener Sache: Anonymous bitte nochmal melden!
Vor einigen Tagen erhielt ich einen Kommentar in diesem Blog, in dem mich der Verfasser bat, diesen Kommentar nicht freizuschalten.
Er enthielt interessante Informationen, die ich derzeit verifziere. Da ich die eine oder andere Rückfrage inhaltlicher Natur habe würde ich mich freuen, wenn sich der "Anonymous" noch einmal melden und mir eine Mailadresse (gerne auch anonymer Natur) mitteilen würde, damit ich mit ihm in Kontakt treten kann.
Die Anonymität wird selbstverständlich auch weiterhin zugesichert.
Er enthielt interessante Informationen, die ich derzeit verifziere. Da ich die eine oder andere Rückfrage inhaltlicher Natur habe würde ich mich freuen, wenn sich der "Anonymous" noch einmal melden und mir eine Mailadresse (gerne auch anonymer Natur) mitteilen würde, damit ich mit ihm in Kontakt treten kann.
Die Anonymität wird selbstverständlich auch weiterhin zugesichert.
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2. Prozesstag in Sachen kino.to: Vermeintlicher Gründer und Chef schweigt zu Vorwürfen
Wie die Leipziger Volkszeitung heute berichtet schwieg der vermeintliche Gründer und Chef von kino.to auch heute am zweiten Verhandlungstag vor Gericht. Lediglich zu seinem persönlichen Werdegang äusserte er sich. Seine Äusserungen zu den konkreten Vorwürfen werden nun für den nächsten Prozesstag am 06. Juni 2012 erwartet.
Den Bericht der Leipziger Volkszeitung gibt es hier.
Den Bericht der Leipziger Volkszeitung gibt es hier.
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