Freitag, 28. August 2009

Mailflut - und Antworten auf häufig gestellte Fragen

In diesem Beitrag möchte ich der Flut an Mails gerecht werden, die mich derzeit erreichen und die gestellten Fragen beantworten. Hier werde ich immer mal wieder aktualisieren, und bemühe mich, so schnell als möglich zu antworten. Sensible Mails beantworte ich nach wie vor persönlich, pauschale Fragen und deren Antworten finden sich also hier.

Ich habe Ihnen eine Mail mit Infos zu X, Y, Z geschickt. Warum haben Sie die noch nicht veröffentlicht?
Weil ich nicht auf dem Baum schlafe und die Angaben zunächst recherchieren werde, bevor ich sie veröffentliche. Das hat mit einem gesunden Misstrauen zu tun, denn die Abzockbranche versucht gerne mal, durch gezielte Falschinformationen dafür zu sorgen, daß sich die Abmahnanwälte freuen würden, wenn ich den falschen Informationen folgen würde, um mich letztlich als unglaubwürdig darstellen zu lassen.

Wie genau soll ich mich denn verhalten, wenn ich Post von Collector, der L & H GmbH oder aktuell von der ProInkasso bekomme? Manche Kommentare lesen sich so, daß das alles rechtens sei?
Ihnen muss bewusst sein, daß hier die Nutzlosbranche mitliest und die Möglichkeit, anonym Kommentare zu verfassen ausnutzt, um die bekannte Mahn- und Drohkulisse weiterhin zu transportieren um Interessierte doch noch zum Zahlen zu bewegen. Grundsätzlich sollten Sie NICHT auf die Mahnungen und Einschüchterungsversuche reagieren, egal, ob sie nun von einem Inkasso-Unternehmen oder gar dem ach so wichtigen "Rechtsanawalt" Ralf Hasenbäumer kommen. Ignorieren Sie die Post! Es ist bislang kein einziger Fall bekannt, in dem Megadownloads einen Kunden vor den Kadi zog - wohlwissend der Tatsache, daß eine Klage definitiv abgewiesen würde. Sie brauchen erst DANN reagieren, wenn Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten sollten. Auch ein solcher wurde meiner Kenntnis nach bis heute NICHT erlassen. Lassen Sie sich von den Mahnschreiben einfach nicht beeindrucken und studieren Sie einfach das Internet, die Printmedien und die Fernsehbeiträge zum Thema Megadownloads. Die sprechen für sich!

Wie kann ich dazu beitragen, dem Treiben ein Ende zu bereiten?
Sollten Sie abgezockt worden sein, so empfehle ich, sich der Staatsanwaltschaft Hannover als Zeuge zur Verfügung zu stellen, die aktuell gegen die L & H GmbH in Sachen Megadownloads ermittelt. Weiterhin sollten Sie sich an die in dem Mahnschreiben angegebenen Bank wenden und mitteilen, mit was für einem Kunden es die Bank zu tun hat. Verweisen Sie auf diesen oder andere Blogs im Internet, die sich mit Megadownloads befassen. Die Banken reagieren mittlerweile sensibel - und werden die Konten in aller Regel kündigen. Somit wird den Abzockern die elementare Grundlage entzogen.

Ich habe Insider-Infos, die zur Aufklärung beitragen könnten. Muss ich mich öffentlich outen?
Nein, müssen Sie nicht, wenn Sie es nicht wollen. Ich behandelte Informationen auf Wunsch vertraulich. Oftmals erreichen mich Mails mit der Bitte, die betreffenden Infos nicht direkt zu veröffentlichen, da dann Rückschlüsse auf den Informanten gezogen werden könnten. Ein verständliches Anliegen, denn meine Hinweisgeber werden von mir geschützt. Nicht alles muss in diesem Blog zeitnah veröffentlicht werden, und dennoch arbeite ich im Hintergrund akribisch.

Anfangs waren die Informationen in diesem Blog ja interessant, mittlerweile wird es ruhiger. Woran liegts?
Zunächst an der Tatsache, daß ich nicht täglich zwingend berichten muss, da ich keinen Sensations-Journalismus mag und nur dann etwas schreibe, wenn es auch etwas zu schreiben gibt. Weiterhin hat Frank Babenhauserheide durch die Kündigungen (Begründung im jeweiligen persönlichen Gespräch: "der Blog des Frickemeier ist schuld!") einen sicher nur kurzfristigen Teilerfolg erzielt: wo keine Mitarbeiter, da kann auch nicht berichtet werden. Und wenn die ehemaligen Mitarbeiter ein Feindbild Frickemeier haben, dann werden sie ihm sicher keine Infos geben.  Dieser Schachzug ging zwar zweifelsfrei zu Lasten der Mitarbeiter, aber das ist ihm ganz offensichtlich egal. Ich glaube, daß die betroffenen Mitarbeiter eine Weile brauchen werden, genau das zu durchschauen. In der Zwischenzeit lebe ich zwangsläufig damit, als Buhmann zu gelten. Übrigens: Infos erreichen mich dennoch, nur der Form halber.

Entspricht es den Tatsachen, daß derzeit gerade gekündigte Mitarbeiter teilweise erneut rekrutiert werden?
Wenn ich den Informationen Glauben schenken darf, die mir seitens der Mitarbeiter zugespielt werden: ansatzweise ja. Ein paar wenige Mitarbeiter sind offensichtlich bereits wieder an ihrem Arbeitsplatz in der Abzockzentrale in Vlotho sowie auch in Herford.

Stimmt es, daß manche Mitarbeiter gegen ihre Kündigungen Klage vor dem Arbeitsgericht erhoben haben?
Ja, das ist richtig. Mir sind bislang zwei Mitarbeiter bekannt, deren Verhandlungen in Kürze beginnen. Die erste Verhandlung findet am 02.09.2009 vor dem Arbeitsgericht in Herford statt, die zweite in der darauf folgenden Woche.

Ich schickte Ihnen doch diverse Infos privater Natur zu den hier öffentlich genannten Personen mit wirklich interessantem Inhalt. Warum veröffentlichen Sie diese nicht?
Weil ich zu unterscheiden zu wissen glaube. Mir geht es nicht darum, hier Menschen pauschal bloßzustellen, sondern ich bin um seriöse Berichterstattung bemüht, die inhaltlichen Wert hat. Privatfehden, die nichts mit dem Thema Megadownloads und deren Akteure zu tun habe, werde ich hier definitiv nicht veröffentlichen. Sorry, suchen Sie sich diesbezüglich bitte eine andere Plattform.

Wieso veröffentlichen Sie Kommentare, die Sie offensichtlich in Misskredit bringen und die Leser verunsichern wollen?
Das ist leicht erklärt, denn ich traue meiner Leserschaft durchaus zu, zu verifizieren und zwischen den Zeilen zu lesen. Mögen selbige entscheiden, wie sie gewisse, anonym getätigte Äusserungen zu bewerten haben. In aller Regel erreichen mich nach solchen Beiträgen umso mehr Mails mit teilweise interessantem Inhalt ehemaliger Mitarbeiter, die mir letztlich bei meinen Recherchen behilflich sind. Die Abzocker schneiden sich also ins eigene Fleisch, was mir nur recht sein kann.

Bekommen Sie Geld für Ihre Interviews in den Printmedien und im Fernsehen?
Nein, bekomme ich nicht. Selbst ansonsten übliche Aufwandsentschädigungen habe ich bislang nicht in Anspruch genommen. So kann mir niemand vorwerfen, ich würde an den Enthüllungen finanziell partizipieren.

Missachten Sie das Recht auf Gegendarstellungen? Ich finde hier nicht eine einzige!
Selbstverständlich nicht. Das Recht auf Gegendarstellung ist im Staatsvertrag über Mediendienste klar geregelt und ich habe in diversen Beiträgen ausdrücklich darauf hingewiesen und die Abzocker, die ich hier namentlich nenne, sogar zu einer Stellungnahme ermutigt. Bis heute erreichte mich nicht eine einzige Gegendarstellung.

Die Firma Collector unterstellt Ihnen im Fax der Akte-Sendung vom 15.09.2009 75.000 Euro unterschlagen zu haben. Was ist da dran?
Gar nichts. Es wird immer wieder propagiert, ich seie wegen Unterschlagung angezeigt worden. Faktisch hat mich bis zum heutigen Tage (17.10.2009) nicht einmal eine Vorladung zur Vernehmung oder gar eine Anklageschrift erreicht - und das immerhin ein halbes Jahr nach meinem Ausstieg. Weiterhin ist verwunderlich, daß ausgerechnet die Collector GmbH dieses Fax schickte. Immerhin war die L & H GmbH die Firma, für die ich faktisch als Geschäftsführer tätig war - und deren Geldgeber war die InQnet GmbH (Fritzmann) aus Wien, der Treugeber war Helmut Steffel. Offensichtlich kommen die Abzocker mit dem eigenen Firmengeflecht durcheinander. Die Behauptung der Unterschlagung ist lächerlich, insbesondere, weil ausgerechnet die Collector GmbH, bei der ich nie angestellt war, dieses Fax gesendet hat. Woher kann eine Collector GmbH von einer angeblichen Unterschlagung wissen und diese propagieren, wenn doch Deutschland-Chef Babenhauserheide nichts mit den ganzen Firmen zu tun haben will?

Ist es richtig, daß manche Mitarbeiter wieder zurückgeholt wurden und der Betrieb (Collector, BWL Letter & Support) weitergeht?
Ja, das stimmt. Warum und weshalb wird sich in naher Zukunft zeigen. Vielleicht waren die Massenentlassungen ja nur ein Ablenkungsmanöver oder es gab andere, wichtige Gründe. Das wird sich sicher noch aufklären lassen.

Wen haben Sie eigentlich alles so mit im virtuellen Boot, um sich soweit aus dem Fenster zu lehnen?
Ich bitte um Verständnis, daß dies eines der wenigen Infos ist, die ich wie einen Augapfel hüten werde und erst dann darüber berichte, wenn der Zeitpunkt gekommen ist.

Sie wurden auf Schadenersatz in Höhe von 75.000 EUR verklagt. Von wem?
Von der L & H GmbH, komischerweise nicht vom Betreiber von mega-downloads.net, obwohl es ja um die (berechtigte) Entnahme aus Fremdgeldkonten ging. Merkwürdig, oder?

Was haben Sie am 15.10.2009 in Bonn getan? Warum gehen Sie nicht ins Detail?
Ich habe durchaus interessante Gespräche geführt und den Blick auf den Rhein genossen. Das muss erst einmal reichen. Nur soviel: man sollte die von mir so häufig und fast schon gebetsmühlenartig betonten Symbiosen nicht unterschätzen.

Gibt es Kaffee und Kuchen nach dem ersten Prozess vor dem Arbeitsgericht Herford am 12.11.2009, 12.00 Uhr, zu dem offensichtlich so einige Mitarbeiter im Zuschauerraum sitzen werden, machen wir ein Event daraus?
Nein, definitiv nicht. Es handelt sich um eine Gerichtsverhandlung, nicht um ein Event und es wäre ehr schädlich, wenn das Gericht den Eindruck gewinnen würde, man würde sich an Strohmann Brandes beleiben. Ich bitte daher um Vernunft und Achtung des Gerichts und dem Verfahren an sich; wer also meint, er woll erscheinen, um mal Dampf abzulassen: sorry, bitte zuhause bleiben! Und dennoch: einige ehemalige Mitarbeiter wiederzusehen erfreut mich und gerne können wir nach der Verhandlung noch ein wenig plauschen und auch gerne einen Kaffee trinken gehen in der Stadt. Herford hat eine Menge zu bieten!

(Stand: 17.10.2009)

Kommentare:

  1. Herr Frickemeier, auch ich bin Ehemalige Mitarbeiterin. Und Ihre Vorwürfe uns gegenüber "vielleicht müssen die erstmal Ihre Augen aufmachen und begreifen" kann ich beim besten Willen nicht teilen.

    Wir haben nun mit Arbeitslosigkeit und Existenzängsten zu kämpfen und das wir begreifen sollen was wir dort getan haben....ich glaube das haben wir. Wir haben gearbeitet, so wie es sich gehört. Nicht mehr und nicht weniger! Ich glaube, es ist jedem selbst überlassen wo er arbeitet und was er dort macht. Alle die mit diesem Verfahren ein Problem haben, können ja kündigen.

    Alle anderen bitte ich doch bitte einfach in Ruhe zu lassen und ihren Job zu erledigenn lassen. Ich finde Ihre Art alle von Ihrer Meinung überzeugen zu wollen, völlig inkorrekt!
    Viele ehemalige Mitarbeiter sind sehr sehr gute Arbeitskräfte gewesen, die man so schnell nicht ersetzen kann. Alle Mitarbeiter haben mehr Aufgaben übernommen als sie vielleicht mussten, einige waren nicht ein einziges Mal krank geschrieben (lieben Gruß an Herrn Babenhauserheide, auch hier sollten Sie mal Ihre Personalakten zur Hand nehmen) und einige verstanden sich auch wunderbar mit den Geschäftsführern...

    Also bitte sagen Sie nicht, wir müssen das erstmal durchschauen, denn ich glaube wir wissen mehr als Sie glauben und doch arbeiteten wir gern!

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  2. Ich denke, dass man nach einer gewissen Zeit sowieso betriebsblind wird.
    Ich arbeite seit nunmehr 15 Jahren in einem größeren Unternehmen und kenne sicherlich auch nicht alle Produkte und Leistungen die dort hergestellt werden.

    Würde mir heute jemand sagen, dass meine Tätigkeit ganz oder teilweise illegal sei, würde ich ihn auslachen.

    Allerdings habe ich einige unserer Produkte mal einer genaueren Überprüfung unterzogen, nicht zuletzt auch sensibilisiert durch diesen Blog, und muss feststellen, dass auch wir uns in einer rechtlichen Grauzone bewegen.

    Ich bitte das nicht misszuverstehen.
    Diese Produkte sind nicht im B2C sondern im B2B Bereich angesiedelt und wir hauen keine unbedarften I-Net User übers Ohr.
    Aber grenzwertig ist es auch auf jeden Fall.

    Die Handlungsweise von Herrn Frickemeier ist völlig korrekt, da er, meines Erachtens nach, seinem Herzen und Gewissen folgt.

    Und nichts anderes sollte jeder von uns auch bei sich überprüfen.
    Ob er noch hinter der Firma steht, den Grundgedanken seiner Beschäftigung noch mit trägt, oder schon sehr genau weiß, dass eben nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

    Jeder hat die Chance, sich seinen Arbeitsbereich auszusuchen. denn es gilt: "love it or leave it"

    Von daher schiebe ich dieses Gejammer auch in die Ecke der Nutzlosbranche.

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  3. Zitat: "Ich glaube, es ist jedem selbst überlassen wo er arbeitet und was er dort macht."

    Gott sei Dank ist es in einem Rechtsstaat eben NICHT jedem selbst überlassen, andere zu belügen und zu betrügen.

    Dass man dies anders sieht, wenn man durch Mitarbeit in diesem Sumpf sein Geld verdient (oder mittlerweile: "verdiente") ist verständlich, macht's aber sicherlich nicht besser.

    Zitat: "denn ich glaube wir wissen mehr als Sie glauben"

    Ob das ein besseres Bild auf Sie wirft? Ich denke nicht.
    Aber da Sie ja gerne in diesem Sumpf arbeiten, trösten Sie sich:
    als qualifizierter Mitarbeiter, der gerne über das normale Maß hinaus arbeitet und nie krank ist werden Sie in dieser "Branche" auch weiterhin rosige Aussichten haben.

    Vielleicht wird noch irgendwo ein Stroh-GF gesucht?
    Viel Glück!

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  4. Zu dem letzten Anonymen Schreiber; das ist sooo lächerlich!

    Weil man seine Arbeit gern macht und weiß, dass gewisse Dinge, die hier auf den Tisch kommen, völlig inkorrekt sind, wird man an den Pranger gestellt?
    Da ist mal wieder typisch Deutsch! Einfach nur lächerlich!

    Lassen Sie doch einfach die Mitarbeiter in Ruhe, die gern arbeiten. Wenn Sie es nicht tun und gern arbeitslos sind, bitte....tuen Sie sich keinen Zwang an!

    Dieses dumme Gerede und diese unnützen Aussagen (die mir nun gar nichts bringen, da ich um meine Existenz kämpfen muss) sind einfach nur armseelig!

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  5. Sie meinen die "inkorrekten Dinge", die mittlerweile zuhauf die Staatsanwaltschaft beschäftigen?
    Was ist daran "typisch deutsch"? Die Verfolgung von Straftaten?

    Wie wäre es denn mit aufwachen?

    Keine Angst: ich arbeite und das mindestens so gerne wie Sie.
    Mit dem Unterschied, dass ich mein Geld mit ehrlicher Arbeit in einer alteingesessenen und legalen Branche verdiene und meinen Reibach nicht auf dem Rücken anderer mache.

    Vielleicht öffnet Ihnen dieser "Existenzkampf" ja endlich die Augen.
    Wobei... Wahrscheinlich eher nicht.

    Alles Gute weiterhin. ;)

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  6. Ich halte es für falsch, nun auf die ehemaligen Mitarbeiter einzuprügeln, denn grundsätzlich bringt wohl jeder Verständnis dafür auf, daß sie nur ihren Job gemacht haben und nun enttäuscht sind, entlassen worden zu sein. Diese Mitarbeiterin, die hier allerdings schreibt

    (Zitat)"Also bitte sagen Sie nicht, wir müssen das erstmal durchschauen, denn ich glaube wir wissen mehr als Sie glauben und doch arbeiteten wir gern!(/Zitat)

    dürfte meinen Erfahrungen nach die Ausnahme sein. Mich erreichen so manche Anrufe seit meiner Berichterstattung von ehemaligen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die von der Abzocke eben NICHTS gewußt haben.

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  7. An die ehemalige Mitarbeiterin...

    Hi, ja auch ich bin eine ehemalige. Ich kann auch teilweise verstehen dass du sauer bist. Aber bitte bedenke doch folgendes: Du schreibst dass einige Mitarbeiter nie krank geschrieben waren, vermutlich bist du eine davon. Mit Sicherheit hast du dich aber das eine oder andere Mal krank zur Arbeit geschleppt weil du Angst davor hattest dich krank zu melden. Und? Was hat dir das gebracht? Ist irgendeiner zu dir gekommen und hat danke gesagt? Danke dass Sie krank arbeiten? Hat dir jemand eine Medaille dafür geschenkt? Mit Sicherheit nicht!!! Ja, wir haben alle bestens gearbeitet, haben teilweise keine Pause gemacht wenn zu viel los war, haben uns den Arsch aufgerissen! Und nun bist du auch ehemalige...Jetzt mache dir doch bitte einmal in diesem Moment Gedanken über deinen Stellenwert in dieser Firma. Du hast keinen! Genauso wenig wie ich! Und die meisten anderen auch. Des Weiteren vergiß bitte auch nicht, dass die Kündigungen so oder so gekommen wären, die Seiten sind wie bereits bekannt dicht. Meiner Meinung nach wäre es auch so dieses Jahr noch passiert. Ich finde auch, dass hier einige Sachen vollkommen daneben sind. Ich nehme als Beispiel den Bericht mit der Handy-Kontrolle. Schlimm und peinlich genug, dass sowas in einem Unternehmen gemacht wird, aber noch schlimmer, dass hier darüber berichtet wird. Es tut hier überhaupt nichts zur Sache und hat leider BILD-Niveau. Und auch du wirst hier gelesen haben, dass scheinbar einige wieder zur Arbeit gerufen wurden. Mir ist das zwar nicht bekannt, aber von irgendwoher wird die Info schon sein. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Und auch dich hat man nicht gerufen. Will eigentlich nur sagen, sei nicht allzu traurig, wie du siehst lohnt es sich nicht. Sei einfach froh dass du da raus bist und nun dich auf andere Sachen konzentrieren kannst. Bewerbe dich intensiv und suche etwas was dir Spaß macht. Und zudem wollen wir nicht vergessen, dass wir hier in einem Sozialstaat leben, also verhungern muss nun wirklich keiner. Also Köpfchen hoch :-)

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  8. Habe das hier mit Verspätung gelesen ...
    zu den Entlassenen: Wenn man sich offenen Auges in dieser rechtlichen Dunkelgrauzone der Abzockbranche bewegt, muss man wirklich damit rechnen, dass es hier auch mit Arbeitsschutz nicht weit her ist und man schwupps wieder auf der Straße stehen kann. Selber schuld. Herrn Frickemeier, der hier nur seinem Gewissen folgt und aufklären will, ist dabei absolut nichts anzulasten.

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  9. Wir Menschen haben leider verlernt in Folgen zu denken und lassen uns oft funktionalisieren.
    Der Henker sagt auch, er arbeitet nur im "Auftrag", der Soldat "auf Befehl", der "Lebensmittelchemiker" macht seinen Job, der Zahnarzt schiebt es auf andere Entscheidungsträger, wenn er mit Quecksilber Menschen vergiftet usw., Ärzte wissen, das durch Mehrfachimpfungen Kinder sterben, aber sie waren ja nicht die Hersteller. Das ist wie das Spiel " Schraps hat den Hut verloren... Wer hat ihn"
    Wir müssen lernen zu lernen , zu vergleichen und Verantwortung übernehmen für unser jetzt und das wohin ...

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