Montag, 31. Dezember 2012

Jahresrückblick 2012


Ich wünche allen Lesern einen guten Rutsch in ein erfolgreiches 2013!

Meinen diesjährigen Jahresrückblick finden Sie in diesem Jahr HIER.

Freitag, 21. Dezember 2012

Landgericht Frankfurt: 4 Jahre, 3 Monate Haft für Xxxxxxx Xxxxxx

Wie aus sicherer Quelle mitgeteilt wurde ist der seit Februar diesen Jahres in Untersuchungshaft befindliche Xxxxxxx Xxxxxx am heutigen Tag vom Landgericht Frankfurt wegen versuchten Betruges zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und 3 Monaten verurteilt worden.

Nähere Informationen werden dazu in Kürze folgen. Xxxxxx muss sich desweiteren noch vor dem Landgericht Düsseldorf verantworten, auch hier lautet die Anklage unter anderem auf Betrug. Ich werde weiter berichten.

Siehe dazu auch: Mit Telefon-Abzocke zum Millionär

Sicherungsmaßnahmen gegen Xxxxxxx Xxxxxx

Vorläufige Sicherungsmaßnahmen

Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main -Schwerpunkstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen- 7580 Js 201988/11 Im Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main, Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen, Große Friedberger Straße 23-27, 60313 Frankfurt am Main, Aktenzeichen 7580 Js 201988/11 WI gegen Xxxxxxx Xxxxxx, Wilhelmshöher Straße 176a, 60389 Frankfurt am Main und andere wegen Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs wurden aufgrund des dinglichen Arrests des Amtsgerichts Frankfurt am Main vom 10.01.2012 (Aktenzeichen 7580 Js 201988/11 – 931 Gs) in Höhe von 1.623.120,09 Euro die nachfolgend aufgeführten Vermögenswerte gesichert, um Vermögensverschiebungen zu verhindern. 

Die staatsanwaltschaftlichen Sicherungsmaßnahmen und ihre Bekanntmachung nach § 111e Abs. 4 Strafprozessordnung sollen Tatverletzten die Möglichkeit eröffnen, ihre Ansprüche in das gesicherte Vermögen durch eigene zivilrechtliche Vollstreckungsmaßnahmen zu sichern. Eine bloße Anmeldung der Forderung bei der Staatsanwaltschaft ist nicht ausreichend. Die Aufrechrechterhaltung dieser vorläufigen Sicherungsmaßnahmen für die Tatverletzten ist zudem zeitlich begrenzt. Da nicht absehbar ist, wie lange das Gericht die Sicherungsmaßnahmen aufrechterhalten wird, wird allen Tatverletzten dringend empfohlen, umgehend selbst tätig zu werden. Im Übrigen wird auf die §§ 803, 804 Zivilprozessordnung verwiesen.

Aufstellung der gesicherten Vermögenswerte: 

Bargeld 95.005 Euro
Bargeld 210 Schweizer Franken
Bargeld 474 US-Dollar Kontoguthaben über insgesamt 277.935,34 Euro
Uhr „Rolex Yachtmaster“
Uhr „IWC-Schaffhausen“
Uhr „Rolex Yachtmaster II“
Uhr „IWC-Schaffhausen“
Mobiltelefon „Vertu“
Sicherungshypothek im Höchstbetrag von 500.000,- Euro im Grundbuch von Frankfurt, Gemarkung: Frankfurt Bezirk 13, Bl. 2455, Flurstück Nr. 29, Hermesweg 14, Frankfurt
Sicherungshypothek im Höchstbetrag von 500.000,- Euro im Grundbuch von Frankfurt, Gemarkung: Frankfurt Bezirk 13, Bl. 2456, Flurstück Nr. 29, Hermesweg 14, Frankfurt
Sicherungshypothek im Höchstbetrag von 500.000,- Euro im Grundbuch von Frankfurt, Gemarkung: Frankfurt Bezirk 13, Bl. 2457, Flurstück Nr. 29, Hermesweg 14, Frankfurt
Sicherungshypothek im Höchstbetrag von 123.120,09 Euro im Grundbuch von Frankfurt Seckbach, Gemarkung: Seckbach, Bl. 10712

Quelle: bundesanzeiger.de

Dienstag, 13. November 2012

Anonymous, eine kurze Frage!

Zum Thema Maybach 62 S mit Liechtensteiner Kennzeichen: stammt dieser gar aus dem Fundus vom Fäustle? Es gibt diesbezüglich noch weitere Fragen und ich würde gerne noch weiter mit Ihnen kommunizieren. Teilen Sie mir doch einfach Ihre Kontaktdaten mit ;-)

Dienstag, 16. Oktober 2012

TV-Beitrag über Xxxxxx, Trejtnar & Polzin: kriminelle Reaktionen

Spannend und entlarvend, was sich derzeit für eine Aufregung ob des Akte-Beitrages breit macht: aktuell wird seitens der Abofallenmafia zwingend versucht, den Beitrag von Akte 20.10 auf diversen Blogs zu unterbinden. Erfolglos bislang.

Eine Zusammenfassung der aktuellen Geschehnisse sowie das brisante Akte-Video finden Sie bei frickemeier.eu.

Samstag, 6. Oktober 2012

Bye, bye, sweed.de!

Lange hat es gedauert, nun ist es endlich Gewissheit: sweed.de ist offline. Der Hinweis auf der Drogenseite stammt offenbar vom Provider und lässt erahnen, warum die Seite nunmehr offline ist:

Screenshot sweed.de vom heutigen Tage

Ich bin mal gespannt, was es demnächst in der Presse über sweed.de zu lesen geben wird. Es ist sicher nicht ausgeschlossen, dass behördlicher Ungemach drohte wie zuvor in Sachen sweed.to. Immerhin sind die vermeintlichen "Kräutermischungen" nichts anderes als Designer-Drogen, vor denen mittlerweile weltweit gewarnt wird.

Wir erinnern uns? Falls nicht empfehle ich diesen Artikel hier.

Freitag, 5. Oktober 2012

Xxxxxxx Xxxxxx: weiteres Strafverfahren vor dem Landgericht Düsseldorf

Wie mir heute der Pressedezernent des Landgerichts Düsseldorf auf Nachfrage bestätigte gibt es gegen den Internetabzocker Xxxxxxx Xxxxxx in Kürze ein weiteres Strafverfahren vor dem Landgericht Düsseldorf:

Sehr geehrter Herr Frickemeier,
ich gehe davon aus, dass es sich bei dem von Ihnen benannte Verfahren um ein Strafverfahren handelt, dass ab dem 14.11.2012, 10.30 Uhr, im Saal E.122 vor dem Landgericht verhandelt wird. Das Aktenzeichen lautet 4 KLs 3/12.
 Mit freundlichen Grüßen 
***********
Richter am Landgericht
Pressedezernent
Weitere Infos finden Sie bei frickemeier.eu

Samstag, 29. September 2012

LG Frankfurt: geänderte Prozess-Termin i.S. Xxxxxxx Xxxxxx

Wie mir freundlicherweise mitgeteilt wurde haben sich die Prozess-Termine in Sachen Xxxxxxx Xxxxxx vor dem Landgericht Frankfurt geändert. Die aktuellen Termine lauten nun:
  • 04.10.2012, 09.15 Uhr, Raum 12, 1. Stock
  • 05.10.2012, 09.15 Uhr, Raum 12, 1. Stock
  • 08.10.2012, 09.15 Uhr, Raum 7, 1. Stock

Mittwoch, 26. September 2012

Hinweis in eigener Sache: Kontaktdaten

Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: wie ich (so dachte ich zumindestens) allen in meiner Adressliste vorhandenen Kontakten mitteilte haben sich meine Kontaktdaten (insbesondere die Mailadresse) geändert aufgrund eines geplanten Providerwechsels. Aus dem News-Blog "claus-frickemeier.de" wurde nun "frickemeier.eu". Obwohl ich die Domain "claus-frickemeier.de" vom damaligen Hoster Telekom löschen ließ laufen entsprechende Mails offenbar, warum auch immer, nicht ins Leere (es müsste ansonsten eine Fehlermeldung nach dem Versenden erscheinen?), sondern gelten wohl als korrekt versendet. Bitte beachten Sie, daß mich diese Mails nicht erreichen.

Meine aktuellen Kontaktdaten finden Sie (seit dem Zeitpunkt der Umstellung) im Impressum.

1. Verhandlungstag: Xxxxxxx Xxxxxx legt Geständnis ab!

Frankfurt/Main (dapd-hes). Mit einer vierstündigen Anklageverlesung hat am Mittwoch vor dem Frankfurter Landgericht der Betrugsprozess gegen zwei Kaufleute begonnen. Den beiden Männern wirft die Staatsanwaltschaft auf knapp 4.000 Seiten vor, in der Zeit von Mitte 2010 bis Juni vergangenen Jahres mindestens 100.000 Telefonkunden in Abofallen gelockt zu haben.

Quelle & vollständiger Artikel: Welt 

Zitat aus dem Welt-Artikel:
"Der 32-Jährige, vor dem seit Jahren auf einschlägigen Seiten im Internet gewarnt wird, hat am ersten Verhandlungstag von Fehlern gesprochen, die er begangen habe. Er habe die Grenze zwischen seriösen Produktverkäufen und moralisch bedenklicher Akquise überschritten. Er betonte aber gleichzeitig, beim Erstellen seiner Leitfäden und der späteren Verträge immer auf den Rat eines Rechtsanwaltes gehört zu haben."
 Die weiteren Verhandlungstermine (jeweils 09.15 Uhr, Saal 12 E, 29. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt):
  1. 28.09.2012
  2. 01.10.2012
  3. 04.10.2012
  4. 08.10.2012
Quelle: frickemeier.eu

Dienstag, 25. September 2012

Prozessauftakt gegen Xxxxxxx Xxxxxx bereits ab morgen vor dem Landgericht Frankfurt?

Folgende Meldung dürfte darauf hinweisen, dass es sich beim Angeklagten um Xxxxxxx Xxxxxx handeln dürfte, der bereits seit Februar diesen Jahres in U-Haft sitzt:

"Frankfurt. Mit einem groß angelegten Telefon-Betrug muss sich ab Mittwoch (26.9., 9.30 Uhr) das Landgericht Frankfurt am Main befassen. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Angeklagten im Alter von 32 und 40 Jahren vor, mehr als 100.000 Telefonkunden gegen deren Willen kostenpflichtige Abonnements angedreht zu haben."

Quelle & vollständiger Artikel: nh24.de

Dienstag, 11. September 2012

Programmempfehlung: Heute abend, 22.15 Akte 20.12 (Sat 1)

Heute berichtet Akte mal wieder über Abofallen – mit Sicherheit wieder einmal ein sehenswerter Beitrag zum Thema
Von wegen sichere Button-Lösung: Die aktuellen Tricks der Abofallen-Mafia
Quelle: Akte 20.12 / Sat 1

Freitag, 7. September 2012

Digitale Welten GmbH: Insolvenzverfahren eröffnet

Amtsgericht München Aktenzeichen: HRB 153928


In ( ) gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen

03.09.2012

Digitale Welten GmbH, Grünwald, Landkreis München, Schloßstr. 23, 82031 Grünwald. Prokura erloschen: Müller, Matthias, München, *21.02.1977; Xxxxx, Xxxxxxx, München, *xx.xx.19xx. Über das Vermögen der Gesellschaft ist durch Beschluss des Amtsgerichts München vom 27.8.2012 (Az. 1507 IN 1128/12) das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Gesellschaft ist dadurch aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen nach § 65 GmbHG.

Mittwoch, 5. September 2012

Posch kämpft für *ähm*...die Quote. Oder: der heilige Burat

Wenn ein Rechtsanwalt für Sie kämpft, dann ist das okay. Grundsätzlich, erst einmal. Wenn ein Rechtsanwalt daraus eine Show macht, die im Fernsehen präsentiert wird, dann ist das auch noch okay. Grundsätzlich, erst einmal.

Wenn aber, wie heute abend auf RTL bei "Christopher Posch - Ich kämpfe für Ihr Recht!", der werte Herr Rechtsanwalt Posch sich stolz damit rühmt, einem Opfer von Outlets.de sage und schreibe 96 Euro zurückzuerstatten, die er nach einem ach so wichtigen Interview mit dem werten Herrn Michael Burat erhalten hat, dann hat das eine besondere "Qualität".

Manchmal ist es schon spannend zu sehen, wie sehr das Deppen-TV fortgeschritten ist. Einfach nur peinlich. Und ein Burat lacht sich -verständlicherweise- ins Fäustchen. Immerhin hat er Großmut bewiesen und medienträchtich auf seine Forderung in diesem Einzelfall verzichtet. Mit einem Lächeln, versteht sich.

Ob er für diese PR zahlen musste ist mir übrigens nicht bekannt.

Mittwoch, 22. August 2012

Interview mit Tobias Huch: Teil 3 ist online!

Tobias Huch
Während aus Reihen der Abzockmafia bereits Stimmen laut wurden, dass die weiteren Interview-Teile mit dem Internetunternehmer und Politiker Tobias Huch sicher nicht erscheinen würden freue ich mich um so mehr, nun Teil 3 des Interviews präsentieren zu dürfen.

Das Interview an sich scheint so manchem Protagonisten, wie zu erwarten war, zu missfallen. Die Folge: Denunzierung, Morddrohungen, Stalking. Darum kümmern sich seit geraumer Zeit bereits die Behörden. An dieser Stelle einen ausdrücklichen Dank an Herrn Huch, dass er -trotz der widrigen Umstände- sich von solch kriminellem Vorgehen zur Verhinderung einer entlarvenden Berichterstattung nicht beeindrucken lässt.

Der Form halber sei betont, dass auch Teil 4 des Interviews in Kürze verfügbar sein wird. 

+++ Update vom 10.09.2012: Teil 4 des Interviews ist online, weitere Teile werden folgen. +++

Sonntag, 19. August 2012

Neue "reguläre" Schützenkönigin: Frank Babenhauserheide

Frank Babenhauserheide
Zitat aus dem Vlothoer Anzeiger:

"Reguläre "Königin" wurde dann Frank Babenhauserheide, erste Ritterin Bärbel Wattenberg, als Adjutantin tritt im neuen Schützenjahr die vormalige Königin Doris Sander auf. "Bei uns ist sowas möglich", meinte Geschäftsführer Detlev Müller zu der auf den ersten Blick unbgewöhnlichen "Geschlechetrkombination" – für die Königswürde komme es allein auf das beste Schießergebnis an. Und das habe nun einmal Janine Zimmermann erreicht."

Quelle: Vlothoer Anzeiger

Dienstag, 14. August 2012

Programmempfehlung: 03.09., 22.00 Uhr WDR "Die Story"

Das Internet ist immer noch ein Wachstumsmarkt - vor allem für die Betrugsindustrie. Eine besonders perfide Methode ist der Vorkassenbetrug.

 Ein Film von Holger Senft und Hanno di Rosa.

Quelle & weiterführende Infos: WDR

Sonntag, 12. August 2012

Bildmaterial von Florian17 aufgetaucht!

[in Kürze verfügbar]

Unwahre Tatsachenbehauptungen durch Rechtsanwalt Andreas Neuber

Die Personalie des Rechtsanwaltes Andreas Neuber möge der geneigte Leser googlen, um sich ein Bild über die Seriosität des werten Herrn aus Krefeld zu machen. Ich persönlich habe zu dieser Person so meine ganz persönliche Meinung, die ich hier im Blog auch deutlich zum Ausdruck gebracht habe.

Das der Herr Rechtsanwalt sich nun aber in seinem kleinen Blögchen gar zu unwahren Tatsachenbehauptungen hinreissen lässt und diese auch noch veröffentlicht zeigt einmal mehr, wessen Geistes Kind er ist.

So schreibt er in seinem Blögchen unter anderem wie folgt:

Screenshot vom 11.08.2012


...um dann noch nachzulegen:

Screenshot vom 11.08.2012
...und wie nachfolgend ersichtlich zu enden:

Screenshot vom 11.08.2012
Schöner kann man Law Hunting gar nicht zur Schau tragen, Herr Neuber. An dieser Stelle vielen Dank dafür! Der Form halber muss ich Sie aber darauf hinweisen, dass Sie hier völlig falsch liegen und unwahre Tatsachenbehauptungen aufstellen, die ich mir nicht bieten lassen werde.

Für die geneigte Leserschaft (und auch den werten Herrn Rechtsanwalt Neuber, der sich einmal mehr blamiert) gibt es hier den

Beschluss des Landgerichts Biefeleld über die Bewilligung meines Prozesskostenantrages.

Wohl bekomm´s, Herr Neuber...

Freitag, 10. August 2012

Verbraucherzentrale obsiegt gegen Inkassounternehmen und Abofallenbetreiber

Vor zirka 2 Jahren begann die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein Banken und Sparkassen anzuschreiben, um diesen mitzuteilen, dass Inkassounternehmen über deren Konten "schmutziges Geld" aus Abofallen eintreiben. Viele der angeschriebenen Geldinstitute kündigten daraufhin die entsprechenden Konten.

Die "Deutsche Internetinkasso" hatte vor dem LG Frankfurt gegen ein solches Schreiben der VZ Brandenburg geklagt und nunmehr verloren. In dem bemerkenswert klaren Urteil wurde festgestellt, dass die von den Verbraucherzentralen versendeten Schreiben an Banken und Sparkassen deswegen gerechtfertigt sind, weil das fragliche Inkassounternehmen Forderungen eintreibt, die unter Verstoß von § 1 Abs. 6 Preisangabenverordnung erschlichen worden sind. Außerdem handelt es sich nach Auffassung des Gerichts um eine von Art. 5 Grundgesetz umfasste freie Meinungsäußerung.

Nach zweijähriger Anstrengung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hofft die Verbraucherzentrale, dass dieses Urteil und die Einführung der Button-Lösung endlich dem Geschäftsmodell `Abofalle´ und gleichsam den unredlichen Inkassounternehmen die Grundlage entzieht.

Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

Dienstag, 7. August 2012

Warnung vor nicht existenter "Inkasso Service GmbH" (Videobeitrag)

Das ORF hat sich auf die Spurensuche nach der Inkasso Service GmbH gemacht. Diese "Firma" verschickt nämlich in Österreich Klageandrohungen an vermeintliche Schuldner, die jedoch nie etwas bestellt haben. Spannend hierbei: die Inkasso Service GmbH gibt es gar nicht - und die angegebenen Adressen führen zu unbescholtenen Bürgern, die nun von aufgebrachten "Schuldnern" belagert werden:




Quelle: ORF via YouTube

Wie der österreichische Verein VPT heute mitteilt mutierte die Inkasso Service GmbH nun zur Firma "Forderungsmanagement" und teilt mit, dass auch die nunmehr neue Geschäftsanschrift falsch ist.

Freitag, 3. August 2012

Weiterer Erfolg gegen Abofallenbetreiber: INET-Dienstleistungen GmbH busted!

Wie unter anderem Antiabzockenet heute berichtet geht es der INET Dienstleistungen GmbH nun massiv an den Kragen:

"In einem unter dem Az.: 257 UJs 727590/11 - VMA bei der Staatsanwaltschaft München I geführten Ermittlungsverfahren wegen Betruges zu Lasten der Geschädigten sind aufgrund laufender Ermittlungen folgende Tatsachen bekannt. Auf dem Konto der UniCredit Bank AG, ehemals HypoVereinsbank AG, Kontonummer 10030726, der Firma INET-Dienstleistungen GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Zlatko ILIC, Nymphenburger Straße 4, 80335 München gehen Zahlungen aufgrund sogenannter Abofallen, sprich Geltendmachung unberechtigter Forderungen für Anmeldungen im Internet für sonst üblicherweise kostenlose Leistungen, ein.

Die unbekannten Täter versenden hierzu Schreiben mit Zahlungsaufforderungen, in denen sie den Empfängern vortäuschen, ein Inkassounternehmen zu sein. Die Zahlungsaufforderungen werden nicht unter der Firmenbezeichnung „INET-Dienstleistungen GmbH“ sondern unter der Firmenbezeichnung „Blue 180.Vermögensverwaltungs GmbH“ versandt. Als Geschäftsführer der Blue 180.Vermögensverwaltungs GmbH wird ebenfalls Zlatko ILIC aufgeführt."

Quelle: Bundesanzeiger, via Antiabzockenet

Über die INET Dienstleistungen GmbH (vormals: Blue 180 Vermögensverwaltungs GmbH) habe ich unter anderem hier und hier berichtet. Die heutige Mitteilung freut mich - und zeigt einmal mehr, dass sich die Schlinge um die Abofallebetreiber und deren Helfershelfer immer enger zuzieht. So darf es gerne weitergehen!

Dienstag, 31. Juli 2012

Konsumer.info fragt: Wer kennt diese Stimme?

Das Verbraucherschutzportal Konsumer.info erhielt offenbar einen anonymen Anruf, welcher auf den eigens geschalteten Anrufbeantworter geleitet wurde und einige Fragen offen ließ. Aus diesem Grunde fragt Konsumer.info nun:

Wer kennt diese Stimme? (Voice-File)

Konsumer.info möchte meines Erachtens die offenen Fragen mit dem Anrufer klären. Da der Anrufer mit Rufnummerunterdrückung ("Unbekannt") anrief hat Konsumer.info nun das File veröffentlicht. Sicher in der Hoffnung, dass sich der Anrufer noch einmal meldet.

Übrigens: einen direkten Zusammenhang des Anrufes zum kurz zuvor erschienen Artikel über den Themenkomplex Nicht-Abzocken e.V., Thorsten Trejtnar, der IPA internationale Presse Agentur GmbH sowie Xxxxxxx Xxxxxx kann man allenfalls vermuten.

Umso wichtiger dürfte es für Konsumer.info sein, den Anrufer zu identifizieren. Immerhin ist das Verbraucherschutzportal bemüht, sämtliche Anfragen erschöpfend zu beantworten - und das sehr erfolgreich und seit vielen Jahren!

Freitag, 27. Juli 2012

Sommer und so

Erdbeerkuchen ist lecker - und die beste Zeit, selbigen zu genießen, dürfte 14.00 Uhr sein.

Ich freue mich, denn die Tafel ist gedeckt.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Update: Interview mit Tobias Huch (Teil I) online! ++update++

Wie bereits angekündigt ist der erste Teil des Interviews mit dem Internetunternehmer Tobias Huch nun online.

Aufgrund der Tatsache, dass der Themenkomplex, über den wir sprachen, sehr umfangreich ist habe ich mich dazu entschlossen, das Interview zu unterteilen. Die Veröffentlichung weiterer Teile des Interviews werden in diesem Artikel rechtzeitig angekündigt.

Zum Interview mit Tobias Huch, Teil I & II

Update vom 08.08.2012: Teil II des Interviews ist nunmehr online!

Mittwoch, 25. Juli 2012

IPA internationale Presse Agentur & Thorsten Trejtnar ./. Claus Frickemeier: das URTEIL

In dem Einstweiligen Verfügungsverfahren der IPA internationale Presse Agentur GmbH u.a. gegen Claus Frickemeier (6 O 214/12) erreichte mich heute das Urteil mit der Bitte um Kenntnisnahme. Sie können sich das Urteil hier anschauen:

6 O 214/12 - Das Urteil

Das Urteil spricht für sich, so dass sich meinerseits eine Kommentierung erübrigt. Das kann mein Rechtsanwalt, Stefan Richter (Berlin) sowieso viel besser, wie Sie HIER nachlesen können.

Donnerstag, 19. Juli 2012

italia-programmi.net: Rechtsanwalt sendet Zahlungsaufforderung aus dem Grab

„In den letzten Tagen sind bei uns zahlreiche Anfragen von besorgten Verbrauchern eingegangen, die weiterhin Mahnungen von der Estesa Ltd., Betreiber der Seite ‚italia-programmi‘, aber auch von einer renommierten Anwaltskanzlei in Rom erhalten“, so das Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) in Bozen.

Laut der EVZ ist der von „italia-programmi“ beauftragte Rechtsanwalt über hundert Jahre alt  – Geburtsjahr 1906 – und bereits seit 20 Jahren tot.

Quelle & vollständiger Artikel: Südtirol online via Abzocktalk.de

Mittwoch, 18. Juli 2012

Zwei Werbevermarkter von kino.to verhaftet

Erfolg für die Generalstaatsanwaltschaft Dresden: Zwei Männer wurden verhaftet, die Raubkopien-Seiten wie kino.to gezielt mit Werbung beliefert haben sollen. Einer von ihnen hat bereits gestanden.

 Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum illegalen Internetfilmportal kino.to ist den Ermittlern ein weiterer Erfolg gelungen. Zwei junge Männer – Inhaber einer Firma, die Werbung vermittelte – wurden verhaftet, teilte die Generalsstaatsanwaltschaft Dresden mit. Sie stehen im Verdacht der gewerbsmäßigen Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen. Einer der Männer sei wieder auf freiem Fuß. Der freigelassene Mann habe sich am vergangenen Montag gestellt und ein umfassendes Geständnis abgelegt, sagte der Dresdner Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein.

Quelle & vollständiger Artikel: WELT

Eine Frage der Zeit, wann es endlich die seit langem überfällige Festnahme in Wien geben wird...

Montag, 16. Juli 2012

Vorankündigung: Interview mit Tobias Huch ++update++

Die Abofallenmafia und deren Helfershelfer durchleben erwiesenermaßen ein hartes Jahr 2012, mit dem sie nicht in ihren kühnsten Albträumen gerechnet hätten. Ganze Netzwerke wurden entweder komplett eingestellt, oder aber eifrigst umstruktiert, wie unter anderem Adrian Fuchs in seinem Portal Abzocknews zum Thema Zuger Kreisel berichtet.

Spannend zu beobachten ist weiterhin, dass sich die Stalkerblogs nicht mehr nur gegen jene richten, die über die Machenschaften der Nutzlosbranche berichten, sondern erstmals auch gegen Zeugen in einem Verfahren, in dem es um den Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung vor dem Landgericht Bielefeld ging, bei dem sich der Antragsteller (Thorsten Trejtnar, Geschäftsführer der internationale Presse Agentur GmbH und Präsident von Nicht-Abzocken e.V.) schlichtweg blamierte.

Weiterhin hat die Art des Nachstellens eine neue Dimension erreicht, denn es gibt mittlerweile Hausbesuche und auch mal wieder Morddrohungen, wie bereits damals.

Zu diesem Thema führte ich ein längeres Interview mit dem Internetunternehmer und Politiker Tobias Huch, der sich in vorgenanntem Prozess als Zeuge zur Verfügung stellte und als solcher auch präsent war.

Nachtrag vom 26.07.2012:

[Teil I des Interviews ist ab sofort verfügbar]

Nachtrag vom 02.08.2012:

[Teil II des Interviews ist in Kürze verfügbar]

Samstag, 14. Juli 2012

Hausbesuch von Thorsten Trejtnar

Wie verzweifelt muss der Erfüllungsgehilfe der Abofallenbetreiber, Thorsten Trejtnar (geborener Eckstein) nur sein? 

Heute mittag gegen 14.00 Uhr wollte ich gerade einkaufen gehen, als mir am Straßenrand ein dunkelblauer Ford Galaxy mit dem amtlichen Kennzeichen F - CR - 2805 auffiel. Wir wohnen in einem verkehrsberuhigten Bereich im Süden Herfords, da fällt einem ein "fremdes" Fahrzeug recht schnell auf. Als ich am dem Fahrzeug vorbeiging stellte ich fest, dass sich eine wohlbeleibte männliche Person auf dem Fahrersitz befand und stur geradeaus schaute. Thorsten Trejtnar kannte ich bislang nur von Bildern, die durchs Netz geistern, die Ähnlichkeit war für mich frappierend. Ich drehte mich noch einmal um und notierte mir das Kennzeichen. Eine spätere Halterfeststellung durch die Polizei ergab: Halter des Fahrzeuges ist die IPA internationale Presse Agentur GmbH.

Nun, meinen Einkauf kann ich auch später noch machen. Wenn eine Person wie Thorsten Trejtnar offenbar unser Haus beobachtet gibt es meinerseits sicherlich Gesprächsbedarf mit diesem in meinen Augen kriminellen Subjekt. Ich ging also wieder zurück - und das Fahrzeug war leider bereits verschwunden. Stattdessen fand ich die völlig aufgelöste Nachbarin aus dem Nachbarhaus vor. Diese berichtete mir, dass Trejtnar sie beim Verlassen des Hauses abgepasst und quasi ihr Fahrzeug zugeparkt habe, aus seinem Fahrzeug herausgesprungen sei und gleich losbrüllte: "Frau Frickemeier, Ihr Mann hat mich mehr als 50.000 Euro gekostet, der ist...." - "Ich bin nicht Frau Frickemeier!" - "Klar sind Sie Frau Frickemeier! Ich will Ihnen mal die Wahrheit über Ihren Mann....." - "Ich bin nicht Frau Frickemeier!!" - "Los, Personalausweis her! Beweisen Sie das!". Meine Nachbarin war derart verdattert, dass sie dem Trejtnar tatsächlich ihren Ausweis vorlegte. Trejtnar rollte mit den Augen: "So, ich schreibe Ihnen jetzt meine Telefonnummer auf und die leiten Sie gefälligst an Frau Frickemeier weiter! Herr Frickemeier soll davon nichts wissen!".


Trejtnar kramte im Auto nach einem Zettel und schrieb die Rufnummer: 069 / 63xxxxx auf , drückte ihn der vollkommen aufgelösten Nachbarin in die Hand, hievte sich in sein Fahrzeug und preschte davon.

Der Zettel (Vorderseite - Rückseite) wurde mir selbstverständlich überreicht. Um 17.29 Uhr erreichte mich dann eine anonyme Mail von breaka.net, einem anonymen Remailerdienst mit dem Betreff "Wichtige Info"  und folgendem Inhalt:

"Das nächste mal tut es weh!!! Mein kleiner schwacher verlauster Penner."

Ich bin ja fast geneigt zu glauben, dass diese Mail im Kausalzusammenhang zu Trejtnars Besuch stehen könnte. Das glaubt zumindestens auch die Kripo, die diese Mail zum bereits heute angelegten Vorgang geheftet hat.

Meine Reaktionen erfolgen spätestens am Montag, Herr Trejtnar. Sie dürfen gespannt sein!

Mittwoch, 11. Juli 2012

6 O 214/12 - Die Fakten: fertig gestellt!

Der Artikel 6 O 214/12 - Die Fakten wurde heute fertig gestellt und die Kommentar-Funktion, wie angekündigt, freigeschaltet.

Bitte beachten Sie, dass auf diesen Hinweis, den Sie gerade lesen, die Kommentar-Funktion deaktiviert wurde um Doppel-Postings zu verhindern. Sollten Sie den Ursprungsartikel also kommentieren wollen, so tun Sie das bitte im Artikel selbst.

Vielen Dank!

Montag, 9. Juli 2012

europe holding AG des Xxxxxxx Xxxxxx nun mit Udo Polzin

    • Personen/Zeichnungsberechtigte: ZG Mutationen europe holding AG, in Zug, CH-170.3.014.368-5, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 70 vom 11.04.2012, S. 0, Publ. 6631856). Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Danieli, Domenico Savio, italienischer Staatsangehöriger, in Menziken, Mitglied des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift. Eingetragene Personen neu oder mutierend: Polzin, Udo Michael, deutscher Staatsangehöriger, in Zürich, Mitglied des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift. Tagebuch Nr. 5567 vom 27.04.2012 06661512
     
  • Quelle: Monetas

Samstag, 7. Juli 2012

6 O 214/12 - Die Fakten: Hinweis in eigener Sache

Die Aufbereitung des angekündigten Prozessberichtes IPA internationale Presseagentur u.a. ./. Frickemeier hat begonnen und ist ab heute unter dem Menüpunkt "6 O 214/12 - Die Fakten" erreichbar. Da das Thema recht komplex ist wird es ein Weilchen dauern, bis alle Fakten aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden. Der aktuelle Stand der Veröffentlichung ist stets am Ende des Artikels vermerkt.

Die Kommentarfunktion wird aktiviert, wenn der Artikel fertig ist.

Mittwoch, 4. Juli 2012

IPA internationale Presseagentur ./. Frickemeier: Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen mich vollinhaltlich abgewiesen

Wie ich hier berichtete stellte die IPA internationale Presse Agentur sowie der ehemalige Verbraucherschützer Thorsten Trejtnar den Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen mich, da ihm meine Berichterstattung nicht gefiel. Unter anderem bezeichnete ich ihn sowie den mittlerweile in Auflösung befindlichen Verein "Nicht-Abzocken e.V." als Erfüllungsgehilfen der Abofallenbetreiber.

Das Landgericht Bielefeld wies nun diesen Antrag nach mündlicher Verhandlung vollinhaltlich zurück, die Gegenseite trägt 100% der Kosten. Sobald mir das Urteil in Schriftform vorliegt werde ich es hier im Blog selbstverständlich einstellen.

Aufgrund der nun -auch im Termin- bekanntgewordenen äusserst brisanten Details rund um die Verflechtung des Thorsten Trejtnar sowie dem Verein "Nicht-Abzocken e.V." zu Xxxxxxx Xxxxxx wird es einen ausführlichen und detaillierten Prozessbericht geben, der exakt das aufdeckt und beweist, was von vielen bereits vermutet wurde.

Folgende Artikel dürften auch interessant für Sie sein:

IPA internationale Presse Agentur: der neue Geschäftsführer heißt Thorsten Trejtnar

IPA Internationale Presse Agentur GmbH, Frankfurt am Main, Schenckstraße 6, 60489 Frankfurt am Main. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 04.07.2007, mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung vom 04.05.2012 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages, insbesondere die Änderung in § 1 (Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung von Wiesbaden (bisher Amtsgericht Wiesbaden HRB 24843) nach Frankfurt am Main und § 2 (Gegenstand des Unternehmens) sowie 6 (Geschäftsführer) beschlossen. Geschäftsanschrift: Schenckstraße 6, 60489 Frankfurt am Main. Gegenstand: Der Betrieb einer international tätigen Presseagentur, jegliches Verlagsgeschäft, die Vermittlung von Anzeigenkunden sowie Verkaufsförderungen für Verlagsprodukte. Webdesign, Domainhosting. Die Optimierung von Suchmaschinen, die Erstellung von Homepages, die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit sog. Startup Paketen, die Hilfeleistung beim Rückruf von ins Internet gestellten Daten (Reputation), die Hilfeleistung gegen sog. Internet-Mobbing. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer: Kraus, Daniel, Karlsruhe, *27.10.1981. Geschäftsführer: Trejtnar, Thorsten Alfred, Frankfurt am Main, *18.09.1969, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Quelle: Handelsregister.de

Freitag, 29. Juni 2012

BinLayer GmbH: erneuter Wechsel in der Führungsriege

Erneuter Wechsel in der Führungsriege der BinLayer GmbH, wie das Unternehmensregister mitteilt. Dort heißt es wie folgt:

BinLayer GmbH, Oberhaching, Landkreis München, Bajuwarenring 12, 82041 Oberhaching. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Wendt, Andre, Dresden, *24.10.1967. Bestellt: Geschäftsführer: Joder, Sven, Fürth, *22.04.1988; Tschon, Viktoria, Puchheim, *02.09.1982, jeweils einzelvertretungsberechtigt.
Quelle: Unternehmensregister  

Dienstag, 26. Juni 2012

TV-Empfehlung: "Die unseriösen Geschäfte des Michael Burat"

Stern TV titelt heute wie folgt (Auszug):

"Jetzt musste sich der Abofallenbetreiber vor Gericht wegen gewerbsmäßigen Betrugs in besonders schwerem Fall verantworten. Das Urteil: Eine Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und eine Geldstrafe von 25.000 Euro. Nun will er gegen das Urteil Einspruch einlegen. Die unseriösen Geschäfte des Michael Burat: Eines der Themen bei stern TV."
Quelle: Stern TV, via Abzocknews

Lesenswert hierzu: Der Burat-Prozess (1 Ws 29/09)

Freitag, 22. Juni 2012

Herforder Fall, Wiener Ermittlungen: Betreiber von Internet-Abofallen im Blick

Herford/Wien (jwl). Von Herford aus wurde deutschlandweit Geld für Internet-Abofallen eingetrieben. Gleichzeitig gibt es Verbindungen zu der illegalen Film-Plattform kino.to, deren Betreiber gerade verurteilt wurde. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und die Staatsanwaltschaft Hannover ermitteln.

Quelle & vollständiger Artikel: Neue Westfälische Zeitung

Montag, 18. Juni 2012

kino.to: "Das Mastermind dahinter sitzt irgendwo in Wien"

Das letzte kino.to-Urteil mit der Verurteilung des "Betreibers" von kino.to führte nun offensichtlich dazu, dass man auch in Österreich hellhörig wurde. Sogar einen TV-Bericht gab es nun im ORF. Hier geht es konkret um (Zitat): "österreichische Mittäter" - es gäbe eine heiße Spur, der nun nachgegangen würde.

Weiterhin heißt es im TV-Beitrag wörtlich: "In Österreich wird es frühestens im Herbst zu einer Anklage kommen".

Lesenswert sind die Artikel aus Österreich dennoch:
Die österreichischen Freunde wären gut beraten, hin und wieder ein wenig IMD zu lesen. Das, was nun als "heiße Spur" propagiert wird steht in diesem Blog bereits seit langer, langer Zeit.

Einfach unter "Inside-Megadownloads durchsuchen" den Namen Fritzmann eingeben.

Sonntag, 17. Juni 2012

Novaflat: trotz Kündigung in der Testphase Rechnungsversand

Anfang Mai berichtete ich hier über Novaflat - mit dem Ergebnis, dass die Verantwortlichen mir "Spekulation, Vermutung und Populismus" vorwarfen. Heute informierte mich ein Leser dieses Blogs darüber, dass er bei Novaflat zwar angemeldet, diese Anmeldung aber sehr zeitnah wieder widerrufen hätte, da das Angebot nicht seinen Anforderungen entsprach. Zwei Versuche, etwas herunterzuladen, hat der User abgebrochen - und darauf direkt per Mail gekündigt. Anstatt einer Kündigungsbestätigung erhielt er nun eine Rechnung:



 Auch der weitere Schriftverkehr des Users mit dem Support von Novaflat liegt mir vor.

Auf explizite Nachfrage wurde dem User erklärt, dass bei Novaflat keine Kündigung eingegangen sei. Eine gewünschte Kopie der Mail samt Header konnte der User nicht vorlegen, da er das Support-Formular für die Kündigung während der Testphase gebrauchte.

Stattdessen heißt es seitens Novaflat wie folgt:

"Leider sind Sie schon als Premiumuser gebucht. Mit der Annahme unserer AGB/Kundeninfo haben Sie sich bei der Anmeldung einverstanden erklaert und sind somit den entsprechenden Vertrag eingegangen.
Wir bedauern, aber Ihren Account koennen wir nur zum Ende Ihrer Premiummitgliedschaft bereits jetzt als gekuendigt vermerken. Dies entbindet Sie jedoch nicht von der Zahlung der fälligen Rechnung.
Weitere Fragen? Gerne jederzeit per Email
"

Irgendwie kommt mir diese Praxis sehr bekannt vor. Schaut man sich dann noch die Personalien an, die für Novaflat mittel- oder unmittelbar verantwortlich zeichnen, so kann wohl von "Spekulation, Vermutung und Populismus" keine Rede mehr sein.

Freitag, 15. Juni 2012

Landeskriminalamt warnt vor "Badesalz"-Drogen

Eine neue Variante aus der Gruppe der sogenannten Badesalz-Drogen verbreitet Angst und Schrecken: Die extremen Cocktails aus mehr als 200 verschiedenen Substanzen lösen Gewaltexzesse aus, die zu grauenhafter Selbstverstümmelung und vermutlich sogar zu Kannibalismus führen können.

Quelle & vollständiger Artikel: Focus-Online

Zum Thema "Badesalz" habe ich in diesem Blog unter anderem hier, hier und hier berichtet.
...
Landeskriminalamt warnt vor psychoaktiven Substanzen: Neue Horror-Partydroge macht extrem aggressiv - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/landeskriminalamt-warnt-vor-neuen-psychoaktiven-substanzen-horror-partydroge-macht-extrem-aggressiv_aid_767740.html

Donnerstag, 14. Juni 2012

kino.to: Spiegel Online bringt es auf den Punkt - und thematisiert Fritzmann

Unter der Überschrift "Wie kino.to Millionen verdiente" erschien heute ein sehr interessanter Artikel bei Spiegel Online. Endlich wurde die Gretchenfrage gestellt, deren Antwort ich hier im Blog fast schon gebetsmühlenartig gegeben habe. Die Frage lautet: Wer sind eigentlich die Hintermänner?

Spiegel Online hat offenbar eine Antwort auf diese Frage gefunden - und führt unter anderem wie folgt aus:

"Das System rechnet sich, und das liegt vor allem an einem Werbekunden: Firstload, einem kostenpflichtigen Usenet-Zugang. Die Firmennamen wechseln, ebenso der Firmensitz, aber dahinter stecken offenbar immer Vater und Sohn F. aus Wien. Die F.s wurden in der Vergangenheit mit dubiosen Internet-Geschäften und Abofallen in Verbindung gebracht, Hunderte Anzeigen gingen ein, wie das Schweizer Fernsehen berichtete. Allein im ersten Jahr zahlt eine Blue Byte FZE 1,5 Millionen Euro für Firstload-Werbung auf kino.to, über die Verimount FZE LLC gibt es 21.000 Euro für archiv.to. In den folgenden Jahren fließt noch viel mehr Geld."

Man könnte fast den Eindruck haben, der Spiegel-Redakteur hätte in meinem Blog gestöbert. Wäre ja nicht die schlechteste Wahl gewesen, denn Dr. Robert Fritzmann und seinen "kleinen Prinzen" Valentin Fritzmann thematisiere ich hier immerhin schon seit Bestehen meines Blogs. Ein weiterer Auszug aus dem Spiegel-Artikel sei noch gestattet:

"Auch soll Dirk B. zu einem Treffen mit seinem wichtigen Werbepartner nach Wien gereist sein, sagt einer der Beschuldigten aus. Im Prozess gegen den Serverbeschaffer erklärte die Anklage, es handele sich bei Michael H. nicht um den großen Hintermann. Das sei vielmehr F. junior. Auch bei den Nachfolgeseiten gebe es Werbung für Produkte der F.'s. Man habe es mit einer "zentral gesteuerten Internetmafiastruktur" zu tun. Offenbar sind nicht nur die Firmen im EU-Ausland registriert, auch F. senior hält sich wohl im Ausland auf, dem Zugriff der Justiz entzogen."

Quelle & vollständiger Artikel: Spiegel Online 

Die einzige Frage, die ich mir -seit langer Zeit bereits- stelle: warum sitzt ein Valentin Fritzmann eigentlich noch nicht in Untersuchungshaft?



kino.to-Urteil: Vier Jahre und sechs Monate Haft für Dirk B.

Zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten ist am Donnerstag der Gründer und Betreiber des illegalen Internetfilmportals Kino.to verurteilt worden. Zudem muss Dirk B. nach dem Urteil der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Leipzig bis zu 3,7 Millionen Euro an den Staat abführen, die er über seine spanische Firma mit Werbung bei Kino.to eingenommen hat.

Quelle & vollständiger Artikel: Spiegel Online

Dienstag, 12. Juni 2012

6 0 214/12: Terminhinweis IPA internationale Presseagentur ./. Frickemeier

Das Landgericht Bielefeld hat beschlossen, dass im Einstweiligen Verfügungsverfahren gegen mich nicht ohne mündliche Verhandlung entschieden werden soll.

Termin zur mündlichen Verhandlung über den Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verffügung wird bestimmt auf 
Dienstag, 03.07.2012, 15.00 Uhr
Erdgeschoss, Sitzungssaal 18, Niederwall 71, 33602 Bielefeld
Folgende Artikel in chronologischer Reihenfolge könnten für Sie in diesem Zusammenhang ebenfalls interessant sein:

Samstag, 9. Juni 2012

Der Weg des Abofallen-Geldes

Einen interessanten Artikel gibt es heute in der Neuen Westfälischen Zeitung. Dort heißt es unter anderem:

"Die Seite Kino.to, auf der Raubkopien von Filmen gezeigt wurden, hatte Millionen Nutzer und gehörte bis zu ihrer Sperrung durch die Generalstaatsanwaltschaft Dresden zu den Top 50 der meistgeklickten deutschen Internet-Seiten. Als Schlüsselfigur gilt hier und auch in dem Herforder Verfahren ein Geschäftsmann aus Wien."

Quelle & vollständiger Artikel: Neue Westfälische Zeitung

kino.to: Pressemitteilung der GVU

Auszug aus der Pressemitteilung der GVU zum aktuellen Prozess gegen den "Chef" von kino.to:

"Laut Anklageschrift, die Dirk B. am 6. Juni 2012 als zutreffend bestätigt hat, war es vorrangiges Ziel der kino.to-Gruppe, sich eine ständige Einnahmequelle durch den Betrieb von kino.to zu schaffen. Die erforderlichen Einnahmen erzielten sie durch Werbung - insbesondere für Abofallen sowie andere dubiose Angebote und durch Provisionen für die Gestattung von Werbung. Dabei nahmen sie billigend in Kauf, dass durch die massenhafte und kostenlose Verbreitung von nahezu allen verfügbaren urheberrechtlich geschützten Filmwerken durch kino.to der Schutz der Urheberrechte im gesamten deutschsprachigen Raum dauerhaft ausgehört wurde."

Quelle & vollständige Pressemitteilung: GVU

Hin und wieder werde ich gefragt, warum ich "Chef" in Anführungszeichen setze. Nun, die Frage kann sich der geneigte Leser eigentlich selbst beantworten, wenn er sich folgende Frage stellt:

Wäre kino.to ohne das Geld eines Valentin Fritzmann überhaupt möglich gewesen?

Hierzu möge man sich die Prozessberichte genau anschauen und sich die Vita der bisher Verurteilten zu Gemüte führen. Gerade und insbesondere in Hinblick auf die finanziellen Gegebenheiten, die zu Beginn vorherrschten. Dämmerts?

Freitag, 8. Juni 2012

kino.to: Serverumzug - oder: was lange währt, wird endlich gut!

Screenshot kino.to
Versöhnliches Ende in Sachen kino.to-Domain: wie heute auf der Startseite seitens pin3apple und Chomik mitgeteilt wird findet nun ein Serverumzug auf die Originalserver der Staatsanwaltschaft statt, welcher mit ausdrücklicher Zustimmung seitens der StA sowie der GVU von pin3apple und Chomik durchgeführt wird.

Ob sich die StA und/oder die GVU bei den beiden Hackern bedankt hat und, falls ja, in welcher Form, wurde leider nicht mitgeteilt.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Aus 11 O 113/12 wird 6 O 214/12

Wie zu erwarten war wurde das anhängige Verfahren auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen mich von Stuttgart nach Bielefeld verwiesen:
  
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
in dem einstweiligen Verfügungsverfahren ipa Internationale Presse Agentur u.a. gegen Frickemeier wird mitgeteilt, dass die Sache 11 0 113/12 (Landgericht Stuttgart) hier unter der Geschäftsnummer 60214/12 übernommen wurde.

Ich berichtete hier bereits über die Angelegenheit und freue mich auf das, was nun vor dem Landgericht Bielefeld Gehör finden wird und werde weiter berichten.

Freitag, 1. Juni 2012

Aufgrund zahlreicher Nachfragen: Na klar gibts den Fritzmann aus Wien im Interview!

Immer wieder erreichen mich Leserbriefe, in denen nachgefragt wird, ob es nicht auch TV-Beiträge über die Abofallen-Abzocker aus Wien, namentlich: Dr. Robert Fritzmann und seinem "kleinen Prinzen" und Sohnemann Valentin gibt. Dem Schweizer Fernsehen ist es bereits im Jahre 2006 gelungen, Dr. Robert Fritzmann vor die Kamera zu bekommen und zu seiner damaligen Abofalle "simsen.de" zu befragen. Der Beitrag ist nach wie vor verfügbar - viel Spaß damit!




http://www.videoportal.sf.tv/video?id=0116d31b-6479-4cb0-9c40-37c93011874f


Mittwoch, 30. Mai 2012

kino.to: Interview mit den Hackern pin3apple & chomik

Im Kampf gegen die Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials hatten die Strafverfolger 2011 die Schließung des Download- und Streaming-Portals kino.to als schönen Erfolg gefeiert. Doch nun befindet sich die Adresse kino.to nicht mehr unter der Kontrolle der Fahnder, sondern wurde von Hackern stibitzt. Ich berichtete hier und hier darüber - und freue mich darüber, dass die beiden Hacker nun für ein Interview zur Verfügung standen:


Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Mit der Übernahme der kino.to-Domain haben Sie ja mächtig für Furore gesorgt und die Ermittlungsbehörden vorgeführt. Immerhin haben Sie sich "mal eben so" einer Website bemächtigt, die unter der Kontrolle der Ermittlungsbehörden stand. Was hat Sie dazu bewogen?

Gerne machen wir das Interview alleine schon weil es uns wichtig ist zu zeigen, dass es auch „Hacker“ auf der Welt gibt die nicht böse sind. Wir sind eigentlich durch einen kleinen Zufall auf die Kino.to Domain gekommen, welcher es war möchten wir nicht verraten. Da die Domain aber dann so vor uns lag wollten wir sie natürlich nicht jedermann überlassen.

Haben Sie keinen Gedanken daran verschwendet, die "erbeutete" Domain zu Geld zu machen? Immerhin ist gerade die Seite kino.to doch ein Projekt gewesen, welches Millionen abgeworfen hat.

Nein, unser Ziel war es nie damit Geld zu machen!

Sicher gab es viele Interessenten für die Domain. Gab es auch konkrete Angebote? Und falls ja, in welcher Form?

Wir haben viele Angebote bekommen für die Domain. Ich denke es waren ca. 10 mit den Inhalt das wir verkaufen sollen und gefühlte 1000 mit „Wollt Ihr nicht meine Werbung schalten?“.

Das Hijacking der Domain ist ja nach Ihrem eigenen Bekunden simpel - und somit theoretisch für jedermann durchführbar gewesen. Wer hat denn hier derart unverantwortlich geschlampt?

Hmm, das können wir natürlich nicht genau sagen. Aber wir gehen davon aus das die Administratoren der StA ein wenig unvorsichtig waren oder eher sich nicht wirklich darum gekümmert haben.
 
Haben GVU und Staatsanwaltschaft bereits Kontakt zu Ihnen aufgenommen?
 
Wir haben selbst schon, über Lars Sobiraj von Gulli.com (Danke nochmal!), Kontakt mit der GVU  aufgenommen. Leider hat sich Dresden noch nicht gemeldet, woran das liegt wissen wir selbst nicht.

Wie beurteilen Sie persönlich den Bust von kino.to und deren vermeintlichen Betreiber?

Kein Kommentar

Die Domainübernahme durch Sie ging durch alle Medien und erzeugte internationales Interesse. Gerade die Fairness, die eigentliche Meldung der Kriminalpolizei online zu lassen und diese lediglich zu ergänzen um auf die Sicherheitslücke aufmerksam zu machen hat Sympathie hervorgerufen. Zeitgleich tadeln manche den (anfangs) versteckten Besucherzähler und verweisen hier auf den Datenschutz. Was hat es damit auf sich?
 
Zum einen, man glaubt es kaum, waren wir zum Anfang der Übernahme etwas gestresst, Kino.to übernehmen UND dabei Bayern vs. Chelsea zu schauen ist halt doch zu viel... Daher haben wir uns zum Anfang auch keine Gedanken über den Statcounter gemacht sondern ihn einfach erst mal eingebaut. Auch aus dem Interesse heraus wie viele Menschen so am Tag auf die Website gehen. Es war erstaunlich selbst ohne Hack waren es ca. 10.000 Menschen. Später haben wir ihn natürlich öffentlich gesetzt.
 
pin3apple & chomik - Ihre Identitäten werden Sie sicherlich auch weiterhin zu schützen wissen. Dennoch die Frage: mit wem hat man es unter diesen Pseudonymen eigentlich zu tun? Beschreiben Sie doch mal, was Sie sonst so treiben, wenn Sie nicht gerade eine der bekanntesten Websites "übernehmen", um eine Sicherheitslücke aufzudecken ;-)
 
Also damals im Feriencamp haben... Ne im Ernst dazu wollen wir erst mal nicht zu erzählen. Ansonsten machen wir das übliche Arbeiten, Lernen, Essen, Schlafen, PC-Spielen etc.
 
Möchten Sie uns sonst noch etwas mitteilen?
 
Für Tägliche Updates folgt uns auf Twitter! @pin3apple_pwns

Vielen Dank für das Interview - und weiterhin viel Erfolg!

Sonntag, 27. Mai 2012

kino.to: This page is currently under a DDoS attack **UPDATE**

Beim Aufruf der Seite kino.to tut sich erneut Spannendes. Anstatt der Hinweisseite der Kriminalpolizei mit nachträglicher Veränderung durch zwei Hacker (ich berichtete hier darüber) erscheint nun eine vollkommen neue Seite auf der mitgeteilt wird, dass die Seite derzeit unter einer DDoS-Attacke stehen würde.

Screenshot


Interessant: nun wird auch gleich noch schick ein Werbebanner dargestellt, der zu der Seite Cinipac.com führt. Hier stellt sich das "Unternehmen" wie folgt dar (Auszug):

"Unser, seit 2008 in der Republik of Panama registriertes, Unternehmen bietet verschiedene Offshore Dienstleistungen an. Dazu gehören shared Webspace, Domains, Virtuelle Private Server, dedicated Server und VPN Dienstleistungen."

Screenshot
 In diesem Zusammenhang ist ein Blick auf den Server recht interessant. Insbesondere natürlich die 81 weiteren Domains, die den gleichen Nameserver benutzen:

Quelle: robtex
Ein älteres, aber lesenswertes Interview mit dem Firmengründer von Cinipac, Sebastian Kessler, gibt es hier.

Mal schauen, was sich in den nächsten Tagen hier noch zu tun wird - und wie Behörden und GVU darauf reagieren werden. Ich hole schon mal die Chips ;-)

Update 28.05., 00.28: pin3apple hat sowohl hier als Kommentator, als auch auf kino.to den Grund mitgeteilt, warum die kino.to-Seite verändert wurde, wie im Beitrag von mir dargestellt. Auch erreichte mich soeben eine Mail von pin3apple mit der Bitte um Überarbeitung meines Artikels, denn die Website von kino.to sei NICHT erneut gehackt worden. Dieser Bitte komme ich selbstverständlich gerne nach - auch, wenn ich mit keiner Silbe von einem erneuten Hack geschrieben, sondern lediglich auf die Veränderung hingewiesen habe.

Dienstag, 22. Mai 2012

In eigener Sache: Anonymous bitte nochmal melden!

Vor einigen Tagen erhielt ich einen Kommentar in diesem Blog, in dem mich der Verfasser bat, diesen Kommentar nicht freizuschalten.

Er enthielt interessante Informationen, die ich derzeit verifziere. Da ich die eine oder andere Rückfrage inhaltlicher Natur habe würde ich mich freuen, wenn sich der "Anonymous" noch einmal melden und mir eine Mailadresse (gerne auch anonymer Natur) mitteilen würde, damit ich mit ihm in Kontakt treten kann.

Die Anonymität wird selbstverständlich auch weiterhin zugesichert.

2. Prozesstag in Sachen kino.to: Vermeintlicher Gründer und Chef schweigt zu Vorwürfen

Wie die Leipziger Volkszeitung heute berichtet schwieg der vermeintliche Gründer und Chef von kino.to auch heute am zweiten Verhandlungstag vor Gericht. Lediglich zu seinem persönlichen Werdegang äusserte er sich. Seine Äusserungen zu den konkreten Vorwürfen werden nun für den nächsten Prozesstag am 06. Juni 2012 erwartet.

Den Bericht der Leipziger Volkszeitung gibt es hier.

Montag, 21. Mai 2012

Osnabrück: Neue Forderungsschreiben eines bekannten Rechtsanwaltes beschäftigen die Polizei

Aus der aktuellen Pressemitteilung der Polizei Osnabrück:

Bildquelle: Polizei Osnabrück
Der polizeibekannte Rechtsanwalt Nikolai Fedor ZUTZ versandte unter einem neuen Kanzleinamen weitere Forderungsschreiben an zahlreiche Internetnutzer. Unter dem Namen Kanzlei KFZ - Kanzlei für Forderungsmanagement - mit Sitz in Darmstadt, agiert nach bisherigen polizeilichen Ermittlungsergebnissen eine Nachfolgerin der ANINOS - Anwaltinkasso Osnabrück. Geschäftsführer ist hier der Rechtsanwalt Nikolai Fedor ZUTZ, der im August 2011 die Nachfolge des Rechtsanwaltes Olaf TANK angetrat. Mit dem per Post zugestellten Anschreiben über einen Betrag von 141,00 Euro, sollen die entstandenen Forderungen zu einer Aboleistung über die Downloadportale beglichen werden. Diese Forderungen wurden zuvor erfolglos per Email angemahnt und stammen zumeist aus einem Internetabodownloadvertrag aus den Jahren 2009 und 2010. Als zugrunde liegende Internetseiten sind der Polizei bislang die Domains der Tropmi Payment GmbH, der Antassia GmbH und der Content Services Limited, mit den jeweiligen Präsenzen www.top-of-software.de, www.software-und-tools.de, www.softwaresammler.de und www.opendownload.de bekannt. Es liegen bei der Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück bislang zahlreiche Ermittlungsverfahren vor. Für die aktuellen Forderungsschreiben der neuen Kanzlei "KFZ" mit Sitz in Darmstadt, dürften jedoch die Ermittler in Hessen zuständig sein. 
 Quelle: Pressemappe Polizei Osnabrück

Sonntag, 20. Mai 2012

kino.to-Website von Hackern übernommen

Zwei anonyme Datenschützer haben offensichtlich die Website von kino.to übernommen und teilen auf der Startseite von kino.to, auf der die bekannte Meldung der Kriminalpolizei steht, unter dem Link "BITTE LESEN" wie folgt mit:
pin3apple & chomik

Liebe Staatsanwaltschaft, liebe GVU!

Wir haben einen gravierenden Fehler in der Administration der Domain Kino.to entdeckt, der es theoretisch jedem ermöglicht hat, die Domain zu übernehmen. Wir haben deshalb aus Sicherheitsgründen die Domain selbst übernommen und leiten sie
nun wie gewohnt auf die Meldung der Kriminalpolizei. Wir verfolgen hierbei keinerlei böse Absichten, sondern wollen lediglich sicherstellen, dass die Domain auf dem Weg nicht von anderen z.B. zu Werbezwecken misbraucht werden kann.
Wir sind sehr gerne bereit, die Domain zurückzugeben, würden jedoch vorher gerne mit der Administration in Kontakt treten, um die Sicherheitslücke zu beheben. Um einen Hack hat es sich strenggenommen nicht mal gehandelt, da kein Eindringen
in fremde Systeme oder die Umgehung von Sicherheitsmechanismen nötig war. Einzelheiten werden dann privat (am besten via email) besprochen.
Wir hoffen und bitten Sie darum, unsere freundliche Geste nicht mit einem Strafverfahren o.Ä. zu erwidern, da wir die Domain lediglich vor weiteren Hacker-Angriffen schützen wollen. Wir bitten die zuständige Administration, via email mit uns in Kontakt zu treten.

Mit freundlichen Grüßen,

pin3apple & Chomik

Quelle: kino.to

Zeugenaufruf: Wer hat Erfahrungen mit der Firma "Letun” oder “Letun GmbH” oder “Letun GmbH & Co KG”?

Mehrere Quellen im Internet berichten über Werbeanrufe im Namen einer Firma “Letun” aus Duisburg für eine so genannte Werbesperrliste, in die sich Personen für ein einmaliges Entgelt eintragen lassen können. So soll angeblich unerbetene Telefonwerbung unterbunden werden. In mehreren hier bekannt gewordenen Fällen wurden Personen im Namen dieses Unternehmens angerufen und Leistungen für die künftige Vermeidung von Telefonwerbung angeboten.

Wer kann sachdienliche Angaben machen zu folgenden Fragen:
  • Wer ist bzw. war in letzter Zeit Empfänger von Werbeanrufen für Werbeschutzleistungen im Namen einer Firma “Letun” oder “Letun GmbH” oder “Letun GmbH & Co KG” aus Duisburg und/oder von Personen, die unter ähnlich klingenden Geschäftsbezeichnungen handeln?
  • Welche konkreten Leistungsversprechen wurden im Zusammenhang mit der Bewerbung von Werbeschutzleistungen getätigt?
  • Wurde Angerufenen gegenüber insbesondere auch das Versprechen abgegeben, dass nicht nur ein bloßer Sperrlisteneintrag erfolgen soll, sondern dass bei Verstößen auch Rechtsdurchsetzung, insbesondere über Anwälte erfolgen soll?
  • Wie wurde die Funktionsweise dieser Leistungen genau beschrieben?
  • Von wo aus und über welche Telefonanschlüsse wurden die Telefonanrufe abgehend geführt?
  • Wer war als (ggf. ehemaliger) Mitarbeiter oder Beauftragter der genannten Firma mit Werbemaßnahmen beauftragt?”
Zeugenmeldungen werden erbeten unter: zeuge@kanzlei-richter.com

Samstag, 19. Mai 2012

TAZ-Artikel zu kino.to: "Ein Wiener Geschäftsmann mit Bubi-Face..."

Johannes Gernert von der TAZ hat heute einen lesenswerten Artikel zum Thema kino.to veröffentlicht. Auszusgweise heißt es dort unter anderem:
"Ein Wiener Geschäftsmann mit Bubi-Face meldet sich bei Dirk B. und verspricht, er könne deutlich mehr Werbegeld einstreichen, wenn sie kooperierten. Dirk B. macht mit. Die Besucherzahlen steigen, die Werbeeinahmen auch. B. kauft ein Haus in Leipzig, die Familie zieht nach Mallorca, er bestellt den Mercedes SL AMG, schwarz, mit dem er nachts über die Inselstraßen bläst. Er arbeitet meist vom frühen Abend bis in den frühen Morgen. Cola, Red Bull, Kaffee. Tagsüber schläft er."
Der Artikel an sich verdient bereits das Prädikat "lesenswert". Der Hinweis auf den kleinen Prinzen Valentin Fritzmann lässt mich erneut die Frage stellen, warum Fritzmann bis heute noch nicht verhaftet wurde.

Quelle & vollständiger Artikel: TAZ

Freitag, 18. Mai 2012

FS Web Services: Löschungsankündigung

Über das Firmensterben der Unternehmungen des Netzwerkes rund um Fritzmann / Babenhauserheide und Müller/Xxxxx habe ich unter anderem in Bezug auf die FS Web Services hier berichtet. Aktuell findet sich im Unternehmensregister eine gerichtliche Löschungsankündigung:


Quelle: Unternehmensregister.de

Samstag, 12. Mai 2012

IPA GmbH & Thorsten Trejtnar stellen Antrag auf Einstweilige Verfügung (11 O 113/12)

Nun will es der ehemalige Verbraucherschützer Thorsten Trejtnar aber wissen: unter dem Aktenzeichen 11 O 113/12 erreichte mich heute ein dicker Umschlag des Landgerichts Stuttgart. Inhalt: ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen mich. Antragsteller sind zu 1. die ipa internationale Presseagentur (im Schriftsatz ohne Zusatz der Rechtsform "GmbH") sowie zu 2. Herr Thorsten Trejtnar - beide unter gleicher Anschrift.

Auszug aus dem Antrag:

Namens und in Vollmacht der Antragstellen beantragen wir - der äußersten Dringlichkeit des Falles halber ohne mündliche Verhandlung und durch den Kammervorsitzenden alleine - im Wege der einstweiligen Verfügung folgendes anzuordnen:
1. Der Antragsgegner hat es bei Vermeidung von Ordnungsgeld bis zu € 250.000,00, ersatzweise Ordnungshaft oder Ordnungshaft bis zu 6 Monaten zu unterlassen, wörtlich oder sinngemäß die Behauptung aufzustellen und oder zu verbreiten, dass die ipa internationale Presseagentur GmbH bzw. Herr Thorsten Trejtnar "Erfüllungsgehilfe der ABO-Fallenbetreiber" seien bzw. in entsprechende Geschäfte verstrickt seien.

2. Der Antragsgegner hat die Kosten des Verfahrens zu tragen.
Die örtliche Zuständigkeit des LG Stuttgart ergäbe sich aus §32 ZPO und die Dringlichkeit ergäbe sich aus der Natur der Sache.

Beigefügt ist eine Eidesstattliche Versicherung des Thorsten Trejtnar, in welcher er in Kenntnis der Bedeutung der Strafbarkeit einer vorsätzlichen oder fahrlässig falsch abgegebenen eidesstattlichen Versicherung erklärt:
1. Weder ich noch die ipa internationale Presseagentur GmbH stehen in irgendwelchen geschäftlichen Beziehungen zu Anbietern betrügerischer Abofallen im Internet.

2. Weder ich noch die ipa internationale Presseagentur GmbH haben irgendwelche Anbieter betrügerischer Abofallen im Internet als "Erfüllungsgehilfen" unterstützt.
Dumm gelaufen für Herrn Trejtnar, denn das Landgericht Stuttgart heftete als erste Seite des Schriftsatzes gleich eine Verfügung bei. Dort heißt es u.a. wie folgt:
"Eine Zuständigkeit des Landgerichts Stuttgart besteht unter keinen rechtlichen Gesichtspunkten. Insbesondere ergibt sich eine solche nicht aus §32 ZPO, da der erforderliche, hinreichende Bezug der Streitigkeit zum Gerichtsbezirk des Landgerichts Stuttgart nicht gegeben ist[...]"
Nix da mit dem "Fliegenden Gerichtsstand" und dem Verursachen unnötiger Kosten. Ebenfalls nix da mit "mal eben so durchwinken" aufgrund vermeintlicher äußerster Dringlichkeit (Wie sollte diese auch zu begründen sein? Über Thorsten Trejtnar schreibe ich seit 2009 hier im Blog!). Vielmehr gibt mir das Landgericht Stuttgart nun 4 Tage Zeit, auf den Antrag der Antragsteller auf Verweisung des Verfügungsverfahrens an das gemäß §§12, 12 ZPO örtlich zuständige Landgericht Bielefeld zu reagieren.

Ich werde gewappnet sein...