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Samstag, 9. November 2013

Anklageerhebung gegen Babenhauserheide, Fritzmann & Co: es ist angerichtet!

Herford/Hannover.  In einem der größten deutschen Ermittlungsverfahren gegen Abofallen im Internet hat die Staatsanwaltschaft Hannover nach Informationen der Neuen Westfälischen Anklage erhoben. Eine der zentralen Personen in dem Geflecht kommt aus dem Kreis Herford. Es ist ein Geschäftsmann aus Vlotho, der in der Vergangenheit seine Aktivitäten auch von Herford aus voranbetrieb.

Quelle & vollständiger Artikel: frickemeier.eu

Samstag, 12. Oktober 2013

Sweed-Prozess: dem Richter platzt der Kragen

Wie OVB online aktuell berichtet scheint dem Vorsitzenden Richter des Landgerichts München im “Sweed-Prozess“, Thomas Denz, langsam aber sicher der Kragen zu platzen.

Quelle & vollständiger Artikel: frickemeier.eu

Sweed-Prozess: Xxxxxxxx Xxxxx gesteht - und wusste von nichts

Ein 36-jähriger Kaufmann aus Grünwald steht wegen Schmuggels und des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz vor dem Münchner Landgericht – und gesteht


München - Offiziell produziert seine Firma „Digitale Welten“ in Grünwald Computerspiele im Internet. Doch in Wirklichkeit vertreibt Xxxxxxxx Xxxxx (36) die Kräuterdroge „Legal Highs“ nach England und Italien – bis zu seiner Festnahme Ende 2011.

Nach sechs Monaten kann ihn sein Strafverteidiger Peter Pospisil aus der U-Haft holen. Die Rechtslage ist noch nicht eindeutig geklärt, ob „Legal Highs“ überhaupt als illegale Droge eingestuft werden kann. Denn das Mittel wird auch zur Herstellung von Medikamenten verwendet. In Brüssel diskutiert derzeit die EU über geeignete Maßnahmen, um die Verbreitung von Designer-Drogen aus Asien gesetzlich zu verbieten.

„Ich habe ,Legal Highs’ auch probiert. Man bleibt lange wach und ist sexuell stimuliert. Ich wusste nicht, dass es eine Droge ist“, sagt Abdullah S. gestern vor dem Münchner Landgericht.

Quelle & vollständiger Artikel: Abendzeitung München

Freitag, 11. Oktober 2013

Prozessauftakt gegen Frank Babenhauserheide

Kreis Herford/München. Die Bezeichnungen waren phantasievoll: Als Badesalz oder Kräutermischungen wurden die Stoffe offiziell angeboten. Tatsächlich handelte es sich um Substanzen, die teils die selbe Wirkung wie Drogen haben. “Legal Highs” werden die Stoffe genannt, vor deren schweren gesundheitlichen Folgen Suchtexperten, Drogenfahnder und sogar die Vereinten Nationen warnen und die jetzt einen Vlothoer auf die Anklagebank des Amtsgericht München bringen.

Am 14. November muss sich der Vlothoer Geschäftsmann “wegen fahrlässigen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz verantworten”, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft München I auf Anfrage der Neuen Westfälischen erklärte. Hintergrund ist ein florierender Handel mit den als Kräuterdrogen bezeichneten Substanzen, bei denen der Kreis Herford als eine Vertriebszentrale fungierte.

Während sich der Vlothoer vor dem Strafrichter des Amtsgerichts verantworten soll -und in einem solchen Fall wohl nur eine geringe Strafe befürchten müsste-, steht sein ehemaliger Geschäftspartner (36) wegen gewerbsmäßigen Schmuggels und Verstoßes gegen das Arzneimittelrecht vor dem Landgericht München I.

Der 36-jährige Mann aus Grünwald bei München soll die Ursprungssubstanzen gleich kiloweise aus China eingeführt haben, so die Anklage. 67 Fälle listet sie auf, in denen zwischen Frühjahr und Herbst 2011 mehr als 200 Kilo nach Deutschland gelangten. Teilweise enthielten die Pakete sogenannte Drogenersatzstoffe, die unter das Betäubungsmittelgesetz fielen. In anderen Fällen lösten die Substanzen zwar einen Rausch aus – die Inhaltsstoffe waren aber nicht verboten.

Getarnt wurden die Importe unter anderem als Rostschutzmittel. Ihr Wert wurde gegenüber dem Zoll mit 5 bis 10 Dollar je Kilo angegeben, wobei der tatsächliche Wert laut Anklage auf 1.300 Euro beziffert wurde.
Die Münchener Drogen sollen dann nach Vlotho geschafft worden sein. Hier wurden sie mit kleinen Waagen grammweise portioniert  und dann verpackt – teilweise sollen sie auch von dort verschickt worden sein.

Die Staatsanwaltschaft München I, die gegen den Vlothoer zunächst einen Strafbefehl beantragt hatte, geht davon aus, dass er bei genauerem Hinsehen hätte erkennen müssen, mit welchen Substanzen er es tatsächlich zu tun hatte. Ein Hinweis des schwedischen Zolls, der eines der Pakete aus China abfing und den Inhalt analysieren ließ, brachte die Ermittler der Zollfahndung Nürnberg auf die Spur der Kräuterdrogen. Die Ermittler gingen damals davon aus, dass sogar 350 Kilogramm der Kräutermischungen und Badesalze umgesetzt wurden, die einen Wert von hochgerechnet zehn Millionen Euro haben.

Die Ermittler durchsuchten in München, Herford und Deggendorf zehn Firmen- und Privatgebäude, nahmen
drei Männer und zwei Frauen im Alter von 31 bis 48 Jahren fest. Gegen vier Personen -darunter der jetzt vor Gericht stehende Münchner Geschäftsmann- wurden damals Haftbefehle erlassen, Wochen später aber wieder außer Vollzug gesetzt.

Bei der Durchsuchung in Vlotho stießen die Zollbeamten auf rund 25 Kilogramm der gefährlichen Substanzen. Der Vlothoer war festgenommen, befragt und dann wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Der aktuelle Prozess gegen seinen Geschäftspartner vor dem Landgericht München I war zunächst auf drei Verhandlungstage angesetzt worden, wurde nun aber um zwei weitere Tage verlängert. Das Urteil wird am 10. Oktober erwartet.
Im Prozess gegen seinen ehemaligen Vlothoer Geschäftsmann müsste der 36-jährige dann wohl aussagen.
Was die Substanzen so gefährlich macht
Vor den neuartigen Designerdrogen, die als Kräutermischungen, Badesalz oder gar als Aquarienreiniger angeboten werden, geht eine unkalkulierte gesundheitliche Gefahr aus. Der Drogenüberwachungsrat der Vereinten Nationen hatte erst im März vor den Designerdrogen gewarnt (die NW berichtete).
Die in südamerikanischen, osteuropäischen oder chinesischen Laboren zusammengemixten Substanzen können neben der drogentypischen Abhängigkeit Herzrasen oder Panikattacken aber auch Spätfolgen auslösen. Ärzte, Suchtberater und Polizisten warnen vor dem Konsum der meist über das Internet vertriebenen Päckchen.
Die “Räucher- und Kräutermischungen” enthalten neben pflanzlichen Stoffen hauptsächlich synthetische Cannabinoide und sollen nach der Inhalation einen Rauschzustand ähnlich wie beim Cannabis erzeugen, so die bisherigen Erfahrungen.
Die “Badesalze” bestehen vorwiegend aus synthetischen amphetaminähnlichen Stoffen und wirken daher als Aufputschmittel. Der Name “Legal Highs” suggeriert, dass die Substanzen legal sind. Tatsächlich handelt es sich oft um Drogensubstanzen, bei denen chemisch nur einzelne Komponenten ausgetauscht werden. Das macht die Stoffe für die Ermittler und Justiz schwer zu fassen.
Quelle: Neue Westfälische Zeitung Ausgabe vom 5./6.10.2013

Mittwoch, 25. September 2013

Sweed-Prozess: es wird eng für Frank Babenhauserheide!

Wie bereits berichtet findet vor dem Landgericht München I der Prozess gegen Xxxxxxxxx Xxxxx wegen gewerbsmässigem Schmuggel u.a. statt.

Am Montag, 23.09., war ich als Zeuge geladen - und habe meine persönliche Meinung zum Prozess auf frickemeier.eu dargelegt.

Offensichtlich zieht sich die Schlinge für Frank Babenhauserheide zu und es darf gespannt darauf gewartet werden, wie das Verfahren ausgeht.

Details und Fakten gibt es auch zukünftig hier.


Dienstag, 17. September 2013

E-shopping direkt GmbH vor dem Aus?

Tja: das ist schon merkwürdig. Seit einigen Monaten bietet die e-shopping direkt GmbH des umtriebigen Frank Babenhauserheide keinerlei Plastikschühchen & Co. mehr auf Ebay an.

Wir erinnern uns? Nachdem das Abofallen-Geschäft (nicht zuletzt aufgrund meiner Berichterstattung in diesem Blog) schwitzend aufgrund der Enttarnung ad acta gelegt wurde sattelte man schnell um und betrieb einen Online-Shop. Manch einer würde in diesem Zusammenhang von Geldwäsche sprechen: immerhin galt es, kriminell verdientes Geld weiß zu waschen. Ich rufe ausdrücklich dazu auf, dass sich der geneigte Leser diesbezüglich eigene Gedanken macht. Gerade im Gesamtkontext des Firmengeflechtes macht das nämlich Sinn, zumal die Protagonisten rund um die Abofallen wie z.B. megadownloads.net offenbar kurz vor der Prozesseröffnung stehen.

Die aktuell veröffentliche Bilanz der e-shopping direkt GmbH liest sich -für mich persönlich- recht deutlich. Aber auch hier erneut der Hinweis an die Leserschaft: möge sich ein jeder Einzelne einen subjektiven Eindruck verschaffen:





Hups - das sieht nicht wirklich gut aus, oder irre ich mich da? Es ist schon beeindruckend, was in dem Firmengeflecht derzeit so passiert. Ob bei Fritzmann / Wien oder beim Kalletaler Pferdehändler. In gleich welchem "Nebengeschäft", welches die Abzocker nach der Enttarnung so ins Leben riefen.

Ein Schelm, wer Böses denkt!

Donnerstag, 4. Juli 2013

Das Fritzmann-Imperium vor dem Aus - oder: tarnen, täuschen und verpissen - failed!

Das kriminelle Netzwerk von Dr. Robert Fritzmann und Sohnemann Valentin ("der kleine Prinz") steht ganz offensichtlich vor dem Aus. Jahrelang haben Vater und Sohn mehr als fragwürdige "Geschäftsmodelle" betrieben, unter anderem sogenannte Abofallen. Auch wurde gerichtsbekannt, dass illegale Plattformen wie z.B. kino.to durch die Fritzmanns finanziert wurden.

Der überraschende Verkauf von Gulli.com ist allerdings nur die Spitze des Eisberges in den sich derzeit überschlagenden Ereignissen, denn es wurde weitaus mehr verhökert.

Bye, bye, Valentin Fritzmann - Willkommen Florian Schweiger! auf frickemeier.eu.

Samstag, 6. Oktober 2012

Bye, bye, sweed.de!

Lange hat es gedauert, nun ist es endlich Gewissheit: sweed.de ist offline. Der Hinweis auf der Drogenseite stammt offenbar vom Provider und lässt erahnen, warum die Seite nunmehr offline ist:

Screenshot sweed.de vom heutigen Tage

Ich bin mal gespannt, was es demnächst in der Presse über sweed.de zu lesen geben wird. Es ist sicher nicht ausgeschlossen, dass behördlicher Ungemach drohte wie zuvor in Sachen sweed.to. Immerhin sind die vermeintlichen "Kräutermischungen" nichts anderes als Designer-Drogen, vor denen mittlerweile weltweit gewarnt wird.

Wir erinnern uns? Falls nicht empfehle ich diesen Artikel hier.

Sonntag, 19. August 2012

Neue "reguläre" Schützenkönigin: Frank Babenhauserheide

Frank Babenhauserheide
Zitat aus dem Vlothoer Anzeiger:

"Reguläre "Königin" wurde dann Frank Babenhauserheide, erste Ritterin Bärbel Wattenberg, als Adjutantin tritt im neuen Schützenjahr die vormalige Königin Doris Sander auf. "Bei uns ist sowas möglich", meinte Geschäftsführer Detlev Müller zu der auf den ersten Blick unbgewöhnlichen "Geschlechetrkombination" – für die Königswürde komme es allein auf das beste Schießergebnis an. Und das habe nun einmal Janine Zimmermann erreicht."

Quelle: Vlothoer Anzeiger

Freitag, 22. Juni 2012

Herforder Fall, Wiener Ermittlungen: Betreiber von Internet-Abofallen im Blick

Herford/Wien (jwl). Von Herford aus wurde deutschlandweit Geld für Internet-Abofallen eingetrieben. Gleichzeitig gibt es Verbindungen zu der illegalen Film-Plattform kino.to, deren Betreiber gerade verurteilt wurde. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und die Staatsanwaltschaft Hannover ermitteln.

Quelle & vollständiger Artikel: Neue Westfälische Zeitung

Montag, 18. Juni 2012

kino.to: "Das Mastermind dahinter sitzt irgendwo in Wien"

Das letzte kino.to-Urteil mit der Verurteilung des "Betreibers" von kino.to führte nun offensichtlich dazu, dass man auch in Österreich hellhörig wurde. Sogar einen TV-Bericht gab es nun im ORF. Hier geht es konkret um (Zitat): "österreichische Mittäter" - es gäbe eine heiße Spur, der nun nachgegangen würde.

Weiterhin heißt es im TV-Beitrag wörtlich: "In Österreich wird es frühestens im Herbst zu einer Anklage kommen".

Lesenswert sind die Artikel aus Österreich dennoch:
Die österreichischen Freunde wären gut beraten, hin und wieder ein wenig IMD zu lesen. Das, was nun als "heiße Spur" propagiert wird steht in diesem Blog bereits seit langer, langer Zeit.

Einfach unter "Inside-Megadownloads durchsuchen" den Namen Fritzmann eingeben.

Freitag, 15. Juni 2012

Landeskriminalamt warnt vor "Badesalz"-Drogen

Eine neue Variante aus der Gruppe der sogenannten Badesalz-Drogen verbreitet Angst und Schrecken: Die extremen Cocktails aus mehr als 200 verschiedenen Substanzen lösen Gewaltexzesse aus, die zu grauenhafter Selbstverstümmelung und vermutlich sogar zu Kannibalismus führen können.

Quelle & vollständiger Artikel: Focus-Online

Zum Thema "Badesalz" habe ich in diesem Blog unter anderem hier, hier und hier berichtet.
...
Landeskriminalamt warnt vor psychoaktiven Substanzen: Neue Horror-Partydroge macht extrem aggressiv - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/landeskriminalamt-warnt-vor-neuen-psychoaktiven-substanzen-horror-partydroge-macht-extrem-aggressiv_aid_767740.html

Donnerstag, 14. Juni 2012

kino.to: Spiegel Online bringt es auf den Punkt - und thematisiert Fritzmann

Unter der Überschrift "Wie kino.to Millionen verdiente" erschien heute ein sehr interessanter Artikel bei Spiegel Online. Endlich wurde die Gretchenfrage gestellt, deren Antwort ich hier im Blog fast schon gebetsmühlenartig gegeben habe. Die Frage lautet: Wer sind eigentlich die Hintermänner?

Spiegel Online hat offenbar eine Antwort auf diese Frage gefunden - und führt unter anderem wie folgt aus:

"Das System rechnet sich, und das liegt vor allem an einem Werbekunden: Firstload, einem kostenpflichtigen Usenet-Zugang. Die Firmennamen wechseln, ebenso der Firmensitz, aber dahinter stecken offenbar immer Vater und Sohn F. aus Wien. Die F.s wurden in der Vergangenheit mit dubiosen Internet-Geschäften und Abofallen in Verbindung gebracht, Hunderte Anzeigen gingen ein, wie das Schweizer Fernsehen berichtete. Allein im ersten Jahr zahlt eine Blue Byte FZE 1,5 Millionen Euro für Firstload-Werbung auf kino.to, über die Verimount FZE LLC gibt es 21.000 Euro für archiv.to. In den folgenden Jahren fließt noch viel mehr Geld."

Man könnte fast den Eindruck haben, der Spiegel-Redakteur hätte in meinem Blog gestöbert. Wäre ja nicht die schlechteste Wahl gewesen, denn Dr. Robert Fritzmann und seinen "kleinen Prinzen" Valentin Fritzmann thematisiere ich hier immerhin schon seit Bestehen meines Blogs. Ein weiterer Auszug aus dem Spiegel-Artikel sei noch gestattet:

"Auch soll Dirk B. zu einem Treffen mit seinem wichtigen Werbepartner nach Wien gereist sein, sagt einer der Beschuldigten aus. Im Prozess gegen den Serverbeschaffer erklärte die Anklage, es handele sich bei Michael H. nicht um den großen Hintermann. Das sei vielmehr F. junior. Auch bei den Nachfolgeseiten gebe es Werbung für Produkte der F.'s. Man habe es mit einer "zentral gesteuerten Internetmafiastruktur" zu tun. Offenbar sind nicht nur die Firmen im EU-Ausland registriert, auch F. senior hält sich wohl im Ausland auf, dem Zugriff der Justiz entzogen."

Quelle & vollständiger Artikel: Spiegel Online 

Die einzige Frage, die ich mir -seit langer Zeit bereits- stelle: warum sitzt ein Valentin Fritzmann eigentlich noch nicht in Untersuchungshaft?



kino.to-Urteil: Vier Jahre und sechs Monate Haft für Dirk B.

Zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten ist am Donnerstag der Gründer und Betreiber des illegalen Internetfilmportals Kino.to verurteilt worden. Zudem muss Dirk B. nach dem Urteil der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Leipzig bis zu 3,7 Millionen Euro an den Staat abführen, die er über seine spanische Firma mit Werbung bei Kino.to eingenommen hat.

Quelle & vollständiger Artikel: Spiegel Online

Samstag, 9. Juni 2012

Der Weg des Abofallen-Geldes

Einen interessanten Artikel gibt es heute in der Neuen Westfälischen Zeitung. Dort heißt es unter anderem:

"Die Seite Kino.to, auf der Raubkopien von Filmen gezeigt wurden, hatte Millionen Nutzer und gehörte bis zu ihrer Sperrung durch die Generalstaatsanwaltschaft Dresden zu den Top 50 der meistgeklickten deutschen Internet-Seiten. Als Schlüsselfigur gilt hier und auch in dem Herforder Verfahren ein Geschäftsmann aus Wien."

Quelle & vollständiger Artikel: Neue Westfälische Zeitung

kino.to: Pressemitteilung der GVU

Auszug aus der Pressemitteilung der GVU zum aktuellen Prozess gegen den "Chef" von kino.to:

"Laut Anklageschrift, die Dirk B. am 6. Juni 2012 als zutreffend bestätigt hat, war es vorrangiges Ziel der kino.to-Gruppe, sich eine ständige Einnahmequelle durch den Betrieb von kino.to zu schaffen. Die erforderlichen Einnahmen erzielten sie durch Werbung - insbesondere für Abofallen sowie andere dubiose Angebote und durch Provisionen für die Gestattung von Werbung. Dabei nahmen sie billigend in Kauf, dass durch die massenhafte und kostenlose Verbreitung von nahezu allen verfügbaren urheberrechtlich geschützten Filmwerken durch kino.to der Schutz der Urheberrechte im gesamten deutschsprachigen Raum dauerhaft ausgehört wurde."

Quelle & vollständige Pressemitteilung: GVU

Hin und wieder werde ich gefragt, warum ich "Chef" in Anführungszeichen setze. Nun, die Frage kann sich der geneigte Leser eigentlich selbst beantworten, wenn er sich folgende Frage stellt:

Wäre kino.to ohne das Geld eines Valentin Fritzmann überhaupt möglich gewesen?

Hierzu möge man sich die Prozessberichte genau anschauen und sich die Vita der bisher Verurteilten zu Gemüte führen. Gerade und insbesondere in Hinblick auf die finanziellen Gegebenheiten, die zu Beginn vorherrschten. Dämmerts?

Dienstag, 22. Mai 2012

2. Prozesstag in Sachen kino.to: Vermeintlicher Gründer und Chef schweigt zu Vorwürfen

Wie die Leipziger Volkszeitung heute berichtet schwieg der vermeintliche Gründer und Chef von kino.to auch heute am zweiten Verhandlungstag vor Gericht. Lediglich zu seinem persönlichen Werdegang äusserte er sich. Seine Äusserungen zu den konkreten Vorwürfen werden nun für den nächsten Prozesstag am 06. Juni 2012 erwartet.

Den Bericht der Leipziger Volkszeitung gibt es hier.

Mittwoch, 9. Mai 2012

1. Prozesstag gegen vermeintlichen Betreiber von kino.to

Laut dapd-Meldung, veröffentlicht von Welt, heißt es heute auszugsweise wie folgt:
"Die Werbung auf den Seiten von "kino.to" war von einem Wiener Unternehmer organisiert worden. Er soll monatlich Werbeeinnahmen in Höhe von rund 150.000 Euro an die kino.to-Betreiber überwiesen haben."
Keine weiteren Fragen, Euer Ehren! Oder? Doch. Ein paar Fragen hätte ich da noch. Denn in der gleichen dapd-Meldung steht auch:
"Der gelernte Bodenleger hatte das Portal laut Anklage 2008 gegründet und professionell betrieben."
Die Gretchenfrage lautet also: WER ist eigentlich der faktische Betreiber von kino.to gewesen, wenn man sich die gerichtsbekannten Aussagen der bis heute rechtskräftig Verurteilten in dieser Kausa mal anschaut? Wäre kino.to ohne die Finanzspritzen des "Business-Angels" Valentin Fritzmann überhaupt möglich gewesen?

Sonntag, 6. Mai 2012

kino.to: Gründer und Chef von kino.to ab Dienstag vor Gericht

SZ-Online berichtet heute wie folgt:
"Fünf Urteile sind im Fall des illegalen Filmportals Kino.to bereits gesprochen worden, von Dienstag an steht nun auch der Gründer und Chef der Streamingseite vor Gericht. Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 39-jährigen Leipziger die massenhafte Verletzung des Urheberrechts vor. Er soll am meisten von Kino.to profitiert und über Werbe-Anzeigen Millionen kassiert haben. Für den Prozess vor dem Landgericht Leipzig sind vier Verhandlungstage anberaumt worden. "

Quelle: SZ-Online 
Es darf wohl davon ausgegangen werden, dass auch der 39-jährige Leipziger umfassend auspacken und Valentin Fritzmann schwer belasten wird.

Donnerstag, 26. April 2012

RS Web Services zieht um nach Berlin

Nachdem die Digitale Welten GmbH nun ein Problem hat (Stichwort: Liquidation durch "Firmenbestatter", stattdessen Sicherungsmaßnahmen per Gericht) gibt es eine weitere Registerveröffentlichung, die mich schmunzeln lässt. Dieses Mal betrifft es die berühmt-berüchtigte RS Web Services aus dem gleichen Netzwerk:

RS Web Services GmbH & Co. KG, Berlin, Allee der Kosmonauten 28 a, 12681 Berlin. Firma: RS Web Services GmbH & Co. KG Sitz / Zweigniederlassung: Berlin; Geschäftsanschrift:; Allee der Kosmonauten 28 a, 12681 Berlin Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt die Gesellschaft allein. Persönlich haftender Gesellschafter:; 1. BWA Büroservice GmbH, Ottobrunn (Amtsgericht München, HRB 175826); mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen Rechtsform: Kommanditgesellschaft; Der Sitz der Gesellschaft ist von Ottobrunn, Landkreis München (Amtsgericht München, HRA 93087) nach Berlin verlegt. Bemerkung: Tag der ersten Eintragung: 28.10.2008.
Och? Das ist ja spannend. Zumindestens für den, der bezüglich dieses Netzwerkes im Thema ist. Möchte man mit einer Sitzverlegung nach Berlin gar.... och ne, das formuliere ich nicht. Lassen wir die Meldung einfach mal so faktisch im Raume stehen.