Sonntag, 27. Mai 2012

kino.to: This page is currently under a DDoS attack **UPDATE**

Beim Aufruf der Seite kino.to tut sich erneut Spannendes. Anstatt der Hinweisseite der Kriminalpolizei mit nachträglicher Veränderung durch zwei Hacker (ich berichtete hier darüber) erscheint nun eine vollkommen neue Seite auf der mitgeteilt wird, dass die Seite derzeit unter einer DDoS-Attacke stehen würde.

Screenshot


Interessant: nun wird auch gleich noch schick ein Werbebanner dargestellt, der zu der Seite Cinipac.com führt. Hier stellt sich das "Unternehmen" wie folgt dar (Auszug):

"Unser, seit 2008 in der Republik of Panama registriertes, Unternehmen bietet verschiedene Offshore Dienstleistungen an. Dazu gehören shared Webspace, Domains, Virtuelle Private Server, dedicated Server und VPN Dienstleistungen."

Screenshot
 In diesem Zusammenhang ist ein Blick auf den Server recht interessant. Insbesondere natürlich die 81 weiteren Domains, die den gleichen Nameserver benutzen:

Quelle: robtex
Ein älteres, aber lesenswertes Interview mit dem Firmengründer von Cinipac, Sebastian Kessler, gibt es hier.

Mal schauen, was sich in den nächsten Tagen hier noch zu tun wird - und wie Behörden und GVU darauf reagieren werden. Ich hole schon mal die Chips ;-)

Update 28.05., 00.28: pin3apple hat sowohl hier als Kommentator, als auch auf kino.to den Grund mitgeteilt, warum die kino.to-Seite verändert wurde, wie im Beitrag von mir dargestellt. Auch erreichte mich soeben eine Mail von pin3apple mit der Bitte um Überarbeitung meines Artikels, denn die Website von kino.to sei NICHT erneut gehackt worden. Dieser Bitte komme ich selbstverständlich gerne nach - auch, wenn ich mit keiner Silbe von einem erneuten Hack geschrieben, sondern lediglich auf die Veränderung hingewiesen habe.

Kommentare:

  1. Guten Abend!
    Ja, wir können bestätigen, dass die genannte Seite heute für einige Stunden angezeigt wurde. Dies ist jedoch in keinster Weise auf einen erneuten Hack o.Ä,, sondern auf die Tatsache, dass unser Webspace (der freundlicherweise von CINIPAC bereitgestellt wird) Opfer eines DDoS-Angriffs wurde zurückzuführen. Laut CINIPAC war es unweigerlich nötig, den Account für einige Zeit zu sperren, um die anderen Kunden auf dem shared space nicht zu beeinträchtigen. Wir haben die Seite inzwischen wieder hergestellt.

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  2. Naja irgendwo auch selbst schuld wenn man bei dem Hoster ist, welcher, genau wie Dateiload damals in Deutschland sitzt aber mit Anonymität wirbt.

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