Samstag, 12. Dezember 2009
Collector Dienstleistungen GmbH & Co. KG sucht erneut Mitarbeiter
Erneut sucht das Abzockunternehmen Collector, eingebunden im mafiös anmutenden Netzwerk um Frank Babenhauserheide, Mitarbeiter. Ich erspare mir die Recherche, ob auch wieder auf dem Jobportal der Agentur für Arbeit das Jobangebot zu finden ist.
Hingegen würde ich mich freuen, wenn sich bei Herrn Rogalski als Handlanger und Strohmann des Kalletaler Pferdehändlers mal jemand "undercover" einschleichen würde. Wer weiß - vielleicht ist das ja der Fall? Sicher werden mittlerweile Bewerbungen doppelt und dreifach geprüft, aber, seien wir doch mal ehrlich: gegen eine gute Legende ist doch kaum was auszurichten, nicht wahr? Vermutlich wird mein eifriger Leser namens Bernd Rogalski ab morgen aus der Inkassobutze einen Hochsicherheitstrakt machen, um selbiges zu verhindern. Aber auch das bringt letztlich keine Sicherheit, wage ich zu vermuten.
Schlagworte:
Babenhauserheide,
Collector GmbH,
Rogalski
Erster Themenchat vorbereitet - erste Infos
Der Chat ist aufgesetzt und wartet darauf, mit Leben gefüllt zu werden. Mir schwebt, wie bereits hier angekündigt, ein wöchentlicher Austausch in Form einer Diskussionsrunde zu einem jeweils vorher festgelegten Thema vor, selbiges wird rechtzeitig vor Beginn hier im Blog angekündigt. Themenvorschläge können ab sofort jederzeit eingereicht werden.
Aus Sicherheitsgründen wird es keinen Gast-Account geben, ebensowenig besteht die Möglichkeit, daß Hinz und Kunz aus der Abzockbranche selbständig Accounts anlegen kann. Ich werde vielmehr an interessierte Mitstreiter, mit denen ich bereits in Kontakt stehe und deren reale Identität mir bekannt ist, auf Wunsch Zugangsdaten versenden. Weitere Accounts werden dann auf Empfehlungsbasis eingerichtet.
Bei Interesse freue ich mich also ab sofort über eine kurze Mail mit der Bitte um Übersendung der entsprechenden Zugangsdaten.
Aus Sicherheitsgründen wird es keinen Gast-Account geben, ebensowenig besteht die Möglichkeit, daß Hinz und Kunz aus der Abzockbranche selbständig Accounts anlegen kann. Ich werde vielmehr an interessierte Mitstreiter, mit denen ich bereits in Kontakt stehe und deren reale Identität mir bekannt ist, auf Wunsch Zugangsdaten versenden. Weitere Accounts werden dann auf Empfehlungsbasis eingerichtet.
Bei Interesse freue ich mich also ab sofort über eine kurze Mail mit der Bitte um Übersendung der entsprechenden Zugangsdaten.
Schlagworte:
inside-megadownloads.net
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Verlustgeschäft für Katja Günther
Die Rechtsanwältin Katja Günther, die mit Inkassogeschäften zu zweifelhaftem Ruhm gelangt ist, ist mit einer einstweiligen Verfügung gegen die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (VZSH) gescheitert. Das Landgericht Köln wies Frau Günther vermutlich darauf hin, dass der dort eingereichte Antrag auf Erlass einer solchen Verfügung keine Aussicht auf Erfolg habe, woraufhin dieser prompt zurückgenommen worden war.
Gegenstand dieser einstweiligen Verfügung war die Überschrift einer Pressemeldung der VZSH. Um genau zu sein, sogar nur ein Wort. In dieser hieß es: "Deutschlands unbeliebteste Anwältin zu Schadensersatz wegen Beihilfe zum Betrug verurteilt." Dieser Pressemitteilung war ein Urteil des AG Karlsruhe vorausgegangen, in dem Folgendes rechtskräftig festgestellt wurde: "Bei der Geltendmachung solcher Forderungen [gemeint sind Forderungen von Internetabzockern, Anm. der Red.] für Mandanten handelt es sich um Beihilfe zu einem versuchten Betrug. Die Belastung […] mit Anwaltskosten, die durch die außergerichtliche Abwehr dieser Forderung entstanden sind, stellt einen adäquat kausal verursachten Schaden dar, den die Beklagte [Frau Günther] zu erstatten hat."
Frau Günther störte sich bei der Schlagzeile der VZSH nicht etwa an dem Adjektiv "unbeliebteste", sondern vielmehr an dem Wort "wegen". Der Anwalt von Frau Günther, die sich in dieser Angelegenheit nicht selber vertreten mochte, trug außergerichtlich hierzu vor, dass das Wörtchen "wegen" einen Rückschluss darauf zuließe, dass Frau Günther strafrechtlich verurteilt wurde.
Dies ist aber gar nicht mit der Schlagzeile zum Ausdruck gekommen, sondern ist vielmehr eine an den Haaren herbeigezogene Deutung. Der Anwalt von Frau Günther trug juristisch ambitioniert vor, dass das Wort "wegen" für Laien und Nicht-Laien zwangsläufig mit einer strafrechtlichen Verurteilung in Verbindung gebracht wird und scheiterte offenkundig damit.
Die Motive für das von Frau Günther initiierte Verfahren liegen keinesfalls in der Wiederherstellung des guten Rufes. Denn diesen genießt Frau Günther als Abmahnanwältin von Internetabzockern bereits seit Jahren nicht mehr. Abgesehen von dem oben genannten Urteil des AG Karlsruhe liegen der Staatsanwaltschaft München mehrere Hundert Strafanzeigen wegen Betruges und Nötigung vor. Die Stadtsparkasse München, bei der Frau Günther bis vor kurzem ihr Geschäftskonto führte, kündigte dieses, weil man mit den rufschädigenden Geschäftspraktiken der Frau Günther nichts zu tun haben wollte. Die Schufa löste ebenfalls den Vertrag, wohl aus ähnlichen Gründen. Und nun häufen sich auch noch die juristischen Niederlagen.
Als Rechtsanwalt ist man Organ der Rechtspflege, die einen wohl mehr, die anderen wohl weniger.
Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig Holstein
Gegenstand dieser einstweiligen Verfügung war die Überschrift einer Pressemeldung der VZSH. Um genau zu sein, sogar nur ein Wort. In dieser hieß es: "Deutschlands unbeliebteste Anwältin zu Schadensersatz wegen Beihilfe zum Betrug verurteilt." Dieser Pressemitteilung war ein Urteil des AG Karlsruhe vorausgegangen, in dem Folgendes rechtskräftig festgestellt wurde: "Bei der Geltendmachung solcher Forderungen [gemeint sind Forderungen von Internetabzockern, Anm. der Red.] für Mandanten handelt es sich um Beihilfe zu einem versuchten Betrug. Die Belastung […] mit Anwaltskosten, die durch die außergerichtliche Abwehr dieser Forderung entstanden sind, stellt einen adäquat kausal verursachten Schaden dar, den die Beklagte [Frau Günther] zu erstatten hat."
Frau Günther störte sich bei der Schlagzeile der VZSH nicht etwa an dem Adjektiv "unbeliebteste", sondern vielmehr an dem Wort "wegen". Der Anwalt von Frau Günther, die sich in dieser Angelegenheit nicht selber vertreten mochte, trug außergerichtlich hierzu vor, dass das Wörtchen "wegen" einen Rückschluss darauf zuließe, dass Frau Günther strafrechtlich verurteilt wurde.
Dies ist aber gar nicht mit der Schlagzeile zum Ausdruck gekommen, sondern ist vielmehr eine an den Haaren herbeigezogene Deutung. Der Anwalt von Frau Günther trug juristisch ambitioniert vor, dass das Wort "wegen" für Laien und Nicht-Laien zwangsläufig mit einer strafrechtlichen Verurteilung in Verbindung gebracht wird und scheiterte offenkundig damit.
Die Motive für das von Frau Günther initiierte Verfahren liegen keinesfalls in der Wiederherstellung des guten Rufes. Denn diesen genießt Frau Günther als Abmahnanwältin von Internetabzockern bereits seit Jahren nicht mehr. Abgesehen von dem oben genannten Urteil des AG Karlsruhe liegen der Staatsanwaltschaft München mehrere Hundert Strafanzeigen wegen Betruges und Nötigung vor. Die Stadtsparkasse München, bei der Frau Günther bis vor kurzem ihr Geschäftskonto führte, kündigte dieses, weil man mit den rufschädigenden Geschäftspraktiken der Frau Günther nichts zu tun haben wollte. Die Schufa löste ebenfalls den Vertrag, wohl aus ähnlichen Gründen. Und nun häufen sich auch noch die juristischen Niederlagen.
Als Rechtsanwalt ist man Organ der Rechtspflege, die einen wohl mehr, die anderen wohl weniger.
Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig Holstein
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Abzockbranche allgemein,
Günther
Merlinapoli UG: Aufruf an die Leser!
Ich würde mich über die Zusendung von Mahnungen sehr freuen, welche derzeit von der Merlinapoli UG verschickt wurden. Hierbei interessiert mich sowohl der Brief an sich als auch insbesondere der Briefumschlag, in dem die Mahnung versandt wurde. Bitte senden Sie mir einen Scan (Brief, Umschlag) per Mail zu.
Für Ihre Mitarbeit vorab herzlichen Dank!
Für Ihre Mitarbeit vorab herzlichen Dank!
Schlagworte:
Megadownloads,
Merlinapoli UG
Über die perfiden Tricks der Abzocker am Beispiel von Nachbarschaft24.net
Es ist durchaus sinnvoll davor zu warnen, Teilzahlungsangebote anzunehmen oder aber auf Vergleiche durch Einmalzahlung einzugehen, denn damit kennt man quasi die ungerechtfertigte Forderung der Nutzlosbranche an. Ich habe dazu einen Beitrag verfasst:
http://www.online-artikel.de/article/die-neuen-tricks-der-abofallenbetreiber-34476-1.html
Da es nicht ausgeschlossen ist, daß auch das mafiös anmutende Netzwerk rund um Megadownloads diese Tricks versuchen wird schadet eine deutliche Warnung sicher nicht, welche ich hiermit ausspreche.
Update vom 11.12.2009: Klawtext berichtet
http://www.online-artikel.de/article/die-neuen-tricks-der-abofallenbetreiber-34476-1.html
Da es nicht ausgeschlossen ist, daß auch das mafiös anmutende Netzwerk rund um Megadownloads diese Tricks versuchen wird schadet eine deutliche Warnung sicher nicht, welche ich hiermit ausspreche.
Update vom 11.12.2009: Klawtext berichtet
Schlagworte:
inside-megadownloads.net,
Nutzlosbranche
Montag, 7. Dezember 2009
Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt vom 07.12.2009
In den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt beschweren sich zahlreiche Verbraucher, die Post von einer Rechtsanwaltskanzlei Frank Michalak aus Potsdam erhalten. Dieser Anwalt versendet offensichtlich im Auftrag der Netsolutions FZE aus Dubai, Betreiber der Internetseite nachbarschaft24.net Drohbriefe um Verbraucher zur Zahlung zu bewegen.
Nachbarschaft24.net hatte bei vielen Verbrauchern bereits im vergangenen Jahr für Verunsicherung gesorgt. Trickreich war versucht worden, Verbraucher zu täuschen. Die Betroffenen erhielten eine Mail, behauptet wurde darin ein Nachbar hätte eine wichtige Nachricht oder Einladung geschickt. Um diese Nachricht abzurufen, sollte der Verbraucher auf der Internetseite nachbarschaft24.net seine Daten eingeben. Anschließend könne man die wichtige Nachricht abrufen.
Wer auf den Trick hereinfiel, landete in der Kostenfalle. Ein zweijähriges Abonnement mit Gesamtkosten von 216 Euro sollte bezahlt werden.
Nunmehr baut der Potsdamer Rechtsanwalt mit seinen Schreiben eine neue Drohkulisse auf. Er meint mit diversen Urteilen und einem Rechtsgutachten die Zahlungspflicht begründen zu können.
Nach Ansicht der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt sollten sich Betroffenen von diesen Schreiben nicht beeindrucken lassen. Mit diversen Urteilen, lancierten Fehlmeldungen in diversen Internetblogs, Nachrichtenportalen und Webseiten wird versucht die Betroffenen zu verunsichern. Die Falschinformationen sollen den Internetuser zur Zahlung bewegen.
Unerwähnt bleibt dagegen ein Urteil des Amtsgerichtes Berlin-Mitte, dass bereits im vergangenen Jahr die Forderungen als unbegründet zurückgewiesen hatte und klarstellte, dass eine Zahlungspflicht nicht gegeben ist.
Der Rat der Verbraucherzentrale: Nicht zahlen und von den Drohungen nicht einschüchtern lassen.
Original-Pressemeldung: Verbraucherzentrale
Nachbarschaft24.net hatte bei vielen Verbrauchern bereits im vergangenen Jahr für Verunsicherung gesorgt. Trickreich war versucht worden, Verbraucher zu täuschen. Die Betroffenen erhielten eine Mail, behauptet wurde darin ein Nachbar hätte eine wichtige Nachricht oder Einladung geschickt. Um diese Nachricht abzurufen, sollte der Verbraucher auf der Internetseite nachbarschaft24.net seine Daten eingeben. Anschließend könne man die wichtige Nachricht abrufen.
Wer auf den Trick hereinfiel, landete in der Kostenfalle. Ein zweijähriges Abonnement mit Gesamtkosten von 216 Euro sollte bezahlt werden.
Nunmehr baut der Potsdamer Rechtsanwalt mit seinen Schreiben eine neue Drohkulisse auf. Er meint mit diversen Urteilen und einem Rechtsgutachten die Zahlungspflicht begründen zu können.
Nach Ansicht der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt sollten sich Betroffenen von diesen Schreiben nicht beeindrucken lassen. Mit diversen Urteilen, lancierten Fehlmeldungen in diversen Internetblogs, Nachrichtenportalen und Webseiten wird versucht die Betroffenen zu verunsichern. Die Falschinformationen sollen den Internetuser zur Zahlung bewegen.
Unerwähnt bleibt dagegen ein Urteil des Amtsgerichtes Berlin-Mitte, dass bereits im vergangenen Jahr die Forderungen als unbegründet zurückgewiesen hatte und klarstellte, dass eine Zahlungspflicht nicht gegeben ist.
Der Rat der Verbraucherzentrale: Nicht zahlen und von den Drohungen nicht einschüchtern lassen.
Original-Pressemeldung: Verbraucherzentrale
Schlagworte:
Nachbarschaft24.net,
Nicht Abzocken e.V.,
Rotglut.org
Neuer Eintreiber für Megadownloads: Merlinapoli UG
Einer meiner Leser schickte mir dankenswerterweise heute den Scan einer aktuellen Mahnung von mega-downloads.net. Als neuer Eintreiber fungiert die Merlinapoli UG, laut Google eine "Vorratsgesellschaft", die noch vor kurzem als solche gegründet und verkauft wurde.
Laut Handelsregister wurde die UG am 14.09.2009 eingetragen, die letzte Veränderung erfolgte am 15.10.2009. Die Firma hat Ihren Sitz in Berlin und wurde dort unter der Handelsregisternummer HRB 121887 eingetragen.
Interessant ist die Tatsache, daß nun eine österreichische Bankverbindung angegeben wird:
Bank: BAWAG PSK
IBAN: AT751400001410825208
Swift: BAWAATWW
BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft
Georg-Coch-Platz 2
A-1018 Wien
Telefon:
Innerhalb von Österreich: 05 99 05-0
Aus dem Ausland: +43 5 99 05-0
Offenbar möchte man die ständigen Kündigungen seitens der deutschen Banken nun umgehen und versucht es mal in Österreich. Mal schauen, wie lange es dauert, bis die BAWAG PSK über die Machenschaften informiert ist. Ich denke, daß das sehr schnell gehen wird.
Übrigens ist die in der Mahnung angegebene Telefonnummer des "kompetenten Service-Teams" nicht erreichbar, es erscheint die Ansage: "Keine Verbindung unter dieser Telefonnummer".
Update vom 08.12.2009: Ich erhielt gerade von einem Leser einen Scan des Briefumschlages, in dem sich bei ihm die Mahnung von mega-downloads.net befand. Interessant ist hierbei insbesondere, daß dieser in Dreieich und nicht etwa in Berlin abgestempelt wurde. Wunderbar, nun haben wir auch eine Postfach-Nummer sowie die Frankierkopfnummer. Ich werde morgen mal recherchieren, von wem nun tatsächlich die Mahnwelle ins Rollen kam.
Laut Handelsregister wurde die UG am 14.09.2009 eingetragen, die letzte Veränderung erfolgte am 15.10.2009. Die Firma hat Ihren Sitz in Berlin und wurde dort unter der Handelsregisternummer HRB 121887 eingetragen.
Interessant ist die Tatsache, daß nun eine österreichische Bankverbindung angegeben wird:
Bank: BAWAG PSK
IBAN: AT751400001410825208
Swift: BAWAATWW
BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft
Georg-Coch-Platz 2
A-1018 Wien
Telefon:
Innerhalb von Österreich: 05 99 05-0
Aus dem Ausland: +43 5 99 05-0
Offenbar möchte man die ständigen Kündigungen seitens der deutschen Banken nun umgehen und versucht es mal in Österreich. Mal schauen, wie lange es dauert, bis die BAWAG PSK über die Machenschaften informiert ist. Ich denke, daß das sehr schnell gehen wird.
Übrigens ist die in der Mahnung angegebene Telefonnummer des "kompetenten Service-Teams" nicht erreichbar, es erscheint die Ansage: "Keine Verbindung unter dieser Telefonnummer".
Update vom 08.12.2009: Ich erhielt gerade von einem Leser einen Scan des Briefumschlages, in dem sich bei ihm die Mahnung von mega-downloads.net befand. Interessant ist hierbei insbesondere, daß dieser in Dreieich und nicht etwa in Berlin abgestempelt wurde. Wunderbar, nun haben wir auch eine Postfach-Nummer sowie die Frankierkopfnummer. Ich werde morgen mal recherchieren, von wem nun tatsächlich die Mahnwelle ins Rollen kam.
Schlagworte:
Megadownloads,
Merlinapoli UG
Sonntag, 6. Dezember 2009
Kommentar zum "Wort zum Sonntag" von Vereinspräsident Trejtnar, geborener Eckstein
Der Beitrag auf der Startseite des Vereins Nicht-Abzocken e.V., gepostet von "Cheffe", verdient eigentlich keine Erwähnung. Und dennoch komme ich nicht umhin, ein paar Zeilen zu schreiben. Allerdings nicht in dem Stil, der dort nun vorherrscht, sondern vielmehr sachlich. Immerhin disqualifiziert sich ein solcher Beitrag mit Sicherheit von selber und zeigt, in welcher aussichtslosen und emotional angespannten Lage sich der Herr Vereinspräsident befinden muss. Anstatt klar und deutlich auf gestellte Fragen, die beileibe nicht nur mich interessieren, zu antworten und somit Zweifel an der Integrität auszuräumen (was ja eigentlich im eigentlichen Interesse sein sollte?) wird einfach mal abgelenkt und der Versuch unternommen, jemanden zu diskreditieren.
Für mich klingt Ihr "Wort zum Sonntag" einfach lächerlich, Herr Vereinspräsident. Jeder, der ein wenig im Thema ist, wird das ähnlich sehen. Mit diesem Statement haben Sie sich selbst das virtuelle Grab geschaufelt, wage ich zu behaupten; und das ist gut so. Immerhin kommen Sie nun darum herum, unbequeme Fragen beantworten zu müssen und können sich ganz Ihrer neuen Tätigkeit widmen, die Sie sicher bereits in Aussicht haben. Seien Sie sich der Tatsache bewusst, daß ich sehr genau hinschauen werde, was ein Thorsten Tretjnar, geborener Eckstein in naher Zukunft so machen wird.
An dieser Stelle vielleicht noch der Hinweis darauf, daß mir Ihre Mitglieder wirklich leid tun. Sie haben (oder hatten?) dort so einige, die sich für den Verein wirklich aufopferten und verdammt gute Ergebnisse erzielten. Sie, Herr Vereinspräsident, sind für mich nichts anderes als eine unlautere Luftpumpe, deren Fassade mehr und mehr bröckelt.
Update vom 18.12.2009: Nicht-Abzocken e.V. lädt ein zur Mitgliederversammlung
Für mich klingt Ihr "Wort zum Sonntag" einfach lächerlich, Herr Vereinspräsident. Jeder, der ein wenig im Thema ist, wird das ähnlich sehen. Mit diesem Statement haben Sie sich selbst das virtuelle Grab geschaufelt, wage ich zu behaupten; und das ist gut so. Immerhin kommen Sie nun darum herum, unbequeme Fragen beantworten zu müssen und können sich ganz Ihrer neuen Tätigkeit widmen, die Sie sicher bereits in Aussicht haben. Seien Sie sich der Tatsache bewusst, daß ich sehr genau hinschauen werde, was ein Thorsten Tretjnar, geborener Eckstein in naher Zukunft so machen wird.
An dieser Stelle vielleicht noch der Hinweis darauf, daß mir Ihre Mitglieder wirklich leid tun. Sie haben (oder hatten?) dort so einige, die sich für den Verein wirklich aufopferten und verdammt gute Ergebnisse erzielten. Sie, Herr Vereinspräsident, sind für mich nichts anderes als eine unlautere Luftpumpe, deren Fassade mehr und mehr bröckelt.
Update vom 18.12.2009: Nicht-Abzocken e.V. lädt ein zur Mitgliederversammlung
Schlagworte:
Nicht Abzocken e.V.,
Thorsten Trejtnar
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Valentin Fritzmann und 1337-Crew: Auftrag erteilt?
Im Rahmen der seitens des BKA durchgeführten Durchsuchungen und Festnahmen tauchen, so nach und nach, Fragmente aus dem privaten Schriftverkehr (PN aus dem Hacker-Forum) auf, welche darauf hinweisen, daß zumindestens die DDOS-Attacken gegen Gomopa einen Bezug zu Valentin Fritzmann (INQnet GmbH) ergeben. Ich werde in den nächsten Tagen mal eine genauere Auswertung durchführen, allerdings ist schon jetzt offensichtlich, daß auf Nachfrage von zumindestens einem User, der dem Hacker eine private PN schrieb, geantwortet wurde, daß Gulli.com sicherlich nicht angegriffen würde, da mit dem Inhaber von Gulli eine Kooperation bestehe.
Hier ein Auszug aus den privaten Nachrichten (PN), der gesamte Nachrichtentross beträgt rund 3 MB...
Hier ein Auszug aus den privaten Nachrichten (PN), der gesamte Nachrichtentross beträgt rund 3 MB...
Schlagworte:
1337-Crew,
Babenhauserheide,
Fritzmann,
InQnet GmbH
Dienstag, 1. Dezember 2009
WDR Lokalzeit zum Thema Firstload-Abzocke und WEB Inkasso
Tja, Herr Babenhauserheide. Nun steht auch Firstload, das Vorzeigeprojekt des Valentin Fritzmann, in der öffentlichen Kritik. So langsam wird es doch nun wirklich eng für Ihr "Supportcenter" in der Mindener Straße 118 in Vlotho, oder? Nachdem durch meine Berichterstattung bis heute keine weiteren Mahnschreiben für mega-downloads.net herausgingen sollten Sie erwägen, auch die sinnlosen Mahnungen für Firstload aufzugeben. Ich wage zu prognostizieren, daß es in Kürze genauso laufen wird wie bei Megadownloads: es wird die Achillessehne gekappt: nämlich die Bankverbindungen. Wenn die mittlerweile aufgeklärt(er)en Internetnutzer selbige nämlich unter Hinweis auf die Abzocke den Banken melden, dann werden selbige entweder gekündigt oder bestenfalls seitens der Staatsanwaltschaften eingefroren. Und das war es dann mit der Abzocke.
Schlagworte:
Babenhauserheide,
Firstload,
Fritzmann,
Web-Inkasso Forderungseinzug GmbH
Montag, 30. November 2009
In Vorbereitung: wöchentlicher Themenchat
Manchmal ist es sinnvoll, sich interaktiv in Form eines Chats auszutauschen. Aus diesem Grunde ist seit gestern ein Chat zum Blog online. Ich plane einen wöchentlichen Themenchat für interessierte Leser meines Blogs, in dem man sich einmal "in Echtzeit" austauschen und das eine oder andere diskutieren kann. Mehr dazu in Kürze.
Schlagworte:
inside-megadownloads.net,
Themenchat
Interview abgesagt - Rotglut.org nur noch geschlossenem Benutzerkreis zugänglich
Wie der Startseite von Nicht Abzocken e.V. zu entnehmen ist hat man sich offenbar dazu entschlossen, den Fragenkatalog auf anwaltlichen Rat nun doch nicht zu beantworten und gibt dennoch eine Stellungnahme auf der Startseite ab. Der Schatzmeister des Vereins, Herr Ralf Mix, schreibt nun auch wieder im vereinseigenen Forum und legt seine Sicht der Dinge dar. Zeitgleich ist Rotglut.org nur noch für geladene Benutzer zugänglich und die Verbraucherhotline des Vereins wurde eingestellt.
An dieser Stelle wünsche ich denen aus dem Präsidium, die an Schweinegrippe erkrankt sind, von Herzen gute Besserung.
An dieser Stelle wünsche ich denen aus dem Präsidium, die an Schweinegrippe erkrankt sind, von Herzen gute Besserung.
Schlagworte:
Nicht Abzocken e.V.,
Rotglut.org
Freitag, 27. November 2009
Interview-Ankündigung: Nicht Abzocken e.V. zur Stellungnahme bereit
Nach mehreren Telefonkonferenzen gestern und heute, an der Schatzmeister Ralf M. und Präsident Thorsten T. sowie meine Wenigkeit teilnahmen erklärte sich der Vorstand zu einer Stellungnahme bereit, welche wir am kommenden Montag erwarten dürfen. Vorher ist dies aus gesundheitlichen Gründen des Präsidenten leider nicht möglich. Wir dürfen gespannt sein!
UPDATE: Hier nun der Fragenkatalog, der dem Verein Nicht Abzocken e.V. seit eben vorliegt:
UPDATE: Hier nun der Fragenkatalog, der dem Verein Nicht Abzocken e.V. seit eben vorliegt:
- Entspricht es den Tatsachen, daß Ihrem Verein ein Betrag von rund 58.000 EUR in Form einer Spende zur Verfügung gestellt wurde, um Gerichtskosten zu begleichen, die durch gegen den Verein erlassene Einstweilige Verfügungen zum Inhalt hatten?
- Ist es richtig, daß die Spende von Tobias Huch geleistet wurde?
- Welche Gegenleistung wurde für diese hohe Spende vereinbart und inwieweit wurden Ihre Vereinsmitglieder in diese Transaktion eingebunden bzw. darüber informiert?
- *) Ist Ihnen bekannt, daß es Kontakte zwischen Herrn Huch und Herrn Xxxxxxx Xxxxxx geben soll?
- Stimmt es, daß Sie in der Zeit, in der Fastix seine Ordnungshaft abgesessen hat, die Zugangsdaten von Rotglut.org hatten und für den Blog verantwortlich zeichneten und dort unter seinem Nicknamen Beiträge schrieben?
- Rotglut.org befindet sich nun ganz offensichtlich in den Händen der Abzocker und es läuft eine Kampagne mit einer Fülle von Fehlinformationen. Wie konnte es zu dieser Übernahme kommen?
- Warum haben Sie nach Bekanntwerden dieser Fakten nicht umgehend vereinsseitig reagiert und sich von den im Blog getätigten Aussagen distanziert und, wie sonst üblich, davor gewarnt?
- Wie erklären Sie sich, daß unter der Anschrift Ihres Vereins, der laut Denic für die Seite www.affzockt.de eingetragen ist, der Strohmann Khassan Ahmadi der ip-investigate.com eingetragen ist?
- Wie beurteilen Sie das Projekt "Nachbarschaft24.net" - und warum warnen Sie Ihre Mitglieder nicht davor und publizieren, wie sonst üblich?
- Entspricht es den Tatsachen, daß Sie Usern, welche Ihre kostenlose Hotline anrufen, offiziell dazu raten, einen Vergleich mit Nachbarschaft24.net einzugehen und somit Zahlung zu leisten?
- Woher stammt die Ihnen mir gegenüber in der letzten Telefonkonferenz dargelegte Informationen, daß Nachbarschaft24.net angeblich bereits tausende Mahnbescheide verschickt habe?
- Ist es richtig, daß der Verein Nicht Abzocken e.V. ins Inkassogeschäft einzusteigen gedenkt und bereits erste Domains (u.a. "Tankstellen-Inkasso.com") angemeldet wurden, die derzeit noch auf die Vereinsseite verweisen?
- Stimmen die Gerüchte, daß der Verein Nicht Abzocken e.V. kurz vor der Insolvenz steht?
- Wie beurteilen Sie abschliessend die Entwicklung rund um das Geschäftsgebaren des Vereins im Kausalzusammenhang, insbesondere zu den Stichworten Rotglut.org und Nachbarschaft24.net?
- Möchten Sie meinen Lesern und Ihren Mitgliedern noch ein paar eigene Worte widmen und auf die vielfach geäusserte Vermutung antworten, ob Ihr Verein sich an die Abzockbranche verkaufte?
Schlagworte:
Nachbarschaft24.net,
Nicht Abzocken e.V.,
Rotglut.org
Donnerstag, 26. November 2009
Nicht Abzocken e.V. auf Abwegen: hat das Präsidium seine Seele an die Abzocker verkauft?
Nicht Abzocken e. V. ist ein gemeinnütziger deutscher Verbraucherschutzverein, der sich hauptsächlich mit dem Thema unseriöse Internetanbieter, Internetbetrug und deren Bekämpfung auseinander setzt. Ebenso setzt sich der Verein für die Vorbeugung gegen Internetkriminalität und die Nutzeraufklärung ein. Entgegen einigen anderen Internetforen, hat sich Nicht Abzocken e.V. dafür entschieden die vereinseigene Webseite grundsätzlich ohne Einschränkung für alle zum Lesen zur Verfügung zu stellen. Es bedarf also keiner Anmeldung. Das Forum Nicht-Abzocken.de wurde 2007 als Interessengemeinschaft gegründet. Ende 2007 wurde die Gründungsversammlung des Vereins in Zülpich abgehalten, und seit März 2007 ist der Nicht Abzocken e.V. beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Registernummer 13934 eingetragen.
Zweck des Vereins Nicht Abzocken e.V. ist die "Förderung der Verbraucherberatung und des Verbraucherschutzes auf dem Gebiet moderner Kommunikationsmittel, die Bereitstellung eines Forums zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch zwischen den Vereinsmitgliedern. Der Verein beteiligt sich an der Erstellung von Konzepten zur Aufklärung Dritter und zur Sensibilisierung im Umgang mit dem Internet. Hinweis auf Neuentwicklungen und Warnung vor Gefahren im Umgang mit dem WWW. Angeboten werden sollen Schulungen und Seminaren durch geeignete Fachleute. In diesen Veranstaltungen soll den Teilnehmern der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Internet und anderen Medien näher gebracht werden, gerade im Hinblick auf das Erkennen von unseriösen Angeboten. Es sollen auch Praktiken und Vorkehrungen zum Selbstschutz vermittelt werden. Verbraucher sollten beraten und unterstützt werden. Das dem Verein angeschlossene Forum Nicht-Abzocken.eu beschäftigt sich hauptsächlich mit der Aufklärung unseriöser Webangebote und betrügerischer Machenschaften. Seit Bestehen des Forums wurde dort eine beträchtliche Menge Fach- und Insiderwissen gesammelt, das Verbrauchern und Journalisten nützliche Informationen geben kann. Außerdem hat der Verein erreicht, dass die Umsätze aus diesen dubiosen Internetgeschäften einen erheblichen Rückang zu verzeichnen haben. Alle Informationen und Hilfestellungen sind kostenlos, der Verein finanziert sich ausschließlich aus den Mitgliedsbeiträgen.
Quelle: Homepage
Seit gestern verdichten sich die Hinweise darauf, daß das Präsidium aus finanziellen Gründen eine bewusste Falschinformation an Internetuser herausgibt - bezahlt von der Abzockbranche rund um Xxxxxxx Xxxxxx. Konkret geht es um das Abzockprojekt Nachbarschaft24.net, welches unstrittig von sämtlichen Verbraucherschützern als solches bezeichnet wird.
Auf Rotglut.org, einem Blog, welcher ursprünglich von "Fastix" gegründet und später an Nicht Abzocken e.V. abgegeben wurde, erhielten Internetuser excellente Informationen und Warnungen zu Abzockprojekten. Vielen wird Rotglut.org ein Begriff sein, ebenso natürlich der bekannte Autor, der unter dem Pseudonym "Fastix" viele Internetuser vor der Abzocke bewahrte.
Seit Dienstag, dem 24.11.2009 reibt sich die Internetgemeinde verwundert die Augen: ausgerechnet auf Rotglut.org wird quasi Werbung gemacht für ein Abzockprojekt namens Nachbarschaft24.net. Zeitgleich laufen alle Drähte heiß. Kontext: es muss sich um eine feindliche Übernahme der Abzocker handeln, denn die geschickt lancierten Beiträge suggerieren verunsicherten Internetusern, daß das Abzockprojekt Nachbarschaft24.net durchaus seriös sei und man gefälligst zu zahlen habe.
Untermauert wird dies durch das "Gutachten" einer Rechtsanwältin sowie diverse Gerichtsurteile, die das beweisen sollen. Nun, zum Thema Gutachten erinnere ich mich an mein Interview mit Rechtsanwalt Andy Bender, welches er zur Startseite von Mega-downloads.net erstellte und heute aufgrund des Wissensstandes bereut, da es missbraucht wurde. Die Frau Rechtsanwältin im vorliegenden Falle sollte es sich vielleicht einmal durchlesen. Auch die auf Rotglut.org verlinkten Gerichtsurteile sollte der geneigte Leser mal genauer unter die Lupe nehmen und wird, wie viele andere Verbraucherschützer auch, zu der Erkenntnis kommen, daß hier bewusste Falschinformation betrieben wird. Diese werden übrigens mittlerweile auf -zig Newsseiten gepostet, so daß von einer groß angelegten Offensive ausgegangen werden muss, die Internetuser massiv zu verunsichern - mit dem Ziel, nun endlich zu zahlen.
Zurück zum Verein Nicht Abzocken e.V.: darf man den -zahlreichen- Hinweisen Glauben schenken, so ist davon auszugehen, daß mit der Berichterstattung Pro-Abzocke ein finanzieller Vorteil erzielt wurde. Die Rede ist von Schulden einer Person des Präsidiums aufgrund von Einstweiligen Verfügungen, etc. in Höhe von rund 50.000 Euro, die es, auf welchem Weg auch immer, zu begleichen galt. Dafür verkaufen manche halt ihre Seele und machen ihre seriöse Arbeit, die sie über Jahre aufbauten, zunichte. Ein gefundenes Fressen für die Abzock-Mafia - verbunden mit der Hoffnung, daß sich die hereingelegten Internetuser doch nun endlich zur Zahlung drängen lassen. Immerhin ist bald Weihnachten und das Jahresendgeschäft ruft!
Ich empfehle meinen Lesern, die sich hoffentlich von den inszenierten Falschmeldungen eines vermeintlich seriösen Vereins bzw. der einst seriösen Seite (Rotglut.org) von Fastix nicht ins Bockshorn jagen lassen, folgende Lektüre:
Zweck des Vereins Nicht Abzocken e.V. ist die "Förderung der Verbraucherberatung und des Verbraucherschutzes auf dem Gebiet moderner Kommunikationsmittel, die Bereitstellung eines Forums zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch zwischen den Vereinsmitgliedern. Der Verein beteiligt sich an der Erstellung von Konzepten zur Aufklärung Dritter und zur Sensibilisierung im Umgang mit dem Internet. Hinweis auf Neuentwicklungen und Warnung vor Gefahren im Umgang mit dem WWW. Angeboten werden sollen Schulungen und Seminaren durch geeignete Fachleute. In diesen Veranstaltungen soll den Teilnehmern der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Internet und anderen Medien näher gebracht werden, gerade im Hinblick auf das Erkennen von unseriösen Angeboten. Es sollen auch Praktiken und Vorkehrungen zum Selbstschutz vermittelt werden. Verbraucher sollten beraten und unterstützt werden. Das dem Verein angeschlossene Forum Nicht-Abzocken.eu beschäftigt sich hauptsächlich mit der Aufklärung unseriöser Webangebote und betrügerischer Machenschaften. Seit Bestehen des Forums wurde dort eine beträchtliche Menge Fach- und Insiderwissen gesammelt, das Verbrauchern und Journalisten nützliche Informationen geben kann. Außerdem hat der Verein erreicht, dass die Umsätze aus diesen dubiosen Internetgeschäften einen erheblichen Rückang zu verzeichnen haben. Alle Informationen und Hilfestellungen sind kostenlos, der Verein finanziert sich ausschließlich aus den Mitgliedsbeiträgen.
Quelle: Homepage
Seit gestern verdichten sich die Hinweise darauf, daß das Präsidium aus finanziellen Gründen eine bewusste Falschinformation an Internetuser herausgibt - bezahlt von der Abzockbranche rund um Xxxxxxx Xxxxxx. Konkret geht es um das Abzockprojekt Nachbarschaft24.net, welches unstrittig von sämtlichen Verbraucherschützern als solches bezeichnet wird.
Auf Rotglut.org, einem Blog, welcher ursprünglich von "Fastix" gegründet und später an Nicht Abzocken e.V. abgegeben wurde, erhielten Internetuser excellente Informationen und Warnungen zu Abzockprojekten. Vielen wird Rotglut.org ein Begriff sein, ebenso natürlich der bekannte Autor, der unter dem Pseudonym "Fastix" viele Internetuser vor der Abzocke bewahrte.
Seit Dienstag, dem 24.11.2009 reibt sich die Internetgemeinde verwundert die Augen: ausgerechnet auf Rotglut.org wird quasi Werbung gemacht für ein Abzockprojekt namens Nachbarschaft24.net. Zeitgleich laufen alle Drähte heiß. Kontext: es muss sich um eine feindliche Übernahme der Abzocker handeln, denn die geschickt lancierten Beiträge suggerieren verunsicherten Internetusern, daß das Abzockprojekt Nachbarschaft24.net durchaus seriös sei und man gefälligst zu zahlen habe.
Untermauert wird dies durch das "Gutachten" einer Rechtsanwältin sowie diverse Gerichtsurteile, die das beweisen sollen. Nun, zum Thema Gutachten erinnere ich mich an mein Interview mit Rechtsanwalt Andy Bender, welches er zur Startseite von Mega-downloads.net erstellte und heute aufgrund des Wissensstandes bereut, da es missbraucht wurde. Die Frau Rechtsanwältin im vorliegenden Falle sollte es sich vielleicht einmal durchlesen. Auch die auf Rotglut.org verlinkten Gerichtsurteile sollte der geneigte Leser mal genauer unter die Lupe nehmen und wird, wie viele andere Verbraucherschützer auch, zu der Erkenntnis kommen, daß hier bewusste Falschinformation betrieben wird. Diese werden übrigens mittlerweile auf -zig Newsseiten gepostet, so daß von einer groß angelegten Offensive ausgegangen werden muss, die Internetuser massiv zu verunsichern - mit dem Ziel, nun endlich zu zahlen.
Zurück zum Verein Nicht Abzocken e.V.: darf man den -zahlreichen- Hinweisen Glauben schenken, so ist davon auszugehen, daß mit der Berichterstattung Pro-Abzocke ein finanzieller Vorteil erzielt wurde. Die Rede ist von Schulden einer Person des Präsidiums aufgrund von Einstweiligen Verfügungen, etc. in Höhe von rund 50.000 Euro, die es, auf welchem Weg auch immer, zu begleichen galt. Dafür verkaufen manche halt ihre Seele und machen ihre seriöse Arbeit, die sie über Jahre aufbauten, zunichte. Ein gefundenes Fressen für die Abzock-Mafia - verbunden mit der Hoffnung, daß sich die hereingelegten Internetuser doch nun endlich zur Zahlung drängen lassen. Immerhin ist bald Weihnachten und das Jahresendgeschäft ruft!
Ich empfehle meinen Lesern, die sich hoffentlich von den inszenierten Falschmeldungen eines vermeintlich seriösen Vereins bzw. der einst seriösen Seite (Rotglut.org) von Fastix nicht ins Bockshorn jagen lassen, folgende Lektüre:
- Abzocknews.de
- AntiSpam e.V.
- BooCompany
- Fastix
- Antiabzockenet
- Computerbetrug
- Augsburger Allgemeine
- IchbinTerrorist.de
Schlagworte:
Nicht Abzocken e.V.,
Rotglut.org
TV-Empfehlung: Montag, 30.11.2009, Lokalzeit NRW (WDR)
Am kommenden Montag um 19.30 Uhr gibt es einen Bericht im WDR-Fernsehen zum Thema Internet-Abzocke, hier speziell geht es um FIRSTLOAD. Prädikat: Sehenswert!
Schlagworte:
Babenhauserheide,
Firstload,
Fritzmann,
WDR,
Web-Inkasso Forderungseinzug GmbH
Mittwoch, 25. November 2009
Arbeitsgericht Herford: das Urteil
Hier nun das schriftliche Urteil, wie bereits angekündigt, in Sachen BWL Letter & Support GmbH ./. Frickemeier:
Seite 1, Seite 2, Seite 3, Seite 4, Seite 5, Seite 6, Seite 7, Seite 8, Seite 9, Seite 10, Seite 11.
Ob die Gegenseite Berufung einlegen wird bleibt ungewiss. Falls ja sehen wir uns halt vor dem Landesarbeitsgericht Hamm wieder. Ich werde rechtzeitig informieren.
Seite 1, Seite 2, Seite 3, Seite 4, Seite 5, Seite 6, Seite 7, Seite 8, Seite 9, Seite 10, Seite 11.
Ob die Gegenseite Berufung einlegen wird bleibt ungewiss. Falls ja sehen wir uns halt vor dem Landesarbeitsgericht Hamm wieder. Ich werde rechtzeitig informieren.
Schlagworte:
Arbeitsgericht Herford,
BWL Letter + Support GmbH
Pressemitteilung des Bundeskriminalamtes: ddos-Attacke gegen GoMoPa aufgeklärt?
Wiesbaden (ots) - Mit einer großangelegten Durchsuchungsaktion im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bonn sind das Bundeskriminalamt und Polizeien der Länder am 24.11.2009 gegen Internetbetrüger vorgegangen.
Mehr als 200 Polizeibeamte durchsuchten in den Nachmittags- und Abendstunden 46 Wohnungen im gesamten Bundesgebiet. Zusätzlich wurden durch Polizeikräfte in Österreich vier weitere Objekte durchsucht. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen, ein österreichischer Staatsbürger wurde in Untersuchungshaft genommen.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, als Verantwortliche und Mitglieder eines Internetforums zahlreiche Hackingstraftaten und Computerbetrügereien begangen zu haben. Das Forum, dessen Mitglieder sich selbst als "Elite-Crew" bezeichnen, diente u.a. als Plattform für den Austausch und Handel mit illegal erlangten Zugangsdaten, Kreditkartendaten, Kontodaten und Schadsoftware sowie Anleitungen für Dokumentenfälschungen und die Begehung von Betrugsstraftaten.
Bei den mehr als ein Jahr dauernden Ermittlungen ist es dem Bundeskriminalamt gelungen, tief in die deutschsprachige Szene der so genannten "Underground Economy" vorzudringen und zahlreiche der unter Pseudonym (Nickname) hochprofessionell agierenden 15- bis 26-jährigen Straftätern zu identifizieren.
Die Wohn- bzw. Arbeitsräume von insgesamt 50 Personen wurden durchsucht und dabei zahlreiche Computer, Datenträger sowie betrügerisch erlangte hochwertige Waren sichergestellt.
Der Administrator des Internetforums hat u.a. ein Botnetz mit über einhunderttausend infizierten Rechnern betrieben. Er wurde in Österreich aufgrund eines Haftbefehls festgenommen.
Ein Botnetz ist eine Gruppe von Software-Bots (Computerprogrammen). Die Bots laufen auf vernetzten Rechnern, deren Netzwerkanbindung, lokale Ressourcen und Daten ihnen zur Verfügung stehen. Betreiber illegaler Botnetze installieren die Bots ohne Wissen der Inhaber auf Computern und nutzen sie für ihre Zwecke. Die meisten Bots können von einem Botnetz-Operator (auch Botmaster) über einen Kommunikationskanal überwacht werden und Befehle empfangen.
Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes: "Mit dieser Durchsuchungsaktion gelang dem Bundeskriminalamt und den Polizeidienststellen der Länder erstmalig ein bedeutsamer Schlag gegen die deutschsprachige kriminelle 'Underground Economy'. Ich erwarte, dass sich aus den sichergestellten Daten Hinweise auf zahlreiche weitere Straftäter ergeben. Wir beobachten, dass sich diese Art von Cybercrime-Straftaten zu einem lukrativen und vermeintlich sicheren Geschäft für Straftäter entwickeln. So sind der Einsatz von Trojanern und die illegale Nutzung von Kreditkartendaten durch die Internetforen so einfach wie nie zuvor geworden. Diese so genannten Carding-Straftaten sind auf dem besten Weg, zum 'Ladendiebstahl des 21. Jahrhunderts' zu werden. Die Durchsuchungsaktion des Bundeskriminalamtes und der Länderpolizeien verdeutlicht einmal mehr, dass die vermeintliche Anonymität im Internet keinen Schutz vor Strafverfolgung bietet. Sie zeigt: Das Internet ist kein verfolgungsfreier Raum."
Rückfragen bitte an:
Bundeskriminalamt
Pressestelle
Telefon: 0611-551 3083
Fax: 0611-551 2323
www.bka.de
Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7/1518409/bundeskriminalamt
Update vom 04.12.2009: http://www.computerwelt.at
Mehr als 200 Polizeibeamte durchsuchten in den Nachmittags- und Abendstunden 46 Wohnungen im gesamten Bundesgebiet. Zusätzlich wurden durch Polizeikräfte in Österreich vier weitere Objekte durchsucht. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen, ein österreichischer Staatsbürger wurde in Untersuchungshaft genommen.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, als Verantwortliche und Mitglieder eines Internetforums zahlreiche Hackingstraftaten und Computerbetrügereien begangen zu haben. Das Forum, dessen Mitglieder sich selbst als "Elite-Crew" bezeichnen, diente u.a. als Plattform für den Austausch und Handel mit illegal erlangten Zugangsdaten, Kreditkartendaten, Kontodaten und Schadsoftware sowie Anleitungen für Dokumentenfälschungen und die Begehung von Betrugsstraftaten.
Bei den mehr als ein Jahr dauernden Ermittlungen ist es dem Bundeskriminalamt gelungen, tief in die deutschsprachige Szene der so genannten "Underground Economy" vorzudringen und zahlreiche der unter Pseudonym (Nickname) hochprofessionell agierenden 15- bis 26-jährigen Straftätern zu identifizieren.
Die Wohn- bzw. Arbeitsräume von insgesamt 50 Personen wurden durchsucht und dabei zahlreiche Computer, Datenträger sowie betrügerisch erlangte hochwertige Waren sichergestellt.
Der Administrator des Internetforums hat u.a. ein Botnetz mit über einhunderttausend infizierten Rechnern betrieben. Er wurde in Österreich aufgrund eines Haftbefehls festgenommen.
Ein Botnetz ist eine Gruppe von Software-Bots (Computerprogrammen). Die Bots laufen auf vernetzten Rechnern, deren Netzwerkanbindung, lokale Ressourcen und Daten ihnen zur Verfügung stehen. Betreiber illegaler Botnetze installieren die Bots ohne Wissen der Inhaber auf Computern und nutzen sie für ihre Zwecke. Die meisten Bots können von einem Botnetz-Operator (auch Botmaster) über einen Kommunikationskanal überwacht werden und Befehle empfangen.
Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes: "Mit dieser Durchsuchungsaktion gelang dem Bundeskriminalamt und den Polizeidienststellen der Länder erstmalig ein bedeutsamer Schlag gegen die deutschsprachige kriminelle 'Underground Economy'. Ich erwarte, dass sich aus den sichergestellten Daten Hinweise auf zahlreiche weitere Straftäter ergeben. Wir beobachten, dass sich diese Art von Cybercrime-Straftaten zu einem lukrativen und vermeintlich sicheren Geschäft für Straftäter entwickeln. So sind der Einsatz von Trojanern und die illegale Nutzung von Kreditkartendaten durch die Internetforen so einfach wie nie zuvor geworden. Diese so genannten Carding-Straftaten sind auf dem besten Weg, zum 'Ladendiebstahl des 21. Jahrhunderts' zu werden. Die Durchsuchungsaktion des Bundeskriminalamtes und der Länderpolizeien verdeutlicht einmal mehr, dass die vermeintliche Anonymität im Internet keinen Schutz vor Strafverfolgung bietet. Sie zeigt: Das Internet ist kein verfolgungsfreier Raum."
Rückfragen bitte an:
Bundeskriminalamt
Pressestelle
Telefon: 0611-551 3083
Fax: 0611-551 2323
www.bka.de
Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7/1518409/bundeskriminalamt
Update vom 04.12.2009: http://www.computerwelt.at
Schlagworte:
GoMoPa
Dienstag, 24. November 2009
111 Tage inside-megadownloads.blogspot.com
Seit exakt 111 Tagen gibt es nun meinen Blog. Zeit, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen.
In diesem Zeitraum von 111 Tagen erfolgten mehr als 200.000 Seitenaufrufe durch mehr als 70.000 Menschen aus 62 Ländern und mich erreichten rund 4.000 Emails zu meinem Blog. Soviel zu den nackten Zahlen.
Es passierte aber auch so einiges: kaum war der Blog bekannt, schon wurde ich mit Klagen seitens der Abzocker übersäht. Allen voran von Firmenanwalt Ralf Hasenbäumer, der sich offenbar für nichts zu schade ist und Law Hunting par excéllance betreibt, um mich mundtot zu machen.
Die erste Klage gegen mich auf Einstweilige Verfügung, die tatsächlich verhandelt wurde (Arbeitsgericht Herford) wurde abgewiesen. Parallel wurden weitreichende Umstrukturierungen im Firmengeflecht um Frank Babenhauserheide vorgenommen, hier eine kurze Zusammenfassung ob des Überblicks:
- BWL Letter & Support GmbH verschwindet aus NRW und wechselt nach Niedersachsen
- MyMovies-online GmbH wechselt die Geschäftsführung (Strohfrau Bentele wird eingesetzt)
- PBS Verwaltungs GmbH ist unter angegebener Firmenadresse nicht mehr erreichbar
- eShopping Direkt GmbH trennt sich vom Strohmann Brandes, neuer GF: Babenhauserheide
- L & H GmbH geht in Liquidation
- UsePro FZE (Dubai) errichtet Niederlassung in der Schweiz
Nette, aber dummerweise durchschaubare Verwirrspielchen sich der Justiz (zumindestens zeitweise) zu entziehen gehen also munter weiter. Ich bin überzeugt davon, daß den Abzockern der Druck mittlerweile zu groß wurde und deshalb so agiert wird. Beim Bund würde man das unter: "tarnen, täuschen und verpissen" recht harsch formulieren.
Die letzten 111 Tage waren sicher ereignisreich, interessant und vor allem auch effektiv. Immerhin scheint mega-downloads.net nun endgültig fertig zu sein. Mahnungen gab es bereits seit Wochen nicht mehr und ich kann mir kaum vorstellen, daß es noch einmal dazu kommen sollte. Warum? Nun: man bedenke bitte, daß durch die Symbiose von weitergeleiteten Informationen sofort neue Bankverbindungen bekannt wurden, die dann entweder seitens der ermittelnden Staatsanwaltschaft eingefroren oder aber seitens der sensibiliserten Banken gekündigt wurden. Das derzeit einzig probate Mittel, den Abzockern den Nährboden zu entziehen. Und das durchaus erfolgreich, wie sich gezeigt hat!
Ich beantwortete heute eine Mail in der gefragt wurde, ob ich das heute, 111 Tage nach Onlinestellung dieses Blogs, noch einmal machen würde. Meine Antwort lautete, daß ich es -jederzeit- wieder tun würde. Natürlich ist es nervig, sich gegen -zig Klagen wehren zu müssen, natürlich kostet es viel Zeit, und natürlich kämpft man zeitweise gegen Windmühlen. Ich bin aber nach wie vor der Überzeugung, daß nur eine konsequente Berichterstattung dazu führen kann, den Abzockern ein Ende zu bereiten.
Ein Umbruch ist deutlich erkennbar, denn endlich formieren sich Kapazitäten aus Medien, Geschädigten, Rechtsanwälten, Staatsanwaltschaften, Richtern und Journalisten und fokussieren die Abzockbranche. Es wird zusammengearbeitet, sich ausgetauscht, es entsteht eine schlagkräftige Allianz, die meines Erachtens weitaus mächtiger ist als das hier zugrunde liegende Firmengeflecht. Und das hat auch selbiges erkannt, versucht nun den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, was nicht gelingen wird.
Es braucht sicher noch eine Weile, bis das komplette Netzwerk um Babenhauserheide zerschlagen ist, aber: ich bin guten Mutes, daß es geschehen wird.
In diesem Zeitraum von 111 Tagen erfolgten mehr als 200.000 Seitenaufrufe durch mehr als 70.000 Menschen aus 62 Ländern und mich erreichten rund 4.000 Emails zu meinem Blog. Soviel zu den nackten Zahlen.
Es passierte aber auch so einiges: kaum war der Blog bekannt, schon wurde ich mit Klagen seitens der Abzocker übersäht. Allen voran von Firmenanwalt Ralf Hasenbäumer, der sich offenbar für nichts zu schade ist und Law Hunting par excéllance betreibt, um mich mundtot zu machen.
Die erste Klage gegen mich auf Einstweilige Verfügung, die tatsächlich verhandelt wurde (Arbeitsgericht Herford) wurde abgewiesen. Parallel wurden weitreichende Umstrukturierungen im Firmengeflecht um Frank Babenhauserheide vorgenommen, hier eine kurze Zusammenfassung ob des Überblicks:
- BWL Letter & Support GmbH verschwindet aus NRW und wechselt nach Niedersachsen
- MyMovies-online GmbH wechselt die Geschäftsführung (Strohfrau Bentele wird eingesetzt)
- PBS Verwaltungs GmbH ist unter angegebener Firmenadresse nicht mehr erreichbar
- eShopping Direkt GmbH trennt sich vom Strohmann Brandes, neuer GF: Babenhauserheide
- L & H GmbH geht in Liquidation
- UsePro FZE (Dubai) errichtet Niederlassung in der Schweiz
Nette, aber dummerweise durchschaubare Verwirrspielchen sich der Justiz (zumindestens zeitweise) zu entziehen gehen also munter weiter. Ich bin überzeugt davon, daß den Abzockern der Druck mittlerweile zu groß wurde und deshalb so agiert wird. Beim Bund würde man das unter: "tarnen, täuschen und verpissen" recht harsch formulieren.
Die letzten 111 Tage waren sicher ereignisreich, interessant und vor allem auch effektiv. Immerhin scheint mega-downloads.net nun endgültig fertig zu sein. Mahnungen gab es bereits seit Wochen nicht mehr und ich kann mir kaum vorstellen, daß es noch einmal dazu kommen sollte. Warum? Nun: man bedenke bitte, daß durch die Symbiose von weitergeleiteten Informationen sofort neue Bankverbindungen bekannt wurden, die dann entweder seitens der ermittelnden Staatsanwaltschaft eingefroren oder aber seitens der sensibiliserten Banken gekündigt wurden. Das derzeit einzig probate Mittel, den Abzockern den Nährboden zu entziehen. Und das durchaus erfolgreich, wie sich gezeigt hat!
Ich beantwortete heute eine Mail in der gefragt wurde, ob ich das heute, 111 Tage nach Onlinestellung dieses Blogs, noch einmal machen würde. Meine Antwort lautete, daß ich es -jederzeit- wieder tun würde. Natürlich ist es nervig, sich gegen -zig Klagen wehren zu müssen, natürlich kostet es viel Zeit, und natürlich kämpft man zeitweise gegen Windmühlen. Ich bin aber nach wie vor der Überzeugung, daß nur eine konsequente Berichterstattung dazu führen kann, den Abzockern ein Ende zu bereiten.
Ein Umbruch ist deutlich erkennbar, denn endlich formieren sich Kapazitäten aus Medien, Geschädigten, Rechtsanwälten, Staatsanwaltschaften, Richtern und Journalisten und fokussieren die Abzockbranche. Es wird zusammengearbeitet, sich ausgetauscht, es entsteht eine schlagkräftige Allianz, die meines Erachtens weitaus mächtiger ist als das hier zugrunde liegende Firmengeflecht. Und das hat auch selbiges erkannt, versucht nun den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, was nicht gelingen wird.
Es braucht sicher noch eine Weile, bis das komplette Netzwerk um Babenhauserheide zerschlagen ist, aber: ich bin guten Mutes, daß es geschehen wird.
Schlagworte:
inside-megadownloads.net
Danke, anonymer Kommentator!
Ein besonderes Netzfundstück reichte ein anonymer Kommentator ein und zauberte mir ein Schmunzeln auf die Lippen.
Tja, so kann es den Damen und Herren der Abzockbranche wohl ergehen. Immerhin gehört schon eine Menge dazu, selbst noch zu wissen, wo welche Firma gerade ihren Firmensitz hat und ob sie bereits beerdigt oder nur umbenannt wurde, einen neuen Strohmann erhielt oder eben ein Umzug in das benachbarte Bundesland vollzogen wurde, da der Boden vor Ort zu heiß wurde.
Bestes Beispiel hierfür ist derzeit die BWL Letter & Support GmbH von Strohmann Holger Brandes. Erst wurden alle Mitarbeiter gekündigt, dann wurden sie wieder zurückgeholt - erhielten aber Verträge der WEB Inkasso GmbH, während die BWL Letter & Support GmbH sich schick ins andere Bundesland verzog. Mich würde interessieren, wie es an der neuen Firmenanschrift so aussieht. Gibts dort zumindestens einen Briefkasten? Einen Geschäftsbetrieb kann ich mir dort eigentlich weniger vorstellen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren...
Tja, so kann es den Damen und Herren der Abzockbranche wohl ergehen. Immerhin gehört schon eine Menge dazu, selbst noch zu wissen, wo welche Firma gerade ihren Firmensitz hat und ob sie bereits beerdigt oder nur umbenannt wurde, einen neuen Strohmann erhielt oder eben ein Umzug in das benachbarte Bundesland vollzogen wurde, da der Boden vor Ort zu heiß wurde.
Bestes Beispiel hierfür ist derzeit die BWL Letter & Support GmbH von Strohmann Holger Brandes. Erst wurden alle Mitarbeiter gekündigt, dann wurden sie wieder zurückgeholt - erhielten aber Verträge der WEB Inkasso GmbH, während die BWL Letter & Support GmbH sich schick ins andere Bundesland verzog. Mich würde interessieren, wie es an der neuen Firmenanschrift so aussieht. Gibts dort zumindestens einen Briefkasten? Einen Geschäftsbetrieb kann ich mir dort eigentlich weniger vorstellen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren...
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Sonstiges
L & H GmbH nach Liquidation aufgelöst!
Laut elektronischem Bundesanzeiger wurde die L & H GmbH am 10.11.2009 aufgelöst. Die Gläubiger der Gesellschaft werden aufgefordert, sich bei ihr zu melden.
Quelle: https://www.ebundesanzeiger.de
Quelle: https://www.ebundesanzeiger.de
Veröffentlichung
Amtsgericht Hannover Aktenzeichen: HRB 203886: Bekannt gemacht am: 18.11.2009 12:00 Uhr
In ().
gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr:
Veränderungen
10.11.2009
L & H GmbH, Hannover, Färberstraße 3, 30453 Hannover. Ist nur ein Liquidator bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Liquidatoren gemeinsam vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer: Schilling, Andreas, Löhne, *18.01.1972. Bestellt als Liquidator: Steffel, Helmut, Wien/Österreich, *20.12.1983, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
Schlagworte:
L+H GmbH
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