Dienstag, 13. April 2010

Lobenswert: die Taunus Sparkasse bezieht klar Stellung

Das die Banken immer hellhöriger werden und in der Regel auch nach entsprechenden Hinweisen reagieren macht den Abofallenbetreibern das Leben schwer und trifft sie da, wo es weh tut: an der Archillesferse. Immerhin wird so der Geldfluss unterbrochen und, wie im Falle Katja Günther unlängst geschehen, haben auch Klagen der Abzocker auf Aufrechterhaltung der Konten wenig Aussicht auf Erfolg.

Die Taunus Sparkasse stellt nun auf der Homepage klar: Keine Unterstützung von Internetfallen oder Internetabzocken! Mögen sich die noch zögerlich agierenden Banken an der Taunus Bank orientieren und ähnlich deutlich Stellung beziehen!



Quelle: Taunus Sparkasse


Programmempfehlung: Heute abend auf SAT1, Akte 20.10

Bahnbrechendes Gerichtsurteil: Wie Sie gegen Abofallen-Betreiber im Internet zurückschlagen

„Opendownload“, „Softwaresammler“, „Top-of-Software“ – die bekanntesten Abofallen im Internet. Hunderttausende sind wütend auf die Betreiber dieser Seiten. Wer auf der Suche nach Gratis-Software nicht ganz genau hinsieht, sich auf oben genannten Seiten registriert, wird in der Folge förmlich bombardiert: mit Rechnungen und gefährlich klingenden Mahnschreiben. Aus Angst vor höheren Kosten oder gar einem Gerichtstermin zahlen viele den Betrag zwischen 96 und 138 Euro. Die Abzocker machen so im Jahr zweistellige Millionengewinne. Aber gleich zwei Gerichtsurteile könnten dieses „Geschäftsmodell“ jetzt ins Wanken bringen. „Beihilfe zum Betrug“ – so urteilen Richter über das Vorgehen der einschlägig bekannten Inkasso-Anwälte. AKTE-Reporter zeigen, wie Abofallen-Opfer jetzt den Spieß umdrehen können!

Nettes Zusammensein in Vlotho geplant

Immer häufiger erreichen mich Anfragen seitens ehemaliger Arbeitskollegen, ob man nicht mal eine Art "Ehemaligentreff" veranstalten sollte. Nun, da bin ich zweifelsfrei dabei und habe habe mir auch gleich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wo so ein Treffen stattfinden könnte.

Vielleicht auf einem Schützenfest in Vlotho?

Wir haben ja noch ein wenig Zeit, bis es soweit ist. Die Planungen sollten dennoch zeitnah beginnen, denn ein solches Treffen will immerhin gut vorbereitet sein. Und, wer weiß, vielleicht gesellt sich ja auch der ehemalige AbzockSchützenkönig Frank Babenhauserheide samt Gefolge zu uns?

Mittwoch, 7. April 2010

Beitrag aus einem anderen Forum

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich, bzw. mein Mann ist ebenfalls betroffen von den Machenschaften von Mega Downloade. Mein Mann hat im Jahr 2008 nach einem kostenfreien Antivieren Programm gesucht. Er hat auch die angaben gemacht. Ohne zu wissen das es etwas kosten( waren keine Preise zu erkennen). Anschliessend hat er ein besseres Virenprogramm gefunden und das erste gelöscht. Nach 15 Tagen, haben wir eine Rechnung erhalten. Wir haben auch gleich Widerspruch eingelegt, aber die 14 Tage Widerspruchsrecht waren rum. Wir haben es geblichen. Weil wir wussten, dass wir damit nicht durchkommen würden. Im nachhinein haben wir die Berichte und die Forens anderer Betrffene gefunden. Im letzten Jahr haben wir erst eine Mahnung und dann ein Inkassoschreiben erhalten. Aufgrund der Bericht von Akte und den Foren im Internet haben wir uns mit Staatsanwaltschaften und Verbraucherzentralen in Verbindung gesetzt. Sie haben uns geraten es ruhen zu lassen und nicht zu bezahlen. (Inkassoschreiben.Sept. 09 Rechnungsbetrag belief sich auf 173, 21 €). Gestern 06.04. haben wir ein weiteres Inkassoschreiben von Collector GmbH & Co. erhalten der Rechnungsbetrag beläuft sich auf 155,77 €. Nun ist die Frage was sollen wir tun?????
 Na, da ergibt sich die Antwort doch gleich innerhalb der gestellten Frage, und das auch noch aus berufenen Mündern. Solche Forenbeiträge zeigen aber auch einmal mehr auf, wie groß auch heute noch die Verunsicherung ist, auf die die Abzocker abzielen. Ich habe dem Forenschreiberling meinen Blog empfohlen. Sollte die Dame sich die Mühe machen, diesen aufmerksam zu lesen, so sollte die Verunsicherung dahin sein. Und wenn nicht, dann ist ihr auch nicht mehr zu helfen, sorry.

Dienstag, 6. April 2010

BWL Letter & Support GmbH geht in INSOLVENZ

Über das Vermögen der BWL Letter & Support GmbH, Hauptstr. 36, 30890 Barsinghausen ist am 30.03.2010 um 15.00 Uhr das Insolvenzverfahren unter dem Aktenzeichen 36 IN 38/10 -3- eröffnet worden.

Als Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Moritz Sponagel, Hans-Böckler-Allee 9, 30173 Hannover eingesetzt worden.

Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden aufgefordert, nicht mehr an die Schuldnerin, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten.

Quelle: Unternehmensregister (Seite 1 - Seite 2)

Neue Mahnwelle: diesmal Collector Forderungsmanagement!

Offenbar hat die Merlinapoli UG ausgedient - und altbewährt bettelt nun erneut die Collector GmbH um Begleichung der fragwürdigen Rechnungen von mega-downloads.net.

Pervers dabei: diesmal wird nicht mit empfindlichen Übel wie Gehaltspfändung, Schufa oder rechtlichen Schritten bei Nichtzahlung gedroht; nein, es wird fast schon ein Schmusekurs gefahren, der die Opfer zum Zahlen bewegen soll. So heißt es z.B.:

"Wir sind grundsätzlich bereit, Ihnen bei der Begleichung Ihrer Schulden entgegenzukommen".

In der Anlage befindet sich dann sodann ein Antrag auf Stundung / Ratenzahlung, in dem man gleich noch schick eine Anerkenntniserklärung unterzeichnen soll. Nun, das dürfte auch ein Weg sein, die Opfer in die Falle zu locken. Mit dem schriftlichen Anerkenntnis haben die Abzocker nämlich durchaus bessere Karten, die zu unrecht bestehende Forderung rechtlich durchsetzbar zu machen - denn immerhin hat man selbige ja anerkannt.

Die aktuelle Kontoverbindung lautet übrigens: Volksbank Halle / Westf., Bankleitzahl: 480 620 51, Kontonummer: 215 775 700. Mal schauen, wie lange die Volksbank mitspielt....

Sonntag, 4. April 2010

Aufgrund mehrerer Nachfragen: RICHTIG, plötzlich 50.000 EUR weniger

Manche können es nicht fassen oder wollen es nicht verstehen, aber ich kann nur das in diesem Blog wiedergeben, was tatsächlich gerade in Form der Schriftsätze passiert. Wir erinnern uns bitte.

Mit Schriftsatz vom 04. September 2009 klagt die L & H GmbH wegen Schadenersatzanspruch aus Delikt auf exakt 75.648,43 EUR. Faktisch heißt es konkret (ich zitiere):
"Die Klägerin ist selbstverständlich gegenüber der Firma Blue Byte FZE verpflichtet, die gesamten Beträge auszukehren. In diesem Zusammenhang besteht eine Schadenersatzforderung. Die Gesellschaft hat den Betrag zu ersetzen. Die Beklagten wurden mit Schreiben vom 15.05.2009 unter Fristsetzung zum 18.05.2009 zur Rückzahlung aufgefordert. Die gesetzte Frist blieb ergebnislos. Die Erhebung der Klage war geboten."
Nach monatelangen Schriftsätzen werden dem Gericht nun seitens der Gegenseite Stellungnahmen eines Mr. Abubakr Salih Mohammed Nur Sidahmed präsentiert, aus denen es im Kern wie folgt verlautet (ich zitiere):
"In dem Schreiben bestätigt der Geschäftsführer im Namen der Firma Blue Byte FZE - auch in der Ausgestaltung als Load House FZE - das die Forderung in Höhe von 25.648,43 EUR gegenüber der Firma L & H GmbH geltend gemacht wird."
Nicht nur, daß die ganzen Anlagen (stets als "Beweis" deklariert) nicht einmal beigefügt wurden, so dürfte sich dem letzten Deppen erschliessen, daß es plötzlich um exakt 50.000 EUR weniger zu gehen scheint. 

Es bleibt abzuwarten, wie das Landgericht nun agieren wird. Ich jedenfalls genieße erst einmal das Osterfest - und werde selbiges im Kreise meiner Familie mit einem schicken Hasenbraten feiern.

Donnerstag, 1. April 2010

Wenn aus 75.000 EUR 25.000 EUR werden. Oder: Hasenbäumers Schriftsatz

Wie ich berichtete erbat Herr Verkehrsanwalt Ralf Hasenbäumer eine vierzehntägige Fristverlängerung, um auf unseren letzten Schriftsatz zu erwidern. Immerhin nehme der Schriftverkehr mit den Vereinigten Arabischen Emiraten sehr viel Zeit in Anspruch.

Heute erreichte uns dann die heißersehnte  Stellungnahme und ließ mich schmunzeln, lachen und auch staunen:

Zunächst einmal postuliert er in Sachen Prozesskostenhilfe (Zitat) "Wer das Geld so mit vollen Händen ausgibt, der weiß, dass er unredlich gehandelt hat." (/Zitat).

Weiter gehts zum Thema Blue Byte FZE / Load House FZE und derer realen Existenz. Die Firma Blue Byte FZE wurde seinen Angaben nach am 26.07.2007 gegründet. Als Beweis führt der Verkehrsanwalt ein "Certificate of Formation" sowie eine durch das Gericht einzuholene Auskunft an. Als Geschäftsführer und Inhaber benennt er Mr. Abubakr Salih Mohammed Nur Sidahmed. Beweis: Share Certificate und betont (Zitat:) "Der Geschäftsführer / Inhaber ist tatsächlich existent." (/Zitat). Beweis: Fotokopie des Ausweises der Republic of the Sudan.

Plötzlich führt er gar aus, daß auf Drängen der Blue Byte GmbH der Firmenname der Blue Byte FZE in Load House FZE geändert wurde. Die juristische Person sei nach wie vor existent, es wäre nur der Name geändert worden. Beweis: Stellungnahme des Mr. Abubakr Salih Mohammed Nur Sidahmed. In diesem Schreiben bestätigt der Geschäftsführer im Namen seiner Firma, daß die Forderung gegenüber der L & H GmbH in Höhe von 25.648,43 EUR geltend gemacht wird.

Moment. Ein Druckfehler? Mitnichten. Da steht nicht etwa 75.000 EUR - nö, da steht 25.648,43 EUR. Muss ich verstehen, warum die Schadenersatzklage doch über 75.000 EUR lautete? Nein, muss ich nicht. Immerhin geht es spannend weiter.

Das die von uns an die im Impressum von Megdownloads angegebene Postanschrift gesandten Einschreiben mit dem Vermerk Empfänger unbekannt / return to sender zurückkamen sei leicht erklärbar. (Zitat:) "Die Firma Blue Byte FZE hat in die Firma Load House FZE umfimiert. Folgerichtig überrascht es nicht, dass unter dem falschen Firmenname die Post nicht zugestellt wird. Ferner ist die Post an eine alte Postfachanschrift versandt worden, welche nicht mehr existent ist. Die richtige Postadresse lautet 16111 - alternativ 16342- . Hier wurde die Post an die Adresse 10559 gesandt. Folgerichtig musste die Post zurückkommen." (/Zitat).

Netter Versuch, aber leider bereits vor einigen Tagen enttarnt, da mal eben schick das Impressum -nachweisbar- geändert wurde. Sich nun darauf zu berufen, man hätte eine falsche Adresse genommen ist der reinste Hohn.

Muss ich übrigens erwähnen, daß im Schriftsatz nicht eine einzige Anlage mitgeschickt wurde? Nun, der Verkehrsanwalt wird wissen, warum er das nicht tat. Wir werden jedenfalls nun um Übersendung bitten, um die Schreiben auf Authentizität überprüfen lassen zu können. Der ominöse Geschäftsführer und Inhaber, Mr. Abubakr Salih Mohammed Nur Sidahmed wird wohl damit rechnen müssen, als Zeuge geladen zu werden. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr interessant würde. Die Kostenfrage (Zeugenauslage, Reisekosten, etc., die ich vorfinanzieren müsste) wäre jedenfalls, wenn ich den zahlreichen Unterstützern glauben schenken darf, nicht das Problem. Es gibt in Deutschland einfach zuviele Geschädigte, die den Geschäftsführer und Inhaber aus Dubai einmal kennenlernen möchten. Warten wir mal ab, wie sich diese Farce weiter entwickelt, ich werde berichten.

Hier der Schriftsatz im Original: Seite 1 - Seite 2 - Seite 3 - Seite 4 - Seite 5 - Seite 6 - Seite 7

Dienstag, 30. März 2010

Programmhinweis: heute abend wieder Akte 20.10, Sat 1

Nein, ich werde nicht von Sat1 für die Programmhinweise bezahlt, der Form halber sei dies betont. Hin und wieder erreichen mich Anfragen diesbezüglich. Und dennoch freue ich mich schon jetzt auf die heutige Akte-Sendung, da ich erneut eine tolle Sendung erwarte und vielleicht ja auch über Neuigkeiten aus der Abzockbranche berichtet wird. Wer weiß?

Programmänderung: der Beitrag erscheint erst am 13.04.

Aus dem Auge, aus dem Sinn? Mitnichten. Schilling is back!

Sowas aber auch. Der Strohmann für Babenhauserheide, Andreas Schilling, fungierte zuletzt als Geschäftsführer der L & H GmbH und wurde Ende letzten Jahres als solcher abgesetzt.

Darf man aktuellen Gerüchten Glauben schenken, so ist der verlorene Sohn des Abzockers Babenhauserheide wieder zurückgekehrt. Zumindestens in der Möllenberger Str. in Vlotho scheint sich der ehemalige Postverteiler des Horsedealer-Imperiums erneut zu verdingen.

In welcher Funktion bleibt abzuwarten. Die Posten der Megapreis AG sind ja vergeben, aber wer weiß schon genau, welche Firmen es noch so gibt, für die man einen Strohmann braucht? Nun, früher oder später werden wir es wissen, denn eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche: ein Babenhauserheide tut nichts ohne Berechnung.

Montag, 29. März 2010

Babenhauserheides´IT-Mitarbeiter warf das Handtuch

Nachdem zu meiner aktiven Zeit noch ein Herr Z. für die Server verantwortlich war, so folgte ihm später ein André D., welcher sich vor nicht allzu langer Zeit von den Abzockern trennte. Soweit bekannt erfolgte keine einvernehmliche Trennung, dennoch versuchten Babenhauserheide sowie seine graue Eminenz, Carmen Strunk, geborene Ihle alles, Herrn D. zurückzuholen.

Für André D. wäre es das beste, er würde seine erlangten Erkenntnisse, die er zweifelsfrei haben sollte, den Ermittlungsbehörden zur Verfügung stellen. Gerne stelle ich einen entsprechenden Kontakt her. Da ich weiß, daß André D. hier mitliest: meine Kontaktdaten dürften bekannt sein, ich freue mich über einen Smalltalk mit Ihnen!

GoMoPa erneut unter Beschuss von Cyberkriminellen

Seit einigen Tagen steht der Finanznachrichtendienst Goldman, Morgenstern & Partners (GoMoPa) erneut unter virtuellem Dauerfeuer von Cyberkriminellen. Ich führte daher ein kurzes Interview mit Klaus Maurischat, Gründungsmitglied und Mitinhaber von GoMoPa:

Hallo, Herr Maurischat! Warum ist GoMoPa seit dem letzten Wochenende nicht mehr erreichbar?

Wir stehen seit Freitagabend unter einer ganz fiesen Art von DDoS Attacke. Ein SYN-Flood, das ist eine Form der Denial of Service-Attacke auf Computersysteme. Der Angriff verwendet den Verbindungsaufbau des TCP-Transportprotokolls, um einzelne Dienste oder ganze Computer aus dem Netzwerk unerreichbar zu machen.

Als Finanznachrichtendienst, der kein Blatt vor den Mund nimmt und seine Kunden durch Recherche und Aufklärung vor Millionenverlusten schützt stellen Sie für die Kriminellen eine Gefahr dar, die es zu bekämpfen gilt. Kommen die Angriffe erneut aus dieser Richtung?

Da gehen wir von aus - aber Hellsehen können wir nicht. Gomopa beschäftigt sich heute ja im Gegensatz zu früher nicht mehr mit den kleinen Kredit und Vorkostenabzockern, sondern mit den Damen und Herren der Emittenten, Fonds und Bauträgerbranche - und nur die kann es sich leisten solch eine Art von Attacke überhaupt zu "ordern". Dass, was gerade auf uns abgefeuert wird kostet für den Endverbraucher, unter Brüdern, mindestens 10.000,- Euro, eher 15.000 Euro am Tag. Welcher Kleinganove sollte sich das leisten können?

Gibt es schon konkrete Hinweise auf die Täter?

Leider nicht. Wir haben die Attacke beim LKA Berlin zur Anzeige gebracht. Beim letzten Mal flog die berühmte Crew 1337 hoch und ein Dominik Baur wurde festgenommen. In diesem Falle treten wir als Nebenkläger auf.
Wurden bereits technische Gegenmaßnahmen getroffen?

Natürlich - und wir versuchen dieses Problem dieses Mal endgültig in den Griff zu bekommen, was uns scheinbar auch schon gelungen ist. Wir kooperieren diesbezüglich mit einer Unternehmung in NY die Spezialist für diese Art Internetterrorismus ist. Allein diese Protektionskosten belaufen sich im Übrigen auf 2.500 USD pro Monat - alles hat seinen Preis, auch die Freiheit der Berichterstattung.

Wann wird GoMoPa wieder, wie gewohnt, verfügbar sein?

GoMoPa ist bereits wieder "auf Sendung" und kann normal empfangen werden. Bei uns sind ja diese Art von Internetverbrechen eine Art Routine geworden und wir versuchen auch hier unseren Informationsfluss zu perfektionieren. Wäre dieses nicht der Fall hätten wir jetzt Problem.

Möchten Sie noch ein paar persönliche Worte an meine Leser richten?

Vielleicht wird dem Ein- oder anderen Leser jetzt klarer, dass es unmöglich ist eine Plattform wie GoMoPa kostenfrei zu führen. Werbung geht in unserem Falle auch nicht, da wir sodann in Interessenkonflikt kommen könnten, das gilt ebenso für Google-Werbung. Uns bleiben lediglich zwei Einnahmemöglichkeiten: Beratung einer geschlossenen Klientel in geschlossenen Bereichen - und die Generierung von Einnahmen durch Service Gebühren. Zumal ein Team von 18 Mitarbeitern für GoMoPa insgesamt und eigentlich rund um die Uhr tätig ist.

Über Goldman Morgenstern & Partners llc

GoMoPa® - Goldman Morgenstern und Partners, wurde im Jahr 2000 in New York mit dem Ziel gegründet, durch aktive Aufklärung und permanente Transparenz nachhaltig zur Betrugsprävention in Wirtschaft und Gesellschaft beizutragen.

Mit seiner konsequenten Arbeitsweise brachte sich das Unternehmen von Anfang an in eine äußerst streitbare Position, die bis heute - allen Angriffen zum Trotz - erfolgreich beibehalten wird. Die bisherige Bilanz beeindruckt und ist gleichermaßen überzeugend: GoMoPa® agiert weltweit und hat über 55.000 registrierte User.

Vor allem im Wirtschaft-, Steuer- und Finanzbereich konnten durch spezifische Informationen, umfassende Aufklärung und zielgerichtete Veröffentlichungen im Laufe der Jahre hundertfach Schäden in Millionenhöhe verhindert werden.

Über die Schwierigkeit, einen Geschädigten zu finden, Teil II

Ich berichtete bereits vor einiger Zeit darüber, wie schwer es für die Abzocker ist, im gegen mich anhängigen Schadenersatzprozess einen Geschädigten zu finden. Ob nun Blue Byte FZE oder Load House FZE - irgendwie sind die Firmen nicht greifbar. Das erste Einschreiben, welches wir an die Blue Byte FZE sandten, kam aus Dubai zurück: Empfänger unbekannt. Das zweite Einschreiben, welches wir an die Load House FZE sandten, hatten wir heute im Briefkasten: ebenfalls mit dem Vermerk: Empfänger unbekannt.

Wie mittlerweile bekannt wurde ist die Firmenlizenz der Load House FZE, die in Dubai zwingend zum Betrieb einer Firma vorgeschrieben ist, bereits seit Juli 2009 abgelaufen. Das bedeutet: die Load House FZE war spätestens zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr geschäftsfähig.

Verkehrsanwalt Hasenbäumer kündigte in einem Schriftsatz hingegen vollmundig an, er würde die Existenz der Blue Byte FZE (deren Nachfolger ja die Load House FZE ist, da aufgrund einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Blue Byte GmbH / Düsseldorf aufgrund von Namensrechten der Name "Blue Byte" geschützt und die Nutzung den Abzockern untersagt wurde) beweisen. Eine Fristverlängerung benötige er, da der Schriftverkehr mit den VAE leider viel Zeit in Anspruch nehmen würde.

In der Zwischenzeit wurde mal eben schick das Impressum der Seite mega-downloads.net verändert. Still und heimlich wurde aus der "10559" eine "16342". Und auch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen wurde diese Änderung sang- und klanglos eingefügt. Dumm nur, daß der angebliche Stand der AGB immer noch mit dem 28.02.2007 angegeben wird. Und noch dümmer die Tatsache, daß, wenn man auf "PDF downloaden" klickt, man die ursprüngliche Version mit der "10559" erhält.

Mensch, meine Herren! Da wurde aber fix und mit heißer Nadel gestrickt, nicht wahr? Dumm dabei ist nur, daß -nicht nur ich- regelmässige Screenshots tätige und solche Änderungen nicht lange unentdeckt bleiben. Haben Sie mittlerweile die Firmenlizenz erneuert? Ich wage es zu vermuten. Daher die beantragte Fristverlängerung, nicht wahr? Wollen Sie tatsächlich das Landgericht Bielefeld täuschen, in dem Sie nun schnell eine neue Firmenanschrift und eine neue Lizenz vorlegen? Wie auch immer: ich bin sehr gespannt auf die Dokumente des Verkehrsanwaltes Hasenbäumer, welche er ja in Kürze dem Gericht vorlegen wird.

Mittwoch, 24. März 2010

Aktuelle Infos seitens der Staatsanwaltschaft Bielefeld

Es ist mal wieder an der Zeit, einen aktuellen Zwischenstand zu präsentieren. Gestern informierte ich mich einfach mal telefonisch bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld bezüglich der ominösen Strafanzeige gegen mich, welche unter dem Aktenzeichen 22 Js 650/09 bereits seit September 2009 anhängig ist. Mich interessierte, warum bis heute, ein halbes Jahr nach Anzeigenerstattung, noch keinerlei Vorladung oder sonstige Reaktion zu mir drang. Man teilte mir mit, daß der Vorgang derzeit bei der Staatsanwaltschaft Hannover liegen würde, denn man habe noch so einige Rückfragen bezüglich der Anzeigenerstatterin, nämlich der L & H GmbH.

Na, wenn das keine gute Nachricht ist! Immerhin scheint die Staatsanwaltschaft Bielefeld die ganze Angelegenheit nicht, wie sicher von der Gegenseite gewünscht und erhofft, autark zu behandeln, sondern möchte sich einen Überblick verschaffen, mit wem man es in Person der Anzeigenerstatterin denn so zu tun habe. Das deutet für mich eindeutig darauf hin, daß penibel gearbeitet wird - und das kann ich nur begrüssen!

Heute erreichte mich weiterhin ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Bielefeld, welches folgenden Betreff hat:

Ermittlungsverfahren gegen Rechtsanwalt Ralf Hasenbäumer wegen versuchten Betruges u.a.

Sie erinnern sich? Ich kündigte in meinem Blog an, daß ich den werten Herrn Fachanwalt für Verkehrsrecht anzeigen werde, da ich mir weder das Law-Hunting noch die weiteren Spielchen länger gefallen lassen werde. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld bittet nun die von mir bei Bedarf in Aussicht gestellten Ergänzungen in Form der Aktenzeichen des Zivilverfahrens beim LG Bielefeld sowie die des Ermittlungsverfahrens bei der StA Detmold mitzuteilen.

Dieser Bitte werde ich selbstverständlich zeitnah nachkommen. Ganz offensichtlich hat sich das Blatt dahingehend gewendet, als daß die Staatsanwaltschaft langsam aber sicher die Zusammenhänge erkennt. Begrüssenswert.

Dienstag, 23. März 2010

Programmhinweis: heute abend bei Akte 20.10, Sat 1

„Online-Downloaden.de“- aktuell eines der großen Abzockportale in Deutschland. Die Masche ist nach wie vor erfolgreich: Besucher der Seite sollen zahlen – für Programme, die im Netz und vom Hersteller eigentlich frei erhältlich sind, sogenannte Freeware. Der Preis für das Jahres-Abo ist gut getarnt im Kleingedruckten. Zehntausende Anwender sind wieder darauf hereingefallen. Die Drahtzieher spielen ein Versteckspiel, wechseln Adressen und Firmenbezeichnungen schneller, als es den Ermittlern lieb ist. Ein Name fällt in diesem Zusammenhang aber immer wieder: Michael Bardenhagen, Geschäftsführer der Online Downloaden Service Ltd. AKTE-Reporter haben ihn aufgespürt und erstaunliches von ihm erfahren.


Akte2010: Michael Bardenhagen & Online-Downloaden.de
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Hat da jemand kalte Füße bekommen?

Der Schmähblog unter www.boocompany.blogspot.com ist nun nicht mehr erreichbar. Ob da  jemand kalte Füße bekam, nachdem Recherchen zu der bzw. den realen Personen dahinter führten darf vermutet werden.

Es ist, wie so häufig im Leben: wer sich hinter einer vermeintlichen Anonymität im Internet versteckt mag denken, er sei tatsächlich anonym. Glücklicherweise ist dem aber nicht so, wenn man sich nur die Mühe macht, ein wenig zu recherchieren. Das Internet vergisst nicht - und ebenso wird häufig eine Symbiose unterschätzt, die sich ergibt, wenn vermeintlich anonyme Deppen der Ansicht sind, sie könnten sich hinter selbiger verstecken und mal so richtig austeilen. Dabei kommt es natürlich nicht auf den Wahrheitsgehalt an. Nein, es gilt einfach nur, jemanden zu denunzieren. Schließlich weiß ja niemand, von wem die Lügen kommen. Feige, unlauter und kriminell - insbesondere dann, wenn die wahren Motive zu Spekulationen einladen. Ob es sich bei dem bzw. den Betreibern des Schmähblogs um Menschen handelt, die seitens der Abzocker ein Handgeld erhielten oder aber um verblendete Idioten vermag ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu verifizieren. Aber ich arbeite daran.

Dienstag, 16. März 2010

Man sollte es nicht übertreiben, Merlinapoli UG!

Seit einigen Tagen steht mein Postfach nicht mehr still: täglich erreichen mich neue Hinweise und Infos von Geschädigten, deren Inhalt stets gleich ist:

Wie kann es sein, daß die Bankverbindung der Abzocker noch nicht gekappt wurde?

Nun, die Frage ist berechtigt und deutet zeitgleich darauf hin, daß die Abzocker offenbar per Einstweiliger Verfügung dafür gesorgt haben, daß das Konto übergangsweise noch geöffnet bleiben muss.

Neben den vielen vorgenannten Schreiben erhielt ich aber auch Information darüber, daß seitens mehrerer Leser nunmehr Strafantrag gegen die Merlinapoli UG gestellt worden und weiterhin auch die StA Hannover informiert worden sei.

Wollen wir mal abwarten, wann der Mahnwahn ein Ende nimmt und behördlicherseits endlich gehandelt und diesem perfiden Treiben ein Ende gesetzt wird. Aus dem Gleichgewicht wird der Mahntross definitiv kommen, soviel steht schon heute fest.

Freitag, 12. März 2010

Und ewig grüßt das Murmeltier: erneute Mahnwelle rollt durch Deutschland!

Erneut rollt eine Mahnwelle der Merlinapoli UG durch Deutschland, der Briefstempel weist erneut das Postfach 10110 aus 63303 Dreieich aus - und auch die Bankverbindung ist merkwürdigerweise die gleiche geblieben:
Deutsche Bank PGK
Kontoinhaber: Merlinapoli UG
Kontonummer: 153612700
Bankleitzahl: 20070024
Neu ist dieses mal der bequeme Zahlungsweg: so wurde ein vorausgefüllter Überweisungsträger gleich mitgesandt - wenn das kein Service ist!

Bleibt nur der erneute Hinweis auf das Kalletaler Dreieck:

Dienstag, 9. März 2010

Xxxxxxxx Xxxxx ausser Rand und Band

Kein Tag vergeht, an dem sich der "Geschäftsmann" Xxxxxxxx Xxxxx nicht eines neuen Spruches in seinem Xing-Profil befleissigen würde.

Nicht etwa, um Geschäft anzubahnen - nein, vielmehr um der Öffentlichkeit zu präsentieren, welches Geistes Kinde er ist, denn seine Beiträge sprechen für sich.

Erste Stimmen wurden laut: es handele sich sicher nur um einen gehackten Account, so schreibe doch nur ein pubertärer Bengel. 

Ich bin da recht unsicher. Einerseits kann ich mir nicht vorstellen, daß ein Geschäftsmann sich eines solchen Gossen-Jargons bedient ohne auch nur ansatzweise die Außenwirkung ins Kalkül gezogen zu haben, andererseits handelt es sich bei der Person Xxxxxxxx Xxxxx natürlich auch um jemanden, der seit Jahren in der Abzockbranche einen Namen hat und vielleicht gar keinen Wert mehr auf eine positive Aussendarstellung legt. Frei dem Motto: "Ist der Ruf erst ruiniert lebt es sich recht ungeniert".

Wie dem auch sei: die bisherigen Ergüsse habe ich natürlich gesichert und möchte sie meiner geneigten Leserschaft nicht vorenthalten. Mal schauen, wie lange sich Xing diese Art und Weise der Verbalakrobatik gefallen lässt:



 

 

Erwähnte ich bereits, daß die Internetpräsenz www.megapreis.ag direkt nach meiner Berichterstattung wieder passwortgeschützt wurde? Offenbar war es den Herren dann doch zu peinlich. Verständlich, wie ich finde.

Und nun, werter Herr Xxxxx: weitermachen! Immerhin muss man üblicherweise einen Pausenclown bezahlen, Sie hingegen machen sich freiwillig und kostenlos zum Deppen.

Montag, 8. März 2010

Webshop der MegaPreis AG nun online

 

Der lange erwartete Shop der Megapreis AG ist nunmehr online. Zwar befinden sich noch keine Produkte im Angebot, aber immerhin übt man sich schon in deutscher Rächtschreipung. Ob Herr Xxxxx die Texte verfasste ist derzeit noch unklar.
Warten wir einfach mal ab, wie es mit dieser Aktiengesellschaft inklusive der illustren Führungsriege weitergeht. Das Motto lautet:


Ne, ist klar. Mach dein Preis, Alder, ay! Habe hier konkret krasse Angebote, nä? Mussu anmelden tun, un inne AGB tut ja stehn, daß wir deine Daten für Werbedings nutzen. Nun los, Alder, iss alles für tutti!