Freitag, 21. August 2009

Statement der Commerzbank Hannover

Sehr schön! Ein Betroffener, der aktuell eine Mahnung der L & H GmbH bekam beschwerte sich bei der in dem Mahnschreiben angegebenen Bank, wies darauf hin, daß es sich um Abzocke handelt und erhielt folgende Antwort seitens der Commerzbank Hannover:


Sehr geehrter Herr ...,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 14. August 2009, in der Sie uns auf die Geschäftspraktiken der ... (Mega-downloads) hinweisen. Da die Commerzbank sehr großen Wert darauf legt, ausschließlich mit seriösen Geschäftspartnern zusammenzuarbeiten, werden wir die Angelegenheit in Hinblick auf Ihre Vorwürfe überprüfen und die aus unserer Sicht erforderlichen Maßnahmen einleiten. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Ihnen jedoch aus rechtlichen Gründen keine detaillierteren Auskünfte über die Konsequenzen mitteilen dürfen. Sehr geehrter Herr ..., wir möchten Ihnen für Ihre offenen Worte danken und Ihnen an dieser Stelle versichern, dass wir stets alles Erforderliche tun, um betrügerische Handlungen zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen
...
C O M M E R Z B A N K
Aktiengesellschaft
Kundenzufriedenheitsteam


(Quelle: Computerbetrug.de)


Nun dürfte ein weiteres Konto der L & H GmbH gekündigt werden und der Nährboden für die Abzocker wird somit dünner und dünner. Die Banken sind mittlerweile sensibiliert und reagieren offensichtlich recht fix, in dem sie die Konten kündigen. Nun muss der Geschäftsführer der L & H GmbH, Andreas Schilling, wieder losziehen und neue Konten eröffnen. Ein probates Mittel, den Betrügern einen empfindlichen Schlag zu versetzen ist einfach der Weg über die Banken. Diese dulden solche Abzocken nicht, gefährden sie doch ihre Reputation in der Öffentlichkeit.

Die Bankverbindung lautet:

Inhaber: L&H GmbH
Bank: Commerzbank Hannover
KontoNr.: 790691000
BLZ: 25040066

Nachtrag vom 31.09.2009: Mich erreichte soeben die Information, daß auch dieses Konto seitens der Staatsanwaltschaft Hannover eingefroren wurde.

Donnerstag, 20. August 2009

Statement einer ehemaligen Mitarbeiterin der BWL Letter & Support GmbH

Heute meldete sich in einem Kommentar zum Thema Rundumschlag von Babenhauserheide eine entlassene Mitarbeiterin zu Wort. Ich finde, daß dieser Kommentar einen eigenen Artikel verdient hat, denn sie beschreibt sehr genau die Problematik, in der sich die Mitarbeiter befanden:

"Ich oute mich mal als ehemalige und nun arbeitslose BWL Angestellte. Herr Frickemeier hat Recht, die wenigsten haben das ganze Spiel durchschaut, die meisten hatten schnell raus das es nicht alles mit rechten Dingen zu geht, aber die umfassenden zum Großteil erlogenen und erstunkenen Erklärungen von Seiten der Führungsebene haben viele ruhig gestellt.
Auch eine nicht zu unterschätzende Anzahl an monatlichen Kündigungen und Drohgebahren haben hierzu beigetragen. Sicher haben einige recht schnell verstanden das dies alles nur einen ruhigen Arbeitsablauf erzielen wollte. Aber wenn man bedenkt wer dort gearbeitet hat und wen die Herren und Damen der Führungsriege am liebsten einstellten, sollte man doch ein gewisses Mass an Verständinss dafür aufbringen, das die meisten den Saal nicht stehenden Fußes wieder verlassen haben. Die wenigsten Mitarbeiterinnen waren wirklich gelernte Fachkräfte einige nicht einmal ausreichend qualifiziert, die meisten waren bevor sie dort anfingen Arbeitslos, einige direkt nach der Ausbildung andere wegen schlechter Arbeitsmarktlage im erlernten Beruf und andere waren junge Mütter.

Stets wurde bei Einstellungen darauf geachtet das man Menschen einstellte die froh waren wieder Arbeit zu haben. Nicht selten war der Tenor "Ich schau mich nach was anderem aber wenn ich jetzt einfach so kündige, dann .... " Ich bin heute froh dort weg zu sein, am Tage meiner Kündigung viel mir eine große Last von den Schultern und ich habe mich regelrecht in den Arsch beissen können nicht schon vorher schon gegangen zu sein. Aber wenn man nicht nur als Einzelperson sondern zu zweit und bei einigen anderen Mitarbeiten zu dritt oder zu viert vom Geld Leben muss und die andere Auswahl ist ALG dann traut man sich manche Dinge einfach nicht. Viele mögen das als feige ansehen und haben da auch vielleicht recht. Aber es sei gesagt, niemand der dort arbeitenden Damen hat jemanden abgezockt. Wir haben Emails, Briefe und Anrufe beantwortet, dafür wurden wir bezahlt, keiner von uns durfte auch nur im Ansatz entscheiden wem wir wie antworteten. Alle Antworten waren in sogenannten Textbausteinen vorverfasst. Und oft genug kam es vor das wir den Leuten sagten schicken Sie uns einfach nen Nachweis das Sie nicht zahlen können/ Ihr Kind minderjährig ist etc.
Und je weiter dieses Jahr fortschritt umso offensichtlicher die Machenschaften wurden, umso öfter namen wir auch einfach gleich die Leute aus dem Mahnlauf.

Ich will die Arbeit dort nicht schön reden, aber die Menschen dort die Emails etc. beantworteten, waren um am Beispiel des Herrn Frickemeier zu bleiben in der ganzen Rezeptur alle zusammen nicht mal ein Pfefferkorn. So ... man möge mich zerreißen"



Seien Sie sich der Tatsache bewußt, daß sich Ihre Darstellung mit vielen Mails deckt, die mich mittlerweile aus dem Kreise der Belegschaft erreichten. Der Tenor ist stets der Gleiche. Ich habe heute übrigens lange mit der Agentur für Arbeit in Herford telefoniert, diese liest hier mit und ist sensibilisert. Niemand sollte sich scheuen darüber zu berichten, was so in dem Firmengeflecht abgegangen ist. Wir sprechen immerhin von Wirtschaftskriminalität in Reinkultur - und hin und wieder muss man auch Behörden erst einmal bitten, sich im aktuellen Falle mit diesem komplexen Thema rund um Babenhauserheide zu beschäftigen. Die Mühlen der Justiz mahlen zwar langsam, aber sie mahlen. Der Druck wächst zwischenzeitlich auf die Abzocker, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, daß sowohl Printmedien als auch das Fernsehen sich der steten Berichterstattung annehmen und nicht locker lassen. Sehr begrüssenswert, wie wir übrigens in der kommenden Woche erneut erleben werden dürfen. Übrigens: zerreissen werden Sie lediglich die anonymen Poster der Abzocker, die hier ja auch vertreten sind. Jedoch niemand, der halbwegs im Thema ist und diesen Blog aufmerksam und aus neutraler Sicht verfolgt.

Wo kommen eigentlich die Programmierer für die Abzockprojekte her?

Sehr interessant waren für mich die Informationen, die Frank Babenhauserheide offensichtlich mehreren Mitarbeitern gegenüber in einer ruhigen Stunde desöfteren schelmisch grinsend erwähnte. Zur Rekrutierung der Programmierer würde Matthias Müller nach Rumänien reisen und dort vor Ort Interessierte ködern, in dem er ihnen anbot, ein "Stipendium" mit anschließender Jobgarantie zu finanzieren. So reisten dann die Interessierten nach Deutschland und wurden von Matthias Müller finanziell gefördert, um an einer Studieneinrichtung zum vollwertigen Programmierer zu mutieren. Refinanziert wurden seine Bemühungen dann durch Programmiertätigkeiten - und schon gibt es Programmierer, die bis zu 16 Stunden am Tag im Dienste der Abzockbranche rund um die Abzocker Müller, Xxxxx, Babenhauserheide und Fritzmann tätig sind. Und das für richtig kleines Geld. Vergleicht man das Lohn-Niveau in Rumänien mit dem in Deutschland, so sind "Gehälter" zwischen 150 und 450 Euro pro Monat für Rumänen eine Welt, für deutsche Verhältnisse unterhalb der Armutsgrenze.

Mittwoch, 19. August 2009

Rundumschlag von Frank Babenhauserheide

War es einer der typischen, cholerischen Anfälle von Frank Babenhauserheide, der ihn dazu bewog, seinen Strohmännern Holger Brandes und Bernd Rogalski zu befehlen, die Mitarbeiter der BWL Letter & Support GmbH sowie der Collector GmbH mit sofortiger Wirkung von der Arbeit freizustellen und Ihnen zeitgleich einen Aufhebungsvertrag zum 30.09.2009 aufzudrängen?

Selbst Auszubildenen wurde gekündigt mit der dringenden Bitte, doch den Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen, da man ansonsten mit Sperren beim Arbeitsamt zu rechnen hätte. Fakt ist: gestern abend wurden diverse, persönliche Gespräche im Personalbüro geführt - und u.a. wurde als Grund der Kündigung dieser Blog angegeben. Bezeichnend: Babenhauserheide sucht ein Feindbild namens Frickemeier. In der Hoffnung, daß die gekündigten Mitarbeiter nun bloß nicht weiter über die Geschehnisse berichten und so noch mehr unbequeme Fakten ans Licht kommen.

Offenbar gibt es ein Zerwürfnis zwischen dem Dreigestirn Babenhauserheide, Müller/Xxxxx und Fritzmann. Nicht anders ist zu erklären, daß die Mitarbeiter Babenhauserheides von eben auf jetzt nicht mehr auf die Adminstrations-Backends der Müller-Projekte zugreifen konnten. Haben die Münchner Abzocker gar die Zusammenarbeit mit Babenhauserheide gekündigt oder zunächst einmal nur eingefroren? Wie auch immer: mich nun als denjenigen, der den Verlust diverser Arbeitsplätze zu verantworten hat, ist flach und billig. Wer sich mit dem Thema Internetabzocke und hier im Speziellen über die Projekte, um die es in diesem Blog geht, informiert und sich nicht den Tatsachen verschließt wird schnell feststellen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Und wenn mir nicht geglaubt wird, so möge man sich weiterer Quellen zur Informationsbeschaffung bedienen. Die Verbraucherschutzzentralen, die örtlichen Staatsanwaltschaften, die Suchmaschinen und nicht zuletzt die Berichterstattungen im Fernsehen sprechen da eine deutliche Sprache und sollten die geschassten Mitarbeiter dazu veranlassen, in Gesprächen beim Arbeitsamt auf die Umstände der Kündigung hinzuweisen.

Da in diesem Blog mittlerweile sowohl die Arbeitsämter, als auch die zuständige Industrie- und Handelskammer mitlesen bin ich sicher, daß diese inhaltlich bereits im Thema sind und alles daran setzen werden, zu handeln.

Mich persönlich macht aufmerksam, daß es -bislang- nur eine "vorprozessuale Abmahnung" seitens der Münchner Abzocker gab. Ich hätte ehr erwartet, daß "Rechtsanwalt" Ralf Hasenbäumer als Hausanwalt von Babenhauserheides Firmengeflecht mit den juristischen Säbeln gerasselt hätte. Gerade und im Besonderen, weil ich ihm immerhin (nach wie vor) unterstelle, er partizipiere oder partizipierte (und das ist mittlerweile nachweisbar) in Form einer Umsatzbeteilung an der Abzocke. Naja, was nicht ist, kann ja noch werden. Ich warte weiterhin gespannt, ebenso auf ein Feedback der Fritzmänner, denen ich ja ebenfalls die Möglichkeit einräumte, sich zu äussern. Nichts passierte. Obwohl mitgelesen wird. Schade! Und zeitgleich bezeichnend.

Reaktion aus München: Vorprozessuale Abmahnung, Streitwert: 100.000 Euro

Oh, ein Einschreiben. Na, da schauen wir doch mal: eine Münchner Anwaltskanzlei schreibt mir im Auftrag der Abzocker Mattias Müller und Xxxxxxxx Xxxxx. Ich lese die überschriftlich genannte "Vorprozessuale Abmahnung zu einem Unterlassungsanspruch" amüsiert. Zum einen aufgrund der Tatsache, da mir das Einschreiben am heutigen Tage, dem 19.08.2009, zugestellt wurde und als spätester Termin für den Eingang der vorgenannten Erklärung bis zum 19.08.2009 zu erfolgen habe. Nach Ablauf dieser Frist werde ohne weiteres Anschreiben der Gerichtsweg bestritten. Zum anderen ist es schlichtweg lächerlich zu behaupten, daß die Abzocker Müller und Xxxxx nichts mit den in meinem Blog erwähnten Projekten zu tun haben, denn es gibt zahlreiche Beweise dafür, hier fürs erste nur ein kleines Appetithäppchen.

Die Anwaltskanzlei wäre gut beraten, sich mit Ihrem Mandanten noch einmal in Verbindung zu setzen und diese Unstimmigkeiten zu klären. Immerhin scheint es sich um eine seriöse Kanzlei zu handeln, deren Reputation auf dem Spiel stehen könnte, käme es zu einem Prozess. Zu diesem würde ich nämlich nicht nur die Vertreter der Presse einladen, sondern entsprechende Zeugen benennen, die die von mir gemachten Angaben untermauern werden. Erwähnte ich bereits, daß ich den Skype-Schriftverkehr zur Lancierung des Projektes antivirus-security.net persönlich mit Herrn Xxxxx führte - und vollumfänglich vorliegen habe? Der arme Herr Xxxxx tipselt sich da leider um Kopf und Kragen.

Hier ein Auszug (Xxxxxxxx Xxxxx über die Lancierung von antivirus-security.net), es handelt sich um ORIGINAL-ZITATE von Xxxxx:

"...bei diesem Projekt könnte so richtig viel rüberkommen. avg.antivirus-security.net..."
"...hat gerade mal ne Woche gedauert..."
"...wir setzen solche Projekte wie am Fließband um..."

"...bei uns ist alles modular aufgebaut..."
"...ein Projekt bauen wir inkl. aller Funktionen, Backend, etc. binnen 2-7 Werktagen"
"...ja, das läuft ganz klassisch wie die anderen Projekte auch..."
..."
"...mit BHH habe ich heute drüber telefoniert..."
"...jepp, wir übernehmen die Einstellungen 1:1 wie aus den anderen Projekten..."
"...die Textbausteine übernehmen wir ebenfalls 1:1..."



Dieser Auszug stammt vom 22.01.2009 und wurde von mir gesichert und stellt nur einen kleinen Auszug aus unserem Skype-Geschreibsel dar. Im Geschreibsel gibts noch viele, viele weitere Infos zu den anderen Müller-Projekten. Soviel zum Thema, die Abzocker Müller und Xxxxx hätten mit den Projekten nichts zu tun.

Gehen wir doch nun mal ins Detail und nehmen uns die anwaltliche Begründung der ominösen Abmahnung vor:

"Auf Ihrer Internetseite "inside-megadownloads.blogspot.com" veröffentlichten Sie in den letzten Wochen immer wieder rechtswidrige Behauptungen, die geeignet sind, sowohl meine Mandanten, die Herren Müller und Xxxxx, in Ihrer persönlichen Ehre zu verletzen als auch den wirtschaftlichen Ruf meiner Mandantin der mymovies online GmbH, zu beschädigen. Darüber hinaus sind viele der von Ihnen aufgestellten Behauptungen unwahr. So bezeichneten Sie am 12.08.2009 meine Mandanten Matthias Müller und Xxxxxxxx Xxxxx als "Münchner Abzocker". Diese Äusserung ist eindeutig als sogenannte Schmähkritik i.S.d. Rechtsprechung zu werten."
Das sieht das Bundesverfassungsgericht anders:

„Eine Meinungsäußerung wird nicht schon wegen ihrer herabsetzenden Wirkung für Dritte zur Schmähung. Auch eine überzogene und selbst eine ausfällige Kritik macht für sich genommen eine Äußerung noch nicht zur Schmähung. Eine herabsetzende Äußerung nimmt vielmehr erst dann den Charakter der Schmähung an, wenn in ihr nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund steht (BVerfGE NJW 1991, 95–97 = BVerfGE 82, 272–285).“

Es geht im vorliegenden Fall um Internet-Abzocke, die unstrittig ist. Betreiber dieser Internet-Abzockportale wie jene, die ich in meinem Blog explizit nannte, sind Abzocker - und es geht in diesem Blog konkret um die Ausseinandersetzung in der Sache.

"Am Samstag, den 08.08.2009 behaupteten Sie, dass Bennette Buchwald, der Sie viele widerrechtliche Handlungen unterstellen, vertragsgemäß eigentlich bei meiner Mandantschaft angestellt sei oder war. So sei eine perfekte Kontrolle seitens der Münchner gewährleistet. Auch diese Behauptungen sind unrichtig und unwahr. Darüber hinaus stellen Sie die für meine Mandantin, mymovies online GmbH, äusserst rufschädigende und unwahre Behauptung und/oder Vermutung auf, wonach der Adressbestand meiner Mandantin genutzt werde, um irgendwelche ominöse Rechnungen und Mahnungen zu verschicken."
Unterscheiden wir hübsch zwischen Behauptung und Vermutung. Das Bennette Buchwald in wie auch immer geartetem Beschäftigungsverhältnis seitens Müller / Xxxxx stand wird Ihnen jeder Mitarbeiter der involvierten Firmen rund um Babenhauserheide bestätigen können. Er selber erwähnte bereits Ende letzten Jahres, als es mal wieder Stress mit den Müller-Projekten gab, daß er sie gerne rausschmeissen würde, sie aber "über München laufen" würde. Das war kein Geheimnis, sondern war in den Abzockzentralen in Vlotho und Herford bekannt. Auch war Bennette Buchwald diejenige, die die Rechnungsdaten für die Mahnläufe der Müller-Projekte generierte. Die Vermutung, daß der Adressbestand Ihrer Mandantin genutzt wird um Rechnungen und Mahnungen zu versenden ist als selbige formuliert und als selbige aufgrund der gesamten Konstellation des Betrüger-Netzwerkes angebracht.

"Am 05.08.2009 behaupteten Sie, dass klar sei, dass Projekte zum Thema Antivirusprogramm von meinen Mandanten Matthias Müller und Xxxxxxxx Xxxxx "aufgelegt" worden seien. Immer wieder und dezidiert am 04.08.2009 sprechen Sie abwertend über die "sogenannten Müller-Projekte". So behaupten Sie, dass folgende Internetprojekte

www.movie-scout.net
www.netarena.tv
www.casting.ag
www.movie-tester.com
www.1000.gratisproben.com
www.webtunr.com
www.verkehrsprofi.com
www.das-tv-quiz.com
www.antivirus-security.net
www.profilliate.net

"Müller-Projekte seien. Auch diese Behauptungen sind unwahr."

Werter Herr Rechtsanwalt,

Sie haben Ihre Hausaufgaben offensichtlich nicht gemacht, denn sonst wüssten Sie, daß sich Tatsachen nicht dadurch ungeschehen machen, daß mal wieder Strohmänner ausgetauscht werden oder sich die vorgeschalteten GmbHs ändern. Wie dem auch sei: verklagen Sie mich, wenn Sie der Ansicht sind, meine Angaben wären unwahr. Ich freue mich darauf, Ihnen und dem Gericht im Rahmen des Prozesses erschöpfende Beweise zu präsentieren! Vielleicht machen Sie sich aber auch nur die Mühe, ein wenig zu googlen. Über Ihre "werte" Mandantschaft wird immerhin seit Jahren berichtet und meistens fallen die Begriffe "Abzocker" oder Betrüger". Mögen Sie diese nun auch auf Unterlassung verklagen? Das Gelächter hätten Sie definitiv auf Ihrer Seite! Was Ihre Kostennote über 3.253,09 Euro für diese Abmahnung angeht: Nein, sorry. Nicht einen Cent werde ich bezahlen, denn Ihre Drohkulisse läuft bei mir ins Leere. Mögen Sie sich an Ihrer Mandantin schadlos halten oder aber den Weg über die Gerichte suchen.

Dienstag, 18. August 2009

Neue Mahnwelle unterwegs!

Offensichtlich rollt eine neue Mahnwelle für Megadownloads durch die Lande, wenn man den Hinweisen aus der BWL Letter & Support GmbH in Vlotho trauen darf. So sollen am vergangenen Donnerstag 3.000, am darauf folgenden Freitag 4.000 und am letzten Montag erneut 3.000 Forderungsschreiben die Firmenzentrale in Vlotho verlassen haben. Das wären dann 10.000 Forderungsschreiben über 96,00 Euro.

Ich betone an dieser Stelle ausdrücklich, daß die Information direkt aus der Firma kommt, allerdings habe ich mit diesem "Maulwurf" einen Erstkontakt gehabt und werde ihn mir morgen durch einen anderen Mitarbeiter bestätigen lassen, denn diese Info ist immerhin brisant.

Würden nämlich nachweisbar tatsächlich 10.000 Rechnungen für ein Projekt namens Megadownloads verschickt worden sein, obwohl eine Anmeldung bei mega-downloads.net seit dem 12. Januar 2009 gar nicht mehr möglich ist, so wäre der Beweis erbracht, daß die vermeintlichen Anmeldungen über sogenannte "Landingpages" passierten - oder aber schlichtweg ein gekaufter Datenbestand zur angeblichen Anmeldung führte.

Auch wundern sich Mitarbeiter darüber, daß die ausgelaufenen Projekte der Müller-Gruppe, die ja bereits inaktiv laut offizieller Startseite sind (keine Neuanmeldungen mehr möglich) dennoch im Admin-Interface Neuanmeldungen verzeichnen. Auch hier wird offenbar simultan zu Megadownloads verfahren. Diese Info wurde konkret auf das Projekt Netarena.TV bezogen, bei anderen Projekten sei dies aber ebenfalls aufgefallen.

Aufruf: Sollten Sie aktuell eine Rechnung über 96,00 Euro für Megadownloads erhalten, so würde ich mich über die Zusendung einer Kopie sehr freuen. Vielen Dank!






In dem Zusammenhang sei erwähnt, daß Frank Babenhauserheide in der kommenden Woche
nach Wien fliegt, um sich mit Herrn Fritzmann über die weiteren Forderungseinzugs-Projekte zu unterhalten. Da gibt es sicher Gesprächsbedarf und wir dürfen gespannt sein, mit welchen Fakten Babenhauserheide aus Wien zurückkehrt.

Nachtrag vom 19.08.2009: Es handelte sich offensichtlich doch "nur" um Folgerechnungen für das 2. Jahr der Mitgliedschaft. Der Versand von 10.000 Mahnschreiben wurde mir hingegen bestätigt. Bleibt nun zu klären, welche Bankverbindung auf den Rechnungen steht. Hierzu erbitte ich Infos, sollte jemand eine aktuelle Mahnung bekommen. Danke vorab!

Positives Feedback einer Verbraucherzentrale

Manch ein Leser wird bemerkt haben, daß es auch kritische Kommentare zu meinen Beiträgen gibt und jeder kann für sich entscheiden, aus welcher "Ecke" die denn kommen mögen, wenn z.B. den hereingefallenen Usern von Megadownloads Dummheit unterstellt wird, da ja die Kosten klar dargestellt wären. Das sind halt die typischen Ausreden, die ich auch einige Zeit während meiner Tätigkeit glaubte - so, wie viele Mitarbeiter des Firmengeflechtes noch heute. Wie auch immer: mich erreichen täglich zahlreiche Mails, die mich in meiner Arbeit mit diesem Blog bestätigen. So erreichte mich unter anderem eine Mail der Verbraucherzentrale Niedersachen e.V., hier ein Auszug:

"Sehr geehrter Herr Frickemeier,
mit Interesse habe ich Ihren Blog gelesen und kann nur herzlichen Glückwunsch und weiterhin Durchhaltevermögen wünschen." (...) "Freundliche Grüße und weiterhin aktives Recherchieren!"

An dieser Stelle der Hinweis an diejenigen, die immer noch Rechnungen, Mahnungen und hochwichtige Rechstanwaltsschreiben rund um Megadownloads erhalten: die Verbraucherzentralen helfen Ihnen gerne weiter, halten Musterformulare zum Download bereit und stehen Ihnen auch für weiterführende Gespräche gerne zur Verfügung!

Montag, 17. August 2009

Stellungnahme des Betreibers von Megapreis.at

Sehr geehrter Herr Frickemeier!

Hiermit kann ich Ihnen bestätigen, daß die Firma REISL GmbH&CoKG, Firmensitz in Österreich, welche den Onlineshop "www.megapreis.at" betreibt, in keinster Weise mit dem deutschen Unternehmen eShopping Direkt GmbH in Verbindung steht. Vielen Dank für Ihren Einsatz solchen Geschäfstleuten das Handwerk zu legen.

Mfg
Michael Reisl
Geschäftsführer
REISL GmbH&CoKG
Rossmarkt 32
4710 Grieskirchen
Austria

Sonntag, 16. August 2009

Allianz gegen Internet-Abzocke

Allianz gegen Internet-Abzocke

Verbraucherzentrale Bundesverband und Computerbild machen gegen unseriöse Online-Anbieter mobil

03.08.2009 - Kosten, die bei Verträgen im Internet entstehen, sollten die Nutzer vorher immer separat bestätigen müssen. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), um die rasante Ausbreitung so genannter Kostenfallen im Internet zu stoppen. Täglich suchen Betroffene bei den Verbraucherzentralen Rat. „Wenn nichts passiert, können wir das Internet bald in World-Wide-Nepp umbenennen“, so Vorstand Gerd Billen. Einen aktuellen Schutz für Verbraucher bietet eine von der Zeitschrift Computerbild entwickelte Software.

Ob Hausaufgabenhilfen, Kochrezepte oder Software: Mit unzähligen vermeintlichen Gratis-Diensten locken unseriöse Anbieter Internetnutzer in eine Kostenfalle. Viele Verbraucher rechnen nicht damit, für Dienste zahlen zu müssen, die es im Internet im Normalfall kostenlos gibt. Im guten Glauben geben sie ihren Namen und ihre Adresse an – und haben ein teures Abo oder einen kostenpflichtigen Zugang abgeschlossen. Kurze Zeit später kommt die Rechnung, Beträge von 200 Euro für zwei Jahre sind keine Seltenheit. Wer die unverschämten Rechnungen nicht begleicht, wird mit Drohungen, Mahnschreiben und Inkassobriefen eingeschüchtert. Das wirkt: Viele Nutzer zahlen aus schierer Angst.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert deshalb klarere gesetzliche Vorgaben, um die Preistransparenz im Internet zu erhöhen. „Dass ein Angebot Geld kostet muss für jedermann erkennbar sein, etwa durch ein deutlich sichtbares Abfragefeld“, so Billen. In Frankreich ist dies bereits Gesetz, Kostenfallen sind dort kein Thema. In Deutschland liegt der Schaden im Millionenbereich. Nach Angaben der Computerbild verschickte die Firma Content Services Limited., Betreiber der berüchtigten Abzock-Seite opendownload.de, im April dieses Jahres in einer einzigen Woche 170.000 Rechnungen zu je 96 Euro. Hat nur jeder Zehnte die Forderung beglichen, bliebe ein Gewinn von rund 1,5 Millionen Euro, erzielt innerhalb weniger Tage.

Trotz Erfolgen vor Gericht geht Hase und Igel-Spiel weiter
Seit Jahren gewinnt der Verbraucherzentrale Bundesverband gegen unseriöse Online-Anbieter ein Verfahren nach dem anderen. Trotzdem nimmt die Abzocke weiter zu. Mit geringer Anpassung starten die Betreiber einfach ein neues Angebot. Schärfere Sanktionen gegen die Hintermänner könnten helfen, diesem Hase und Igel-Spiel einen Riegel vorzuschieben. „Anwälte, die im Auftrag der Betreiber Mahnschreiben wie Postwurfsendungen verschicken, muss die Zulassung entzogen werden können“, fordert Billen. Auch stünden die Banken in der Pflicht, einschlägig bekannten Anbietern ein Konto zu verweigern.

Software schützt vor Abzock-Seiten
Da Aufklärung und Abmahnungen nicht mehr ausreichen, haben der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Zeitschrift Computerbild ihre Kräfte gebündelt. Eine Hilfe für Internetnutzer bietet jetzt die von Computerbild entwickelte Software „Abzock-Schutz“. „Das kostenlose Programm lässt sich einfach in die Browser Firefox und Internet Explorer integrieren. Es warnt die Internetnutzer vor dem Besuch unseriöser Seiten und verweist auf gebührenfreie Alternativen“, erklärt Chefredakteur Hans-Martin Burr. Herz der Software ist eine Datenbank, die bei jedem Start des Browsers aktualisiert wird. Eine Allianz aus Verbraucherschützern, Anwälten, dem Internetportal abzocknews.de und der Computerbild-Redaktion ergänzt diese Sperrliste ständig weiter. Zusätzlich kann jeder Nutzer selbst verdächtige Seiten melden.

Betroffenen rät der Verbraucherzentrale Bundesverband, Rechnungen nicht zu begleichen und sich im Zweifel an die örtliche Verbraucherzentrale zu wenden. Die Gefahr, von den Anbietern verklagt zu werden, ist erfahrungsgemäß äußerst gering. „Das ganze System ist darauf angelegt, die Rechnungsempfänger zu verängstigen und direkt zur Zahlung zu bewegen. An einer gerichtlichen Klärung haben die Anbieter gar kein Interesse“, so Billen. Wer einmal gezahlt hat, dessen Geld ist in der Regel verloren. Viele Unternehmen sitzen im Ausland und verschwinden von der Bildfläche sobald jemand Schadensersatzansprüche stellt.


(Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband)

Freitag, 14. August 2009

Die Katze lässt das mausen nicht - oder: das neue Projekt von Babenhauserheide & Co.

Nun ist also amtlich: am 29.06.2009 wurde die neue GmbH von Frank Babenhauserheide im Handelsregister unter der Nummer HRB 11468 eingetragen. Der wohlklingende Firmenname: eShopping Direkt GmbH. Geschäftsgegenstand: An- und Verkauf von Waren aller Art und Betreiben eines Internetshops. Die Firma hat ihren Sitz an der Möllberger Str. 11 in 32602 Vlotho, unweit der derzeitigen Abzockzentrale. Geschäftsführer: Holger Brandes. Erneut setzt Babenhauserheide also seinen Strohmann ein und taucht nicht selber als Geschäftsführer auf.

Derzeit wird mit Hochdruck an der Homepage unter der Domain www.megapreis.ag gearbeitet, die mit dem Motto " Megapreis.AG - Erlebnis-Shopping der anderen Art!" wirbt. Schaut man sich nun an, wo diese Seite gehostet ist, so führt die Spur mal wieder nach Rumänien (quah.ro). Offensichtlich liegt diese Seite also auf dem gleichen Server wie die bekannten Abzockseiten rund um das Firmengeflecht.

Schauen wir uns mal an, was sich wirklich hinter diesem "Erlebnis-Shopping der anderen Art" verbirgt und wer die Domain angemeldet hat. SO ein Zufall aber auch: Matthias Müller!

Domain Name:MEGAPREIS.AG
Created On:20-Apr-2009 14:57:17 UTC
Last Updated On:20-Jun-2009 03:15:06 UTC
Expiration Date:20-Apr-2010 14:57:17 UTC
Sponsoring Registrar:Key Systems GmbH (R26-LRCC)
Status:OK
Registrant ID:P-23234337
Registrant Name:Matthias Mueller
Registrant Organization:mymovies online gmbh
Registrant Street1:Leopoldstr. 19
Registrant Street2:
Registrant Street3:
Registrant City:Muenchen
Registrant State/Province:
Registrant Postal Code:80802
Registrant Country:DE
Registrant Phone:+49.894613720
Registrant Phone Ext.:
Registrant FAX:
Registrant FAX Ext.:
Registrant Email:domain@mymovies.de
Admin ID:P-23234337
Admin Name:Matthias Mueller
Admin Organization:mymovies online gmbh
Admin Street1:Leopoldstr. 19
Ebenso interessant ist die IP-Range des Servers, auf dem die Seite liegt:

inetnum:        81.196.0.0 - 81.196.255.255
org:            ORG-RA18-RIPE
admin-c:        CN19-RIPE
netname:        RO-RDS-20020815
descr:          RCS & RDS SA
country:        RO
tech-c:         RDS-RIPE
status:         ALLOCATED PA
notify:         lir-admin@rdsnet.ro
mnt-by:         RIPE-NCC-HM-MNT
mnt-lower:      AS8708-MNT
mnt-routes:     AS8708-MNT
source:         RIPE
Zweifelsfrei in Rumänien also. Nachtigall, ick hör´dir trapsen. Hier wird offensichtlich im stillen Kämmerlein eine neue Abzockvariante aufgezogen - und kurz, nachdem ich hier über die neue Homepage berichtete, war sie auch schon wieder vom Netz. Zufall? Ehr nicht. Immerhin liest München, Wien, Vlotho ausgiebig mit. Übrigens auch schon die Österreichische Wirtschaftskammer, deutsche Verbraucherschutzzentralen und spätestens jetzt auch die österreichische Reisl GmbH & Co. KG, welche unter der Domain http://www.megapreis.at/ einen Onlineshop betreibt.

Megapreis.at und Megapreis.AG - soll hier bewusst seitens der Abzocker um Babenhauserheide Verwechselungen der Domainendungen provoziert werden oder gehören gar beide "Megapreis"-Unternehmen zusammen?

Meine Vermutung möchte ich bereits jetzt preisgeben: Hier soll offensichtlich ein guter Name missbraucht werden, denn meinen ersten Recherchen zu Folge ist Megapreis.at eine seriöse Unternehmung, die einen guten Namen hat.

Zumindestens las ich von hoher Kundenzufriedenheit und weiterhin tauchen weder im Impressum, noch sonst irgendwo die üblichen Verdächtigen auf, die sich im Firmengeflecht um Babenhauserheide und den Abzock-Projekten sonst ständig finden, was aber nicht unbedingt etwas heißen muss. Die Personalien derer, die als Strohmänner missbraucht werden sind ja mitunter schnell austauschbar und die Abzockbranche ist ja Meister im Vertuschen der eigentlichen Verantwortlichkeiten.

Ich habe den Betreiber von Megapreis.at um eine Stellungnahme gebeten und werde weiter berichten, während ich in der Zwischenzeit die Informationen sichte, was und wie genau die Megapreis.AG so vorhat.

Übrigens: steht AG nicht für Aktiengesellschaft? Ich persönlich glaube, daß durch die Schreibweise "Megapreis.AG" genau dieser Eindruck erweckt werden soll. Weiterhin würde mich interessieren, wie Geschäftsführer Holger Brandes in punkto Firmenwahrheit und Firmenklarheit in Bezug auf die BWL Letter & Support GmbH, die ja den Ebay-Shop gewerblich betreibt, klarkommt und warum überhaupt zweigleisig gefahren wird. Das riecht sehr, sehr streng nach neuer Abzocke.

Los gehts: zunächst einmal musste die BWL Letter & Support GmbH einen Darlehensvertrag unterzeichnen, denn die Geschäfte laufen offensichtlich schlecht. Geschäftsführer Holger Brandes hat derzeit selbst Probleme, die laufenden Gehälter der noch vorhandenen Mitarbeiter zu zahlen, hörte ich. Da half zum Lancieren des neuen Projektes, in dem auch die BWL Letter & Support GmbH involviert ist, nur ein Darlehen über 30.000 Euro, welches die BWL Service GmbH und Co. KG gewährte. Es folgten weitere Darlehen seitens der InQnet GmbH, der mymovies GmbH und offenbar auch eines von Babenhauserheide aus privater Tasche. Mit diesem Geld wurden in Deutschland und China Restposten aufgekauft, die nach Muster von z.B. Preisbock, Paul Direct oder 123-TV angeboten werden sollen.

Der Unterschied zu vorgenannten, seriösen Geschäftsmodellen besteht nun darin, daß auf eine sogenannte Premium-Mitgliedschaft abgezielt wird, womit wir wieder beim Abo sind. Die Jahresgebühr beträgt 25,00 Euro im Jahr. Der Vorteil soll in der Tatsache begründet sein, daß der Premium-Kunde Vorkaufsrechte und des weiteren eine 7-Tage-Vorschau erhält. Der offizielle Start der Unternehmung wurde bereits mehrfach verschoben. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, daß es zwischen Matthias Müller und Frank Babenheiderheide lautstarke Auseinandersetzungen bezüglich der Kalkulation gab. Babenhauserheides Nerven liegen seit geraumer Zeit sowieso schon blank, denn nicht anders ist zu erklären, daß er in einem Wutanfall einen Taschenrechner nach der Mitarbeiterin Petra G. warf, die glücklicherweise unverletzt blieb. Den Taschenrechner hingegen hat es dahingerafft.

Weiterhin interessant dürfte die Tatsache sein, daß als Werbeplattform für das neue Projekt unter anderem die berüchtigte kino.to genutzt werden soll. Und so schließt sich der Kreis wieder. Wie klein die virtuelle Welt doch ist, oder?

Es grenzt schon an fast an Hohn, wenn der Geschäftsführer der Collector GmbH, Bernd Rogalski, seinen Mitarbeitern ein neues Projekt ankündigt, welches für richtig viel Arbeit sorgen wird. Möge sich der geneigte Leser selber ein Urteil über die Zusammenhänge bilden. Für mich sind sie glasklar und mehr als offensichtlich. Aus kulinarischer Sicht wird lediglich die Rezeptur geändert.



Auch, wenn die Seite derzeit warum auch immer nicht erreichbar ist gibts ja als Beweis noch den Google-Cache. In der html-Version sah die Startseite also so aus, wie hier per Screenshot dargestellt. Dummerweise führen die Links derzeit ins Leere, allzu gerne hätte ich mir auch die AGB und die Widerrufsbelehrung für Premiumcard-Kunden genauer angeschaut.

Zwischenzeitlich war die Domain übrigens wieder erreichbar - allerdings erforderte der Besuch der Seite vor weißem Hintergrund die Eingabe eines Benutzernamens und eines Passwortes. Kurz darauf war sie dann wieder komplett offline.

Ich bin gespannt, was die hier mitlesenden IT-Experten noch so herausfinden. Einen ersten Ansatz habe ich ja bereits geliefert und ich bin mir sicher, daß ich informiert werde. Symbiose halt. DAS probate und legitime Mittel gegen Firmengeflechte wie dieses.

Dank eines aufmerksamen Lesers wurde ich darauf hingewiesen, daß auch der Link "Premiumcard" noch im Google-Cache weilt. Auf dieser Premiumcard-Seite heißt es also wie folgt:










"Werde jetzt Clubmitglied bei Megapreis.AG und sichere dir deine persönliche Karte mit der du in den Genuss zahlreicher Vorteile gegenüber anderen Shoppingkunden kommst.

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Die Premiumcard hat zunächst eine Laufzeit von einem Jahr und kann schriftlich mit einer Frist von 30 Tagen zum Jahresende gekündigt werden. Nach Ablauf der Kündigungsfrist verlängert sich die Premiumcard-Mitgliedschaft um 1 weiteres Jahr. Die Zahlung des Mitlgiedsbeitrages von 23,88 € wird sofort fällig.

Ich habe die Widerrufsbelehrung zur Premiumcard gelesen und akzeptiere diese.

Was bedeutet Vorkauf-Option?

Du kannst als Premiummitglied die Produkte der kommenden 7 Tage im Voraus einsehen und im Gegensatz zu den anderen Kunden die nicht im Besitz einer Premiumcard sind, gleich zu dem angebotenen Tiefstpreis kaufen.
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Fassen wir zusammen: ein neues Firmengeflecht entsteht ganz offensichtlich. Geldgeber Fritzmann Wien, Adressbeschaffung und technische Aufbereitung Müller/Xxxxx München, Abwicklung und Inkasso Babenhauserheide Vlotho/Herford. Als Strohmann hält wieder Holger Brandes den Kopf hin und wird von Carmen Ihle vor Ort überwacht.

Die Firmenzentrale in Vlotho vor dem Aus?

Wie mir heute berichtet wurde soll eine Vielzahl der noch vorhandenen Mitarbeiter in Vlotho ab dem kommenden Monat freigestellt werden. Alles deutet auf eine Auflösung des Standortes Vlotho an der Mindener Str. 118 hin. Die Stimmung gelte als bedrückend und depressiv. Nachvollziehbar, denn vormals wurden hier die Mitarbeiter zum generieren von Millionenumsätzen missbraucht, mittlerweile wurde aufgrund des öffentlichen Druckes umgesattelt und (um alle ruhig zu stellen und zu tarnen) ein simpler Ebay-Shop betrieben und vermutlich im stillen Kämmerlein bereits eine neue Abzocke ausgeheckt. Die Kosten laufen aber dennoch weiter für das Personal und die Bürokosten. Also wird entweder seitens Babenhauserheide zugelegt oder aber er lässt sich von Fritzmann subventionieren.

Es bestände auch die Möglichkeit, daß der Vermieter aufgrund der Berichterstattung langsam aber sicher die Faxen satt hatte und kündigte. Bereits während meiner aktiven Zeit gab es massive Probleme, ich berichtete bereits. Vielleicht war auch die Durchsuchung der Geschäftsräume oder aber die Berichterstattung bei Goldman, Morgenstern & Partners (GoMoPa) der Grund dafür, daß der Vermieter Klocke genervt war. Ich werde mich bei ihm mal erkundigen. Rein interessenhalber.

Wie auch immer: Frank Babenhauserheide und Carmen Ihle haben die Entwicklung frühzeitig erkannt und sind einige hundert Meter weiter gezogen (Logistikzentrum). Im Schlamassel dürfte nun Strohmann und Alleinunterhalter Holger Brandes sitzen, zusammen mit seiner Belegschaft.

Brandes hat es verdient, die Belegschaft nicht. Ich erwähnte es bereits. An dieser Stelle ein Hinweis an die mitlesende Belegschaft: in den Kommentaren in diesem Blog finden sich manche Beiträge, die für euch hilfreich sein könnten. Einen möchte ich zitieren, da ich mit dem Verfasser in Kontakt stehe und somit für die Quelle bürgen kann:

"Bei dieser Sachlage (Hinweis auf diverse Verbraucherschutzseiten - Presse, Fernsehen etc.) erhält nach meiner Kenntnis jeder betroffene Mitarbeiter auch Unterstützung von der zuständigen Agentur für Arbeit, wenn er sich arbeitssuchend meldet oder das Unternehmen verlassen möchte. Bei dieser Sachlage engagiert sich jeder Mitarbeiter der Agentur für Betroffene bezüglich Vermittlung oder unterbreitet Qualifizierungsangebote! Niemand der Mitarbeiter in diesem Unternehmen muss Angst haben, eine Sperre zu erhalten, wenn er dort von selbst kündigt. Das in diesen Unternehmen mit der Angst der Mitarbeiter gearbeitet wird, kann sich jeder vernünftige Mensch bildlich vorstellen, wenn er hier liest, wie man mit den "angeblichen Kunden" umzugehen pflegte. Mein Rat an die betroffenen Mitarbeiter:
Wenden Sie sich vertrauensvoll mit einer sachlichen Darstellung Ihrer Situation an den Leiter Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit."

Dieses Zitat stammt aus einem Kommentar innerhalb meines Blogs und wurde unter "Anonym" eingetragen. Zeitgleich stehe ich mit der realen Person mittlerweile in Kontakt und weiß, mit wem ich es zu tun habe. Nur soviel: das Statement, und das habe ich überprüft, stammt aus berufenem Munde. Das muss als Info reichen, denn ich schütze meine Quellen. Bedingungslos.

Donnerstag, 13. August 2009

Meine persönliche Betrachtungsweise - oder: das Firmengeflecht aus kulinarischer Sicht

Köche sind Künstler in meinen Augen. Immerhin verstehen sie es, aus vielen Zutaten ein schmackhaftes Gericht zu zaubern. Sie stimmen die Zutaten fein ab, probieren zwischendurch und freuen sich, wenn es dem Gaumen der Gäste mundet; immerhin werden sie dann wiederkommen.

Ähnlich verhält sich das im Netzwerk von Megadownloads. Wer nun Koch, Pfeffer oder Salz (also nur Zutat mit nicht unwesentlichem Anteil am Geschmack des Gericht an sich) ist und wer letztlich das fertige Gericht dem hungrigen Gast an den Tisch bringt, wer das Gemüse wäscht und wer den Ofen vorwärmt - darüber möchte ich gerne berichten. Ein kulinarischer Genuß, denn das Auge isst mit.

Was macht ein gutes Restaurant mit Anspruch aus? Richtig - eine gute Speisekarte. Nennen wir das Restaurant "Ristorante Abzocke", ein wohlklingender Name, oder? Auf der Speisekarte stehen diverse Gerichte: Pizza Mega, Lasagne Probe de Gratis, Filet Firstload, und so weiter und so fort. Nur, wenn die Speisekarte verschiedene Geschmäcker bedient rollt der Rubel.

Doch zum Betreiben eines Restaurants gehört ja noch wesentlich mehr. Zunächst einmal muss ein Finanzier her (Huhu, Herr Fritzmann!), dann braucht es nachfolgend einen Architekten (Grüße ins Kalletal!), der so richtig schick dafür sorgt, daß sich die Gäste wohlfühlen. Edlen Restaurants kann auch ein Doormen, der für Ordnung sorgt, sicher nicht schaden (Hallo Herr Hasenbäumer, hallo Bernd Rogalski!). Sind diese Faktoren erst einmal gegeben kann es losgehen. Personalsuche, nachdem die Finanzierung und der liebevoll gestaltete Bau steht. Zunächst wird der Oberkellner akquiriert (hallo Holger Brandes!), dann die zahlreichen Bedienungen, die die leckeren Gerichte an den Tisch bringen und peinlich bemüht sind, jeden Gast zufrieden zu stellen. Aber es ist da wie so oft: der Kellner an sich kann meistens nichts dafür, wenn es dem Gast nicht schmeckt - immerhin serviert er nur (Grüße nach Herford und Vlotho!).

Ich vergaß einen wichtigen Faktor: ohne Firmenschilder und schick gestalteter Speisekarten wird das Premium-Restaurant nicht laufen. Die Aussenbeleuchtung übernimmt die Firma Affiliates, der "Außer-Haus-Service" wird durch Symbiosen der vermeintlichen Restaurant-Tester übernommen.

Wäre da nicht dummerweise die Lebensmittelkontrolle (hallo Medien, hallo Maulwürfe, hallo Gerichtsbarkeit!), die sich bei jedem Besuch des tollen Restaurants den Magen verdorben hat und derzeit damit beschäftigt ist, die Küche endlich mal penibel auf Sauberkeit zu überprüfen.

Rechtsanwalt Ralf Hasenbäumer prozentual an der Abzocke umsatzbeteiligt?

Dieser Beitrag wurde unter dem Aktenzeichen 5 O 300/09 seitens des Landgerichts Bielefeld untersagt.

Bernd Rogalski und der Handy-Wahn

Gestern berichtete ich über die Collector GmbH, heute musste ich nun wirklich schmunzeln: offensichtlich nimmt die Suche nach den Maulwürfen lustige Formen an. So bemühte sich heute morgen Bernd Rogalski, sämtliche Handynummern seiner Mitarbeiter anzurufen um festzustellen, wer sein Handy nicht ausgeschaltet habe. Hintergrund: die Mitarbeiter der Collector GmbH mussten sich schriftlich dazu verpflichten, während ihrer Arbeitszeit das Handy auszuschalten, ansonsten drohe die fristlose Kündigung. Diese Schreiben liegen den Personalakten bei. Angeordnet von Frank Babenhauserheide, der selbiges Procedere auch in der Abzockzentrale in Vlotho umsetzte.

Werter (?) Herr Rogalski - das bringt nichts. Meine Informationen erlange ich nicht während der Arbeitszeit und schon gar nicht per Handy aus dem Kreise Ihrer Mitarbeiter. Was folgt als nächstes an Mitarbeiterbespitzelung? Dürfen Ihre Mitarbeiter nur noch in Ihrer Begleitung die Toilette aufsuchen oder lassen Sie sie zukünftig gar observieren? Verlorene Liebesmüh. Wie Sie sehen, erreichen mich selbst solch witzige Informationen prompt. Killroy is watching you ;-)

Mittwoch, 12. August 2009

Affiliates als Multiplikator zur Abzockmasche. Bewusst oder unbewusst?

Wer nicht wirbt der stirbt. Doch wie genau konnte Megadownloads derart florieren? Das Zauberwort lautet neben dem perfekten Firmengeflecht: Affiliates. Geschickt lanciert, um als Multiplikator zur möglichst breitflächigen Bewerbung zu dienen. Multiplikation pur. Die Frage, die sich mir stellt: wissen die Affiliate-Partner eigentlich, wofür sie sich hergeben in Sachen Internetabzocke? Meinen Informationen zufolge wissen die Partner in der Regel genau, um was es geht oder nehmen es zumindestens billigend in Kauf. Schaut man sich exemplarisch mal das Affiliate-Programm der Münchner Abzocker um Matthias Müller / Xxxxxxxx Xxxxx und die zu bewerbenen Projekte an, so sieht man deutlich, daß sich das offensichtlich für beide Seiten rechnet oder gerechnet hat. Rekrutiert werden die zukünftigen Werbepartner häufig über Affiliate.de, denn hier sammelt sich die "Fachbranche". Nicht anders wird das wohl mit Megadownloads gelaufen sein. Auch, wenn es offensichtlich "Probleme" in den Auszahlungen gab.

So informierte ein Rundschreiben die Affiliate-Partner von Müller / Xxxxx Ende Juli 2009 wie folgt:

"Sehr geehrte Webmaster von Profiliate,
aufgrund von technischen Umstellung kam es in letzter Zeit zu Unregelmäßigkeiten in Sachen Abrechnung und Auszahlung. Deshalb folgender Hinweis: Die Auszahlung der Abrechnung vor einem Monat abgerechnet bis 31.05.09 findet definitv morgen statt! Die Abrechnung für letzten Monat wird auch morgen erfolgen, ab sofort kommen wieder monatlich am 20. regelmäßige Abrechnungen mit den normalen Auszahlungsrythmen. Bitte entschuldigen Sie diesen Umstand, allerdings haben wir als Ausgleich für Sie sehr bald ein neues, hochpotentes Partnerprogramm anzubieten. Lassen Sie sich überraschen. Wir danken für Ihr Verständnis!
Beste Grüße Ihr Profiliate-Team"
Sollte die Weltwirtschaftskrise gar für diese Peinlichkeit verantwortlich zeichnen? Vermutlich nicht. Ehr dürfte es daran liegen, daß das Firmengeflecht derzeit unter massivem Druck steht, die Nutzer durch Medien und Presse aufgeklärter werden und das Geschäft nicht mehr so floriert wie zuvor. Blickt man nun mal über den Tellerrand und siniert einfach mal was passieren würde, wenn einer der Vertriebswege namens Affiliate wegfallen würde - nicht auszudenken, wieviel zusätzliche Umsatzeinbußen in der Nutzlosbranche zu verzeichnen wären.

Dienstag, 11. August 2009

Panik in der Collector GmbH

Die Anzahl der Informanten rund um das mafiöse Abzocknetzwerk von Babenhauserheide wächst beständig. Auch heute erreichte mich eine interessante Information, dieses mal direkt aus der Collector GmbH, für die als Strohmann Bernd Rogalski den Kopf hinhält. Wieder einmal stand heute offensichtlich die Kriminalpolizei vor der Tür und suchte das Gespräch mit Bernd Rogalski. Dieser war peinlich bemüht, die Angelegenheit seiner Belegschaft gegenüber möglichst ohne großes Aufsehen über die Bühne zu bringen, was natürlich nicht gelang.

Herr Rogalski scheint seit meiner Veröffentlichung des Blogs fast schon panikartig, wurde mir mitgeteilt. Natürlich lesen Mitarbeiter des Firmengeflechts um Chef Babenhauserheide hier von zuhause aus mit (in den Firmen werden sie ja überwacht und haben Angst vor Sanktionen), und natürlich wird über diesen Blog diskutiert. Was Geschäftsführer Bernd Rogalski zum Anlass nimmt, diesen Blog zu zerreissen und klarzustellen, daß "der Schmierlappen Frickemeier" noch sein blaues Wunder erleben würde. So vor den Mitarbeitern der Collector GmbH formuliert, und zwar am vergangenen Freitag, als man in lauschiger Runde wieder mal über meine Berichterstattung sprach.

Die Nerven müssen blank liegen. "Wehe, ich lese das morgen im Internet!" drohte Rogalski seinen Mitarbeitern unter dem Hinweis auf Konsequenzen.

Lieber Bernd Rogalski,

als Handlanger und Strohmann von Frank Babenhauserheide ist es verständlich, daß Sie zwingend versuchen, Ihre Mannschaft zusammenzuhalten. Dummerweise gelingt Ihnen das längst nicht mehr, haben Sie das immer noch nicht erkannt? Was die Begrifflichkeit "Schmierlappen" angeht muss ich gestehen, daß mich das amüsiert hat. Immerhin spricht es für sich, sich auf ein solches Niveau zu begeben. Auf das von Ihnen angekündigte "blaue Wunder" warte ich gespannt - mal schauen, was Sie so zu bieten haben. Seien Sie sich der Tatsache bewußt, daß ich zeitnah reagieren werde!

Ihre Mitarbeiter werden Ihnen gegenüber weiterhin betroffen wirken, wenn Sie mit Ihnen über diesen Blog diskutieren. Viele von Ihnen stehen längst auf meiner Seite und erahnen so langsam, in was für eine Unternehmung sie geraten sind und wachen auf. Können Sie eigentlich noch ruhig schlafen mit der Kenntnis, was Sie anrichten? Meines Erachtens gehört dazu schon eine gewaltige, kriminelle Energie. Vermutlich lockt das Geld. Immerhin florieren die Umsätze, was macht es da schon, unbescholtene Mitarbeiter in ihr Verderben rennen zu lassen?

"Wehe, ich lese das morgen im Internet!" - Nun, Sie haben es bereits gelesen. Willkommen im Medium Internet, welches nicht nur von Abzockern genutzt wird! Auch Ihnen, Herr Rogalski, räume ich gerne die Möglichkeit ein, sich durch eine Stellungnahme zu erklären. Der Form halber.

Die Macht des Besuchers, anonyme Kommentare zu verfassen

Dem oberflächlichen Besucher vermutlich gar nicht aufgefallen gibt es unter jedem einzelnen Beitrag dieses Blogs die Möglichkeit, einen Kommentar zu verfassen, welcher dann nach Freischaltung durch mich mit Klick auf "Kommentare" erscheint. Warum erst eine vorherige Freischaltung? Ganz einfach: ich möchte kanalisieren. Immerhin gibt es die Möglichkeit, und bis heute habe ich noch jeden Kommentar veröffentlicht. Selbst dann, wenn er grenzwertig war oder nicht meiner Ansicht entsprach . In einem solchen Fall habe ich ihn dann meinerseits kommentiert. Die Freischaltung dient auch der Sicherheit ehemaliger oder noch aktiver Mitarbeiter des Firmengeflechtes, mit denen ich in Kontakt stehe. Es wäre unverzeihlich für mich, würden deren Realdaten hier seitens Dritter veröffentlicht.

Ich möchte explizit auf die Kommentare hinweisen, da jeder einzelne Kommentar ein wichtiges Mosaiksteinchen sein könnte, welches sachdienlichen Charakter hätte. Ich unterstelle einfach mal, daß manche unter "Anonym" titulierten Kommentare -vorsichtig gesagt- aus involvierten Mitarbeitern der Abzockbranche oder gar dem direkten Firmengeflecht Megadownloads stammen, was eindeutig zeigt, daß sich die Menschen hinter dem Pseudonym mitteilen wollen. Begrüssenswert!

Montag, 10. August 2009

Die Ratten verlassen das sinkende (Abo-) Schiff

Februar 2009. Aufbruch zu neuen Ufern, perfekt inszeniert von Frank Babenhauserheide in einer Besprechung mit mir im stillen Kämmerlein. Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt hat bereits gelesen, daß ich darüber berichtete, die Projekte würden auslaufen und es sei ja nun ein Callcenter in Hannover geplant. In diesem Beitrag geht es nun aber darum, was konkret Babenhauserheide, Buchwald, Ihle und Brandes unternahmen, um möglichst sang- und klanglos umzusatteln um dem öffentlichen Druck durch Medien, Polizei und Staatsanwaltschaften zu entkommen.

Babenhauserheide schwärmte mir derzeit von einen neuen, exclusiven Inkasso-Unternehmen vor, welches sich nur mit Premium-Kunden befassen und er in naher Zukunft eröffnen wolle. Weiterhin wolle er parallel ein Logistikzentrum aufbauen und per Internet Waren vertreiben, die er aus Rumänien pallettenweise beziehen wolle. Ein erstes Ergebnis ist nun sichtbar: Frontmann Brandes eröffnete also auf Anordnung von Babenhauserheide einen simplen Ebay-Shop unter dem Firmenmantel BWL Letter & Support GmbH. Ich stelle der geneigten Leserschaft frei zu beurteilen, ob dieser Shop lediglich ein Ablenkungsmanöver sein könnte. Müsste die BWL Letter & Support GmbH rein rechtlich nicht den Zweck der Unternehmung ändern? Was hat die Tätigkeit noch mit dem Unternehmenszweck zu tun, für den die Firma ursprünglich gegründet wurde?

Fragen über Fragen, die garantiert ungerne oder gar nicht beantwortet werden seitens der Rädelsführer. Vielleicht aber eine Diskussionsgrundlage für die zahlreichen Leser, die im Thema sind oder aber, wie viele Interessierte, über den Tellerrand schauen und sich nicht ein U für ein A vormachen lassen. Das Medium Internet führt viele Charaktere zusammen, ich erwähnte es bereits unter dem Beitrag Symbiose. Selbige findet seit Onlinestellung dieses Blogs täglich statt. Danke!

Mich persönlich interessiert, ob das angekündigte "Premium-Inkassounternehmen" bereits aktiv ist und weiterhin, ob die im Ebay-Shop verkauften Produkte eine Hersteller-Garantie haben. Immerhin sagte mir Babenhauserheide im Gespräch um den Shop, daß ER die Garantie übernähme. Merkwürdig, da es doch bei legalem Verkauf von Produkten in der Regel eine Herstellergarantie gibt, oder?

Personalwesen. Oder: hinterfragst du, gehst du...

Es gab in der Firmenzentrale von Babenhauserheide in der Mindener Str. 118 in Vlotho unterschiedliche Arbeitsverträge, die mit den Mitarbeitern abgeschlossen wurden. Einige, wenige Vollzeitkräfte sowie in der Regel Teilzeit- bzw. 400 EUR-Kräfte. In der Regel gab es sogenannte "Kombi-Verträge", das heißt, daß es zwei Verträge gab: einen mit der BWL Letter & Support GmbH und parallel einen mit der IDS Wirtschaftsdienste. Jeder Mitarbeiter musste weiterhin eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben, die als Anlage den Arbeitsverträgen beigefügt war.

Herr Babenhauserheide zitierte oftmals Strohmann Brandes in sein Büro um ihm mitzuteilen, wen er zu entlassen hätte. Unter fadenscheinigen Ausreden ("die arbeitet nicht korrekt, ist zu langsam, will ich hier nicht mehr sehen") hatte dann Strohmann Brandes zu handeln. Mal wurde fristlos, mal fristgerecht gekündigt. Im Kreis der Mitarbeiter wurde über solche Kündigungen natürlich unter vorgehaltener Hand diskutiert. Alle ausgesprochenen Kündigungen brüskierten die Belegschaft - aber selten wurde gewagt, sich aufzulehnen.

Setzte sich jemand für einen -grundlos- entlassenen Mitarbeiter ein, in dem er das Gespräch mit Babenhauserheide suchte, so durfte selbiger gleich mit gehen. Für Babenhauserseide waren Personalien Schall und Rauch, Mitarbeiter lediglich Zahlen auf dem Papier. Er mied die persönlichen Gespräche, die unbequem waren und nutzte dazu seine Marionette Brandes, der dann -hochwichtig- stammelnd Begründungen formulierte. So mancher Mitarbeiter glaubte nach einem solchen Gespräch selber, daß er unverzeihliche Fehler begangen hatte, die eine Kündigung rechtfertigte.

Auch ich habe viele solcher Entlassungsgespräche geführt und weiß heute, daß mir Brandes und Babenhauserheide Blödsinn erzählt haben. Die vermeintlichen Verfehlungen der gekündigten Mitarbeitern bestanden offenbar in der Regel darin, daß die Mitarbeiter sensibilisiert waren und die Rechtmässigkeit ihrer Tätigkeit anzweifelten. Wer also kritisch hinterfragte, ob das, was wir dort taten, hinterfragte, wurde binnen kürzester Zeit entsorgt. Offensichtlich funktioniert nur so die Nutzlos-Branche: straff organisiert, mit Menschen arbeitend, die nicht nachfragen und bedingungslos das tun, was ihnen aufgetragen wird. Auch und gerade, wenn es kriminell ist.

Ein heutiger Kontakt zu einem meiner "Maulwürfe" rüttelte mich auf. Eigentlich weiß mittlerweile jeder dort, was läuft. Und ein jeder Mitarbeiter würde lieber heute als morgen das Unternehmen verlassen. Alle warten auf den großen Knall. Wobei die Firmenspitze nicht müde wird zu erwähnen, alles wäre okay und es gäbe keine Beweise. Ich möchte nicht in der Haut der Mitarbeiter stecken, die sicher irgendwann als Verantwortliche vorgeschoben werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für euer Vertrauen, mich regelmässig mit Infos zu versorgen. Ich werde es rechtfertigen, aber das wisst ihr ja hoffentlich!

Manch unbedarfter Leser fragt sich vermutlich nun, warum die Mitarbeiter nicht einfach aussteigen und kündigen? Na, sorry, aber: wie leicht ist es, einen Job zu finden in der heutigen Zeit? Es herrscht meines Erachtens blanke Existenz-Angst, die nachvollziehbar sein sollte. Unter anderem darauf setzt die Firmenzentrale um Babenhauserheide, und deshalb ist das "Geschäftsmodell" auch erfolgreich. Es lebt von den Ängsten. In jeglicher Hinsicht.

Welche Rolle spielt Martin Kraeter (KLP Group Dubai) innerhalb des Netzwerks?

Die Mitarbeiter des Abzocke-Netzwerks um Babenhauserheide sind der Einfachheit halber per Skype verbunden. Nach meinem Einstand in der Firma erhielt ich aus meinem Team eine Menge Kontakte zugesandt. Diese betrafen allesamt Mitarbeiter der Vlothoer Firmen sowie der Collector in Herford und der Müller-Projekte in München und waren rasch eingerichtet. Immerhin ist es einfacher, per Skype eine Frage zu senden als vom ersten Stock ins Erdgeschoss zu laufen.

Frank Babenhauserheide gab mir im Laufe der Zeit weitere Skype-Kontakte, die die "normalen" Mitarbeiter nicht hatten. So auch den von Kirsten und Martin Kraeter. Familie Kraeter sitzt in Dubai und betreibt dort die KLP Group. Den Gegenstand der Unternehmung möge man bitte der Homepage entnehmen. Ich persönlich finde die Tatsache interessant, daß mir Babenhauserheide diese Skype-Kontakte herstellte.

Dezember 2008. Krankheits - und urlaubsbedingt läuft die Abzockzentrale in Vlotho auf Sparflamme im Rahmen der telefonischen Hotline was dazu führt, daß recht viele Calls ins Leere laufen und nicht persönlich angenommen werden können. Während ich in der Firma an meinem Rechner sitze schreibt mir Frau Kirsten Kraeter per Skype und fragt nach, was bei uns denn los sei. Europäische Kunden unserer Projekte würden tatsächlich die Dubai-Hotline anrufen, sie wäre nun so richtig im Telefonstress. Ich möge bitte umgehend Abhilfe schaffen.

Ich werfe einfach mal vollkommen sachlich die Frage in den Raum: wie kann es sein, daß die im jeweils angegeben Impressum ausgewiesenen Hotline-Nummern (Dubai direkt) bei der KLP-Group um Herrn und Frau Kraeter auflaufen? Welche Parallelen gibt es hier, gerade im Kontext mit Herrn Dr. Robert Fritzmann beziehungsweise seinem Sohn, der für Megadownloads verantwortlich zeichnet?

Auch Ihnen, Herr oder Frau Kraeter, gebe ich hier ausdrücklich gerne die Möglichkeit, Stellung zu beziehen!