Dienstag, 20. Oktober 2009

Klageerwiderung beim Landgericht Bielefeld

In der grotesten Klage gegen meine Frau und mich ging dem Landgericht Bielefeld fristgerecht die Klageerwiderung zu. Ich bitte um Verständnis, daß ich im derzeitgen Stadium noch keinen Scan zur Verfügung stelle. Nur soviel: wir haben unsere Sicht der Dinge profund und ausführlich dargelegt.

Da in Kommentaren oder auch per Mail oftmals der Vergleich "David gegen Goliath" bemüht wird: nun, ich bin der festen Überzeugung, daß ein ordentliches Gericht hier nicht mit zweierlei Maß messen wird und habe das Vertrauen in die deutsche Gesetzgebung nicht verloren. Was letztlich zählt sind die Fakten und die Wahrheit. Nicht mehr, aber auch nicht weniger (!).

Sonntag, 18. Oktober 2009

Babenhauserheide 2003 im ZDF


Schade, das Video ist leider nicht mehr ereichbar, es war eine Berichterstattung im ZDF, in dem Frank Babenhauserheide den sauberen Inkassobetreiber gab;  vermutlich war er der zu diesem Zeitpunkt auch noch. Immerhin war er derzeit noch nicht kamerascheu.

Das Interview beim ZDF ist noch erreichbar, welches man hier nachlesen kann. Betrachtet man es im Kontext, so müsste man eigentlich schmunzeln, wenn es nicht so traurig wäre. Nun, im Laufe der Jahre des Mutierens zur Abzockgröße lesen sich solche Äusserungen  oder diese hier (Auszüge aus dem Interview) besonders lustig.

Achillesferse der Abzockbranche: die Bankverbindungen (Aufruf)

Im Verschleiern sind die mafiös anmutenden Firmennetzwerke wie z.B. selbiges um Megadownloads trainiert und gut aufgestellt. Es werden bei Bedarf neue Strohmänner eingesetzt, um weitere Konten zu eröffnen, wenn die bestehenden Konten mal wieder seitens der Banken gekündigt wurden. Man gründet und integriert neue GmbHs als Firmenmantel und / oder verlegt die Firmen in andere Bundesländer, um sich den laufenden Ermittlungen zu entziehen und macht die Verwirrung komplett, in dem man während dieser Vorgänge auch noch die Firmennamen ändert.

Die Achillesferse der Abzockbranche sind allerdings die Bankverbindungen, welche auf den Rechnungen, Mahnungen und Anwaltsschreiben stehen. Die Konten also, auf die die vermeintlichen Kunden das Geld zu überweisen haben.

Daher erneut an dieser Stelle der Aufruf an die Geschädigten (oder jene, die im Begriff sind, zu solchen zu mutieren, da sie der Mahn- und Drohkulisse nicht standhalten):

Kopieren Sie mir möglichst zeitnah die Rechnung, Mahnung oder das Rechtsanwaltschreiben, welches Sie erhalten, per Mail und fügen Sie einen Screenshot bei. Neue Bankverbindungen oder Eintreiberfirmen sind immer gerne gesehen - und je ehr diese Infos kanalisiert weitergeleitet werden können, umso ehr ist wieder ein Konto seitens der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, ein neuer Eintreiber enttarnt.

Samstag, 17. Oktober 2009

FAQ aktualisiert, mit der Bitte um Kenntnisnahme

Ich habe soeben die FAQ aktualisiert. Eigentlich wollte ich das schon längst erledigt haben, bin aber irgendwie drüber hinweg gekommen. Nun tragen Sie jedenfalls das heutige Datum - und somit dürfte es weniger Nachfragen geben. In diesem Zusammenhang: vieles würde ich gerne schreiben, tue es aber im derzeitgen Stadium bewusst nicht und bitte um Verständnis. Immerhin geht es in die "heiße Phase", in dem es auch hin und wieder sinnvoller sein kann, Inhalte nicht sofort zu veröffentlichen. Taktieren halt.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Die Abzockbranche macht Fehler. Gut so!



Wenn ich bedenke, wie viele Invoice-Dateien ich hier noch so auf den Rechnern habe, so juckt es schon ein wenig in den Fingern, selbige zu veröffentlichen. Es versteht sich von selbst, daß ich das selbstverständlich nicht tun werde. Selbige gehören in die Hände der Justiz - und da befinden sie sich bereits. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich die Parallelen ergeben und wer letztlich zusammenarbeitet in der Abzockbranche. In schlechten Zeiten arbeiten offensichtlich auch sonstige Konkurrenten zusammen; diese Tatsache sollte uns alle über den Tellerrand schauen lassen um die tatsächlichen Dimensionen des Geschäftsmodells zu erkennen.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Live like horses (nein, nicht FineleGo) - off topic!

In zahlreichen Mails erreichen mich Fragen zu meinem Privatleben. In der Regel beantworte ich diese nicht, da sie im Kontext uninteressant sind. Ich bin der Ansicht, daß ich alleine durch den Blog, den ich unter meinem realen Namen schreibe, schon weitaus mehr preisgebe, als irgendwer von mir verlangen dürfte. Und dennoch gebe ich mich als Fan von Sir Elton John zu erkennen und lasse es mir nicht nehmen, einen meiner Favoriten zu posten. Vorsorglich: der Song namens "Live like horses" soll keine Anspielung auf den Pferdehändler aus dem Kalletal sein:

Montag, 12. Oktober 2009

Nun muss Herr Brandes DOCH persönlich erscheinen!


Man muss es sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen: da bittet die Gegenseite darum, den anstehenden Kammertermin vor dem Arbeitsgericht Herford, welcher am 06.11.2009 anberaumt war, aufgrund der Dringlichkeit vorzuverlegen und erhält einen neuen, früheren Termin. In der Zwischenzeit jedoch bucht Strohmann Brandes noch schnell einen Urlaub, um nicht persönlich zum Termin erscheinen zu müssen. Das wir uns das nicht gefallen lassen würden hätte die Gegenseite eigentlich ahnen können.

Mein Anwalt regte also an, den Termin zu verlegen und erneut das persönliche Erscheinen des Geschäftsführers anzuordnen (Seite 1, Seite 2). Mit Erfolg! Das Arbeitsgericht Herford folgte der Einlassung meines Anwaltes, somit findet der neue Termin am

Donnerstag, 12. November 2009 um 12.00 Uhr

statt. Sehr schön zu sehen, daß das Arbeitsgericht Herford offenbar unserer Auffassung folgte, daß Herr Brandes im Verfahren einfach zu wichtig ist, um auf ihn verzichten zu können. Ich könnte mir auch vorstellen, daß so manch ehemaliger Mitarbeiter daran interessiert sein wird, was Herr Brandes eigentlich mit dem Versuch, mich mundtot zu machen, erreichen möchte und wie er dem Gericht glaubhaft machen mag, daß das, was ich hier in meinem Blog schreibe, Unwahrheiten sind, die es gesetzlich zu verbieten lassen gilt. Ich würde mich über zahlreiches Erscheinen freuen, wir könnten dann danach noch einen Cappuchino trinken gehen und uns an die guten, alten Zeiten erinnern!

Sonntag, 11. Oktober 2009

Das Kalletaler Dreieck, oder: Vorsicht, Satire (!?)



Quelle: Videokanal von "Nutzlosbranche", aktueller Bericht auf Abzocknews.de, eines der in meinen Augen besten Portale zum Thema Internetabzocke (nicht rot werden, Adrian!).

Samstag, 10. Oktober 2009

ICQ - oder: über die Leichtigkeit des Seins

Seit geraumer Zeit penetriert mich ein User unter dem Nickname "///" per ICQ und versucht mir zwingend klarzumachen, daß er auch ein Insider ist und nun bereit sei, sich zu outen. Dummerweise stellte er mehr Fragen an mich als auf von mir gestellte Fragen zur Prüfung der Glaubhaftmachung zu antworten, so daß ich skeptisch wurde und ihm unvermittelt sagte, ich halte ihn für einen Troll.

Nun, nachdem einige Tage Ruhe herrschte sprach er mich per ICQ heute erneut an - und den nachfolgenden Mitschnitt möchte ich meiner geneigten Leserschaft nicht vorenthalten. Immerhin scheint die Gegenseite alle Mittel auszuschöpfen, um mich zu beeindrucken, denn anders kann ich den vorliegenden Mitschnitt nicht einordnen. Wer Lust, Zeit und Muße hat möge recherchieren, wer sich hinter dem ICQ-Pseuydonym "///" verbirgt und mag mich gerne informieren. Ich bin nämlich derzeit weiterhin mit Recherchen beschäftigt, und von denen lasse ich mich definitiv nicht ablenken...


Mitschnitt vom 10.10.2009: Seite 1, Seite 2
Mitschnitt vom 11.10.2009: Seite 1, Seite 2

Nachtrag vom 11.10.2009: Mit "///" wird es mir schlichtweg zu dumm, so daß ich keine weitere Konversation mit der Person betreiben werde. Dazu ist mir meine Zeit schlichtweg zu kostbar. Weitere Recherchen, um wen es sich nun eigentlich gehandelt hat, sind also nicht erforderlich. Dennoch danke an die werte Leserschaft für die Bemühungen!

Freitag, 9. Oktober 2009

Frank Babenhauserheide: persönliches Erscheinen vor Gericht angeordnet

Soeben erreichte mich die Information, daß es im Februar des kommenden Jahres einen weiteren der zahlreichen Gerichtstermine gegen das Firmennetzwerk um Megadownloads vor dem Arbeitsgericht Herford geben wird. Hier konkret geht es um eine fristlose Kündigung einer Mitarbeiterin, die -vermeintlich- für die Firma IDS Wirtschaftsdienste tätig gewesen sein soll, obwohl sie ausschließlich in der Abzockzentrale Vlotho tätig war (ich berichtete bereits über die sogenannten Kombiverträge). Das Schöne daran ist: erstmals ist das persönliche Erscheinen von Frank Babenhauserheide gerichtlicherseits angeordnet worden.

Der Termin vor dem Arbeitsgericht Herford wird in diesem Blog natürlich rechtzeitig nachgereicht. Meine Erfahrungen zeigten ja bereits, daß sich die Termine hin und wieder noch ändern, so wie übrigens auch die beiden anderen (aktuell) anstehenden Verhandlungen gekündigter Mitarbeiterinnen. Diese beiden Verhandlungen wurden NACHverlegt und finden somit erst im November statt - nach meiner Verhandlung am nächsten Freitag. Ein Schelm, wer Böses denkt.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Offener Brief an Dr. Robert & Valentin Fritzmann

Werter Herr Dr. Robert Fritzmann,
werter Sohnemann Valentin Fritzmann,


gestatten Sie mir zunächst einen Rückblick. Im Oktober 2008 ersannten Sie die Gründung einer neuen GmbH in Deutschland, um die Abzocke mega-downloads.net abrechnungstechnisch weiter zu betreiben, in dem Sie das Stammkapital in Höhe von 25.000 EUR über einen in Ihr Firmengeflecht involviertes Unternehmen (Strohmann: Helmut Steffel) auf das Privatkonto meiner Frau überwiesen. Da Ihr "Deutschland-Chef" (Frank Babenhauserheide) bereits entsprechende Vorkehrungen traf in Form von haltlosen Versprechungen ("hey, wir bauen ein Callcenter in Hannover auf!") sinnten Sie sich in trügerischer Sicherheit.

Dumm gelaufen, daß ich irgendwann erkannte, was wirklich läuft, oder? Dumm eigentlich, daß Sie versuchten, stets zu betonen, mit mega-downloads.net. nichts zu tun zu haben. Weiterhin war es nicht pfiffig zu versuchen, mich durch die von Ihnen eingesetzten, diletantisch agierenden Strohmännern mit Klagen zu überziehen. Denn: Ihr Versuch, sich aus der Verantwortung zu stehlen, wird fehlschlagen. Warum? Nun - Sie schicken einen Ralf Hasenbäumer ins Rennen, der einfach mal behaupten soll, ich habe 75.000 Euro unterschlagen und nennen als "Zeugen" den Strohmann Steffel, der -angeblich- eine Übersicht über die Konten hatte und dem aufgefallen sei, daß das Geld von mir vereinnahmt wurde.


Um Ihrer ersichtlichen Erinnerungsschwäche auf die Sprünge zu helfen sei an dieser Stelle betont, daß von mir authorisiert nur ein einziger Mitarbeiter der InQnet GmbH (dessen Betreiber Valentin Fritzmann ist) Zugriff auf die Konten hatte: namentlich Reinhard Pils. Sämtlicher Mailkontakt liegt den Ermittlungsbehörden vor. Es ist müßig zu erwähnen, daß der Schriftverkehr unter einer mega-downloads-Adresse erfolgte, oder?

Sollten Sie der Ansicht sein, daß der Verkauf von mega-downloads.net an den Urheber, von dem Sie derzeit das Projekt kauften (ich berichtete bereits) nun vor Strafe schützen würde, so muss ich Sie enttäuschen. Und seien Sie sich der Tatsache versichert, daß ich amüsiert zur Kenntnis nehme, bis heute keine Klage von Ihnen erhalten zu haben. Der Grund für diese Tatsache ist jedoch offensichtlich und für jeden, der halbwegs im Thema ist, nachvollziehbar.

Bleibt die Frage offen, in welche Richtung sich Ihre "Vogel-Strauß"-Taktik bewegen wird und wann sich Ihre Strohmänner rund um den ehemaligen Schützenkönig Frank Babenhauserheide abwenden oder aber Sie, Ihrerseits, die Reissleine ziehen und den Kontakt canceln.Seien Sie sich, was auch immer passieren mag in naher Zukunft, der Tatsache bewußt, daß Ihr Geschäftsmodell ausgedient hat. Wetten?

P.S.: Gerne gebe ich Ihnen die Möglichkeit der Gegendarstellung - und bin mir sicher, daß nicht nur mich ein offizielles Statement interessieren würde. Trauen Sie sich!

Wo ist eigentlich der aktuelle Firmensitz der L & H GmbH?


Ich erwähnte bereits in einem Artikel, daß mich jede Menge Mails von Geschädigten erreichten, deren Einschreiben/Rückschein an die L & H GmbH als "unzustellbar" zurückkamen. Laut aktuellem Handelsregisterauszug ist der Firmensitz aber nach wie vor an der Färberstraße 3 in Hannover. Dankenswerterweise machte ein treuer Leser meines Blogs einen Abstecher an die Färberstraße 3 und teilte mir heute mit, daß:
  • an der angebenen Adresse kein Klingel- oder Briefkastenschild der L & H GmbH vorhanden sei
  • keine sonstigen Firmenschilder vorhanden seien
und weiterhin
  • die zufällig vorbeikommende Postmitarbeiterin auf Nachfrage äusserte, daß bereits seit Wochen keinerlei Post mehr an die Adresse geliefert würde.

Vermieterin der Büroräume war (zu meiner Zeit) Bennette Buchwald, die an gleicher Anschrift u.a. die PBS Verwaltungs GmbH führte. Diese Firma scheint offenbar auch ausgeflogen zu sein. Wie gesagt: keinerlei Firmenschilder an den Briefkästen oder Klingelschildern.

Sollten die Firmen gar ins benachbarte Nordrhein-Westfalen verlegt worden sein, um sich den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover (=Niedersachsen) zu entziehen?

Für sachdienliche Hinweise, wo nun der "Firmensitz" der L & H GmbH ist, bedanke ich mich im Voraus!

Dienstag, 6. Oktober 2009

Neuigkeiten von den Ermittlungsbehörden

Gute Neuigkeiten erreichen mich aus Hannover. Während viele ja vermutet haben, daß die Ermittlungen nur schleppend vorangehen würden aufgrund der Komplexität des mafiös anmutenden Netzwerkes rund um Megadownloads, umso erfreulicher sind die Informationen, die ich seitens der Ermittler erhalten habe.

Es ist eben NICHT so, daß die Ermittlungen schleppend voran gehen würden, im Gegenteil. Die Bearbeitung der zahlreichen Geschädigten nach öffentlichem Aufruf der Staatsanwaltschaft Hannover dauert allerdings eine Weile. Bislang meldeten sich rund 20.000 (in Worten: zwanzigtausend!) Geschädigte - was dazu führte, daß die Ermittlungen ausgeweitet wurden. War zunächst ausschließlich die L & H GmbH im Visier der Staatsanwaltschaft, so geht es mittlerweile auch um die Hintermänner. Die Ermittler haben also die Komplexität erkannt und schauen über den Tellerrand, was der Sache an sich mehr als dienlich ist.

Um es anders zu formulieren: die Schlinge zieht sich immer fester zu; Fritzmann, Babenhauserheide, Hasenbäumer, Brandes und Co. dürfen sich auf so einiges gefasst machen, wenn das laufende Ermittlungsverfahren aus Niedersachsen tatsächlich nach Nordrhein-Westfalen abgegeben werden sollte. Das wäre eine logische Konsequenz, denn der Tatort ist Vlotho - die Firmenzentrale vom Deutschland-Chef Frank Babenhauserheide.

Bis es soweit ist freut sich die Staatsanwaltschaft Hannover weiterhin über Geschädigte, die auf Megadownloads hereingefallen sind. Mögen sich diese, sofern noch nicht geschehen, bitte schriftlich unter Angabe des Aktenzeichens melden:

  • Staatsanwaltschaft Hannover
  • Postfach 109
  • 30001 Hannover
  • Aktenzeichen: 5302 Js 41769/09
In diesem Zusammenhang ist nicht unerheblich, daß bereits ein erstes, renommiertes Unternehmen aus dem Bereich Software Strafantrag gegen den Betreiber von mega-downloads.net stellte. Das Thema Urheberrechtsverletzung sollte nicht unterschätzt werden. Bedenkt man, daß es exakt 320 sogenannte Landingpages gibt, über die arglose Internetnutzer in die Abofalle geraten sind, so mag man sich ausmalen was passiert, wenn weitere Unternehmen Strafantrag stellen. Ich nenne als Beispiel nur mal Microsoft.

Um abschließend mit einem Vorurteil aufzuräumen, welches seitens der Abzocker immer wieder gerne in den Kommentaren geschürt wird: weder gegen mich, noch gegen meine Frau wird aktuell ermittelt. Diese Information erhielt mein Rechtsanwalt auf Nachfrage seitens der Kripo Hannover.

Persönliches Erscheinen von Strohmann Brandes aufgehoben

Das Arbeitsgericht Herford hat das persönliche Erscheinen von Holger Brandes aufgehoben. Hintergrund: leider ist Herr Brandes zum vorgezogenen Termin im Urlaub. Sein Anwalt wollte also um erneute Terminverschiebung bitten, dieser Bitte kam das Gericht aber nicht nach und beschloss also, das persönliche Erscheinen von Strohmann Brandes aufzuheben. Schade. Ich hätte ihn allzu gerne mal wiedergesehen.

Einfach mal "danke" sagen...

Im Trubel und Stress wird vieles als selbstverständlich hingenommen, es geht einfach unter. Man weiß eigentlich, daß ein "danke" fällig wäre, vergisst es aber zu formulieren. Menschlich. Ich nehme mir jetzt einfach mal die Zeit, ein "DANKESCHÖN" loszuwerden, allerdings ist das nicht so einfach. Nicht, weil ich nicht zu formulieren wüsste, sondern vielmehr, weil ich vorsichtig sein muss in der Umschreibung derer, die es angeht. Ich versuche es dennoch und danke folgenden Personen/Firmen/Institutionen:
  • Herrn Rotwild für den ständigen Kontakt
  • Herrn Robinson Crusoe für die in die Tiefe gehenden Recherchen
  • den Nelken im T(h)al für eine aufrichtige Berichterstattung
  • einem -"...king" aus Ostwestfalen für ordentlichen Journalismus in den Printmedien
  • einer Kopfkranken (Insider)
  • einer Mama (Glückwunsch nochmal!)
  • einer Azubine, die kämpft und alle Achtung verdient
  • einer Mitarbeiterin, die redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist
  • viele Mitstreiter(innen), die genauso drauf sind und sich nicht den Mund verbieten lassen
  • diejenigen, die sich die Mühe machen, Kommentare zu schreiben
  • Herrn G. aus H. für den Eifer bei den Ermittlungen
  • all jene, die hier mitlesen und mir selbstlos Infos zukommen lassen, der Sache wegen
und nicht zuletzt meinen Anwalt, der sich gar mit seinem Mandanten an einem Sonntag zusammensetzt um Dinge zu besprechen, während Tante Käthe und Onkel Egon vermutlich schick beim Käffchen sitzen.

An alle: DANKE! Es ist ein gutes Gefühl, euch/Sie im Rücken zu haben.

Geschäftsführer der L & H GmbH: Andreas Schilling steigt aus?

Mag man aktuellen Gerüchten Glauben schenken, so wird der aktuelle Geschäftsführer der L & H GmbH, Andreas Schilling, vermutlich zum Jahresende aussteigen. Sollte dem so sein, so ein gut gemeinter Rat an dieser Stelle: NOCH besteht vielleicht die Möglichkeit, die eigene Haut zu retten. Sind Sie, Herr Schilling, tatsächlich ein überzeugter Abzocker? Ich glaube nicht. Vielmehr glaube ich, daß Sie das Netzwerk nicht durchschaut haben und den Versprechungen  eines  Frank Babenhauserheide erneut blind gefolgt sind. Besinnen Sie sich, lesen Sie, werden Sie wach. NOCH gibt es vermutlich die Chance, auszusteigen; es wird jedoch zunehmend schwerer aufgrund der Beweislast. Vielleicht denken Sie einfach mal in Ruhe darüber nach, ob das, was hier derzeit passiert, in Ihrem Interesse ist. Gerne biete ich Ihnen hier ein Podium, klar Stellung zu beziehen. Verstehen Sie dieses Angebot gerne als "Strohalm".

KLP-Group, oder: die Macht der Kommentare

Ich werde ja nicht müde zu betonen, daß die Kommentare in meinem Blog das Salz in der Suppe sind. Erneut zeigte sich, daß das tatsächlich so ist: Ich formulierte vor Wochen einen Beitrag zum Thema KLP-Group, heute erreichte mich/uns ein Kommentar mit dem Hinweis auf einen Fernsehbeitrag, den ich natürlich gerne noch einmal an exponierter Stelle veröffentliche. Meine Vermutungen rund um KLP-Group äusserte ich bereits; möge meine geneigte Leserschaft ein wenig scrollen. An Wertungen mag ich mich nicht beteiligen. Stattdessen freue ich mich über die Tatsache, daß mittlerweile das Landeskriminalamt Düsseldorf treuer Leser meines Blogs ist. Herzlich willkommen!



An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an jene, die sich (wenn auch anonym) durch das Posten von Beiträgen mithilfe der Kommentar-Funktion einbringen. Ich weiß das sehr zu schätzen - und grübelte dennoch lange darüber nach, ob ich die Möglichkeit, anonyme Kommentare zuzulassen, überhaupt zulassen wolle. Meine Entscheidung gibt mir offensichtlich recht. Manch einer, der im Thema ist will sich halt (noch?) nicht outen, und das respektiere ich. Umso schöner, daß er dennoch ein Interesse an der Aufklärung hat und halt auf dem Weg über die anonyme Kommentar-Funktion dennoch Gehör findet. Meine Erfahrungen seit Bestehen dieses Blogs zeigen also, daß es ein öffentliches, berechtigtes Interesse an diesem Thema gibt. Das zeigen einerseits die Besucherzahlen, andererseits die fundierten Kommentare in den verschiedenen Beiträgen. Und nicht zuletzt die zahlreichen Mails, die mich erreichen. Symbiose halt.

Montag, 5. Oktober 2009

Schriftsatz meines Anwaltes an das Arbeitsgericht Herford

Die BWL Letter & Support GmbH (Strohmann: Holger Brandes) verklagt mich ja derzeit auf Unterlassung mancher Äusserungen in diesem Blog. Selbstverständlich galt es, dieser Unterlassungsklage entgegen zu treten. Well done: mein Rechtsanwalt hat den erforderlichen Schriftsatz formuliert, welcher heute an das Arbeitsgericht Herford versandt wurde:


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Der Form halber sei erwähnt: diese Veröffentlichung erfolgte -ohne- vorherige Absprache mit meinem Rechtsanwalt. Warum? Weil er mir vermutlich abgeraten hätte. Ein Widerspruch? Mitnichten. Ich berichte (selbst unter Beschuss durch Law Hunting) transparent, der Sache wegen. Der Weg ist das Ziel. Und ich bin mir sicher, daß das Ziel in erreichbare Nähe rückt. Möge sich die Gegenseite dieser Tatsache bewusst sein. Sie wiegt sich in Sicherheit aufgrund finanzieller Vorteile, immerhin wurde über Jahre hinweg enorm viel Geld mit diesem Geschäftsmodell der Abzocke verdient. Glücklicherweise unterschätzen die Betrüger, daß das Medium Internet nicht vergisst und präsent ist. Heute, morgen, und auch übermorgen noch.

Samstag, 3. Oktober 2009

Open Office startet Offensive!

OpenOffice.org und Abofallen


Wir haben OpenOffice.org nicht für Leute gemacht, die damit anderen das Geld aus der Tasche ziehen. Doch leider sind uns gegen dubiose Anbieter kostenpflichtiger Downloads rechtlich die Hände gebunden. Mehr dazu unter "Doch leider können wir nicht so helfen". Um unsere Nutzer trotzdem vor Abofallen zu schützen, möchten wir mit dieser Seite über das Problem informieren und die Möglichkeit bieten, zweifelhafte Anbieter an uns zu melden.
Bitte beachten Sie unbedingt auch die rechtlichen Hinweise.

Ihr Download von OpenOffice.org führte zu einem ungewollten Abovertrag?

Hier finden Sie hilfreiche Informationen:

Sie wollen uns dubiose Download-Seiten mit OpenOffice.org melden?

Schreiben Sie an abgezockt@openoffice.org und schildern Sie uns Ihren Fall. Welche Daten wir weiterleiten, das erfahren Sie in unseren rechtlichen Hinweisen. Danke für Ihre Mithilfe!

Weitere Informationen zum Thema

Sollte ein Link nicht mehr zu der richtigen Infoseite führen, teilen Sie uns das bitte in einer kurzen E-Mail an abgezockt@openoffice.org mit.

Wir haben OpenOffice.org nicht für Leute gemacht, die mit zweifelhaften Downloadseiten anderen das Geld aus der Tasche ziehen

OpenOffice.org gibt es auch völlig kostenfrei und ohne Abo, zum Beispiel bei uns unter http://de.openoffice.org. Hinter dieser Software steht eine internationale Open-Source-Community, welche die Office-Suite seit Jahren verbessert. Dafür engagieren sich viele ehrenamtlich in ihrer Freizeit, und zahlreiche Unternehmen stellen Programmierer für das Projekt bereit. Auf diese Weise hat sich OpenOffice.org mittlerweile zur führenden freien Office-Suite entwickelt.

Leider lockt die Popularität eines Produktes auch dubiose Anbieter auf den Plan

Wer über eine Internet-Suchmaschine oder andere Links auf die Seiten eines solchen "schwarzen Schafes" gelangt, der merkt oft gar nicht, dass er mit dem Herunterladen von OpenOffice.org ein mehrjähriges Abonnement mit Kosten von mehreren hundert € abschließt. Schon bald flattert eine Rechnung ins Haus - mit unmissverständlichen Mahnungen und oft harschem Verweis auf Rechtsanwälte und Inkassounternehmen. Wird nicht bezahlt, machen diese Firmen Druck.

Dieses Gebaren geht auf Kosten unserer Nutzer und beschädigt unseren guten Ruf

Es bringt darüber hinaus das Ansehen und den Gedanken der freien Software in Misskredit. Aus all diesen Gründen warnen wir auf unserer Webseite vor diesen Praktiken, selbst Presse und Fernsehen weisen auf das Problem der Abofallen hin. Nur reicht das längst nicht aus, wie mittlerweile hunderte von Anfragen und Beschwerden Betroffener allein bei uns belegen.

Doch leider können wir Ihnen nicht so helfen, wie wir wollen

Einerseits sind uns rechtlich die Hände gebunden. Mehr dazu unter "Rechtliche Hinweise" weiter unten. Andererseits wird OpenOffice.org als freie Software unter der Lizenz LGPL vertrieben, die auch den Verkauf des Programmes erlaubt. Diese Lizenzpraxis fördert die Weiterentwicklung und Verbreitung des Programms. Aber genau an diesem Punkt klinken sich Internet-Abzocker ein, die häufig über dutzende von Firmen im Ausland verteilt sind. Dabei schaffen sie es sogar oftmals, den gesetzlichen Vorgaben weitgehend zu entsprechen, so dass es selbst für Polizei, Staatsanwaltschaft und Verbraucherschutz schwierig ist, einzugreifen.

Verbraucherschutzzentralen raten...

Reagieren Sie nicht auf Rechnungen, Mahnungen und Drohbriefe. Denn in der Regel kommt es, trotz großartiger Ankündigungen der Anbieter, zu keinem Gerichtsverfahren. Aber informieren Sie sich vorsorglich auch darüber, wann und wie Sie in anders gelagerten Fällen rechtlich korrekt mit den Anbietern Kontakt aufnehmen. Dazu haben wir entsprechende Links für Sie zusammengestellt. Ergänzend tun wir das uns Mögliche, den Missbrauch des Namens OpenOffice.org weiter einzudämmen, und Sie können dabei mithelfen. Damit reduzieren Sie letztlich auch das Risiko, solchen Anbietern womöglich selbst einmal oder vielleicht erneut ungewollt auf den Leim zu gehen.

Wie können Sie konkret helfen?

Wir sammeln alle Hinweise auf dubiose Fälle und Internetseiten. Diese leiten wir an interessierte Suchmaschinen weiter, um so die Möglichkeit zu schaffen, zwielichtige Downloadseiten aus den Werbeeinblendungen zu entfernen. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung in Form von Internetadressen entsprechender Anbieter. Wir brauchen aber auch Informationen wie Screenshots der entsprechenden Seite, Kopien von Rechnungen, Mahnungen, E-Mails usw. Welche Daten wir weiterleiten und was das bedeutet, das erfahren Sie in unseren rechtlichen Hinweisen.

Sind Sie bereits von einem OpenOffice.org-Abzocker betroffen?

Auf dieser Seite haben wir Informationen für Sie zusammengestellt. Darunter Verhaltensweisen, wie beispielsweise die Empfehlungen der Verbraucherschutzzentralen.
Möchten Sie uns Ihren Fall melden? Dann schreiben Sie an abgezockt@openoffice.org. Welche Daten wir weiterleiten und was das bedeutet, das erfahren Sie in unseren rechtlichen Hinweisen. Danke für Ihre Unterstützung!

Rechtliche Hinweise - bitte unbedingt lesen

  • Wir dürfen keine Rechtsberatung erteilen! Für qualifizierten juristischen Rat wenden Sie sich bitte an die Verbraucherschutzzentralen oder einen Rechtsanwalt.
  • Sämtliche zugesandten Fälle werden bei uns lediglich intern zum Zweck der Kenntnis über unseriöse Anbieter gespeichert. Keinesfalls geben wir dabei Ihre persönlichen Daten ungefragt an Dritte weiter, auch nicht an die Suchmaschinen.
  • So bemüht wir auch sind, es gibt leider keinen Rechtsanspruch und keine Garantie auf Abschaltung oder Verfolgung der betroffenen Anbieter.
  • Informieren Sie sich unbedingt - beispielsweise bei den Verbraucherzentralen oder einem Rechtsanwalt - wann und wie Sie rechtlich korrekt mit den Anbietern Kontakt aufnehmen.
  • Wir werden niemals in Ihrem Namen mit den Anbietern kommunizieren. Etwaige Rechtsmittel können ausschließlich Sie einlegen, Erklärungen können ausschließlich von Ihnen gegenüber Ihrem "Vertragspartner" erfolgen!
  • Eine Meldung an uns hat insoweit keinerlei Rechtskraft.

Eine kleine Bitte zum Schluss

Es wäre bedauerlich, wenn dubiose Anbieter weiterhin dem Ruf von OpenOffice.org und freier Software im Allgemeinen schaden würden. Deshalb informieren Sie bitte Ihre Freunde, Bekannten und Arbeitskollegen über dieses Problem und dass man etwas dagegen tun kann. Weisen Sie bitte auch darauf hin, wie man OpenOffice.org ohne Risiko von Abofallen downloaden kann - nämlich einfach und kostenfrei über die Homepage der Community unter http://de.openoffice.org

(Quelle: http://de.openoffice.org/abgezockt/)

Leider ohne Ton und in schlechter Bildqualität, aber im Kontext deutlich zu sehen, wie hier Internetnutzer in die Abofalle tappen (hier am Beispiel von Open Office):



Es versteht sich von selbst, daß ich bereits mit Florian Effenberger in engem Kontakt stehe. Immerhin nutzte mega-downloads.net auch Open Office als Lockmittel, um Nutzer in die Abofalle zu führen. An dieser Stelle erlaube ich mir den Hinweis, daß es sinnvoll ist, sich bei Open Office zu melden und dessen Aufruf zu folgen. Mehr dazu dann, wenn die Zeit für offizielle Informationen reif ist. Nur soviel: es wird spannend - und bald eine Bombe platzen.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Dankeschön, Internet!


Oft verteufelt, häufig geliebt: das Medium Internet. In einem anderen Artikel beschrieb ich bereits die Macht, die von diesem Medium ausgeht und wurde in zahlreichen Beiträgen nicht müde zu betonen, daß es durchaus in der Lage ist Synergien zu bilden, Gleichgesinnte zusammenzuführen. Und auch heute muss ich, quasi gebetsmühlenartig, noch einmal darauf hinweisen.

Warum? Nun, die derzeitigen Entwicklungen gestalten sich durchaus positiv für uns in Sachen mega-downloads.net. Vieles wird nun nicht mehr sofort nach Kenntnis veröffentlicht, da es auch für mich zu taktieren gilt. Immerhin gilt es für mich erst einmal, die Klageflut zu bewältigen. Manch einer mag es "Law Hunting" nennen (ich tue es jedenfalls definitiv); aber das tangiert mich einfach nicht. Wer ein wenig im Thema ist und sich meinen Blog aufmerksam zu Gemüte führt wird schnell feststellen, daß die Klagen lediglich einen simplen Versuch darstellen, meine Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen. Mögen die Abzocker so weitermachen - es ist einfach nur ein billiger Versuch, vom eigentlichen Thema abzulenken und mich mundtot machen zu wollen. Das wird nicht gelingen!

Ich jedenfalls habe das Medium Internet nie so geliebt wie zur Zeit des Gegenwindes durch die Abzocker. Warum? Nun, die Gegenseite nutzt das Medium zwar, um Leute abzuzocken und fühlt sich in der vermeintlichen Grauzone noch sicher - glücklicherweise unterschätzt sie aber zeitgleich das Medium an sich in ihrer ganzen Vielfalt. Richtig: es gibt eine funktionierende "Subkultur" fernab der Abzockbranche, die weitaus mächtiger ist.

Wollen wir wetten?