Freitag, 8. Januar 2010

Erneute Änderungen, diesmal: mymovies-online GmbH

Eine ware Verteilungsarie von Kompetenzen ist derzeit in der mymovies-online GmbH um Matthias Müller und Xxxxxxxx Xxxxx zu verzeichnen, denn die Änderungen des Abzockunternehmens wechseln doch nun wirklich recht häufig. So wurde als Strohmann als Geschäftsführer, wie berichtet, Simone Bentele eingesetzt - und nun sind interessanterweise laut Handelsregisterveröffentlichung zwei Prokuristen nachgetragen worden, nämlich Matthias Müller und Xxxxxxxx Xxxxx.

Warum ich ab sofort den Vornamen des Herrn Xxxxx mit Klammern versehe? Nun, mal schreibt sich sein Vorname "Abdulla", mal "Abdullah". Wir wollen doch nicht, daß das gar zu Verwechselungen führt, oder? Auch, wenn es merkwürdig erscheint da man einem erwachsenem Menschen schon unterstellen sollte, seinen eigenen Vornamen richtig zu schreiben. Laut Xing schreibt sich sein Vorname jedenfalls mit "h" am Ende, während das Handelsregister nur einen Abdulla kennt.

Ich persönlich bin gespannt, wann Herr Xxxxx sein Profil bei Xing überarbeitet und die tolle Megapreis AG in all den Farcetten darstellt. Immerhin ist er dort, wie berichtet, in exponierter Funktion tätig.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Oje, oje: Megapreis AG

Bereits am 14. August des letzten Jahres wurde ich auf die Internetseite megapreis.ag aufmerksam und schrieb über das neue Projekt des Abzockers Babenhauserheide. Wie heute Antiabzocke berichtet, haben die "üblichen Verdächtigen" Nägel mit Köpfen gemacht und tatsächlich eine Megapreis Aktiengesellschaft gegründet:

MEGAPREIS AG, Vlotho, Möllberger Straße 11, 32602 Vlotho.Aktiengesellschaft. Satzung vom 21.10.2009. Geschäftsanschrift: Möllberger Straße 11, 32602 Vlotho. Gegenstand: Der An- und Verkauf von Waren aller Art und das Betreiben eines Internetportals. Grundkapital: 100.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Vorstand: Babenhauserheide, Frank, Kalletal, *24.10.1963, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Mitglieder des Aufsichtsrates sind: Matthias Müller, geb. 21.02.1977, wohnh. München, als Vorsitzender, Xxxxxxxx Xxxxx, geb. 14.06.1977, wohnh. München, Ass. Jur. Bernd Rogalski, geb. 25.08.1964, wohnh. Gütersloh

Quelle: Handelsregister

Für mich persönlich lesen sich die Personalien wie die Créme de la Créme, gerade in Hinblick auf die Liquid Beteiligungen GmbH (vormals: Liquid Factoring & Payment GmbH), deren Unternehmenszweck in erster Linie in der Herstellung und dem Vertrieb von Bezahl- und Abrechnungssystemen, insbesondere für digitale Inhalte im Internet, ist.

Bei dieser personellen Konstellation möge der geneigte Leser für sich selber entscheiden, ob ein Einkauf gleichwelcher Art für ihn in Frage kommt...

Mittwoch, 6. Januar 2010

Akte 20.10 - 15 Jahre Akte mit Ulrich Meyer (Videos)



Antrag auf Einstweilige Verfügung abgeschmettert - Urteil rechtskräftig!


Wie mir heute seitens des Arbeitsgerichtes Herford auf Nachfrage mitgeteilt wurde ist das Urteil vom 12.11.2009 rechtskräftig.

Zur Erinnerung: die BWL Letter & Support GmbH unternahm den Versuch, mich durch eine Einstweilige Verfügung mundtot zu machen und zerrte mich vor das Arbeitsgericht Herford. Konkret ging es um diverse Äusserungen in meinem Blog, welche gerichtlicherseits untersagt werden sollten. Die 3. Kammer des Arbeitsgerichts Herford wies die Klage vollinhaltlich ab, die Gegenseite hatte aber noch die Möglichkeit Berufung einzulegen.

Diese Option zogen die werten Rechtsanwälte Türcke und Hasenbäumer aus verständlichen Gründen jedoch nicht. Warum sollten Sie auch? Immerhin wissen sie, daß das, was ich schrieb, der Wahrheit entspricht. Ein Versuch war es aber dennoch wert - und selbiger wurde gerichtlicherseits deutlich abgewatscht.

Dienstag, 5. Januar 2010

Heute abend, 22.20 Uhr bei Akte 20.10 (Sat 1): 15 Jahre Akte



Unterföhring (ots) - Wenn sie Betrügern auf der Spur sind, kann es für Reporter schon mal gefährlich werden. Das weiß das "AKTE"-Team um Ulrich Meyer aus langer Erfahrung. Seit 15 Jahren sind die Macher des SAT.1-Magazins unermüdlich im Einsatz. Mehr als einmal trafen sie bei ihrer Recherche auf körperliche Gewalt. In der Jubiläumssendung "AKTE 20.10 - Reporter kämpfen für Sie!" am 5. Januar um 22.15 Uhr präsentiert das SAT.1-Magazin die spektakulärsten Fälle der vergangenen Jahre und lässt prominente Fans zu Wort kommen.

Für bundesweites Aufsehen sorgt ein Bericht aus dem Jahr 2000: Die "AKTE"-Redaktion erhält den Hinweis, dass ein Mensch für Geld umgebracht werden soll. Bei einer spektakulären Polizei-Aktion, bei der auch das Team von "AKTE" beteiligt ist, werden die Auftraggeber in letzter Sekunde festgenommen. Beim Thema "Unseriöse Schlüsseldienste" erinnert sich RTL-Kollege Peter Kloeppel an eine ganz besondere Eigenart von Ulrich Meyer, die das Interesse der Redaktion an diesem Thema erklären könnte:

"Er hatte damals so eine Phobie, dass die Türen nicht abgeschlossen sind. Wenn er eine Tür zuzog, stand er teilweise noch 20 Sekunden dran und ruckelte und zog am Griff, um zu gucken, ob die Tür auch wirklich zu ist." Aber auch mit Service-Themen über ungenaue Stromzähler oder schlampig ausgeführte Bauarbeiten klären Ulrich Meyer und sein Team seit 15 Jahren auf - stets im Dienst der Zuschauer.
 
Moderator und Produzent Ulrich Meyer: "Seit 1995 kämpft "AKTE" für die Belange der Zuschauer. Dass wir uns dabei mitunter eine blutige Nase einfangen, gehört zum Geschäft. Wer investigativen Journalismus betreibt, macht sich nicht nur Freunde. Durch die Reaktionen unserer Zuschauer wissen wir: Der Bedarf an informativen und aufklärenden Beiträgen ist größer denn je. Ich freue mich auf ganz viele neue, spannende Geschichten für unser Team!"

Quelle: Presseportal

Samstag, 2. Januar 2010

Frickemeier kulinarisch, heute: Hasenrücken an Speckknödel

Als leidenschaftlicher Koch versuche ich mich immer mal wieder an neuen Gerichten, die zumeist auch hervorragend munden. Aus diesem Grunde habe ich auf Frickemeier daily eine entsprechende Rubrik eingerichtet und lade Sie herzlich dazu ein, das Gericht nachzukochen. Es ist kostenlos!

Freitag, 1. Januar 2010

Willkommen, 2010 - oder: mein Monolog aus 2009

Monologe sind für mich eigentlich immer ganz schrecklich. Immerhin spricht, redet, siniert da jemand so vor sich hin und man ist quasi gezwungen, sich das anzuhören - wenn man es denn will. Ich werde mich also bemühen, diesen Monolog so kurz wie möglich zu halten, beschränken wir uns also auf das Wesentliche, versprochen!

Seit 1994 wandere ich durch das World Wide Web und fand es eigentlich immer fantastisch. In der Anfangszeit stand das Chatten im Vordergrund, später dann entdeckte auch ich, daß das Medium Internet viel mehr hergibt als ein simples „Hallo, wie gehts?“ in einer der zahlreichen Communities. So entwickelte sich das Internet für mich im Laufe der Jahre zu einem unverzichtbaren Wissenstrog, den ich bis heute nicht müde werde, auszusaugen.

Dummerweise entwickelte sich zwangsläufig eine kriminelle Subkultur, die sich der Aufgabe verschrieb, unbedarfte Internetuser abzuzocken - und ausgerechnet ich, der sich zum Thema Internet eigentlich für recht pfiffig hielt, fiel darauf herein. Nicht als User, dem ein Abo untergeschoben wurde, schlimmer: als jemand, der im Laufe der Zeit  eine leitende Funktion in einer der größten Abzockunternehmen einnahm.  Selbst 15 Jahre Interneterfahrung schützen nicht davor, sich von einer perfekt inszenierten Kulisse blenden zu lassen; das weiß ich heute.

Eine Glaubensfrage stellte sich mir, nachdem ich endlich wach wurde (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an diejenigen, die mir die Augen öffneten): Weitermachen als wüsste ich von nichts - oder aber dem schnöden Mammon (sprich: Geld) fröhnen? Meine Entscheidung fiel unmittelbar, nachdem ich Kontakt zu den renommierten Portalen im Netz hatte und mich in stundenlangen Diskussionen, Telefonaten und Mails der Tatsache versichert sah, daß das, für das ich vor kurzem noch eine Lanze gebrochen hätte, Abzocke pur ist.

Ich wandte mich an die zuständige Staatsanwaltschaft und führte ein sehr langes, informatives und inhaltsreiches  Gespräch und war spätestens jetzt aufgewacht und vereinbarte eine enge Zusammenarbeit.

Wer mich kennt, der weiß, daß ich deutliche Worte spreche und Dinge beim Namen nenne. So folgte in logischer Konsequenz ein Blog, welcher für Aufsehen sorgte, da ich kein Blatt vor den Mund nahm - wissentlich, mich damit dem „Law Hunting“ der Gegenseite auszusetzen. Und genau so kam es natürlich: aktuell habe ich mich gegen -zig Unterlassungsklagen zu verteidigen und werde gar bezichtigt, Geld unterschlagen zu haben.

Auch, wenn ich es einerseits traurig, andererseits aber auch amüsant finde, mit welchen Tricks die Abzocker arbeiten: ich würde es jederzeit wieder exakt so tun, wie ich es tat.

Mittlerweile wird mein Blog in 58 Ländern gelesen, zu der treuen Leserschaft gehören viele Geschädigte von Megadownloads, aber auch Steuerberater, Rechtsanwälte, Richter, Steuerfahnder, Interessierte, Abzocker, schlicht: jede Spezies aus unserer Gesellschaft. Mich erreichen täglich rund 100 Mails mit teilweise sehr interessantem Inhalt.

Offenbar hat der Blog eine nicht zu unterschätzende Symbiose ausgelöst, und darüber freue ich mich und danke all jenen, die sich so vehement engagieren und mitarbeiten von ganzem Herzen.

Danke auch für rund 3 Minuten Ihrer Zeit, diesen Monolog gelesen zu haben (herrje, ich habe mich doch nun wirklich kurz gefasst - im Blog finden Sie übrigens Details und sollten ein wenig mehr Zeit opfern).

Quelle: online-journalist.org

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Guten Rutsch ins Neue Jahr!





















Ein ereignisreiches Jahr 2009 neigt sich dem Ende. Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2010.

Chat nun online - Diskussionsrunden ab sofort möglich

Der bereits angekündigte Chat ist nunmehr fertig und erreichbar. Ich habe mich dazu entschlossen, den Chat grundsätzlich jedem Leser zugänglich zu machen, auch, wenn ich schon heute weiß, daß so manche Nebelkerze nur darauf gewartet hat, zu zündeln. Das wird sicherlich der Fall sein - aber ebenso schnell werde ich solche Accounts auch kommentarlos löschen.

Die erste, offizielle Diskussionsrunde im Chat ist für Januar 2010 geplant, über das Thema wird im Vorfeld abgestimmt werden. Ab sofort freue ich mich über Vorschläge, die gerne über die Kommentarfunktion oder per Mail eingereicht werden können.

In der Zwischenzeit lasse ich den Chat für reinen Smalltalk erst einmal geöffnet. Der Chat erfordert eine Registrierung, pro Nickname kann eine angegebene Mailadresse nur einmal verwendet werden, der Gastzugang ist geschlossen.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Zahlen, Daten, Fakten: mein Jahresrückblick 2009

In diesem kurzen Jahresrückblick werde ich einfach mal mit einigen Zahlen, Daten und Fakten das turbulente Jahr 2009 ausklingen lassen und eine Vorschau auf das kommende Jahr wagen.

inside-megadownloads in Zahlen
Seitdem ich diesen Blog am 04.08.2009 eröffnete fanden bis heute 92.405 Besucher aus 65 Ländern hier her, es erfolgten 272.948 Seitenaufrufe und zu den von mir verfassten 219 Artikeln wurden seitens meiner Leser 2.278 Kommentare verfasst. Parallel erreichten mich bis heute exakt 4.574 Mails.


Top 3 der Kommentare
Platz 1 zum Thema Akte 09 (79 Kommentare)
Platz 2 zum Thema Interview abgesagt (75 Kommentare)
Platz 3 zum Thema Interview-Ankündigung (66 Kommentare)

Top 3 der verwendeten Browser
Platz 1: Firefox (53,7%)
Platz 2: Internet Explorer (21,0%)
Platz 3: Safari (6,3%)

Top 3 der verwendeten Betriebssysteme
Platz 1: Windows XP (50.6%)
Platz 2: Windows Vista (19,3%)
Platz 3: Mac OS (9,9%)

Top 3 der Bildschirmauflösungen
Platz 1: 1280 x 1024 (46,8%)
Platz 2: 1024 x 768 (22,7%)
Platz 3: 1680 x 1050 (15,0%)

Soviel zu den nackten Zahlen. Kommen wir nun zum thematischen Jahresrückblick rund um das mafiös anmutende Firmengeflecht um Babenhauserheide & Co. Der Übersicht halber habe ich mich auf die wichtigsten Ereignisse beschränkt und diese nach Monaten sortiert.

Dezember 2009
  • Babenhauserheide scheidet als Geschäftsführer der VWL Verwaltungs GmbH aus, neuer Geschäftsführer: Strohmann Holger Brandes.
  • Aus der Liquid Factoring & Payment GmbH wird die Liquid Beteiligungen GmbH.
  • Eine neue Mahnwelle rollt durch die Lande, diesmal von einer neuen Eintreiberfirma namens Merlinapoli UG mit Wiener Bankverbindung. Die Revisionsabteilung der Bank reagiert nach Hinweis sofort und löscht das Konto. Viele Geneppte erhalten ihr Geld zurück.
  • Die Staatsanwaltschaft Hannover pfändet das Konto der ProInkasso GmbH, die sich vormals als Geldeintreiber von Megadownloads verdingte. 354.000 Euro wurden somit sichergestellt.
  • Der Verein "Nicht-Abzocken e.V." gerät in die Kritik und zieht eine zugesagte und bereits angekündigte Stellungnahme unvermittelt zurück.
November 2009
  • Die Seite "Rotglut.org" wechselt den Besitzer und lanciert bewusst Falschmeldungen um Verbraucher zu verunsichern. 
  • Verkehrsanwalt Hasenbäumer macht munter mit seinem Law-Hunting gegen mich weiter.
  • Abzocker Babenhauserheide übernimmt klamm und heimlich mein Domainpaket bei Strato und ersetzt meine (privaten!) Seiten durch lächerliche Smilie-Bildchen.
  • Der Antrag der BWL Letter & Support GmbH auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen mich wird nach mündlicher Verhandlung vor dem Arbeitsgericht Herford abgeschmettert.
  • Die Firma InQnet Games-Tec GmbH von Fritzmann wird liquidiert, Gläubiger werden vermutlich auf ihren Forderungen sitzen bleiben.
  • Diverse ehemalige Mitarbeiter der BWL Letter & Support GmbH sowie der Collector GmbH klagen vor dem Arbeitsgericht Herford. Soweit mir bekannt wurde nicht eine einzige Verhandlung seitens der Mitarbeiter verloren.
Oktober 2009
  • Die Briefkastenfirma UsePro FZE (Dubai) eröffnet eine Niederlassung in der Schweiz für Firstload, Geschäftsführer ist René Siegl, vermutlich mal wieder ein Strohmann des Fritzmann-Clans.
  • Collector Dienstleistungen GmbH & Co. KG sucht mal wieder neue Mitarbeiter und lässt sich diese von der Agentur für Arbeit vermitteln. 
  • Gulli.com macht auf seriös und ändert sein Werbekonzept auf dem Portal. Ob das noch was hilft bleibt aber fraglich. Fritzmann ist Fritzmann und wird es auch bleiben.
  • ProInkasso GmbH streckt die Waffen und verdingt sich nicht länger für Megadownloads. Zu spät (siehe Monat Dezember).
  • Ich veröffentliche 320 Landingpages von Megadownloads. Soviel zum Thema: "Der Preishinweis ist doch deutlich sichtbar auf der Startseite!".
  • Strohmann Brandes versucht durch eine vermeintliche Finte das persönliche Erscheinen vor dem Arbeitsgericht zu verhindern. Dumm gelaufen: das Gericht spielte da nicht mit (Ergebnis: siehe Monat November).
  • Mein offener Brief an Dr. Robert & Valentin Fritzmann bleibt leider unbeantwortet.
  • Der Firmensitz der L & H GmbH in Hannover ist nicht mehr erreichbar, Post kommt als unzustellbar zurück.
  • Open Office startet eine Offensive gegen Abo-Abzocker.
September 2009
  • Der MDR berichtet über die Abzocke der ProInkasso GmbH
  • Konten der L & H GmbH bleiben eingefroren, entschied das Landgericht Hildesheim aufgrund der eingereichten Beschwerde der Abzock-Anwälte.
  • Die L & H GmbH verklagt mich auf Schadenersetz in Höhe von 75.000 Euro vor dem Landgericht Bielefeld, da angeblich Provisionsansprüche nie bestanden hätten.
  • Ich erhalte eine anonym zugesandte CD mit umfangreichem und offenbar akribisch recherchiertem Material rund um das Geschäftsmodell Megadownloads.
  • Akte 09 berichtet erneut über Megadownloads und stellt den sonst so wortgewandten Verkehrsanwalt Hasenbäumer. Dieser betont, daß das Geschäftsmodell rechtlich "top" wäre, stimmt einem Interview allerdings nicht zu. Begründung: er sei nicht "TV-geschult". Lachnummer pur!
  • Ich führe ein Interview mit Rechtsanwalt Andy Bender zu seinem Gutachten über Megadownloads, dieser distanziert sich heute -deutlich- davon.
  • Neuer Eintreiber für Megadownloads: die berüchtigte ProInkasso GmbH aus Hanau.
  • Das Landgericht Bielefeld untersagt mir -ohne mündliche Verhandlung- diverse Äusserungen über den Verkehrsanwalt Hasenbäumer und stützt sich einzig und alleine auf Eidesstattliche Versicherungen des Verkehrsanwaltes.
  • Ich führe ein aufschlussreiches Interview mit einer ehemaligen Mitarbeiterin der BWL Letter & Support GmbH.
  • Die Liquid Payment & Factoring Gmbh wird gegründet. Strohfrau: Rechtsanwältin Corinna Lubbe. Sie leitet als Geschäftsführerin ebenfalls die WEB Inkasso GmbH von Babenhauserheide.
August 2009
  • inside-megadownloads.blogspot.com erblickt das virtuelle Licht der Welt und soll schon bald für Aufsehen sorgen.
  • Andreas Schilling neuer Strohmann und somit Geschäftsführer der L & H GmbH. Schilling und Babenhauserheide kennen sich lange, Schilling war bereits schon einmal sein Strohmann und wurde dann abserviert.
  • Ich gebe ein erstes TV-Interview bei Akte 09 zum Thema Firmengeflecht rund um Megadownloads.
  • Die Abzocker schießen aus allen Rohren: Strafbewehrte Unterlassungserklärungen aus Vlotho, Hiddenhausen und München trudeln ein.
  • Babenhauserheide kündigt sämtlichen Mitarbeitern, das muntere Umstrukturieren geht weiter.
  • Die Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V. beglückwünscht mich zum Blog und wünscht das nötige Durchhaltevermögen.
  • Computerbild und die Verbraucherzentrale Bundesverband entwickeln zusammen mit Verbraucherschützern (u.a. auch Adrian Fuchs von abzocknews.de) die Software "Abzock-Schutz", welche kostenlos erhältlich ist.
  • Die eShopping Direkt GmbH erblickt das Licht der Welt und Geschäftsführer ist, wie soll es anders sein, Strohmann Holger Brandes. Fast zeitgleich erscheint die Mega-Preis.AG im Netz, welche der mymovies-online GmbH, und somit den Abzockern Matthias Müller und Xxxxxxxx Xxxxx aus München zuzuordnen ist. Nachdem ich über diese Seite in meinem Blog berichtet habe wurde sie vom Netz genommen.
  • Die BWL Letter & Support betreibt nun einen simplen Ebay-Shop und möchte offenbar Seriosität vermitteln.
  • Die Staatsanwaltschaft Hannover bittet um Mithilfe: Wer Mahnungen der L & H GmbH erhalten hat möge sich unter Angabe des Aktenzeichens 5302 Js 41769/09 melden und als Zeuge zur Verfügung stellen.
Juli 2009
  • Babenhauserheide sucht den Maulwurf in seinen Firmen - und findet ihn nicht. Das mag daran liegen, daß nicht nur eine/r mich stets mit Informationen versorgt hat, sondern gleich mehrere.
  • Die Infos, die mich erreichen, kommen nun aus wirklich allen erdenklichen Ecken; in etwa so, als sei ein Knoten geplatzt. 
Juni 2009
  • Die Steuerfahndung Hannover steht vor der Tür. Wir führen ein informatives, freundliches Gespräch in ungezwungener Atmosphäre. Ich informiere, daß wir längst mit der Staatsanwaltschaft Detmold in Verbindung stehen und sich dort alle Unterlagen befinden. Kurz überprüft, Kontakt hergestellt, fertig.
  • Ich fahre einige Tage später nach Hannover und unterhalte mich ein paar Stunden mit dem leitenden Oberstaatsanwalt. Wir beschließen, in Kontakt zu bleiben.
Mai 2009
  • Offenbar ein ruhiger Monat, denn ich finde keine Einträge aus dieser Zeit in meinem Blog, welche ich rückwirkend geschrieben hätte.

April 2009
  • Verkehrsanwalt Hasenbäumer baut eine Mahn- und Drohkulisse auf, dieses mal aber anders: er unterstellt meiner Frau und mir, wir hätten die Provisionen in Höhe von rund 75.000 Euro zu unrecht vereinnahmt, eine Provisionsabsprache habe nie stattgefunden. Angeblich vertrete er die L & H GmbH in der Angelegenheit und würde notfalls klagen (siehe September 2009). Der Herr Verkehrsanwalt schreibt nicht nur wichtig, er ruft selbst an einem Samstag bei mir auf dem Handy an und macht sich lächerlich.
März 2009
  • Ich wende mich an die Staatsanwaltschaft Detmold, um Licht ins Dunkel zu bringen. Wir führen ein sogenanntes "Sondierungsgespräch", welches sich ein paar Stunden hinzieht und sehr aufschlussreich ist - sowohl für den Staatsanwalt, als auch für mich.
  • Babenhauserheide, Brandes und Ihle schmieren mir Honig um den Bart und wollen mich zwingend zurückholen. Ich soll eine leitende Funktion in der in Gründung befindlichen eShopping Direkt GmbH übernehmen. Zitat: "wir halten nun alle zusammen und vergessen das, was war". Von wegen, ihr Abzocker!
Februar 2009
  • Ich lese meinen Namen auf antiabzockenet.blogspot.com und setze mich sofort mit dem Betreiber per Mail in Verbindung. Es folgt ein umfangreicher Schriftwechsel, der mich keine Sekunde zweifeln lässt: hier ist nicht was faul, sondern oberfaul. Aufschluss kann nur ein Gespräch mit der Staatsanwaltschaft bringen, die bereits gegen meine ehemalige Vorgesetzte, Bennette Buchwald, ermittelt. 
  • Fristlose Kündigung als Abteilungsleiter der BWL Letter & Support GmbH: wer zuviel fragt, der geht! Unter einem windigen Vorwand (zuviel Urlaub in der Probezeit) wurde ich aus dem operativen Tagesgeschäft entfernt. Die Geschäftsführertätigkeiten in der VWL Verwaltungs GmbH, der BWL Service GmbH und der L & H GmbH sind davon aber nicht betroffen.
Januar 2009
  • Irgendwas stimmt hier doch nicht. Internetrecherchen werden von mir forciert, ich tue mich noch schwer mit den Verbraucherschützern, denn immerhin ist der Kostenhinweis doch deutlich und groß sichtbar. Landingpages sind zu diesem Zeitpunkt für mich ein Fremdwort und in der Firma wird immer betont, daß die Leute, die sich beschweren und in den Foren "Betrug!" schreien diejenigen sind, die sich angemeldet haben und nun einfach nicht zahlen wollen. Immerhin haben wir die Daten (IP, Geburtsdatum, Anschrift, etc.).
  • Ich beginne, Fragen zu stellen, offenbar unbequeme, denn es wird gebunkert und die Stimmung wird zusehens frostiger.
  • Die Zahlungseingänge sind immens, also gibt es offenbar eine große Anzahl an Usern, die zufrieden sind. Megadownloads scheint ein sehr erfolgreiches Projekt zu sein.
Mein persönliches Fazit
Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende. Ich bin der festen Überzeugung, daß gerade in diesem Jahr eine Menge auf den Weg gebracht wurde, um dem Geschäftsmodell "Abofalle" wirksam entgegenzutreten. Es wird immer deutlicher, daß die Archillesferse der Nutzlosbranche nun einmal die Bankkonten sind. Und glücklicherweise sind die Banken mittlerweile sehr sensibilisert und kündigen die Geschäftsbeziehungen auch fristlos, wie sich gerade aktuell immer häufiger zeigt.

Auch die ermittelnden Staatsanwaltschaften reagieren schneller und deutlicher, frieren Konten ein und wagen letztlich den Blick über den Tellerrand, in dem sie die Ermittlungen nicht nur auf eine kleine Tarnfirma beschränken, sondern nun auch die Firmennetze durchleuchten um das jeweilige Geschäftsmodell im Gesamtzusammenhang zu begreifen.

Quo Vadis, Nutzlosbranche?
Wer nun der Ansicht ist, die Nutzlosbranche hätte ausgespielt, der wird sicher irren. Vielleicht ist das eine oder andere vormals erfolgreiche Geschäftsmodell gescheitert, da es aufgedeckt wurde. Es werden aber, und da bin ich sicher, neue folgen. Es gibt daher keinen Grund, sich auszuruhen. Vielmehr gilt es, an den Erfolgen zur Bekämpfung der Nutzlosbranche anzuknüpfen und genauso penibel und akribisch weiterzurecherchieren, zu berichten, zu enthüllen.

Es hat sich eine nicht zu unterschätzende "Task-Force" gebildet, die schlagkräftig und erfolgreich ist. Aber auch die Gegenseite wird aufrüsten und sich das Millionengeschäft nicht einfach so zerschlagen lassen. Hier sind wir alle gefragt, um dem entgegen zu steuern.

Wichtig dabei ist vor allem, daß alle involvierten Parteien aus Medien, Verbraucherschützern, Betroffenen und Interessierten an einem Strang ziehen - und sich nicht durch Nebelkerzen, die seitens der Abzocker immer wieder gerne gezündet werden, ablenken oder verunsichern lassen.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Ein frohes Weihnachtsfest!


Ich wünsche der geneigten Leserschaft ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen tollen heiligen Abend. Lassen Sie sich reich beschenken, genießen Sie das Fest im Rahmen Ihrer Familie und besinnen Sie sich auf das, was wirklich wichtig ist.

Meine virtuelle Bescherung für Sie erfolgt in den nächsten Tagen in Form eines kleinen Jahresrückblicks. Ein durchaus erfolgreiches Jahr für jene, die gegen die Abzocke des mafiösen Netzwerkes um Megadownloads kämpften. Meine persönlichen, virtuellen Weihnachtsgeschenke trudeln übrigens seit gestern in einer Vielzahl von Mails ein, denn es häufen sich die erfreulichen Meldungen, daß geneppte User, die aufgrund der Mahn- und Drohkulisse an die neugegründete Merlinapoli UG zahlten, ihr Geld zurück erhielten, da das Konto seitens der Bank gekündigt wurde.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Änderungen im Firmengeflecht von Babenhauserheide, Teil X

Und schon wieder gibt es eine kleine, aber feine Änderung im Firmengeflecht, dieses Mal betrifft es die VWL Verwaltungs GmbH: wie der aktuelle Handelsregisterauszug belegt ist neuer Geschäftsführer nun Strohmann Brandes und nicht mehr Frank Babenhauserheide.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Ordnungsgeld-Beschluss über 2.000 Euro: Beschwerde folgt


Heute erreichte mich allen Ernstes ein Ordnungsgeld-Beschluss (Seite 1, Seite 2, Seite 3) des Landgerichts Bieleleld über 2.000 Euro. Wie ich bereits hier berichtete wurde dieser von Verkehrsanwalt und Law Hunter Ralf Hasenbäumer beantragt. Offenbar wurde -erneut- ein Antrag einfach so durchgewunken, anders ist nicht erklärbar, daß das Landgericht der Auffassung des Verkehrsanwaltes folgte.

Wie auch immer: das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde wird selbstverständlich ausgeschöpft, denn immerhin bin ich der Einstweiligen Verfügung nachgekommen und habe die beantstandeten Beiträge entfernt.

Der Form halber: eine bloße Internet-Berichterstattung stellt kein Verbot gegen ein Äusserungsverbot dar, wie unlängst das Oberlandesgericht Köln entschied. Artverwandte Urteile gibt es weiterhin auch vom LG Köln und dem LG Berlin.

Schauen wir mal, ob der dubiose Verkehrsanwalt mit seinem fortdauernden Law Hunting tatsächlich erfolgreich sein wird. Ich wage es zu bezweifeln.

Montag, 21. Dezember 2009

Ein aktueller Leserbrief mit der Bitte um einen Hinweis

Folgender Leserbrief erreichte mich heute abend per Mail:
Guten Abend Herr Frickemeier.
Ich möchte Ihnen herzlich für Ihre Aufklärungsarbeit auf Inside mega-downloads.net danken und Ihnen ein Feedback von mir geben.
Auch ich bin auf mega-downloads reingefallen, wie so viele andere auch über einen externen google-Link bei der Suche nach einem kostenlosen Video-Abspielprogramm.

Nachdem ich dann das gewöhnliche Prozedere durchlaufen habe, habe ich aus Angst vor größerem Ärger das Geld bezahlt. Einige Zeit später habe ich dann die Akte-Reportagen bei Sat.1 gesehen und ich begann, mich schlau zu machen.

In Ihrem Blog habe ich viele Informationen über die Machenschaften der Betrüger gefunden (schön auch die Links zu verschiedenen TV-Reportagen) und kann jetzt wieder beruhigt schlafen. So wie es scheint, kommen ja keine Mahnungen mehr von mega, wir wollen aber nicht den Tag vor dem Abend loben.

Sollte ich noch weitere Rechnungen oder Mahnungen erhalten, ist es Ihnen und Ihrer Arbeit zuzuschreiben, dass ich diese nicht bezahlen werde! :)

Ich hätte auch noch einen kleinen Vorschlag:
Oft scheinen mir die Inkasso-Unternehmen mit Schufa-Einträgen zu drohen. Ich komme aus einer ländlichen Gegend, was bedeutet: wenn ich z.B. mit meinen Eltern darüber spreche, zieht immer noch die Angst vor der Schufa ins Gespräch. Ich finde, dass bei dieser Drohung noch etwas Aufklärungsarbeit besteht, wie z. B. ein Unternehmen jemanden bei der Schufa meldet und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen? Wäre das nicht auch eine interessante Info für evtl. Geschädigte?
Hallo Herr B.,

vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Vorschlag, den ich gerne aufgreife. Der drohende Hinweis, man würde im Falle der Nichtzahlung einen negativen Schufa-Eintrag erhalten, gehört zur Drohkulisse der Abzocker und ist einfach lächerlich.


Rechtsanwalt Udo Vetter hat diesbezüglich in einem vergleichbaren Abzock-Projekt in seinem empfehlenswerten Law-Blog wie folgt ausgeführt (Auszug):
Geht das mit dem Schufa-Eintrag überhaupt?
Soweit auf der Seite ersichtlich, wird der Besucher beim Vertragsschluss gar nicht aufgefordert, in eine Schufa-Meldung einzuwilligen. Ohne ausdrückliches Einverständnis des Kunden ist die Übermittlung von Daten an die Schufa nicht zulässig.
Dazu kommt die Problematik, dass der Seitenbetreiber überhaupt nicht verifiziert, ob der Besucher tatsächlich die Person ist, die als Vertragspartner gespeichert wird. Der Betreiber wird also gar nicht belegen können, dass eine angebliche Schufa-Einwilligung per Mausklick tatsächlich von dem angeblichen Vertragspartner stammt.
Außerdem sollte es sich mittlerweile rumgesprochen haben, dass standardmäßige Drohungen mit Schufa-Einträgen rechtswidrig sind, sofern die Forderung nicht unbestritten oder gerichtlich festgestellt ist (aktuelles Urteil des Amtsgerichts Plön). Meine Mandantin ist jedenfalls so stinkig, dass sie uns um das volle Programm gebeten hat. Die Online Service Ltd. wird also eine Unterlassungserklärung wegen der Schufa-Drohung abgeben müssen. Sonst steht ein Prozess ins Haus. Die Strafanzeige wegen Nötigung haben wir uns vorbehalten.
Weiterhin empfehle ich Ihnen auch den interessanten Artikel auf Antispam e.V. zum Thema Schufa, welchen Sie hier lesen können.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Der dubiose Verbraucherschutzverein "Nicht-Abzocken e.V." braucht Ihre Hilfe!

Nähere Informationen gibts auf frickemeier-daily, in diesem Blog hat der ach so wichtige Verein nichts mehr zu suchen und wäre weiterhin Off-Topic.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Neues über den neuen Eintreiber von Megadownloads


Und wieder mal ein Konto weniger für die Abzocker von Megadownloads: das aktuelle Konto der Merlinapoli UG, unter dem aktuell tausende Mahnungen versandt worden sind, wurde seitens der österreichischen Bank gelöscht.

Dies ist ein weiterer Erfolg für die Verbraucher und zeigt einmal mehr, wie sensibel mittlerweile Banken auf Beschwerden reagieren und in welche Richtung sich das Thema Internetabzocke durch Abofallen bewegt: nämlich in eine gute Richtung aus Sicht der Verbraucherschützer!

An Spekulationen, ob es sich bei der Merlinapoli UG um einen Ableger der ProInkasso GmbH handelte mag ich mich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht beteiligen. Bedenkt man aber, daß Hanau (ProInkasso) nicht allzu weit von Dreieich (von dort erfolgte der Mahnversand der Merlinapoli UG) entfernt ist, so wäre tatsächlich zu überprüfen, ob die Merlinapoli UG nicht tatsächlich der Versuch war, von der ProInkasso GmbH abzulenken. Das wird sich sicher alles noch aufklären lassen, denke ich.

Neues über Megadownloads

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Inkassobüro Proinkasso aus Hanau wegen des Verdachts der Geldwäsche. Das Unternehmen hat Rechnungen einer dubiosen Internet-Seite verschickt.


"Vorsicht Abzocke! Lasst bloß die Finger davon weg!" So warnen geprellte Internet-Nutzer vor der Seite "Mega-Downloads.net" - wohl zu recht: Gegen die Internet-Seite ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Betrugs. Es besteht der Verdacht, dass die Internet-Nutzer durch ungenaue Angaben in Abonnements für Computerprogramme gelockt wurden. Die vermeintlich kostenlose Software, die man auf der Seite erhalten kann, entpuppte sich nach der Anmeldung als Abonnement, für das Rechnungen über 170 Euro verschickt wurden.

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover auch gegen das Inkassobüro Proinkasso aus Hanau, die den Internet-Nutzern die Rechnungen von "Mega-Downloads.net" geschickt hat. Der Verdacht: Geldwäsche. Das Inkassobüro hätte überprüfen müssen, ob es bei den gestellten Rechnungen mit rechten Dingen zuging, so die Staatsanwaltschaft.

Konto mit 354.000 Euro gepfändet

Nach hr-Informationen hat die Polizei im September auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Hannover die Geschäftsräume von Proinkasso in Hanau durchsucht und ein Konto gepfändet, auf dem die Zahlungen für den Betreiber von "Mega-Downloads" eingingen. Bis zur Kündigung des Kontos durch die Bank Anfang November seien darauf rund 354.000 Euro eingegangen.

Man kann deswegen davon ausgehen, dass mehr als 2.000 Verbraucher die Rechnungen bezahlt haben, obwohl diese vermutlich unberechtigt waren. Verbrauchern, die nach der Konto-Kündigung noch gezahlt haben, hat die Bank das Geld inzwischen zurück gezahlt.

Quelle: HR-Online, Audiodatei 
Weiterer Bericht: Frankfurter Rundschau

Dienstag, 15. Dezember 2009

Neu: Frickemeier daily

Ab sofort gibt es einen neuen Blog von mir, den ich -neben diesem natürlich- betreiben werde: Frickemeier daily. Da im Rahmen meiner Recherchen immer häufiger auch "Nebenkriegsschauplätze" auftauchen (siehe Themen wie Nachbarschaft24 oder Nicht Abzocken e.V zum Beispiel) möchte ich diese (artverwandten) Themen auf einem "externen" Blog behandeln um hier für eine entsprechende Übersicht zu sorgen. Themen, die also nur am Rande mit dem mafiös anmutenden Netzwerk um Abzocker Babenhauserheide zu tun haben, werde ich ab sofort in dem neuen Blog publizieren.

Es wird unter dem Motto "tägliche Gedankensplitter" in erster Linie um Internetabzocke gehen, wobei ich mir vorbehalte, auch über andere Themen zu berichten, die mich gerade beschäftigen. Während hier auf inside mega-downloads.net die Kommentarfunktion auch weiterhin aufrecht erhalten bleibt habe ich mich dazu entschlossen, diese Funktion auf Frickemeier daily zu deaktivieren. Man möge Frickemeier daily bitte als eine Art "virtuelle Zeitung" verstehen, es ist kein "Mitmachblog". Interessante Leserbriefe werde ich dennoch von Zeit zu Zeit veröffentlichen.

Akte 09 Jubiläumssendung am 5. Januar 2010

Seriöser Boulevardjournalismus, aktuelle Themen, präzise Recherchen: Das SAT.1-Magazin "AKTE" von und mit Ulrich Meyer zählt nicht nur zu den dienstältesten Sendungen im deutschen Privatfernsehen. Das Reportermagazin, das am 4. Januar 1995 zum ersten Mal auf Sendung ging, trifft seit 15 Jahren den Nerv der Zuschauer. In der Jubiläumssendung am 5. Januar 2010 um 22.15 Uhr präsentieren Ulrich Meyer und sein Team in SAT.1 die spannendsten Geschichten aus allen "AKTE"-Folgen. Unterstützt werden sie dabei von prominenten Weggefährten wie Johannes B. Kerner, Harald Schmidt und Peter Kloeppel.

Das Team von "AKTE" ist vor allem eins: nah am TV-Publikum. "Wir bekommen die meisten Themen frei Haus geliefert. Unsere Zuschauer decken uns ein mit E-Mails, Faxen und Briefen. Nicht umsonst liegt der Schwerpunkt der Sendung mittlerweile auf unserem Untertitel 'Reporter kämpfen für Sie!'", sagt Moderator und Produzent Ulrich Meyer. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Von der Festnahme eines Kinderschänders über die Aufklärung von Ämter- und Ärztepfusch bis hin zur aktuellen Internet-Kriminalität - die Themenpalette der vergangenen 15 Jahre bietet ein breites Spektrum an Schicksalen und Spektakulärem. Lobende Worte findet Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner: "Je mehr Informationen bei den Verbrauchern ankommen, desto selbstbewusster und selbstbestimmter können sie agieren. Wissen ist eigentlich die beste Abwehr gegen Abzocke!"

Mit investigativem Spürsinn, Aufsehen erregenden Beiträgen und informativen Experten-Gesprächen fesselte "AKTE 09 - Reporter kämpfen für Sie!" auch in diesem Jahr das TV-Publikum: Bis zu rund drei Millionen Zuschauer verfolgten das SAT.1-Magazin am Dienstagabend, bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte Ulrich Meyer Marktanteile von bis zu 15,9 Prozent. Einschließlich der Sendung vom 8. Dezember kam "AKTE 09 - Reporter kämpfen für Sie!" im Durchschnitt auf 11,8 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe.

Tanja Deuerling, Chefredakteurin von SAT.1: "15 Jahre 'AKTE' in SAT.1, das ist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte und untrennbar verbunden mit Ulrich Meyer. Er steht für engagierten, investigativen Journalismus und ist eine Institution im deutschen Fernsehen. Ich danke Ulrich Meyer und seinem Team herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit und freue mich auf viele neue Top-Stories im nächsten Jahr."

Quelle:  ptext