Montag, 8. Februar 2010

Über die Schwierigkeit, einen Geschädigten zu finden...

Im Rahmen der Schadensersatzklage über 75.000 Euro wurden ja bereits diverse Schriftsätze ausgetauscht in denen Verkehrsanwalt Hasenbäumer in blumigen Worten nicht nur die Abofalle Megadownloads als "juristisch einwandfrei" darzustellen versucht und diese gar als "Schnäppchen" bezeichnet. Nein, in Bezug auf die Frage, wer denn eigentlich der Geschädigte sei, nennt er von Beginn an die BlueByte FZE in Dubai. Soweit, so gut. Oder doch nicht?

Schaut man ins Impressum von mega-downloads.net, so ist dort als Betreiber die LoadHouse FZE, natürlich ebenfalls in Dubai, angegeben. Schauen wir uns das doch einfach mal etwas genauer an:

Bis Ende 2008 betrieb also die BlueByte FZE Megadownloads. Kurz vor dem Jahreswechsel wurde dann plötzlich aus der BlueByte FZE die LoadHouse FZE. Warum eigentlich?

Nun, das ist leicht erklärt: die Namensrechte an "BlueByte" liegen bei der BlueByte GmbH, Düsseldorf bzw. der UbiSoft Entertainment, einem Spielehersteller (u.a. "Die Siedler"). Und ebendiese BlueByte GmbH stieß Ende 2008 auf die Namensrechtverletzung und ging rechtlich gegen die BlueByte FZE vor. Diese Tatsache wurde mir heute seitens der BlueByte GmbH telefonisch bestätigt, weiterhin gibt es dazu auch eine Pressemeldung, die sich der Herr Verkehrsanwalt Hasenbäumer einmal durchlesen sollte.

Da es also die BlueByte FZE im Jahre 2009 gar nicht mehr gab verwundert mich die Tatsache, daß diese doch angeblich die Geschädigte sei durch von mir (angeblich) zu unrecht vereinnahmten Provisionen. Immerhin sind diese Provisionen zwischen Februar und Mai geflossen - im Jahre 2009, versteht sich!

Es wird aber noch weitaus interessanter, denn nach mir vorliegenden Schriftstücken wurde noch am 25.05.2009 eine Auslandsüberweisung der L & H GmbH nach Dubai über 500.000 Euro vorgenommen. Empfänger: BlueByte FZE. Hierbei handelt es sich laut Überweisungsbeleg um die "Abrechnung Januar bis Mai 2009".

Warten wir mal ab, wie das Landgericht Bielefeld diese belegbaren Fakten beurteilt und warten wir gespannt darauf, was dem Herrn Verkehrsanwalt Hasenbäumer dazu einfällt. Wer ein wenig tiefer in die Vorgehensweise eintauchen mag möge hier weiterlesen und darüber schmunzeln, welche Personalien, Firmen und Zeiträume im Kontext genannt werden.

Freitag, 5. Februar 2010

Rechtsanwalt Neuber, bitte helfen Sie mir!

Werter Herr Rechtsanwalt Neuber,

gestern abend schrieben Sie mich an um mir -ultimativ- aufzuerlegen, ich hätte gefälligst einen Link zu entfernen, welcher Ihrer Angabe nach (Zitat)"falsch und beleidigend"(/Zitat) sei. Bei diesem Link handelt es sich um einen Link, welchen ich zu einem anderem Blog (Fastix) setzte unter der Rubrik "Empfehlenswerte Seiten zur Thematik".

Ich möchte es natürlich möglichst jedem recht machen - und vermeiden, daß Sie mich (Zitat)"auf Unterlassung in Anspruch nehmen"(/Zitat). Dummerweise war es mir gleich aus zweierlei Gründen nicht möglich, Ihr Anliegen zu prüfen um gegebenfalls handeln zu können, denn:
  • zum einen erreichte mich Ihre Mail am 04.02.2010 um 19.35 Uhr MEZ  mit der Maßgabe, bis zum 04.02.2010 um 09.00 Uhr die Verlinkung zu entfernen.
Hierzu sei kurz betont, daß selbst ich die Uhr nicht zurückstellen kann. Als Freund mechanischer Uhren grübelte ich darüber, ob, würde ich die Uhr einfach umdrehen, selbige rückwärts laufen würde - stellte aber fest, daß dem nicht so ist,
  • zum anderen konnte ich den von Ihnen monierten Topic (sprich: die Ihrer Meinung nach falsche und beleidigende Einleitung zum Beitrag) nicht finden.
Man mag mir verzeihen, daß ich nun ein wenig ratlos bin ob meiner Reaktion bezüglich der Verlinkung auf die Seite von Fastix. Immerhin gehen mich Ihre persönlichen Fehden nichts an und ich werde definitiv nicht zum Spielball mutieren.

Hat sich Ihr Begehr nunmehr erledigt oder gibt es sonst noch etwas, was ich für Sie tun kann? Als Blogger hat man es nicht leicht - und ich möchte jedem möglichen Fehler aus dem Wege gehen. Da Sie ein erfahrener Rechtsanwalt sind würde ich mich sehr darüber freuen, die Ihrerseits offenbar vorliegende Diskrepanz einem Deppen wie mir zu erklären, damit ich umgehend im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Regeln handeln kann.

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich recht herzlich vorab - und bin mir sicher, daß wir beide das auch ohne langwierige Rechtsstreitigkeiten aus der Welt schaffen können. Immerhin haben wir beide genug um die Ohren, nicht wahr?


Freundliche Grüße,
Ihr Claus Frickemeier

Mittwoch, 3. Februar 2010

Aufruf an ehemalige Mitarbeiter aus dem Firmengeflecht um Babenhauserheide

Aus gegebenem Anlass bitte ich um zwei Unterschriftenproben: zum einen von Frank Babenhauserheide, zum anderen von Strohmann Holger Brandes. Die Unterschriften befinden sich auf den entsprechenden Arbeitsverträgen, die mit der IDS Wirtschaftsdienste oder aber der BWL Letter & Support GmbH geschlossen wurden.

Bitte senden Sie mir die vorliegenden Unterschriften per Mail zu. Vielen Dank!

Dienstag, 2. Februar 2010

Kölner Megadownloads-Opfer für TV-Sendung gesucht!

Ein deutscher TV-Sender sucht kurzfristig Opfer aus Köln, die auf das Abzockprojekt mega-downloads.net hereingefallen sind und über ihre Erlebnisse im TV berichten wollen. Interessierte mögen sich bitte kurzfristig per Mail mit mir in Verbindung setzen.

Montag, 1. Februar 2010

BooCompany bittet um Unterstützung!

Eine der Dino-Seiten im Net (Stichwort: Dotcomtod) , die klar Farbe bekennt und unerschüttert aufklärt, schonungslos und fundiert berichtet und für mich von Beginn an als echte Instanz gilt braucht Ihre Hilfe. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele User von der Möglichkeit Gebrauch machen würden, Lanu finanziell zu unterstüzen.

Interessierte Leser meines Blogs mögen bitte die Suchmaschinen bemühen, um sich ein eigenes Bild über die BooCompany zu machen um festzustellen, wie sinnvoll ein Engagement ist.

Ich bin der festen Überzeugung, daß die BooCompany -auch dank Ihrer Hilfe- überleben wird. Und das ist gut so. Also: wer schon immer mal einer guten Sache dienen wollte, und sei es durch vermeintlich schnöden Mammon, der möge nun agieren.

Prädikat: lohnenswert, denn das hat die BooCompany verdient!

Donnerstag, 28. Januar 2010

Gestatten? Claus Frickemeier mein Name. Und - Sie waren noch gleich?

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht und wie Sie erzogen wurden. Mir wurde jedenfalls in die Kinderstube gelegt, daß man sich vorstellt. Die Kinderstube derer, die sowohl Drohungen ausstoßen als auch mit lächerlich gefakten Blogs hausieren gehen haben diese Anstandsregeln offenbar nie gelernt und sonnen sich in der vermeintlichen Sicherheit der feigen Anonymität. Immerhin ist es ein Leichtes, zu behaupten, zu denunzieren und für Stimmungsmache zu sorgen. Auch, wenn solche Versuche von Menschen, die ein wenig im Thema sind, ehr belächelt werden so mag ich das für meine Person so einfach nicht stehenlassen. Nicht, weil ich einen feigen Anonymus fürchte, sondern vielmehr, um aus dem feigen Anonymus eine reale Person zu machen, die sich seiner Worte zu stellen hat. Immerhin soll sich der geneigte Leser meines Blogs ein unverzerrtes und transparentes Bild darüber machen können, mit wem er es denn so zu tun hat. Nicht wahr?

Selbstverständlich werde ich gegen jene Subjekte mit allen Rechtsmitteln vorgehen, sobald mir deren Identitäten bekannt sind. Aus diesem Grunde rufe ich meine Leserschaft dazu auf, mich über die realen Personen, welche sich hinter den Blogs rotglut.org, boocompany.blogspot.com sowie inside-frickemeier.blogspot.com befinden, zu informieren. Ebenso ist von Interesse, wer die zahlreichen Morddrohungen schrieb, bei Beate Uhse oder der NPD in meinem Namen Waren bzw. Propagandamaterial bestellte.

Persönlich geht es mir in erster Linie darum, die veranwortlichen Urheber in die Hände der Justiz zu legen - und (fast noch wichtiger!) selbige zu enttarnen und ins virtuelle (und reale!) Rampenlicht zu rücken. Samt Vor- und Zunamen. Und Background.

Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, werden auf Wunsch diskret behandelt. Im Rahmen der nachfolgenden Klage(n) auf Schadenersatz erlangten Gelder stehen vollinhaltlich dem/den Hinweisgeber/n zur Verfügung. Ich möchte also an dieser Aktion kein Geld verdienen, vielmehr reicht mir, den anonymen Gegnern in die Augen schauen zu können - vor einem ordentlichen Gericht. Die exakten Abwicklungsdetails werden von meinem Anwalt ausgearbeitet und notariell beurkundet, wenn nötig.

Tja, ihr Nebelkerzen. Schwitzt ihr schon? Wem gegenüber habt ihr euch vielleicht unbedacht darüber geäussert, was ihr so tut? Wollen wir doch mal schauen, wer von denen gegen schnöden Mammon bereit ist, auszupacken und warten einfach mal ab, was so passiert!

Gestatten? Claus Frickemeier mein Name. Und - wer Sie sind finden wir schon heraus, wetten?

Sowas aber auch. Einige Tage keine Beiträge?

Es ist schon erstaunlich, was seitens der Nebelkerzen-Möchtegerns so in die Tatsache hinein interpretiert wird, wenn es in meinem Blog für ein paar Tage mal -keine- neuen Einträge gibt. Erstaunlich auch, daß mich -zig Mails erreichten, die sich gut gemeint erkundigen wollten, ob alles okay ist.

Nun, alles ist bestens, und meine Faulheit mag ich gerne begründen: zum einen ergab sich binnen der letzten paar Tage einfach nichts, was mitteilenswert gewesen wäre, zum anderen hatte mein Sohn Geburtstag und brabbelte heute morgen -klar verständlich- sein erstes "Papa". Man mag mir also verzeihen, wenn ich das Posten von Beiträgen nicht als Bringschuld empfinde sondern exakt dann poste, wenn es Sinn macht. Erwähnte ich bereits, daß mir das reale Leben viel wichtiger ist als der virtuelle Austausch? Nun, spätestens jetzt wissen Sie es!

Wo wir allerdings schon mal beim Thema sind möchte ich nicht unerwähnt lassen, daß mich Morddrohungen natürlich nicht kalt lassen. Morddrohungen? Richtig gelesen. So heißt es (nur um ein Beispiel zu nennen) in einem von mir nicht freigeschalteten Kommentar (Auszüge):
DEM HURENSOHN BLOG BETREIBER WIRD ES NOCH LEID TUN, DASS ER MEIN VORHERIGES KOMMENTAR NICHT FREIGESCHALTET HAT, HAT IHM WOHL NICHT GEPASST, DASS ICH SAGTE, DASS MAN DAS NICHT MIT VALENTIN VERGLEICHEN KANN, WAS?
Warte ab, du wirst so schmerzvoll krepieren, mit wem glaubst du legst du dich an, hä?

Junge.. du weißt noch nicht was auch dich zukommt, du wirst so leiden. Dir wird alles so viel weh tun, aber Gnade gibt es keine mehr, selbst wenn du deinen scheiß Blog offline nimmst, ... du wirst STERBEN, da kannst du dir SICHER sein

Parallel dazu erscheinen zwei Nebelkerzen-Blogs, die eigentlich an Dummheit nicht mehr zu überbieten sind, dennoch hier nun auch Erwähnung finden sollten:
Beide Blogs versuchen zwingend, mich zu diskreditieren und stellen die abenteuerlichsten Thesen auf. Selbstverständlich anonym. Ich finde es immer wieder amüsant festzustellen, wie die Abzockbranche funktioniert, wenn man ihr nur kräftig genug auf den virtuellen Schlips tritt. Sie ist nämlich wunderbar durchschaubar: je mehr meine Berichterstattung ihr weh tut, umso vermeintlich heftiger fallen die  Reakionen aus. Hilflos, schwitzend, beleidigend, drohend, ablenkend - und, vor allem: anonym.

Freitag, 22. Januar 2010

Einladung zum 2. Themenchat am Sonntag, 24.01.2010

Hiermit möchte ich Sie alle zur zweiten Diskussionsrunde am kommenden Sonntag, 24. Januar 2010 einladen. Wie auch in der letzten Woche starten wir pünktlich um 20.00 Uhr - und da ich aus den Erfahrungen der ersten Chatrunde gelernt habe werden die paar Störer, die beim letzten Mal auftauchten und vom eigentlichen Thema ablenken wollten, des Chats verwiesen und gesperrt.

An der Abstimmung bezüglich des Themas haben insgesamt 102 Leser teilgenommen und wünschten sich ganz offensichtlich eine Diskussionsrunde über Frank Babenhauserheide sowie Valentin Fritzmann:


Dieser Bitte werde ich natürlich gerne nachkommen - es wird also eine Diskussionsrunde über das Firmengeflecht des Kalletaler Pferdehändlers sowie seines Wiener Geldgebers, die bisherigen gemeinsamen Abzockprojekte, quasi frei dem Motto:

Babenhauserheide & Fritzmann: gestern, heute... und morgen?
An der Diskussion kann grundsätzlich jeder teilnehmen, der sich im Chat registriert hat (Ausnahmen: siehe oben). Ich weise noch einmal darauf hin, daß unter einer Mailadresse nur ein (!) Nickname angemeldet werden kann. Den Chatlogin sowie das Registrierungsformular finden Sie im Menü auf der linken Seite. Bitte beachten Sie, daß auch diese Diskussionsrunde zu Dokumentationszwecken wieder mitgeloggt wird.

Ich freue mich auf eine rege Teilnahme!

Mittwoch, 20. Januar 2010

Äusserungen, an denen sich Verkehrsanwalt Hasenbäumer messen lassen muss


Verkehrsanwalt Hasenbäumer wird nicht müde, dem Landgericht Bielefeld Nonsens zu erzählen. Ob es sich hierbei um einen letzten, verzweifelten Versuch handelt, seine Position als Firmenanwalt des mafiös anmutenden Netzwerkes um Frank Babenhauserheide zu retten oder er gar glaubt, das Landgericht Bielefeld von der Seriösität von mega-downloads.net zu überzeugen, bleibt sicher fraglich.

Der werte Herr Verkehrsanwalt wird sich an folgenden Äusserungen, welche er im aktuellen Schriftsatz an das Landgericht Bielefeld schickte, jedenfalls messen lassen müssen, denn seine "Bewertung als Vertragsfalle" lautet wie folgt (hier einige Auszüge):

  • "Es ist nicht Sache der Klägerin zu den sogenannten "landing pages" Stellung zu nehmen. Nur soviel: Aufgrund eindeutiger Presseveröffentlichungen ist davon auszugehen, dass im Rahmen einer "landing page" im gleichen Maße auf die Entgeltlichkeit hingewiesen würde wie bei der Standardhomepage."
  • "Völlig aus der Luft gegriffen ist der Hinweis zu § 138 Abs. 1 BGB. Es handelt sich hier um eine hochwertige Ansammlung von public domain software. Nur exemplarisch: Unter dem Begriff der Textbearbeitung sind die besten kostenlosen Textverarbeitungen aufgelistet und stehen zum Download bereit. Der Nutzer kann alles durchprobieren und die beste unentgeltliche Textverarbeitung für sich nutzen. In diesem Zusammenhang ist sowohl die Virenfreiheit garantiert als auch die weitere Betreuung."
  • "Im Zeitschriftenhandel wurden früher häufiger heute etwas Computerzeitschriften mit beiliegenden CDs vertrieben. Auf den CDs sind public domain Programme vorhanden, welche in den Zeitschriften systematisch geordnet und kurz besprochen werden. Derartige Zeitschriften mit noch nicht mal 100 Programmen haben im Zeitschriftenhandel häufig bis zu 20,00 € gekostet."
  • "Wenn man dieses Angebot in Relation zu den Leistungen der Firma Blue Byte FZE sieht dürfte man die Leistung der Firma Blue Byte FZE als günstig ansehen (in keinem Fall als sittenwidrig teuer)."
  • "Im Rahmen der Privatautonomie kann jeder Angebote prüfen und die günstigen annehmen. Mehrere tausend Programme für 9 € im Monat sind in diesem Zusammenhang als Schnäppchen anzusehen."
Nun, Herr Verkehrsanwalt Hasenbäumer - ich bin derzeit noch unsicher, ob ich über Ihre rechtliche Bewertung zur Abofalle mega-downloads.net weinen oder lachen soll und überlasse der geneigten Leserschaft die Beurteilung Ihrer Zeilen. Auf jeden Fall werden diese sicher nicht unkommentiert bleiben, da bin ich mir sicher. Jedenfalls haben Sie sich mit diesen Äusserungen spätestens jetzt geoutet. Herzlichen Dank dafür!

Dienstag, 19. Januar 2010

10 Jahre Gulli.com - Zeit, Rekorde aufzustellen?

So titelt das von Valentin Fritzmann gekaufte Portal Gulli.com - und stellt damit darauf ab, in einer beispiellosen uneigennützigen und hoch noblen Aktion doch glatt 100 (!) T-Shirts zu verlosen. Wörtlich heißt es:
Am 21. Januar ab 00 Uhr wird es einen Thread geben, wo sich alle registrierten User verewigen können. Exakt 24 Stunden später werden wir den Gratulationsthread wieder dicht machen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben - der kann leider nicht mehr eines der 100 T-Shirts ergattern, die wir unter allen Gratulanten verlosen. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel gibt es keine. Auch frisch registrierte Mitglieder bekommen ihre Chance auf eines der 100 Geburtstags-Shirts.
Weiter heißt es:
Am Abend des 21. 01. um 20 Uhr versuchen wir den Besucherrekord von 19.506 Benutzern einzustellen. Am 22. Oktober 2009 um 15:19 Uhr waren bis heute die meisten User gleichzeitig online. Auch dazu wird es einen gesonderten Thread geben, wo man sich über diesen Rekordversuch austauschen kann. Wir werden diesbezüglich bald weitere Infos bekannt geben und bitten auch unseren Nachrichten auf Twitter Beachtung zu schenken.
Na, sowas aber auch: der Rekord wurde doch bereits aufgestellt, Herr Fritzmann, denn immerhin haben sich gerade insgesamt 11 Moderatoren und Administratoren, die für Sie tätig waren, verabschiedet - und zwar kollektiv:




Einen interessanten Bericht mit Hintergrundinformationen gibt es hier. Wir dürfen gespannt sein, wie es mit Gulli.com weitergehen wird. Skeptiker sprechen bereits davon, daß durch den Weggang der Moderatoren und Administratoren, die jahrelang mit geschicktem Händchen das Portal leiteten, der Untergang des Fritzmann-Portals besiegelt sei.

Eine Frage, Herr Vorstandsvorsitzender Babenhauserheide!

Heute hörte ich zufällig davon, daß es bereits zwei Aktionäre in der neu gegründeten Megapreis AG geben würde. Einerseits die gerade umbenannte Liquid Beteiligungen GmbH (vormals: Liquid Factoring & Payment GmbH) sowie die MSG Beteiligungen GmbH (die bisherigen Geschäftsführer Müller & Xxxxx sind ausgeschieden, Strohmann Simone Bentele ist der Nachfolger, wie bereits in der mymovies-online GmbH).

Nun habe ich einfach mal die sicher leicht zu beantwortende Frage, warum Sie zu Zeiten meiner aktiven Tätigkeit (und nur diesen Zeitraum kann ich beurteilen) stets betonten, "wir" seien lediglich externe Dienstleister, wenn Sie heute mit jenen eine Aktiengesellschaft gründen?

Die neue Firmenkonstellation wird mit Argusaugen überwacht - und nicht nur ich warte gespannt darauf, was genau die Megapreis AG so an Geschäft zu betreiben versucht. Manche Zuschriften erreichten mich bereits: "sicher nur Geldwäsche", "neue Abzocke mit dem perfekten Zahlungssystem", "der Versuch, auf -seriös- umzuschalten" sind einige der Äusserungen.

Vielleicht mögen Sie, als "Vorstandsvorsitzender" ja eine Pressekonferenz einberufen, um sowohl Konstellation als auch Vorhaben näher zu erläutern. Das wäre immerhin kostenlose Werbung für Sie!

Montag, 18. Januar 2010

Diskussionsrunde mit illustren Gästen erfolgreich absolviert

Pünktlich um 20.00 Uhr fanden sich rund 20 Chatter zur heutigen Diskussionrunde ein - und gleich zu Beginn machte der Nick "quizmaster" auf sich aufmerksam, in dem er wilde Drohungen ausstieß, die seitens der anderen Diskussionsteilnehmer entsprechend gewürdigt wurden.



Im weiteren Verlauf der Diskussion tauchten hin und wieder die erwarteten Nebelkerzenanzünder auf, welche allerdings recht schnell aus eigenen Stücken den Chat wieder verließen; nicht, ohne zuvor gebetsmühlenartig den Fokus vom eigentlichen Thema auf meine Person zu lenken: herrje, muss ich wichtig sein - und: herrje, muss er der Abzockbranche schlechtgehen, daß sie solche Aktionen nötig hat.

Mein Fazit (und das vieler weiterer Gäste, die anwesend waren):

Diese erste Diskussionsrunde (Dauer: rund 4 Stunden, danach loggte ich mich aus) schreit förmlich nach einer Wiederholung, selbstverständlich unter neuem Thema. Während ich heute dank der Nebelkerzenanzünder mehr oder weniger auf dem "heißen Stuhl" saß und mit Fragen bombardiert wurde, brav antwortete und zu weiteren Fragen aufrief werden wir uns in der nächsten Diskussionsrunde einem speziellen Thema zuwenden, welches es zu diskutieren gilt. Themenvorschläge bitte per Mail an mich oder aber per Kommentarfunktion hier im Blog.

Sonntag, 17. Januar 2010

Erinnerung: Diskussionsrunde heute abend, 20.00 Uhr

Heute ist es endlich soweit. Der erste Themenchat findet statt. Ich freue mich schon darauf und hoffe auf eine rege Teilnahme. Was erwartet uns? Nun, aufgrund des gewählten Themas in erster Linie das Auftauchen von jenen, denen selbiges so gar nicht schmeckt und somit quasi gezwungen sein werden, die Abzocke schönzureden. Schon heute weise ich vorsorglich darauf hin, daß es vermutlich chaotisch zugehen wird und die Abzocker zwingend versuchen werden, Stimmung zu machen.

What shalls?

Jeder blamiert sich immerhin so gut er kann - und wer bis heute noch nicht verstanden hat, was die virtuelle Stunde für die Abzocker geschlagen hat, dem ist vermutlich eh nicht mehr zu helfen; zumindestens in der sicher illustren Diskussionsrunde nicht.

Freuen wir uns einfach auf das, was uns erwartet und schauen wir mal, wer die besseren Argumente hat.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Die virtuellen Geister, die ich rief


Es ist einfach herrlich. Das Internet beherbergt ja nun wirklich sämtliche Spezies - und gerade dann, wenn man aufgrund deutlicher, transparenter und authentischer Berichterstattung für Millionenverluste in der Abzockbranche mitverantwortlich zeichnet (um nur das Thema Megadownloads zu nennen) kriechen die absonderlichsten Kreaturen in die Öffentlichkeit, um dem Treiben durch gezielte Falschinformation und Meinungsmache ein möglichst rasches Ende zu bereiten.

Ich muss offenbar manchen Abzockern so übel auf die Füsse getreten sein, daß sie sich gar zu lächerlichen "Anti-Blogs" hinreissen ließen, die dem geneigten Leser glaubhaft zu machen versuchen, ich wäre ja ein ganz böser Bengel. In den letzten Tagen erreichten mich viele Mails mit aufgeregten Hinweisen, daß hier und dort der eine oder andere Blog entstanden sei, der mich massiv diskreditieren würde.

Ein Schmunzeln überzog meine Lippen, denn diese Nebelkerzen-Blogs sind mir längst bekannt - und ich bin treuer Leser der selbigen! Immerhin möchte ich auch hin und wieder etwas zu lachen haben und auf anderen Portalen muss man die Pausenclowns, die solche Beiträge verfassen, teuer bezahlen!

Mein Fazit: Neid muss man sich hart erarbeiten, was mir offenbar gelungen ist. Und wenn dann noch die Möglichkeit besteht, unter dem Deckmantel der Anonymität Blödsinn und offensichtliche Unwahrheiten in die Welt zu setzen, dann ist das doch eine tolle Sache.

Was uns unterscheidet, liebe Abzockbranche, ist unter anderem die Tatsache, daß ich hier als Claus Frickemeier auftrete und es einfach nicht nötig habe, mich unter ein Deckmäntelchen zu werfen und  mich im Besonderen an meinen Aussagen bewerten lasse, die ich unter Realnamen poste. Ich nenne sowas Transparenz. Mögen Sie weiterhin feige und anonym gleichwelche Nebelkerzen zünden, hohle Drohungen ausstoßen und meiner Leserschaft versuchen, Herr zu werden; es wird Ihnen nicht gelingen.

Während Sie sich dieser für Sie offenbar eminent wichtigen Aufgabe widmen werde ich schlicht und einfach weiter aufdecken, berichten und Ihnen weh tun. Wetten?

Mittwoch, 13. Januar 2010

Na, Herr Fritzmann, kommt Ihnen das bekannt vor?

Na, Müller & Xxxxx? Werden da Erinnerungen wach?

Akte 20.10 berichtete gestern über eine Abzocke, die bis vor kurzem auch noch von Matthias Müller und Xxxxxxxx Xxxxx (mymovies-online.de) mit gleichem Geschäftsmodell unter dem Namen "1000-Gratisproben" betrieben wurde:


Vorsicht: Produkt-Tester gesucht
Hochgeladen von verbraucherinfoTV. - Nachrichtenvideos top aktuell.

Da werden doch Erinnerungen wach, meine Herren!

Glückwunsch, Deutsche Bank!

Tja, so schnell kann das gehen: kaum wird aufgrund der Kündigung der Wiener Bank ein neues Konto angegeben - schon ist es wieder Geschichte. Geradezu vorbildlich, wie schnell die Banken mittlerweile nach Kenntnis, mit wem sie es denn da als Kunde so zu tun hat, reagieren.

Als ich heute morgen mit der Revision der Deutschen Bank telefonierte teilte man mir mit, daß bereits "entsprechende Maßnahmen" eingeleitet worden seien in Sachen Merlinapoli UG. Ich habe dann lediglich noch das Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft Hannover nachgereicht und einen Kontakt hergestellt.

Tja, liebe Abzocker: es wird immer enger und enger, nicht wahr? Seid euch der Tatsache bewußt, daß auch jede neu bekanntgewordene Bankverbindung binnen kürzester Zeit verbrannt sein wird.

Dienstag, 12. Januar 2010

Neue Bankverbindung der Merlinapoli UG

Soeben erreichte mich ein Hinweis eines Geschädigten mit dem Inhalt, daß das Geld aufgrund der Kündigung der Wiener Bankverbindung zurücküberwiesen wurde. Der Geschädigte wandte sich erneut an den Betreiber von Megadownloads, teilte diese Tatsache mit und erhielt folgende Antwort:

vielen Dank für Ihre Geduld, - wir arbeiten bereits an einer Lösung des Problems, - können jedoch aktuell noch nichts genaues dazu sagen.

Wir haben ein Partnerunternehmen gebeten Ihre Zahlung für uns entgegenzunehmen, und an uns weiterzuleiten. Die Firma Merlinapoli UG ist von uns für die Verrechnungen bevollmächtigt - nachfolgend die Kontoverbindung:

Bitte überweisen Sie den Mitgliedsbeitrag bin in 10 Tagen an

Kontoinhaber: Merlinapoli UG
KontoNr: 153612700
Bankleitzahl: 20070024


SWIFT: DEUT DE DBHAM
IBAN: DE37 2007 0024 0153 6127 00

Bank: Deutsche Bank PGK


Bitte achten Sie darauf, dass Sie Ihre RechnungsNr. als Verwendungszweck angeben, sodass wir Ihre Zahlung problemlos zuordnen können.

Wir danken Ihnen nochmals für Ihre Geduld und Mitarbeit.

Vielen Dank,

Vielen Dank, auch von dieser Stelle! Ich werde mich morgen (wie hoffentlich viele weitere Menschen) mal mit der Revisionsabteilung der Deutschen Bank in Verbindung setzen und wage zu behaupten, daß auch dieses Konto in Kürze entweder seitens der Staatsanwaltschaft Hannover eingefroren und/oder bankseitig fristlos gekündigt wird.

TV-Empfehlung: Akte 20.10 heute abend!


Auch im noch jungen Jahr 2010 befasst sich Akte wieder mit Abzockern und Geschäftsmodellen der Internetmafia und wieder wird die Berichterstattung für üble Nadelstiche in der Abzockbranche sorgen.

Daher gibts natürlich die Empfehlung, auch heute wieder Akte 20.10 auf Sat1 zu schauen. Prädikat: sehenswert!

Montag, 11. Januar 2010

1. Diskussionsrunde im Chat am Sonntag, 17.01.2010 ab 20.00 Uhr

Ursprünglich hatte ich vor, eine Abstimmung darüber zu machen, welches Thema für eine Diskussionsrunde im Chat interessant wäre und rechnete nicht damit, daß das Feedback per Mail so eindeuig sein würde. Da gibt es offenbar nichts abzustimmen, denn das gewünschte Thema kristallisierte sich deutlichst heraus und lautet daher:

2009 - ein schlechtes Jahr für die Abzockbranche

Am kommenden Sonntag, dem 17.01.2010 ab 20.00 Uhr sind diskutierwillige Leser meines Blogs also herzlich eingeladen, sich zu diesem Thema in Echtzeit mitzuteilen. Es wird sicher eine spannende Diskussionsrunde, denn selbstverständlich werden auch Vertreter der Abzockbranche mit diskutieren, ebenso ist nicht auszuschliessen, daß die altbekannten Nebelkerzen-Akteure anwesend sein werden. Sei es drum: der geneigte Leser, der halbwegs im Thema ist, wird Spreu von Weizen zu trennen in der Lage sein und schnell erkennen, wer Blödsinn schreibt - und wer eben nicht.

Freitag, 8. Januar 2010

Erneute Änderungen, diesmal: mymovies-online GmbH

Eine ware Verteilungsarie von Kompetenzen ist derzeit in der mymovies-online GmbH um Matthias Müller und Xxxxxxxx Xxxxx zu verzeichnen, denn die Änderungen des Abzockunternehmens wechseln doch nun wirklich recht häufig. So wurde als Strohmann als Geschäftsführer, wie berichtet, Simone Bentele eingesetzt - und nun sind interessanterweise laut Handelsregisterveröffentlichung zwei Prokuristen nachgetragen worden, nämlich Matthias Müller und Xxxxxxxx Xxxxx.

Warum ich ab sofort den Vornamen des Herrn Xxxxx mit Klammern versehe? Nun, mal schreibt sich sein Vorname "Abdulla", mal "Abdullah". Wir wollen doch nicht, daß das gar zu Verwechselungen führt, oder? Auch, wenn es merkwürdig erscheint da man einem erwachsenem Menschen schon unterstellen sollte, seinen eigenen Vornamen richtig zu schreiben. Laut Xing schreibt sich sein Vorname jedenfalls mit "h" am Ende, während das Handelsregister nur einen Abdulla kennt.

Ich persönlich bin gespannt, wann Herr Xxxxx sein Profil bei Xing überarbeitet und die tolle Megapreis AG in all den Farcetten darstellt. Immerhin ist er dort, wie berichtet, in exponierter Funktion tätig.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Oje, oje: Megapreis AG

Bereits am 14. August des letzten Jahres wurde ich auf die Internetseite megapreis.ag aufmerksam und schrieb über das neue Projekt des Abzockers Babenhauserheide. Wie heute Antiabzocke berichtet, haben die "üblichen Verdächtigen" Nägel mit Köpfen gemacht und tatsächlich eine Megapreis Aktiengesellschaft gegründet:

MEGAPREIS AG, Vlotho, Möllberger Straße 11, 32602 Vlotho.Aktiengesellschaft. Satzung vom 21.10.2009. Geschäftsanschrift: Möllberger Straße 11, 32602 Vlotho. Gegenstand: Der An- und Verkauf von Waren aller Art und das Betreiben eines Internetportals. Grundkapital: 100.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Vorstand: Babenhauserheide, Frank, Kalletal, *24.10.1963, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Mitglieder des Aufsichtsrates sind: Matthias Müller, geb. 21.02.1977, wohnh. München, als Vorsitzender, Xxxxxxxx Xxxxx, geb. 14.06.1977, wohnh. München, Ass. Jur. Bernd Rogalski, geb. 25.08.1964, wohnh. Gütersloh

Quelle: Handelsregister

Für mich persönlich lesen sich die Personalien wie die Créme de la Créme, gerade in Hinblick auf die Liquid Beteiligungen GmbH (vormals: Liquid Factoring & Payment GmbH), deren Unternehmenszweck in erster Linie in der Herstellung und dem Vertrieb von Bezahl- und Abrechnungssystemen, insbesondere für digitale Inhalte im Internet, ist.

Bei dieser personellen Konstellation möge der geneigte Leser für sich selber entscheiden, ob ein Einkauf gleichwelcher Art für ihn in Frage kommt...

Mittwoch, 6. Januar 2010

Akte 20.10 - 15 Jahre Akte mit Ulrich Meyer (Videos)



Antrag auf Einstweilige Verfügung abgeschmettert - Urteil rechtskräftig!


Wie mir heute seitens des Arbeitsgerichtes Herford auf Nachfrage mitgeteilt wurde ist das Urteil vom 12.11.2009 rechtskräftig.

Zur Erinnerung: die BWL Letter & Support GmbH unternahm den Versuch, mich durch eine Einstweilige Verfügung mundtot zu machen und zerrte mich vor das Arbeitsgericht Herford. Konkret ging es um diverse Äusserungen in meinem Blog, welche gerichtlicherseits untersagt werden sollten. Die 3. Kammer des Arbeitsgerichts Herford wies die Klage vollinhaltlich ab, die Gegenseite hatte aber noch die Möglichkeit Berufung einzulegen.

Diese Option zogen die werten Rechtsanwälte Türcke und Hasenbäumer aus verständlichen Gründen jedoch nicht. Warum sollten Sie auch? Immerhin wissen sie, daß das, was ich schrieb, der Wahrheit entspricht. Ein Versuch war es aber dennoch wert - und selbiger wurde gerichtlicherseits deutlich abgewatscht.

Dienstag, 5. Januar 2010

Heute abend, 22.20 Uhr bei Akte 20.10 (Sat 1): 15 Jahre Akte



Unterföhring (ots) - Wenn sie Betrügern auf der Spur sind, kann es für Reporter schon mal gefährlich werden. Das weiß das "AKTE"-Team um Ulrich Meyer aus langer Erfahrung. Seit 15 Jahren sind die Macher des SAT.1-Magazins unermüdlich im Einsatz. Mehr als einmal trafen sie bei ihrer Recherche auf körperliche Gewalt. In der Jubiläumssendung "AKTE 20.10 - Reporter kämpfen für Sie!" am 5. Januar um 22.15 Uhr präsentiert das SAT.1-Magazin die spektakulärsten Fälle der vergangenen Jahre und lässt prominente Fans zu Wort kommen.

Für bundesweites Aufsehen sorgt ein Bericht aus dem Jahr 2000: Die "AKTE"-Redaktion erhält den Hinweis, dass ein Mensch für Geld umgebracht werden soll. Bei einer spektakulären Polizei-Aktion, bei der auch das Team von "AKTE" beteiligt ist, werden die Auftraggeber in letzter Sekunde festgenommen. Beim Thema "Unseriöse Schlüsseldienste" erinnert sich RTL-Kollege Peter Kloeppel an eine ganz besondere Eigenart von Ulrich Meyer, die das Interesse der Redaktion an diesem Thema erklären könnte:

"Er hatte damals so eine Phobie, dass die Türen nicht abgeschlossen sind. Wenn er eine Tür zuzog, stand er teilweise noch 20 Sekunden dran und ruckelte und zog am Griff, um zu gucken, ob die Tür auch wirklich zu ist." Aber auch mit Service-Themen über ungenaue Stromzähler oder schlampig ausgeführte Bauarbeiten klären Ulrich Meyer und sein Team seit 15 Jahren auf - stets im Dienst der Zuschauer.
 
Moderator und Produzent Ulrich Meyer: "Seit 1995 kämpft "AKTE" für die Belange der Zuschauer. Dass wir uns dabei mitunter eine blutige Nase einfangen, gehört zum Geschäft. Wer investigativen Journalismus betreibt, macht sich nicht nur Freunde. Durch die Reaktionen unserer Zuschauer wissen wir: Der Bedarf an informativen und aufklärenden Beiträgen ist größer denn je. Ich freue mich auf ganz viele neue, spannende Geschichten für unser Team!"

Quelle: Presseportal

Samstag, 2. Januar 2010

Frickemeier kulinarisch, heute: Hasenrücken an Speckknödel

Als leidenschaftlicher Koch versuche ich mich immer mal wieder an neuen Gerichten, die zumeist auch hervorragend munden. Aus diesem Grunde habe ich auf Frickemeier daily eine entsprechende Rubrik eingerichtet und lade Sie herzlich dazu ein, das Gericht nachzukochen. Es ist kostenlos!

Freitag, 1. Januar 2010

Willkommen, 2010 - oder: mein Monolog aus 2009

Monologe sind für mich eigentlich immer ganz schrecklich. Immerhin spricht, redet, siniert da jemand so vor sich hin und man ist quasi gezwungen, sich das anzuhören - wenn man es denn will. Ich werde mich also bemühen, diesen Monolog so kurz wie möglich zu halten, beschränken wir uns also auf das Wesentliche, versprochen!

Seit 1994 wandere ich durch das World Wide Web und fand es eigentlich immer fantastisch. In der Anfangszeit stand das Chatten im Vordergrund, später dann entdeckte auch ich, daß das Medium Internet viel mehr hergibt als ein simples „Hallo, wie gehts?“ in einer der zahlreichen Communities. So entwickelte sich das Internet für mich im Laufe der Jahre zu einem unverzichtbaren Wissenstrog, den ich bis heute nicht müde werde, auszusaugen.

Dummerweise entwickelte sich zwangsläufig eine kriminelle Subkultur, die sich der Aufgabe verschrieb, unbedarfte Internetuser abzuzocken - und ausgerechnet ich, der sich zum Thema Internet eigentlich für recht pfiffig hielt, fiel darauf herein. Nicht als User, dem ein Abo untergeschoben wurde, schlimmer: als jemand, der im Laufe der Zeit  eine leitende Funktion in einer der größten Abzockunternehmen einnahm.  Selbst 15 Jahre Interneterfahrung schützen nicht davor, sich von einer perfekt inszenierten Kulisse blenden zu lassen; das weiß ich heute.

Eine Glaubensfrage stellte sich mir, nachdem ich endlich wach wurde (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an diejenigen, die mir die Augen öffneten): Weitermachen als wüsste ich von nichts - oder aber dem schnöden Mammon (sprich: Geld) fröhnen? Meine Entscheidung fiel unmittelbar, nachdem ich Kontakt zu den renommierten Portalen im Netz hatte und mich in stundenlangen Diskussionen, Telefonaten und Mails der Tatsache versichert sah, daß das, für das ich vor kurzem noch eine Lanze gebrochen hätte, Abzocke pur ist.

Ich wandte mich an die zuständige Staatsanwaltschaft und führte ein sehr langes, informatives und inhaltsreiches  Gespräch und war spätestens jetzt aufgewacht und vereinbarte eine enge Zusammenarbeit.

Wer mich kennt, der weiß, daß ich deutliche Worte spreche und Dinge beim Namen nenne. So folgte in logischer Konsequenz ein Blog, welcher für Aufsehen sorgte, da ich kein Blatt vor den Mund nahm - wissentlich, mich damit dem „Law Hunting“ der Gegenseite auszusetzen. Und genau so kam es natürlich: aktuell habe ich mich gegen -zig Unterlassungsklagen zu verteidigen und werde gar bezichtigt, Geld unterschlagen zu haben.

Auch, wenn ich es einerseits traurig, andererseits aber auch amüsant finde, mit welchen Tricks die Abzocker arbeiten: ich würde es jederzeit wieder exakt so tun, wie ich es tat.

Mittlerweile wird mein Blog in 58 Ländern gelesen, zu der treuen Leserschaft gehören viele Geschädigte von Megadownloads, aber auch Steuerberater, Rechtsanwälte, Richter, Steuerfahnder, Interessierte, Abzocker, schlicht: jede Spezies aus unserer Gesellschaft. Mich erreichen täglich rund 100 Mails mit teilweise sehr interessantem Inhalt.

Offenbar hat der Blog eine nicht zu unterschätzende Symbiose ausgelöst, und darüber freue ich mich und danke all jenen, die sich so vehement engagieren und mitarbeiten von ganzem Herzen.

Danke auch für rund 3 Minuten Ihrer Zeit, diesen Monolog gelesen zu haben (herrje, ich habe mich doch nun wirklich kurz gefasst - im Blog finden Sie übrigens Details und sollten ein wenig mehr Zeit opfern).

Quelle: online-journalist.org

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Guten Rutsch ins Neue Jahr!





















Ein ereignisreiches Jahr 2009 neigt sich dem Ende. Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2010.

Chat nun online - Diskussionsrunden ab sofort möglich

Der bereits angekündigte Chat ist nunmehr fertig und erreichbar. Ich habe mich dazu entschlossen, den Chat grundsätzlich jedem Leser zugänglich zu machen, auch, wenn ich schon heute weiß, daß so manche Nebelkerze nur darauf gewartet hat, zu zündeln. Das wird sicherlich der Fall sein - aber ebenso schnell werde ich solche Accounts auch kommentarlos löschen.

Die erste, offizielle Diskussionsrunde im Chat ist für Januar 2010 geplant, über das Thema wird im Vorfeld abgestimmt werden. Ab sofort freue ich mich über Vorschläge, die gerne über die Kommentarfunktion oder per Mail eingereicht werden können.

In der Zwischenzeit lasse ich den Chat für reinen Smalltalk erst einmal geöffnet. Der Chat erfordert eine Registrierung, pro Nickname kann eine angegebene Mailadresse nur einmal verwendet werden, der Gastzugang ist geschlossen.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Zahlen, Daten, Fakten: mein Jahresrückblick 2009

In diesem kurzen Jahresrückblick werde ich einfach mal mit einigen Zahlen, Daten und Fakten das turbulente Jahr 2009 ausklingen lassen und eine Vorschau auf das kommende Jahr wagen.

inside-megadownloads in Zahlen
Seitdem ich diesen Blog am 04.08.2009 eröffnete fanden bis heute 92.405 Besucher aus 65 Ländern hier her, es erfolgten 272.948 Seitenaufrufe und zu den von mir verfassten 219 Artikeln wurden seitens meiner Leser 2.278 Kommentare verfasst. Parallel erreichten mich bis heute exakt 4.574 Mails.


Top 3 der Kommentare
Platz 1 zum Thema Akte 09 (79 Kommentare)
Platz 2 zum Thema Interview abgesagt (75 Kommentare)
Platz 3 zum Thema Interview-Ankündigung (66 Kommentare)

Top 3 der verwendeten Browser
Platz 1: Firefox (53,7%)
Platz 2: Internet Explorer (21,0%)
Platz 3: Safari (6,3%)

Top 3 der verwendeten Betriebssysteme
Platz 1: Windows XP (50.6%)
Platz 2: Windows Vista (19,3%)
Platz 3: Mac OS (9,9%)

Top 3 der Bildschirmauflösungen
Platz 1: 1280 x 1024 (46,8%)
Platz 2: 1024 x 768 (22,7%)
Platz 3: 1680 x 1050 (15,0%)

Soviel zu den nackten Zahlen. Kommen wir nun zum thematischen Jahresrückblick rund um das mafiös anmutende Firmengeflecht um Babenhauserheide & Co. Der Übersicht halber habe ich mich auf die wichtigsten Ereignisse beschränkt und diese nach Monaten sortiert.

Dezember 2009
  • Babenhauserheide scheidet als Geschäftsführer der VWL Verwaltungs GmbH aus, neuer Geschäftsführer: Strohmann Holger Brandes.
  • Aus der Liquid Factoring & Payment GmbH wird die Liquid Beteiligungen GmbH.
  • Eine neue Mahnwelle rollt durch die Lande, diesmal von einer neuen Eintreiberfirma namens Merlinapoli UG mit Wiener Bankverbindung. Die Revisionsabteilung der Bank reagiert nach Hinweis sofort und löscht das Konto. Viele Geneppte erhalten ihr Geld zurück.
  • Die Staatsanwaltschaft Hannover pfändet das Konto der ProInkasso GmbH, die sich vormals als Geldeintreiber von Megadownloads verdingte. 354.000 Euro wurden somit sichergestellt.
  • Der Verein "Nicht-Abzocken e.V." gerät in die Kritik und zieht eine zugesagte und bereits angekündigte Stellungnahme unvermittelt zurück.
November 2009
  • Die Seite "Rotglut.org" wechselt den Besitzer und lanciert bewusst Falschmeldungen um Verbraucher zu verunsichern. 
  • Verkehrsanwalt Hasenbäumer macht munter mit seinem Law-Hunting gegen mich weiter.
  • Abzocker Babenhauserheide übernimmt klamm und heimlich mein Domainpaket bei Strato und ersetzt meine (privaten!) Seiten durch lächerliche Smilie-Bildchen.
  • Der Antrag der BWL Letter & Support GmbH auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen mich wird nach mündlicher Verhandlung vor dem Arbeitsgericht Herford abgeschmettert.
  • Die Firma InQnet Games-Tec GmbH von Fritzmann wird liquidiert, Gläubiger werden vermutlich auf ihren Forderungen sitzen bleiben.
  • Diverse ehemalige Mitarbeiter der BWL Letter & Support GmbH sowie der Collector GmbH klagen vor dem Arbeitsgericht Herford. Soweit mir bekannt wurde nicht eine einzige Verhandlung seitens der Mitarbeiter verloren.
Oktober 2009
  • Die Briefkastenfirma UsePro FZE (Dubai) eröffnet eine Niederlassung in der Schweiz für Firstload, Geschäftsführer ist René Siegl, vermutlich mal wieder ein Strohmann des Fritzmann-Clans.
  • Collector Dienstleistungen GmbH & Co. KG sucht mal wieder neue Mitarbeiter und lässt sich diese von der Agentur für Arbeit vermitteln. 
  • Gulli.com macht auf seriös und ändert sein Werbekonzept auf dem Portal. Ob das noch was hilft bleibt aber fraglich. Fritzmann ist Fritzmann und wird es auch bleiben.
  • ProInkasso GmbH streckt die Waffen und verdingt sich nicht länger für Megadownloads. Zu spät (siehe Monat Dezember).
  • Ich veröffentliche 320 Landingpages von Megadownloads. Soviel zum Thema: "Der Preishinweis ist doch deutlich sichtbar auf der Startseite!".
  • Strohmann Brandes versucht durch eine vermeintliche Finte das persönliche Erscheinen vor dem Arbeitsgericht zu verhindern. Dumm gelaufen: das Gericht spielte da nicht mit (Ergebnis: siehe Monat November).
  • Mein offener Brief an Dr. Robert & Valentin Fritzmann bleibt leider unbeantwortet.
  • Der Firmensitz der L & H GmbH in Hannover ist nicht mehr erreichbar, Post kommt als unzustellbar zurück.
  • Open Office startet eine Offensive gegen Abo-Abzocker.
September 2009
  • Der MDR berichtet über die Abzocke der ProInkasso GmbH
  • Konten der L & H GmbH bleiben eingefroren, entschied das Landgericht Hildesheim aufgrund der eingereichten Beschwerde der Abzock-Anwälte.
  • Die L & H GmbH verklagt mich auf Schadenersetz in Höhe von 75.000 Euro vor dem Landgericht Bielefeld, da angeblich Provisionsansprüche nie bestanden hätten.
  • Ich erhalte eine anonym zugesandte CD mit umfangreichem und offenbar akribisch recherchiertem Material rund um das Geschäftsmodell Megadownloads.
  • Akte 09 berichtet erneut über Megadownloads und stellt den sonst so wortgewandten Verkehrsanwalt Hasenbäumer. Dieser betont, daß das Geschäftsmodell rechtlich "top" wäre, stimmt einem Interview allerdings nicht zu. Begründung: er sei nicht "TV-geschult". Lachnummer pur!
  • Ich führe ein Interview mit Rechtsanwalt Andy Bender zu seinem Gutachten über Megadownloads, dieser distanziert sich heute -deutlich- davon.
  • Neuer Eintreiber für Megadownloads: die berüchtigte ProInkasso GmbH aus Hanau.
  • Das Landgericht Bielefeld untersagt mir -ohne mündliche Verhandlung- diverse Äusserungen über den Verkehrsanwalt Hasenbäumer und stützt sich einzig und alleine auf Eidesstattliche Versicherungen des Verkehrsanwaltes.
  • Ich führe ein aufschlussreiches Interview mit einer ehemaligen Mitarbeiterin der BWL Letter & Support GmbH.
  • Die Liquid Payment & Factoring Gmbh wird gegründet. Strohfrau: Rechtsanwältin Corinna Lubbe. Sie leitet als Geschäftsführerin ebenfalls die WEB Inkasso GmbH von Babenhauserheide.
August 2009
  • inside-megadownloads.blogspot.com erblickt das virtuelle Licht der Welt und soll schon bald für Aufsehen sorgen.
  • Andreas Schilling neuer Strohmann und somit Geschäftsführer der L & H GmbH. Schilling und Babenhauserheide kennen sich lange, Schilling war bereits schon einmal sein Strohmann und wurde dann abserviert.
  • Ich gebe ein erstes TV-Interview bei Akte 09 zum Thema Firmengeflecht rund um Megadownloads.
  • Die Abzocker schießen aus allen Rohren: Strafbewehrte Unterlassungserklärungen aus Vlotho, Hiddenhausen und München trudeln ein.
  • Babenhauserheide kündigt sämtlichen Mitarbeitern, das muntere Umstrukturieren geht weiter.
  • Die Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V. beglückwünscht mich zum Blog und wünscht das nötige Durchhaltevermögen.
  • Computerbild und die Verbraucherzentrale Bundesverband entwickeln zusammen mit Verbraucherschützern (u.a. auch Adrian Fuchs von abzocknews.de) die Software "Abzock-Schutz", welche kostenlos erhältlich ist.
  • Die eShopping Direkt GmbH erblickt das Licht der Welt und Geschäftsführer ist, wie soll es anders sein, Strohmann Holger Brandes. Fast zeitgleich erscheint die Mega-Preis.AG im Netz, welche der mymovies-online GmbH, und somit den Abzockern Matthias Müller und Xxxxxxxx Xxxxx aus München zuzuordnen ist. Nachdem ich über diese Seite in meinem Blog berichtet habe wurde sie vom Netz genommen.
  • Die BWL Letter & Support betreibt nun einen simplen Ebay-Shop und möchte offenbar Seriosität vermitteln.
  • Die Staatsanwaltschaft Hannover bittet um Mithilfe: Wer Mahnungen der L & H GmbH erhalten hat möge sich unter Angabe des Aktenzeichens 5302 Js 41769/09 melden und als Zeuge zur Verfügung stellen.
Juli 2009
  • Babenhauserheide sucht den Maulwurf in seinen Firmen - und findet ihn nicht. Das mag daran liegen, daß nicht nur eine/r mich stets mit Informationen versorgt hat, sondern gleich mehrere.
  • Die Infos, die mich erreichen, kommen nun aus wirklich allen erdenklichen Ecken; in etwa so, als sei ein Knoten geplatzt. 
Juni 2009
  • Die Steuerfahndung Hannover steht vor der Tür. Wir führen ein informatives, freundliches Gespräch in ungezwungener Atmosphäre. Ich informiere, daß wir längst mit der Staatsanwaltschaft Detmold in Verbindung stehen und sich dort alle Unterlagen befinden. Kurz überprüft, Kontakt hergestellt, fertig.
  • Ich fahre einige Tage später nach Hannover und unterhalte mich ein paar Stunden mit dem leitenden Oberstaatsanwalt. Wir beschließen, in Kontakt zu bleiben.
Mai 2009
  • Offenbar ein ruhiger Monat, denn ich finde keine Einträge aus dieser Zeit in meinem Blog, welche ich rückwirkend geschrieben hätte.

April 2009
  • Verkehrsanwalt Hasenbäumer baut eine Mahn- und Drohkulisse auf, dieses mal aber anders: er unterstellt meiner Frau und mir, wir hätten die Provisionen in Höhe von rund 75.000 Euro zu unrecht vereinnahmt, eine Provisionsabsprache habe nie stattgefunden. Angeblich vertrete er die L & H GmbH in der Angelegenheit und würde notfalls klagen (siehe September 2009). Der Herr Verkehrsanwalt schreibt nicht nur wichtig, er ruft selbst an einem Samstag bei mir auf dem Handy an und macht sich lächerlich.
März 2009
  • Ich wende mich an die Staatsanwaltschaft Detmold, um Licht ins Dunkel zu bringen. Wir führen ein sogenanntes "Sondierungsgespräch", welches sich ein paar Stunden hinzieht und sehr aufschlussreich ist - sowohl für den Staatsanwalt, als auch für mich.
  • Babenhauserheide, Brandes und Ihle schmieren mir Honig um den Bart und wollen mich zwingend zurückholen. Ich soll eine leitende Funktion in der in Gründung befindlichen eShopping Direkt GmbH übernehmen. Zitat: "wir halten nun alle zusammen und vergessen das, was war". Von wegen, ihr Abzocker!
Februar 2009
  • Ich lese meinen Namen auf antiabzockenet.blogspot.com und setze mich sofort mit dem Betreiber per Mail in Verbindung. Es folgt ein umfangreicher Schriftwechsel, der mich keine Sekunde zweifeln lässt: hier ist nicht was faul, sondern oberfaul. Aufschluss kann nur ein Gespräch mit der Staatsanwaltschaft bringen, die bereits gegen meine ehemalige Vorgesetzte, Bennette Buchwald, ermittelt. 
  • Fristlose Kündigung als Abteilungsleiter der BWL Letter & Support GmbH: wer zuviel fragt, der geht! Unter einem windigen Vorwand (zuviel Urlaub in der Probezeit) wurde ich aus dem operativen Tagesgeschäft entfernt. Die Geschäftsführertätigkeiten in der VWL Verwaltungs GmbH, der BWL Service GmbH und der L & H GmbH sind davon aber nicht betroffen.
Januar 2009
  • Irgendwas stimmt hier doch nicht. Internetrecherchen werden von mir forciert, ich tue mich noch schwer mit den Verbraucherschützern, denn immerhin ist der Kostenhinweis doch deutlich und groß sichtbar. Landingpages sind zu diesem Zeitpunkt für mich ein Fremdwort und in der Firma wird immer betont, daß die Leute, die sich beschweren und in den Foren "Betrug!" schreien diejenigen sind, die sich angemeldet haben und nun einfach nicht zahlen wollen. Immerhin haben wir die Daten (IP, Geburtsdatum, Anschrift, etc.).
  • Ich beginne, Fragen zu stellen, offenbar unbequeme, denn es wird gebunkert und die Stimmung wird zusehens frostiger.
  • Die Zahlungseingänge sind immens, also gibt es offenbar eine große Anzahl an Usern, die zufrieden sind. Megadownloads scheint ein sehr erfolgreiches Projekt zu sein.
Mein persönliches Fazit
Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende. Ich bin der festen Überzeugung, daß gerade in diesem Jahr eine Menge auf den Weg gebracht wurde, um dem Geschäftsmodell "Abofalle" wirksam entgegenzutreten. Es wird immer deutlicher, daß die Archillesferse der Nutzlosbranche nun einmal die Bankkonten sind. Und glücklicherweise sind die Banken mittlerweile sehr sensibilisert und kündigen die Geschäftsbeziehungen auch fristlos, wie sich gerade aktuell immer häufiger zeigt.

Auch die ermittelnden Staatsanwaltschaften reagieren schneller und deutlicher, frieren Konten ein und wagen letztlich den Blick über den Tellerrand, in dem sie die Ermittlungen nicht nur auf eine kleine Tarnfirma beschränken, sondern nun auch die Firmennetze durchleuchten um das jeweilige Geschäftsmodell im Gesamtzusammenhang zu begreifen.

Quo Vadis, Nutzlosbranche?
Wer nun der Ansicht ist, die Nutzlosbranche hätte ausgespielt, der wird sicher irren. Vielleicht ist das eine oder andere vormals erfolgreiche Geschäftsmodell gescheitert, da es aufgedeckt wurde. Es werden aber, und da bin ich sicher, neue folgen. Es gibt daher keinen Grund, sich auszuruhen. Vielmehr gilt es, an den Erfolgen zur Bekämpfung der Nutzlosbranche anzuknüpfen und genauso penibel und akribisch weiterzurecherchieren, zu berichten, zu enthüllen.

Es hat sich eine nicht zu unterschätzende "Task-Force" gebildet, die schlagkräftig und erfolgreich ist. Aber auch die Gegenseite wird aufrüsten und sich das Millionengeschäft nicht einfach so zerschlagen lassen. Hier sind wir alle gefragt, um dem entgegen zu steuern.

Wichtig dabei ist vor allem, daß alle involvierten Parteien aus Medien, Verbraucherschützern, Betroffenen und Interessierten an einem Strang ziehen - und sich nicht durch Nebelkerzen, die seitens der Abzocker immer wieder gerne gezündet werden, ablenken oder verunsichern lassen.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Ein frohes Weihnachtsfest!


Ich wünsche der geneigten Leserschaft ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen tollen heiligen Abend. Lassen Sie sich reich beschenken, genießen Sie das Fest im Rahmen Ihrer Familie und besinnen Sie sich auf das, was wirklich wichtig ist.

Meine virtuelle Bescherung für Sie erfolgt in den nächsten Tagen in Form eines kleinen Jahresrückblicks. Ein durchaus erfolgreiches Jahr für jene, die gegen die Abzocke des mafiösen Netzwerkes um Megadownloads kämpften. Meine persönlichen, virtuellen Weihnachtsgeschenke trudeln übrigens seit gestern in einer Vielzahl von Mails ein, denn es häufen sich die erfreulichen Meldungen, daß geneppte User, die aufgrund der Mahn- und Drohkulisse an die neugegründete Merlinapoli UG zahlten, ihr Geld zurück erhielten, da das Konto seitens der Bank gekündigt wurde.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Änderungen im Firmengeflecht von Babenhauserheide, Teil X

Und schon wieder gibt es eine kleine, aber feine Änderung im Firmengeflecht, dieses Mal betrifft es die VWL Verwaltungs GmbH: wie der aktuelle Handelsregisterauszug belegt ist neuer Geschäftsführer nun Strohmann Brandes und nicht mehr Frank Babenhauserheide.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Ordnungsgeld-Beschluss über 2.000 Euro: Beschwerde folgt


Heute erreichte mich allen Ernstes ein Ordnungsgeld-Beschluss (Seite 1, Seite 2, Seite 3) des Landgerichts Bieleleld über 2.000 Euro. Wie ich bereits hier berichtete wurde dieser von Verkehrsanwalt und Law Hunter Ralf Hasenbäumer beantragt. Offenbar wurde -erneut- ein Antrag einfach so durchgewunken, anders ist nicht erklärbar, daß das Landgericht der Auffassung des Verkehrsanwaltes folgte.

Wie auch immer: das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde wird selbstverständlich ausgeschöpft, denn immerhin bin ich der Einstweiligen Verfügung nachgekommen und habe die beantstandeten Beiträge entfernt.

Der Form halber: eine bloße Internet-Berichterstattung stellt kein Verbot gegen ein Äusserungsverbot dar, wie unlängst das Oberlandesgericht Köln entschied. Artverwandte Urteile gibt es weiterhin auch vom LG Köln und dem LG Berlin.

Schauen wir mal, ob der dubiose Verkehrsanwalt mit seinem fortdauernden Law Hunting tatsächlich erfolgreich sein wird. Ich wage es zu bezweifeln.

Montag, 21. Dezember 2009

Ein aktueller Leserbrief mit der Bitte um einen Hinweis

Folgender Leserbrief erreichte mich heute abend per Mail:
Guten Abend Herr Frickemeier.
Ich möchte Ihnen herzlich für Ihre Aufklärungsarbeit auf Inside mega-downloads.net danken und Ihnen ein Feedback von mir geben.
Auch ich bin auf mega-downloads reingefallen, wie so viele andere auch über einen externen google-Link bei der Suche nach einem kostenlosen Video-Abspielprogramm.

Nachdem ich dann das gewöhnliche Prozedere durchlaufen habe, habe ich aus Angst vor größerem Ärger das Geld bezahlt. Einige Zeit später habe ich dann die Akte-Reportagen bei Sat.1 gesehen und ich begann, mich schlau zu machen.

In Ihrem Blog habe ich viele Informationen über die Machenschaften der Betrüger gefunden (schön auch die Links zu verschiedenen TV-Reportagen) und kann jetzt wieder beruhigt schlafen. So wie es scheint, kommen ja keine Mahnungen mehr von mega, wir wollen aber nicht den Tag vor dem Abend loben.

Sollte ich noch weitere Rechnungen oder Mahnungen erhalten, ist es Ihnen und Ihrer Arbeit zuzuschreiben, dass ich diese nicht bezahlen werde! :)

Ich hätte auch noch einen kleinen Vorschlag:
Oft scheinen mir die Inkasso-Unternehmen mit Schufa-Einträgen zu drohen. Ich komme aus einer ländlichen Gegend, was bedeutet: wenn ich z.B. mit meinen Eltern darüber spreche, zieht immer noch die Angst vor der Schufa ins Gespräch. Ich finde, dass bei dieser Drohung noch etwas Aufklärungsarbeit besteht, wie z. B. ein Unternehmen jemanden bei der Schufa meldet und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen? Wäre das nicht auch eine interessante Info für evtl. Geschädigte?
Hallo Herr B.,

vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Vorschlag, den ich gerne aufgreife. Der drohende Hinweis, man würde im Falle der Nichtzahlung einen negativen Schufa-Eintrag erhalten, gehört zur Drohkulisse der Abzocker und ist einfach lächerlich.


Rechtsanwalt Udo Vetter hat diesbezüglich in einem vergleichbaren Abzock-Projekt in seinem empfehlenswerten Law-Blog wie folgt ausgeführt (Auszug):
Geht das mit dem Schufa-Eintrag überhaupt?
Soweit auf der Seite ersichtlich, wird der Besucher beim Vertragsschluss gar nicht aufgefordert, in eine Schufa-Meldung einzuwilligen. Ohne ausdrückliches Einverständnis des Kunden ist die Übermittlung von Daten an die Schufa nicht zulässig.
Dazu kommt die Problematik, dass der Seitenbetreiber überhaupt nicht verifiziert, ob der Besucher tatsächlich die Person ist, die als Vertragspartner gespeichert wird. Der Betreiber wird also gar nicht belegen können, dass eine angebliche Schufa-Einwilligung per Mausklick tatsächlich von dem angeblichen Vertragspartner stammt.
Außerdem sollte es sich mittlerweile rumgesprochen haben, dass standardmäßige Drohungen mit Schufa-Einträgen rechtswidrig sind, sofern die Forderung nicht unbestritten oder gerichtlich festgestellt ist (aktuelles Urteil des Amtsgerichts Plön). Meine Mandantin ist jedenfalls so stinkig, dass sie uns um das volle Programm gebeten hat. Die Online Service Ltd. wird also eine Unterlassungserklärung wegen der Schufa-Drohung abgeben müssen. Sonst steht ein Prozess ins Haus. Die Strafanzeige wegen Nötigung haben wir uns vorbehalten.
Weiterhin empfehle ich Ihnen auch den interessanten Artikel auf Antispam e.V. zum Thema Schufa, welchen Sie hier lesen können.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Der dubiose Verbraucherschutzverein "Nicht-Abzocken e.V." braucht Ihre Hilfe!

Nähere Informationen gibts auf frickemeier-daily, in diesem Blog hat der ach so wichtige Verein nichts mehr zu suchen und wäre weiterhin Off-Topic.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Neues über den neuen Eintreiber von Megadownloads


Und wieder mal ein Konto weniger für die Abzocker von Megadownloads: das aktuelle Konto der Merlinapoli UG, unter dem aktuell tausende Mahnungen versandt worden sind, wurde seitens der österreichischen Bank gelöscht.

Dies ist ein weiterer Erfolg für die Verbraucher und zeigt einmal mehr, wie sensibel mittlerweile Banken auf Beschwerden reagieren und in welche Richtung sich das Thema Internetabzocke durch Abofallen bewegt: nämlich in eine gute Richtung aus Sicht der Verbraucherschützer!

An Spekulationen, ob es sich bei der Merlinapoli UG um einen Ableger der ProInkasso GmbH handelte mag ich mich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht beteiligen. Bedenkt man aber, daß Hanau (ProInkasso) nicht allzu weit von Dreieich (von dort erfolgte der Mahnversand der Merlinapoli UG) entfernt ist, so wäre tatsächlich zu überprüfen, ob die Merlinapoli UG nicht tatsächlich der Versuch war, von der ProInkasso GmbH abzulenken. Das wird sich sicher alles noch aufklären lassen, denke ich.

Neues über Megadownloads

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Inkassobüro Proinkasso aus Hanau wegen des Verdachts der Geldwäsche. Das Unternehmen hat Rechnungen einer dubiosen Internet-Seite verschickt.


"Vorsicht Abzocke! Lasst bloß die Finger davon weg!" So warnen geprellte Internet-Nutzer vor der Seite "Mega-Downloads.net" - wohl zu recht: Gegen die Internet-Seite ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Betrugs. Es besteht der Verdacht, dass die Internet-Nutzer durch ungenaue Angaben in Abonnements für Computerprogramme gelockt wurden. Die vermeintlich kostenlose Software, die man auf der Seite erhalten kann, entpuppte sich nach der Anmeldung als Abonnement, für das Rechnungen über 170 Euro verschickt wurden.

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover auch gegen das Inkassobüro Proinkasso aus Hanau, die den Internet-Nutzern die Rechnungen von "Mega-Downloads.net" geschickt hat. Der Verdacht: Geldwäsche. Das Inkassobüro hätte überprüfen müssen, ob es bei den gestellten Rechnungen mit rechten Dingen zuging, so die Staatsanwaltschaft.

Konto mit 354.000 Euro gepfändet

Nach hr-Informationen hat die Polizei im September auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Hannover die Geschäftsräume von Proinkasso in Hanau durchsucht und ein Konto gepfändet, auf dem die Zahlungen für den Betreiber von "Mega-Downloads" eingingen. Bis zur Kündigung des Kontos durch die Bank Anfang November seien darauf rund 354.000 Euro eingegangen.

Man kann deswegen davon ausgehen, dass mehr als 2.000 Verbraucher die Rechnungen bezahlt haben, obwohl diese vermutlich unberechtigt waren. Verbrauchern, die nach der Konto-Kündigung noch gezahlt haben, hat die Bank das Geld inzwischen zurück gezahlt.

Quelle: HR-Online, Audiodatei 
Weiterer Bericht: Frankfurter Rundschau

Dienstag, 15. Dezember 2009

Neu: Frickemeier daily

Ab sofort gibt es einen neuen Blog von mir, den ich -neben diesem natürlich- betreiben werde: Frickemeier daily. Da im Rahmen meiner Recherchen immer häufiger auch "Nebenkriegsschauplätze" auftauchen (siehe Themen wie Nachbarschaft24 oder Nicht Abzocken e.V zum Beispiel) möchte ich diese (artverwandten) Themen auf einem "externen" Blog behandeln um hier für eine entsprechende Übersicht zu sorgen. Themen, die also nur am Rande mit dem mafiös anmutenden Netzwerk um Abzocker Babenhauserheide zu tun haben, werde ich ab sofort in dem neuen Blog publizieren.

Es wird unter dem Motto "tägliche Gedankensplitter" in erster Linie um Internetabzocke gehen, wobei ich mir vorbehalte, auch über andere Themen zu berichten, die mich gerade beschäftigen. Während hier auf inside mega-downloads.net die Kommentarfunktion auch weiterhin aufrecht erhalten bleibt habe ich mich dazu entschlossen, diese Funktion auf Frickemeier daily zu deaktivieren. Man möge Frickemeier daily bitte als eine Art "virtuelle Zeitung" verstehen, es ist kein "Mitmachblog". Interessante Leserbriefe werde ich dennoch von Zeit zu Zeit veröffentlichen.

Akte 09 Jubiläumssendung am 5. Januar 2010

Seriöser Boulevardjournalismus, aktuelle Themen, präzise Recherchen: Das SAT.1-Magazin "AKTE" von und mit Ulrich Meyer zählt nicht nur zu den dienstältesten Sendungen im deutschen Privatfernsehen. Das Reportermagazin, das am 4. Januar 1995 zum ersten Mal auf Sendung ging, trifft seit 15 Jahren den Nerv der Zuschauer. In der Jubiläumssendung am 5. Januar 2010 um 22.15 Uhr präsentieren Ulrich Meyer und sein Team in SAT.1 die spannendsten Geschichten aus allen "AKTE"-Folgen. Unterstützt werden sie dabei von prominenten Weggefährten wie Johannes B. Kerner, Harald Schmidt und Peter Kloeppel.

Das Team von "AKTE" ist vor allem eins: nah am TV-Publikum. "Wir bekommen die meisten Themen frei Haus geliefert. Unsere Zuschauer decken uns ein mit E-Mails, Faxen und Briefen. Nicht umsonst liegt der Schwerpunkt der Sendung mittlerweile auf unserem Untertitel 'Reporter kämpfen für Sie!'", sagt Moderator und Produzent Ulrich Meyer. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Von der Festnahme eines Kinderschänders über die Aufklärung von Ämter- und Ärztepfusch bis hin zur aktuellen Internet-Kriminalität - die Themenpalette der vergangenen 15 Jahre bietet ein breites Spektrum an Schicksalen und Spektakulärem. Lobende Worte findet Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner: "Je mehr Informationen bei den Verbrauchern ankommen, desto selbstbewusster und selbstbestimmter können sie agieren. Wissen ist eigentlich die beste Abwehr gegen Abzocke!"

Mit investigativem Spürsinn, Aufsehen erregenden Beiträgen und informativen Experten-Gesprächen fesselte "AKTE 09 - Reporter kämpfen für Sie!" auch in diesem Jahr das TV-Publikum: Bis zu rund drei Millionen Zuschauer verfolgten das SAT.1-Magazin am Dienstagabend, bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte Ulrich Meyer Marktanteile von bis zu 15,9 Prozent. Einschließlich der Sendung vom 8. Dezember kam "AKTE 09 - Reporter kämpfen für Sie!" im Durchschnitt auf 11,8 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe.

Tanja Deuerling, Chefredakteurin von SAT.1: "15 Jahre 'AKTE' in SAT.1, das ist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte und untrennbar verbunden mit Ulrich Meyer. Er steht für engagierten, investigativen Journalismus und ist eine Institution im deutschen Fernsehen. Ich danke Ulrich Meyer und seinem Team herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit und freue mich auf viele neue Top-Stories im nächsten Jahr."

Quelle:  ptext

Montag, 14. Dezember 2009

Änderungen im Firmengeflecht von Babenhauserheide

Liquid Factoring und Payment GmbH, Vlotho, Mindener Straße 118, 32602 Vlotho.Die Gesellschafterversammlung vom 30.10.2009 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in §§ 1 (Firma, Sitz) und 2 (Gegenstand) und mit ihr die Änderung der Firma und des Gegenstandes beschlossen.

Neue Firma: Liquid Beteiligungen GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand: Herstellung und Vertrieb von Bezahl- und Abrechnungssystemen, insbesondere für digitale Inhalte im Internet. Halten und Verwalten von Beteiligungen aller Art sowie das Verwalten eigenen Vermögens.

Quelle: http://www.handelsregisterbekanntmachungen.de/

Planetopia berichtet über Nachbarschaft24.net

Soviel zum Thema Zahlungspflicht des Abzockportals Nachbarschaft24.net: Planetopia ging der Sache mal auf den Grund und reiste selbst nach Dubai um festzustellen, daß der vermeintliche Firmensitz der Urheber nichts mehr als heiße Luft ist.



Sowas aber auch. Da wird in einer großangelegten Falschinformations-Kampagne versucht, unsichere User zur Zahlung zu bewegen - und schon berichtet das TV darüber und macht einmal mehr deutlich, daß eine Zahlungspflicht nicht besteht und die ganzen, dummen Berichte, die selbiges suggerieren sollen, ad adsurdum geführt werden. Also: nicht verunsichern lassen, nicht zahlen.

Update vom 15.11.2009: Auch die ARD berichtete in "hier ab vier". Danke an den anonymen Kommentator, der den Link zum Beitrag einstellte!

Samstag, 12. Dezember 2009

Collector Dienstleistungen GmbH & Co. KG sucht erneut Mitarbeiter

Erneut sucht das Abzockunternehmen Collector, eingebunden im mafiös anmutenden Netzwerk um Frank Babenhauserheide, Mitarbeiter. Ich erspare mir die Recherche, ob auch wieder auf dem Jobportal der Agentur für Arbeit das Jobangebot zu finden ist.


Hingegen würde ich mich freuen, wenn sich bei Herrn Rogalski als Handlanger und Strohmann des Kalletaler Pferdehändlers mal jemand "undercover" einschleichen würde. Wer weiß - vielleicht ist das ja der Fall? Sicher werden mittlerweile Bewerbungen doppelt und dreifach geprüft, aber, seien wir doch mal ehrlich: gegen eine gute Legende ist doch kaum was auszurichten, nicht wahr? Vermutlich wird mein eifriger Leser namens Bernd Rogalski ab morgen aus der Inkassobutze einen Hochsicherheitstrakt machen, um selbiges zu verhindern. Aber auch das bringt letztlich keine Sicherheit, wage ich zu vermuten.

Erster Themenchat vorbereitet - erste Infos

Der Chat ist aufgesetzt und wartet darauf, mit Leben gefüllt zu werden. Mir schwebt, wie bereits hier angekündigt, ein wöchentlicher Austausch in Form einer Diskussionsrunde zu einem jeweils vorher festgelegten Thema vor, selbiges wird rechtzeitig vor Beginn hier im Blog angekündigt. Themenvorschläge können ab sofort jederzeit eingereicht werden.

Aus Sicherheitsgründen wird es keinen Gast-Account geben, ebensowenig besteht die Möglichkeit, daß Hinz und Kunz aus der Abzockbranche selbständig Accounts anlegen kann. Ich werde vielmehr an interessierte Mitstreiter, mit denen ich bereits in Kontakt stehe und deren reale Identität mir bekannt ist, auf Wunsch Zugangsdaten versenden. Weitere Accounts werden dann auf Empfehlungsbasis eingerichtet.

Bei Interesse freue ich mich also ab sofort über eine kurze Mail mit der Bitte um Übersendung der entsprechenden Zugangsdaten.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Verlustgeschäft für Katja Günther

Die Rechtsanwältin Katja Günther, die mit Inkassogeschäften zu zweifelhaftem Ruhm gelangt ist, ist mit einer einstweiligen Verfügung gegen die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (VZSH) gescheitert. Das Landgericht Köln wies Frau Günther vermutlich darauf hin, dass der dort eingereichte Antrag auf Erlass einer solchen Verfügung keine Aussicht auf Erfolg habe, woraufhin dieser prompt zurückgenommen worden war.

Gegenstand dieser einstweiligen Verfügung war die Überschrift einer Pressemeldung der VZSH. Um genau zu sein, sogar nur ein Wort. In dieser hieß es: "Deutschlands unbeliebteste Anwältin zu Schadensersatz wegen Beihilfe zum Betrug verurteilt." Dieser Pressemitteilung war ein Urteil des AG Karlsruhe vorausgegangen, in dem Folgendes rechtskräftig festgestellt wurde: "Bei der Geltendmachung solcher Forderungen [gemeint sind Forderungen von Internetabzockern, Anm. der Red.] für Mandanten handelt es sich um Beihilfe zu einem versuchten Betrug. Die Belastung […] mit Anwaltskosten, die durch die außergerichtliche Abwehr dieser Forderung entstanden sind, stellt einen adäquat kausal verursachten Schaden dar, den die Beklagte [Frau Günther] zu erstatten hat."

Frau Günther störte sich bei der Schlagzeile der VZSH nicht etwa an dem Adjektiv "unbeliebteste", sondern vielmehr an dem Wort "wegen". Der Anwalt von Frau Günther, die sich in dieser Angelegenheit nicht selber vertreten mochte, trug außergerichtlich hierzu vor, dass das Wörtchen "wegen" einen Rückschluss darauf zuließe, dass Frau Günther strafrechtlich verurteilt wurde.

Dies ist aber gar nicht mit der Schlagzeile zum Ausdruck gekommen, sondern ist vielmehr eine an den Haaren herbeigezogene Deutung. Der Anwalt von Frau Günther trug juristisch ambitioniert vor, dass das Wort "wegen" für Laien und Nicht-Laien zwangsläufig mit einer strafrechtlichen Verurteilung in Verbindung gebracht wird und scheiterte offenkundig damit.

Die Motive für das von Frau Günther initiierte Verfahren liegen keinesfalls in der Wiederherstellung des guten Rufes. Denn diesen genießt Frau Günther als Abmahnanwältin von Internetabzockern bereits seit Jahren nicht mehr. Abgesehen von dem oben genannten Urteil des AG Karlsruhe liegen der Staatsanwaltschaft München mehrere Hundert Strafanzeigen wegen Betruges und Nötigung vor. Die Stadtsparkasse München, bei der Frau Günther bis vor kurzem ihr Geschäftskonto führte, kündigte dieses, weil man mit den rufschädigenden Geschäftspraktiken der Frau Günther nichts zu tun haben wollte. Die Schufa löste ebenfalls den Vertrag, wohl aus ähnlichen Gründen. Und nun häufen sich auch noch die juristischen Niederlagen.

Als Rechtsanwalt ist man Organ der Rechtspflege, die einen wohl mehr, die anderen wohl weniger.

Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig Holstein

Merlinapoli UG: Aufruf an die Leser!


Ich würde mich über die Zusendung von Mahnungen sehr freuen, welche derzeit von der Merlinapoli UG verschickt wurden. Hierbei interessiert mich sowohl der Brief an sich als auch insbesondere der Briefumschlag, in dem die Mahnung versandt wurde. Bitte senden Sie mir einen Scan (Brief, Umschlag) per Mail zu.

Für Ihre Mitarbeit vorab herzlichen Dank!

Über die perfiden Tricks der Abzocker am Beispiel von Nachbarschaft24.net

Es ist durchaus sinnvoll davor zu warnen, Teilzahlungsangebote anzunehmen oder aber auf Vergleiche durch Einmalzahlung einzugehen, denn damit kennt man quasi die ungerechtfertigte Forderung der Nutzlosbranche an. Ich habe dazu einen Beitrag verfasst:

http://www.online-artikel.de/article/die-neuen-tricks-der-abofallenbetreiber-34476-1.html

Da es nicht ausgeschlossen ist, daß auch das mafiös anmutende Netzwerk rund um Megadownloads diese Tricks versuchen wird schadet eine deutliche Warnung sicher nicht, welche ich hiermit ausspreche.

Update vom 11.12.2009: Klawtext berichtet

Montag, 7. Dezember 2009

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt vom 07.12.2009

In den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt beschweren sich zahlreiche Verbraucher, die Post von einer Rechtsanwaltskanzlei Frank Michalak aus Potsdam erhalten. Dieser Anwalt versendet offensichtlich im Auftrag der Netsolutions FZE aus Dubai, Betreiber der Internetseite nachbarschaft24.net Drohbriefe um Verbraucher zur Zahlung zu bewegen.

Nachbarschaft24.net hatte bei vielen Verbrauchern bereits im vergangenen Jahr für Verunsicherung gesorgt. Trickreich war versucht worden, Verbraucher zu täuschen. Die Betroffenen erhielten eine Mail, behauptet wurde darin ein Nachbar hätte eine wichtige Nachricht oder Einladung geschickt. Um diese Nachricht abzurufen, sollte der Verbraucher auf der Internetseite nachbarschaft24.net seine Daten eingeben. Anschließend könne man die wichtige Nachricht abrufen.
Wer auf den Trick hereinfiel, landete in der Kostenfalle. Ein zweijähriges Abonnement mit Gesamtkosten von 216 Euro sollte bezahlt werden.
Nunmehr baut der Potsdamer Rechtsanwalt mit seinen Schreiben eine neue Drohkulisse auf. Er meint mit diversen Urteilen und einem Rechtsgutachten die Zahlungspflicht begründen zu können.
Nach Ansicht der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt sollten sich Betroffenen von diesen Schreiben nicht beeindrucken lassen. Mit diversen Urteilen, lancierten Fehlmeldungen in diversen Internetblogs, Nachrichtenportalen und Webseiten wird versucht die Betroffenen zu verunsichern. Die Falschinformationen sollen den Internetuser zur Zahlung bewegen.
Unerwähnt bleibt dagegen ein Urteil des Amtsgerichtes Berlin-Mitte, dass bereits im vergangenen Jahr die Forderungen als unbegründet zurückgewiesen hatte und klarstellte, dass eine Zahlungspflicht nicht gegeben ist.

Der Rat der Verbraucherzentrale: Nicht zahlen und von den Drohungen nicht einschüchtern lassen.

Original-Pressemeldung: Verbraucherzentrale

Neuer Eintreiber für Megadownloads: Merlinapoli UG

Einer meiner Leser schickte mir dankenswerterweise heute den Scan einer aktuellen Mahnung von mega-downloads.net. Als neuer Eintreiber fungiert die Merlinapoli UG, laut Google eine "Vorratsgesellschaft", die noch vor kurzem als solche gegründet und verkauft wurde.

Laut Handelsregister wurde die UG am 14.09.2009 eingetragen, die letzte Veränderung erfolgte am 15.10.2009. Die Firma hat Ihren Sitz in Berlin und wurde dort unter der Handelsregisternummer HRB 121887 eingetragen.

Interessant ist die Tatsache, daß nun eine österreichische Bankverbindung angegeben wird:

Bank: BAWAG PSK
IBAN: AT751400001410825208
Swift: BAWAATWW

BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft
Georg-Coch-Platz 2
A-1018 Wien
Telefon:
Innerhalb von Österreich: 05 99 05-0
Aus dem Ausland: +43 5 99 05-0

Offenbar möchte man die ständigen Kündigungen seitens der deutschen Banken nun umgehen und versucht es mal in Österreich. Mal schauen, wie lange es dauert, bis die BAWAG PSK über die Machenschaften informiert ist. Ich denke, daß das sehr schnell gehen wird.

Übrigens ist die in der Mahnung angegebene Telefonnummer des "kompetenten Service-Teams" nicht erreichbar, es erscheint die Ansage: "Keine Verbindung unter dieser Telefonnummer".

Update vom 08.12.2009: Ich erhielt gerade von einem Leser einen Scan des Briefumschlages, in dem sich bei ihm die Mahnung von mega-downloads.net befand. Interessant ist hierbei insbesondere, daß dieser in Dreieich und nicht etwa in Berlin abgestempelt wurde. Wunderbar, nun haben wir auch eine Postfach-Nummer sowie die Frankierkopfnummer. Ich werde morgen mal recherchieren, von wem nun tatsächlich die Mahnwelle ins Rollen kam.