Montag, 7. September 2009

Der Form halber: Happy Birthday, "Rechtsanwalt" Hasenbäumer!

Skype hat was. Immerhin erinnert Skpye auf Wunsch innerhalb der Kontaktliste, wenn jemand Geburtstag hat. Da ich Skpye recht häufig nutze um mich auszutauschen und Herr Hasenbäumer auf meiner Kontaktliste steht, war dieses (kostenlose) Programm auch eben noch in Betrieb und zeigte mir an, daß "Rechtsanwalt" Ralf Hasenbäumer heute seinen Ehrentag hat. An dieser Stelle mit allem gebotenen "Respekt": Herzlichen Glückwunsch! Erwähnte ich bereits, daß die Spatzen bereits von den Dächern pfeiffen, daß Sie sich einen Rechtsbeistand nahmen, um mich zu verklagen? Ich erwarte in Kürze die Klageschrift und freue mich darüber, daß Sie dem Säbelrasseln endlich Taten folgen lassen wollen. Was bleibt Ihnen auch anderes übrig?

Kommentare:

  1. > dieses (kostenlose) Programm auch eben noch in Betrieb

    Kostenlos? Dann haben Sie es wohl nicht in 2008 auf der inzwischen gelöschten Seite
    skype.mega-downloads.net/anmelden/528
    downgeloadet.

    Falls Sie sich zur Weiterbildung mal bei einer aktuellen Abofalle anmelden wollen:

    h**p://skyppe.de/

    AntwortenLöschen
  2. Danke für den Hinweis, Anonym. Offensichtlich sind Sie im Thema - und auch DER anonyme Kommentator, der von (wenn ich mich recht erinnere) 144 Landing-Pages in anderen Beiträgen schrieb. Über die Zusendung selbiger würde ich mich sehr freuen. Diskretion wird ausdrücklich zugesichert.

    AntwortenLöschen
  3. > Danke für den Hinweis, Anonym.

    Das Schema der Internetpfade der 2008 noch vorhandenen 144 (!) inoffiziellen Anmeldeseiten habe ich nur bei bing.com gefunden, siehe:

    http://www.bing.com/search?q=site%3Amega-downloads.net%2Fanmelden&go=&form=QBRE&filt=all

    Die Zahl ergibt sich erst, wenn man sich dort bis zur höchsten Nummer durchklickt.

    Das berichtete ich aber bereits in folgendem Kommentar:

    http://inside-megadownloads.blogspot.com/2009/08/aufgrund-der-nachfragen-hier-noch.html?showComment=1251164983111#c635401459178714479

    Falls die StA das beschlagnahmen will:
    Alte Sicherheitskopien incl. der inoffiziellen Anmeldeseiten müßten eigentlich noch bei den damaligen Webhosting-Providern vorhanden sein. Wahrscheinliche Historie der Webhosting-Provider für die Domain
    mega-downloads.net (einschliesslich der inoffiziellen Anmeldeseiten):

    12.2006 - 10.2007: Ip69 Internet Solutions AG, Kronach
    Mitte 2007: Checkdomain.de
    12.2007 - 05.2008: Nocyo GmbH, 46284 Dorsten
    05.2008 - 10.2008: Nessus Internet Dienstleistungs GmbH, Österreich
    Heute: http://www.zylon.net/

    Quelle u.a.:
    http://www.adressbuchbetrug-info.net/6-Online/Trickbetrug-weitere/Hintergrundmaterial/Netzwerke/310-Fritzmann/mega-downloads-net_hintergr/310-mega-downloads_hosting_history.htm

    AntwortenLöschen
  4. Auch Opendownload benutzte Vertipper-Domains für Skype:

    http://www.abzocknews.de/2009/01/22/warnung-vor-download-abzocke-auf-skypeat/

    Zitat: "Warnung vor Download-Abzocke auf Skype.at"

    Ich weiss es zwar nicht, aber ich glaube nicht, dass die einem dann z.B. in der E-mail-Mahnung geschrieben haben: "Sie haben sich auf scipe.de angemeldet."

    AntwortenLöschen
  5. Es gibt natürlich beliebig viele Vertipperdomains zu Abofallen, aktuell z.B.
    h**p://openofice.de/
    h**p://openofffice.de/
    h**p://openooffice.de/
    h**p://opennoffice.de/
    h**p://opeenoffice.de/
    h**p://fireffox.de/
    http://skkype.de/
    http://skyype.de/
    http://vlc-player.de/
    usw.

    Ich schätze aber, daß über 90% der "Kunden" auf die inoffiziellen Abofallen-Anmeldeseiten stoßen, indem sie nach Freeware suchen und z.B. "openoffice" abends oder an Wochenenden (!) bei Google oder Yahoo eingeben. Über den ersten Ergebnislink (=i.d. Regel bezahlte Werbung) werden sie dann direkt, oder indirekt über eine Landing Page mit "Download"-Button, dorthin geführt.

    Bei MD war das genauso.

    Diese inoffiziellen Anmeldeseiten sind irreführend beschriftet und gestaltet. Bei begründetem Irrtum des "Kunden" kommt aber kein Vertrag zustande (Zivilrecht).

    Entscheidend für eine strafrechtliche Bewertung ist aber insbesondere die Kommunikation nach eine Anmeldung:

    1.
    Welche Anmeldeseite wurde angeblich bzw. tatsächlich benutzt? Wird dem "Kunden" eine Zahlungspflicht durch eine Lüge diesbezüglich suggeriet?

    2.
    Beim klicken auf "Absenden" bzw. "Anmelden" werden i.d. Regel die eingegebenen Informationen zum Server geschickt, auch wenn kein Häkchen bei AGB gesetzt war und z.B. dann dieselbe Seite neu geladen wird. Wird dieses dann trotzdem zum Rechnungsversand ausgenutzt und was wird dann ggf. in Emails bzgl. des Häkchens behauptet?

    AntwortenLöschen
  6. Noch zum Vergleich:

    Eine der inoffiziellen Anmeldeseiten:
    h**p://openofice.de/

    Offizielles Portal:
    h**p://www.online-downloaden.de/

    Von dort verlinkte offizielle Anmeldeseite:
    h**p://www.online-downloaden.de/anmeldung.html?l=layout1&pp=

    Bitte u.a. die Überschriften der o.a. Anmeldeseiten vergleichen:
    - Produktbeschreibung lt. AGB ?,
    - farbliche Hervorhebung Preis.

    Selbe Struktur wie bei in 2008 bei MD.

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Gemeinde,

    ich finde es recht amüsant, dass alle Anmeldungen Google zugeschoben wurden. Ich kann euch auch erklären weshalb.

    Ich versichere euch, dass 90 % des Traffics aus Szene Webseiten (meistens mit illegalen Downloads) entsteht...

    Google ist lediglich die Kirsche auf dem Sahnetörtchen...

    AntwortenLöschen
  8. Was ich vergaß, daß die Freeware-Abofallenbetreiber Werbung auf
    kino.to schalten. Dort gehen dann Popup-Fenster auf, die sagen, man müsse noch einen Mediaplayer, den neuesten Firefox oder Antivirus downloaden, mit Weiterleitung zur Abofalle. Das dürfte sicherlich einen signifikanten einstelligen Prozentsatz ausmachen. Die meisten anderen Szeneseiten mit hohem Traffic scheinen ja ohnehin den Fritzmännern zu gehören.

    Das fiese an der AdWords-Werbung von Google ist, dass diese in Form von AdSense-Werbung auf hunderte andere Webseiten, wie z.B.
    computerbild.de oder chip.de oder auch illegale Seiten dupliziert wird.

    Wenn man z.B. abends oder an Wochenenden im Downloadbereich von computerbild.de den Suchbegriff "openoffice" eingibt, führt der erste Ergebnislink zu einer Abofalle. In diesem Fall zahlt der Abofallenbetreiber pro Klick Geld an Google. Einen Teil dieses Geldes leitet Google dann an Computerbild.de weiter. So verdienen alle mit an der Abofalle.

    Das war bei MD auch der Fall.

    > Google ist lediglich die Kirsche auf dem Sahnetörtchen...
    Das ist natürlich Quatsch.

    AntwortenLöschen
  9. Dass Suchmaschinen-Werbung eine große Rechweite im Internet hatten/haben, zeigt auch dieses Beispiel bei
    chip.de:

    http://www.abzocknews.de/2008/10/23/chipde-und-die-download-abzocker/

    AntwortenLöschen
  10. > Liebe Gemeinde...
    Sind Sie der Zensor?

    Hier habe ich noch etwas gefunden:
    http://www.heise.de/ct/Web-Abzocker-abwehren--/artikel/137272

    Zitat: "An jedem Klick auf die Textanzeigen verdient der Suchmaschinenriese folglich mit."

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Gemeinde,

    Google ist das Einzigste worauf die Medien zurückgreifen können.

    Die SEHR bekannte Webseite "kino.to" konnte z.B. UNMENGEN von Anmeldungen durch den VLC / Divx etc. Player generieren...

    Oder die NOCH MEHR bekannte Webseite "torrent.to" (welche laut alexa min. 1 Million Besucher pro Tag hat) welche mit höheren Download Speeds durch diverse neue Torrent Clienten wirbt (welche wiederrum auf einer der Abo Seiten verweisen)

    Natürlich möchten nur die wenigsten Medien öffentlich zugeben, dass sie sich auf solchen Seiten aufhalten, also wird auf Google bezug genommen.

    Ich möchte euch ein Beispiel geben:

    Kino.to hat täglich ca. 200.000 Besucher, davon schauen sich tagtäglich min. 150.000 Besucher einen Film an.

    Von diesen 150.000 Besucher sind ca. 30.000 Besucher Neuankömmlinge oder zumindest mal keine Stammgäste...

    Von den 30.000 Usern fallen min. 10.000 User dadrauf hinein, dass sie angeblich keinen oder einen zu alten Player installiert haben.

    Von den 10.000 Usern melden sich tagtäglich min. 4.000 Usern für den Download des Players an...


    Also kommt mir nicht mit irgendwelchen Links und Co. . Das ist vergleichbar mit der Bild Zeitung.

    AntwortenLöschen
  12. Aussagen von Verbraucherzentralen

    Zitat:
    "Auf der Suche nach kostenlosen Programmen seien in den vergangenen Wochen viele Google-Nutzer in ganz Deutschland ungewollt Abonnementverträge mit einem dubiosen Internet-Anbieter eingegangen, wie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am Mittwoch in Mainz mitteilte. Die Google-Nutzer hätten meist nach Gratis-Programmen wie OpenOffice, eMule oder Virenschutz-Software gesucht und dabei Suchergebnisse des Anbieters mega-downloads.net angeklickt. Dadurch seien sie in eine Kostenfalle getappt."

    Quelle (7.5.2008):
    http://www.onlinekosten.de/news/artikel/29742/0/Achtung:_Kostenfalle_f%FCr_Google-Nutzer

    ----------------------------------------

    Zitat:
    "Auf den von Google aus angewählten Seiten zu bestimmten Kostenlos-Programmen ist der Kostenhinweis nicht fettgedruckt - im Gegensatz zur Hauptseite von Mega-downloads.net."

    Quelle (11.8.2008):
    http://www.suedkurier.de/ratgeber/computer/art4250,3359731

    AntwortenLöschen
  13. Zitat:
    "...Werbung - für eine Freeware? Die frei im Internet herunterladbar ist? An dieser Stelle scheint die Genialität des Google'schen Anzeigensystems durch, das offenbar sogar in der Lage ist, ein Geschäftsfeld zu eröffnen, welches es eigentlich gar nicht geben dürfte...
    Und die Leute klicken! Schließlich vertrauen Sie ja Google...
    Aber bei ein paar Handvoll Abzockern soll nichts zu machen sein? Das nehme ich Google nicht ab."

    Quelle:
    Leitartikel "Nichts zu machen?" des Magazins c't, Ausgabe 11 vom 11.5.2009.

    AntwortenLöschen
  14. > Liebe Gemeinde, Google ist das Einzigste...Kino.to hat täglich ca. 200.000 Besucher..."torrent.to" (welche laut alexa min. 1 Million Besucher...

    Was sagen solche Gesamtzahlen aus, wenn die nachfolgenden Prozentzahlen Spekulation sind?

    Die Google AdWords-Suchwort-Werbung wird unter dem Namen AdSense auf sehr viele andere Webseiten dupliziert und erhält dadurch eine sehr große Reichweite. Begriffserklärung:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Google_AdSense

    Auch z.B. auf Chip.de, wie im Kommentar vom 8. September 2009 19:08 gezeigt wird.

    Hier auch mal Gesamtzahlen, die wie gesagt nicht viel aussagen:

    Chip.de hat laut Alexa einen 2,5x mal so hohen Reach wie Kino.to, vergleiche:

    http://www.alexa.com/siteinfo/chip.de
    und
    http://www.alexa.com/siteinfo/kino.to


    Google.de hat laut Alexa einen 133x so hohen Reach wie torrent.to, vergleiche

    http://www.alexa.com/siteinfo/google.de
    und
    http://www.alexa.com/siteinfo/torrent.to

    AntwortenLöschen
  15. Zitat:
    "Kino.to vor Gericht...Das Königreich Tonga, ein Inselstaat im Südpazifik, gibt generell keine Nutzerdaten raus. Trotzdem ist es gelungen die Betreiber der Seite in den Niederlanden auzuspüren, wo sie jetzt vor Gericht stehen!"

    Quelle:
    http://crouched.de/2008/08/12/kinoto-vor-gericht/

    Der aktuelle Webhoster von
    www.mega-downloads.net befindet sich ebenfalls in den Niederlanden, siehe:
    http://geotool.flagfox.net/?ip=77.74.50.148&host=www.mega-downloads.net

    Zitat:
    Kino.to users come from these countries:
    * 85.2% Germany...

    Quelle:
    http://www.alexa.com/siteinfo/kino.to

    Warum unternimmt die österreichische Politik da nichts? Sind die Abofallen dort schon systemrelevant geworden?

    AntwortenLöschen
  16. Was dem Hasenbäumer sonst noch übrig bleibt? Hmmm, mal nachdenken, da gibt es doch auch so eine Gestalt aus Krefeld-Oppum, die gerne selbst zur Tat schreitet und gerne in Gestalt div. wechselnder Nicks, die aber alle einen Bezug zu ihm aufweisen, hier und anderswo seinen Senf dazugibt. Leider, leider ist sein ureigenster Blog, auf dem er so herrlich Un- und Halbwahrheiten gepredigt hatte, im Nirwana des Internets entschwunden. Würde mich von daher nicht wundern wenn demnächst seltsame Kommentare z.B. eines Hasenbären o.ä. auftauchten.

    AntwortenLöschen
  17. Was es nicht alles gibt!
    http://4.bp.blogspot.com/_0QJEK6j_VUA/RguiJ44jN6I/AAAAAAAAAEM/yOP64ZQp0EQ/s320/Hasenb%C3%A4r1.JPG

    Aber ein Bild von einem Kiesfurzer habe ich nicht gefunden!

    AntwortenLöschen
  18. Zu der o.g. aktuellen Abofalle gibt es übrigens 2.964 Vertipper-Domains, siehe:

    http://forum.computerbetrug.de/allgemeines/59333-einschuechterungsfalle-per-tippfehler-skyppe-de.html#post291602

    AntwortenLöschen
  19. Zitat:
    "Mit dem vielen Geld aus den Abofallen kauften sich die Betreiber immer die teuersten Anzeigen bei Google und landeten bei allen Suchwörtern immer auf den ersten Plätzen von mehreren Millionen Einträgen. Trotz dieses Anzeigenmissbrauchs schritt Google nicht ein."

    Quelle (GoMoPa 19.06.09):
    http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=258&meldung=Google-bannt-Anzeigenkunden

    Die Überschrift "Google bannt Anzeigenkunden" ist schon längst überholt. Wenn überhaupt, dann schmeißt Google die Abofallenwerbung nur einmalig raus. Wenn der Abofallen-Betreiber dann dieselbe Werbung erneut einstellt, eventuell als ganzseitigen Frame innerhalb einer anderen Domain, dann ist der gefährliche Link sofort wieder da.

    Und die Verantwortlichen bei Google wissen wahrscheinlich seit Jahren, dass die Abofallen durch ein Doppelspiel mit unterschiedlich beschrifteten und gestalteten Anmeldeseiten auf Betrug im Sinne des Strafrechts basieren.

    Und Google verdient durch den Preis für die AdWords-Werbung mit.

    Chip.de und andere Online-Computerzeitschriften (rühmliche Ausnahme: heise.de) verdienen durch die Google-Zahlungen für AdSense-Werbung mit, wie z.B. für Chip.de im Kommentar vom 8. September 2009 19:08 gezeigt wird.

    Auch diese sind ab Kenntnis mitverantwortlich.

    Zitat:
    "Bindet der Betreiber eines Online-Portals die Suchergebnisse von Google in seine eigenen Seiten ein, so haftet er ab Kenntnis für etwaige rechtswidrige Suchtreffer."

    Quelle:
    http://www.suchmaschinen-und-recht.de/urteile/Haftung-fuer-Google-Suchergebnisse-Landgericht-Berlin-20080708.html

    Meiner Ansicht nach muß Google das Überprüfungssystem insbesondere für abends und an Wochenenden geschaltete Werbung grundlegend ändern. Dasselbe gilt auch für Yahoo und andere Suchmaschinen.

    Chip.de und andere Computerzeitschriften müssen die vorhandene Filterfunktion in AdSense nutzen.

    Positiv ist, dass Google die Betrugsseite
    "emule.de" Mitte 2008 aus dem Suchindex rausgeschmissen hat und im Herbst 2008 auch Mega-Downloads (Impressum damals ohne Handelsregisternummer!) endgültig rausgeschmissen hat.

    Emule.de erschien bis Mitte 2008 bei Eingabe des Suchbegriffs "emule" auf Platz 1, und zwar ohne Werbung. Bis heute ist das leider bei Yahoo immer noch der Fall!

    Die Veränderung Mitte 2008 sieht man auch gut bei Alexa:

    http://www.alexa.com/siteinfo/emule.de

    (Bitte dort von "Trailing 7 Days" auf "Max" umschalten)

    AntwortenLöschen
  20. Interessant! Ich habe eben die Probe aufs Exempel gemacht und "Mitfahrzentrale" bei Google eingetippelt. Siehe da, an erster, als Anzeigentext gelb unterlegter Stelle kam als Vorschaltportal die "online-mitfahrzentrale.de", die auf Frank Dreschers Abofalle "drive2u.de" weiterleitet.

    Wer meldet eigentlich Google, dass es sich um Abzockerseiten handelt, die da beworben werden bzw. wieviele Meldungen müssen gemacht werden, bis Google reagiert?

    Das könnte ja mal ein interessanter Ansatz sein, den Abofallenbetreibers ihre Geschäftsmodelle aushungern zu lassen.

    AntwortenLöschen
  21. Zitat:
    "Hamburg, 11. Juli 2008. Der niederländische Internetprovider Euroaccess muss
    die Raubkopien-Portalseite torrent.to vom Netz nehmen und die persönlichen
    Daten der Seiten-Administratoren herausgeben. Dies entschied das Gericht in
    Amsterdam am 8. Juli per einstweiliger Verfügung."

    Quelle:

    http://www.fafo.at/download/Anti-Piraterie/PresseinformationNiederlande.pdf

    AntwortenLöschen
  22. Ergänzung

    Zitat:
    "Die kriminelle Energie der Hintermänner scheint sich nun auch gegen ihre eigene Kundschaft zu richten. Kürzlich wurde Besuchern von Kino.to mit geschickt gestalteten Werbebannern die Vireninfektion des eigenen PCs vorgetäuscht. Ein Klick auf die gefälschte Sicherheitswarnung führte auf eine Website, die dem Nutzer ein kostenloses Anti-Viren-Programm zur Desinfektion des Rechners versprach. Mit der Registrierung schloss das ahnungslose Opfer ungewollt ein Zweijahresabo für 316 Euro ab."

    Quelle:

    http://www.focus.de/digital/internet/tid-13838/raubkopierer-kino-to-statt-kino_aid_380416.html

    AntwortenLöschen
  23. 2. Ergänzung

    Der Registrant von kino.to scheint laut IP-Adresse
    http://www.2x4.ru/ zu sein (?).

    Quelle:

    http://www.heise.de/netze/hilfe/foren/S-whois-kino-to/forum-104466/msg-16480203/read/

    Webhosting-Provider hinter dem Webhoster
    www.2x4.ru ist aber LEEWEB in Amsterdam/Niederlande (Stand: März 2009).

    Quelle:

    http://geotool.flagfox.net/?ip=94.75.199.177&host=www.2x4.ru

    Übersetzung des Inhalts von www.2x4.ru
    (bitte auf "Übersetzen..." klicken):

    http://translate.google.com/translate?client=tmpg&hl=de&u=http%3A%2F%2Fwww.2x4.ru%2F&langpair=ru|en

    AntwortenLöschen
  24. Die Seite torrent.to leitete laut Web-Archiv am 14.2.2008 weiter zu folgenden inoffiziellen Anmeldeseiten von MD:
    http://azureus.mega-downloads.net/anmelden/57
    http://bittorrent.mega-downloads.net/anmelden/57
    http://bitcomet.mega-downloads.net/anmelden/57
    http://utorrent.mega-downloads.net/anmelden/57
    Ausserdem zu firstload.de

    Quelle
    (bitte warten, bis in der Statusleiste links unten "Fertig" steht, mindestens aber 3 Minuten, dann versuchsweise mit der Maus auf die Links gehen):

    http://web.archive.org/web/20080214192517/http://www.torrent.to/

    --------------------------------------

    Aktuell leitet torrent.to weiter zu:
    http://www.opendownload.de/10/?web=10019&code=torrent
    http://www.opendownload.de/5/?web=10019&code=torrent
    http://www.opendownload.de/9/?web=10019&code=torrent
    http://www.opendownload.de/2/?web=10019&code=fire
    und zu
    http://www.firstload.de/affiliate/log.php?log=33851

    AntwortenLöschen
  25. Auch interessant das "whois" von torrent.to:

    http://whois.domaintools.com/92.241.162.198

    Zitat:

    person: Fritz Valentin
    address: ANONYMSERVICES
    address: AnonymServices Inc.
    address: Bella Vista, Marbella, Calle 53
    address: 68419 Ciudad de Panama

    AntwortenLöschen
  26. > Wer meldet eigentlich Google, dass es sich um Abzockerseiten handelt

    Zitat:
    "Wie können Sie konkret helfen?
    Wir sammeln alle Hinweise auf dubiose Fälle und Internetseiten. Diese leiten wir an interessierte Suchmaschinen weiter, um so die Möglichkeit zu schaffen, zwielichtige Downloadseiten aus den Werbeeinblendungen zu entfernen. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung in Form von Internetadressen entsprechender Anbieter. Wir brauchen aber auch Informationen wie Screenshots der entsprechenden Seite, Kopien von Rechnungen, Mahnungen, E-Mails usw. Welche Daten wir weiterleiten und was das bedeutet, das erfahren Sie in unseren rechtlichen Hinweisen."

    Quelle:
    http://de.openoffice.org/abgezockt/

    AntwortenLöschen
  27. > Wer meldet eigentlich Google, dass es sich um Abzockerseiten handelt

    Das kann jeder, bringt aber in der Regle fast nichts, da die Anzeige spätesten am nächsten Tag nach dem rausschmeissen vom Abofallen-Betreiber wieder neu geschaltet wird, oft unter einer anderen Landingpage-Domain. Dies wird von Google (wahrscheinlich aus finanziellem Interesse heraus) nach meiner Beobachtung nicht unterbunden.

    Link (Feedback zu AdWords-Anzeigen):

    http://adwords.google.com/support/aw/bin/request.py?display=form&contact_type=tiaff

    Wirksamer wird es sein, wenn große, bedeutende AdSense-Vertragspartner von Google dieses bei Google melden.

    AntwortenLöschen