Sonntag, 6. September 2009

Neue Rechnungswelle der L & H GmbH für mega-downloads.net

Laut aktuellen Meldungen rollt derzeit wieder eine Rechnungswelle per Mail durch Deutschland, Österreich und der Schweiz. Angehängt ist jeweils eine Rechnung im .pdf-Format über 96,00 Euro für den Folgevertrag von Megadownloads.  Hierbei ist interessant, daß als Bankverbindung erneut die Commerzbank Hannover angegeben wurde, denn das Konto wurde bereits seitens der Staatsanwaltschaft Hannover eingefroren.

"Rechtsanwalt" Ralf Hasenbäumer setzt offensichtlich nun alles auf eine Karte in der Hoffnung, die Klage auf Freigabe der zahlreichen gesperrten Konten gewinnen zu können. Steht er seitens des mafiös anmutenden Netzwerks gar unter Druck, um so zu agieren? In diesem Zusammenhang ist es schon beachtlich, daß die Rechnungen offensichtlich erneut aus der Abzock-Zentrale in Vlotho versandt wurden, für die Strohmann Brandes den Kopf hinhält. In Hinblick auf die bevorstehende Verhandlung vor dem Arbeitsgericht Herford ein Aspekt, der mich schmunzeln lässt, denn der musikalische "Geschäftsführer" gibt immerhin vor, von keiner Abzocke zu wissen. Da hat Frank Babenhauserheide sicher gut lachen, denn wenn es zum großen Knall kommt, halten immerhin seine Strohmänner Brandes (BWL Letter & Support GmbH - operatives Tagesgeschäft) und Schilling (L & H GmbH - Versender der Rechnungen und Mahnungen) erst einmal den Kopf hin.

3 Kommentare:

  1. > Rechnungswelle per Mail durch Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Österreich kann nicht sein. In der Anmeldemaske waren 2008 nur Deutschland und Schweiz auswählbar. Bitte selber probieren (ggf. vorübergehend AdBlock Plus deaktivieren, lange Ladezeit abwarten):

    http://web.archive.org/web/20080117170014/http://www.mega-downloads.net/lay/Bitcomet_downloaden.html

    Auch die Google-Suchwort-Werbung für die 144 inoffiziellen Anmeldeseiten von MD erfolgte (meistens nur abends und an Wochenenden) nur
    bei google.de und google.ch .
    Aber nicht bei google.at .

    Die damaligen Abzocker in Österreich fühlten sich wohl sicherer vor der österreichischen Staatsanwaltschaft, wenn es Opfer nur im Ausland gab.

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  2. Das ist nicht korrekt. Auch zu meiner aktiven Zeit wurden Mahnungen nach Österreich sowie der Schweiz versandt und es erfolgten auch aus diesen Ländern Zahlungseingänge.

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  3. Haben am 26.08. den Vordruck vom Verbraucherschutz per Einchreiben/Rückschein an die L&H GmbH geschickt, denn wir sind auch vor 1 Jahr in die Falle getappt.
    Heute kam der Brief zurück: "Die angegebene Firma unter dieser Anschrift exestiert nicht!"

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