Mittwoch, 7. April 2010

Beitrag aus einem anderen Forum

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich, bzw. mein Mann ist ebenfalls betroffen von den Machenschaften von Mega Downloade. Mein Mann hat im Jahr 2008 nach einem kostenfreien Antivieren Programm gesucht. Er hat auch die angaben gemacht. Ohne zu wissen das es etwas kosten( waren keine Preise zu erkennen). Anschliessend hat er ein besseres Virenprogramm gefunden und das erste gelöscht. Nach 15 Tagen, haben wir eine Rechnung erhalten. Wir haben auch gleich Widerspruch eingelegt, aber die 14 Tage Widerspruchsrecht waren rum. Wir haben es geblichen. Weil wir wussten, dass wir damit nicht durchkommen würden. Im nachhinein haben wir die Berichte und die Forens anderer Betrffene gefunden. Im letzten Jahr haben wir erst eine Mahnung und dann ein Inkassoschreiben erhalten. Aufgrund der Bericht von Akte und den Foren im Internet haben wir uns mit Staatsanwaltschaften und Verbraucherzentralen in Verbindung gesetzt. Sie haben uns geraten es ruhen zu lassen und nicht zu bezahlen. (Inkassoschreiben.Sept. 09 Rechnungsbetrag belief sich auf 173, 21 €). Gestern 06.04. haben wir ein weiteres Inkassoschreiben von Collector GmbH & Co. erhalten der Rechnungsbetrag beläuft sich auf 155,77 €. Nun ist die Frage was sollen wir tun?????
 Na, da ergibt sich die Antwort doch gleich innerhalb der gestellten Frage, und das auch noch aus berufenen Mündern. Solche Forenbeiträge zeigen aber auch einmal mehr auf, wie groß auch heute noch die Verunsicherung ist, auf die die Abzocker abzielen. Ich habe dem Forenschreiberling meinen Blog empfohlen. Sollte die Dame sich die Mühe machen, diesen aufmerksam zu lesen, so sollte die Verunsicherung dahin sein. Und wenn nicht, dann ist ihr auch nicht mehr zu helfen, sorry.

Kommentare:

  1. Was ist wohl gemeint mit "Wir haben es geblichen" ? Ich bin ratlos.

    AntwortenLöschen
  2. http://board.gulli.com/thread/1219325-auf-abofalle-reingefallen-was-dagegen-unternehmen-bitte-erst-lesen-dann-posten/

    alternativ: http://www.abofallen.info/page/public/index.php

    Gruß
    Baer

    AntwortenLöschen
  3. Wahrscheinlich ein Tppifehler! ;)

    geblichen = beglichen

    Wenn dem allerdings so wäre, wäre der Rat, nicht zu zahlen, so nicht korrekt. Es könnte dann nämlich aus dem ersten Bezahlen ein Vertragsschluss konstruiert werden. Hier müsste dann ein Fachanwalt (Internetrecht) den Sachverhalt prüfen und ggfs. Negativ-Klage gegen Mega-Downloads einreichen.

    AntwortenLöschen
  4. Zum einen begründet eine Zahlung nicht einen ansonsten rechtsungültigen Vertrag. Zum anderen versuchen es die Gauner nicht, vor Gericht zu klagen. Dabei würden sie nämlich den Kürzeren ziehen. Erst wenn man einer Ratenzahlung oder Stundung zugestimmt hat... ab zum Anwalt. Vorher bleibt die Geldbörse zu und dem "Inkassostalking" begegnet man mit Aussitzen. Hat sich seit Jahren in der Nutzlosbranche bewährt. http://www.katzenjens.tv/2010/03/schon-bezahlt-oder-gar-ratenzahlung-die.html

    AntwortenLöschen
  5. > Ich bin ratlos.

    http://synonyme.woxikon.de/synonyme/blechen.php

    AntwortenLöschen
  6. wenn ich so manchen Erfahrungsbericht lese, frage ich mich ob zwischen Rechtschreibung und Grammatik und dem Reinfall auf die Abzocker nicht doch ein Zusammenhang bestehen könnte.

    AntwortenLöschen
  7. > im Jahr 2008 nach einem kostenfreien Antivieren Programm gesucht.

    Sah ein Ausschnitt der benutzten Anmeldeseite exakt so aus (Preis nicht unterstrichen)?

    AntwortenLöschen
  8. "wenn ich so manchen Erfahrungsbericht lese, frage ich mich ob zwischen Rechtschreibung und Grammatik und dem Reinfall auf die Abzocker nicht doch ein Zusammenhang bestehen könnte."

    Definitiv. Die Nutzlosbranche leben einerseits natürlich von "DAS ZIEHE ICH DIR VOM TASCHENGELD AB!" (Quelle: Tausende internet- und rechtsunkundige Eltern) und andererseits von genau ebensolchen einfacher gestrickten/gutgläubigen Leuten, die sich leicht von Drohkulissen beeindrucken lassen.

    AntwortenLöschen
  9. Wenn ich mir die Rechtschreibung und den Satzbau des o.g. Beitrags anschaue, dann frage ich mich allerdings schon, ob es nicht sinnvoll ist, einen "Internet-Führerschein" einzuführen. Die "Nutzlosbranche" lebt >>ausschließlich<< von der Blödheit der Anwender. Es wird niemals einen Kontakt zwischen Anwender und Anbieter geben, wenn dieser nicht explizit seine persönlichen Daten zwecks Anmeldung auf der Seite hinterlässt. Und seien wir mal ehrlich - ob mit oder ohne Kostenhinweis: ein Haken ist doch immer bei der Sache. Nach dem Schwall der Medien sollte das auch beim letzten Hinterwäldler angekommen sein. Suche ich eine kostenlose Software und bekomme einen Anmeldebildschirm vorgesetzt, dann ist doch meine erste Amtshandlung: zurück zur Suchseite, Seite verwerfen. Wer das nicht versteht, der hat im Internet nichts verloren.

    AntwortenLöschen
  10. > Die "Nutzlosbranche" lebt >>ausschließlich<< von der Blödheit der Anwender.

    Ich finde, man sollte die Opfer von Abofallen nicht als blöd beschimpfen. Die Nutzlosbranche lebt nach meinem Eindruck vor allem von ihrer eigenen kriminellen Energie (bandenmäßiger Betrug durch Vorspiegelung falscher Tatsachen in der Erklärung in der Mahnungs-Email, Inkasso-Stalking, Geldwäsche in Dubai).

    > "Nach dem Schwall der Medien sollte das auch beim letzten Hinterwäldler angekommen sein."

    Ein Schwall hilft nicht, wenn in den Medien nur die offiziellen Eingangsseiten der Abofallen und verwaiste Briefkästen gezeigt werden und nicht die Eigenschaften und Gefahren von Google-AdWords-"Werbung" (=Beihilfe zum Betrug), Landingpages, Kino.to-Weiterleitungen und Anmeldemasken detailliert erklärt werden.

    > "Wer das nicht versteht, der hat im Internet nichts verloren."

    Auch falsch. Abofallen haben im Internet nichts verloren. Aus meiner Sicht sollten Politk und Justiz aktiv werden, um Download-Abofallen, die es übrigens nur im deutschen Sprachraum gibt, und das Inkasso für systematisch unberechtigte Forderungen zu stoppen.

    AntwortenLöschen
  11. >der hat im Internet nichts verloren.<

    Und das entscheiden dann Sie????
    Sprechen wir dann auch wieder von Untermenschen??
    Nur weil es Betrüger im Netz gibt sollen gutgläubige aus dem Netz verbannt werden?
    Ach ja vergessen wir nicht die Alten und die Kinder, die haben dann auch nichts mehr im Netz verloren!

    Selten so einen Schwachsinn gelesen!

    AntwortenLöschen
  12. Au weia, auf was für ein Niveau ist denn die Diskussion abgerutscht?

    1. Niemand hat die alleinglückseligmachende Wahrheit für sich gepachtet.

    2. Auch Abofallenbetreiber sind nur Menschen - also fehlbar.

    3. Geht es bei dem Blog hier doch gerade um die Verfehlungen der unter 2. erwähnten Personen.

    4. Sollten sich die Antiabzocker nun wirklich nicht untereinander beschimpfen. Das sollten wir dem unter 2. erwähnten Personenkreis überlassen, um sie so zu isolieren.

    5. Gerade diejenigen, die die Anonym-Funktion so gerne nutzen, sollten doch bitte sachlich bleiben, um sich nicht als Abzocker zu outen.

    AntwortenLöschen
  13. Wenn man sich meine Aussagen weiter oben mal ansieht, dann hätte man eigentlich schon verstehen sollen, dass die Kernaussage ist: Betrügern sollte man das Handwerk legen. Das funktioniert aber nur, wenn der Anwender auch VOR dem Bildschirm seinen Verstand einschaltet. Einfach gefragt: welchen ersichtlichen Grund könnte es geben, Anmeldedaten preiszugeben für eine Software, die eigentlich kostenlos ist? Allein der Kontext sagt doch schon alles.

    >Und das entscheiden dann Sie????<
    Ganz genau das tue ich.

    >Selten so einen Schwachsinn gelesen!<
    Wenn Sie meine Kernaussage verstanden hätten, würden sie anders denken.

    >Ein Schwall hilft nicht, wenn in den Medien nur die offiziellen Eingangsseiten der Abofallen und verwaiste Briefkästen gezeigt werden und nicht die Eigenschaften und Gefahren von Google-AdWords-"Werbung" (=Beihilfe zum Betrug), Landingpages, Kino.to-Weiterleitungen und Anmeldemasken detailliert erklärt werden.<
    Der einzige, der es ermöglicht, Daten an diese ominösen Betreiber weiterzugeben, ist ganz allein der Anwender. Auch Landingpages sind nicht anderes als dumme Formular-Seiten, die nur darauf warten, submitted zu werden.

    AntwortenLöschen
  14. Die Blue Byte ist "umgezogen" mit ihren Briefkästen:

    Blue Byte

    P.O Box 1430, House No.89, Block 15, Al-Riyad, Khartoum, Sudan

    Phone: +971 7 2046626 / 050-2728264 Fax: +971 7 2046627

    http://www.raktrade.com/searchMemberText--blue%20byte/member.search.page.aspx

    AntwortenLöschen