Mittwoch, 16. November 2011

Smartphone-Viren sind oft nur heiße Luft

Die Digitale Welten GmbH in München steht offenbar kurz vor der Lancierung eines neues Projektes. Zumindestens weist darauf die Startseite auf androscan.net hin, deren Domain den Münchner Abofallenbetreibern Müller und Xxxxx zuzuordnen ist.

Gerade erst fand ich einen interessanten Artikel zum Thema Antiviren für Smartphones und machte mir meine höchst eigenen Gedanken darüber, was uns da zukünftig aus München präsentiert werden wird. Lesenswert ist zu der Thematik ein heute erschienener Artikel von TelTarif, in dem es einleitend wie folgt heißt:
Sie reden vom Untergrundgeschäft mit mobiler Schadsoftware, von mangelndem Bewusstsein bei der Absicherung mobiler Geräte oder von einem großen Gefahrenpotenzial für mobile Geräte und deren Anwender: Sie, das sind die Hersteller von Antivirensoftware, die ihre Produkte gerne auf Smartphones sähen. Experten sind da anderer Meinung - und raten derzeit sogar eher von Scanner-Software ab. Wer bei Apps auf die Herkunft achtet, hat schon viel gewonnen.
"Man kann sagen, dass die Antiviren-Software-Hersteller ein großes Interesse haben, die Gefahr groß aussehen zu lassen, manchmal auch größer als sie wirklich ist", sagt Jürgen Schmidt, Chefredakteur des Fachdienstes "Heise Security". Die Smartphone-Bedrohung sei noch um etliches kleiner als beim Windows-PC. "Ein Virenscanner ist derzeit definitiv noch keine Pflicht fürs Smartphone."
Quelle: teltarif.de

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie genau sich das Angebot aus München präsentieren wird. Zugegeben: ich persönlich mag nicht daran glauben, dass ausgerechnet die umtriebigen Herren Müller und Xxxxx ein seriöses Geschäft zu betreiben gedenken. Aber man weiß das natürlich nie. Man hat ja auch schon Pferde vor Kalletaler Apotheken kotzen sehen.

Kommentare:

  1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  2. Da scheint etwas in Vorbereitung zu sein:

    h**p://bha3s7hex6.androscan.net/

    (IP 91.228.249.92, IBS CONSULT SRL) hat einen ähnlich schwer zu merkenden Subdomainnamen wie eine der beiden Anmeldeseiten der früheren Abofalle:
    scanx4hex0a.antivirus-security.net

    Quelle

    Hauptdomain:

    h**p://androscan.net/

    (IP 89.31.143.1, IP Exchange GmbH, Zitat: "Forbidden")

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  3. Ergänzt man die Datei
    C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts
    (mit Administrator-Rechten) um den Eintrag

    89.31.143.1 bha3s7hex6.androscan.net

    so wird folgendes angezeigt:
    Screenshot

    Das "Forbidden" bei anderen Subdomains ist verschwunden.

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