Sonntag, 4. April 2010

Aufgrund mehrerer Nachfragen: RICHTIG, plötzlich 50.000 EUR weniger

Manche können es nicht fassen oder wollen es nicht verstehen, aber ich kann nur das in diesem Blog wiedergeben, was tatsächlich gerade in Form der Schriftsätze passiert. Wir erinnern uns bitte.

Mit Schriftsatz vom 04. September 2009 klagt die L & H GmbH wegen Schadenersatzanspruch aus Delikt auf exakt 75.648,43 EUR. Faktisch heißt es konkret (ich zitiere):
"Die Klägerin ist selbstverständlich gegenüber der Firma Blue Byte FZE verpflichtet, die gesamten Beträge auszukehren. In diesem Zusammenhang besteht eine Schadenersatzforderung. Die Gesellschaft hat den Betrag zu ersetzen. Die Beklagten wurden mit Schreiben vom 15.05.2009 unter Fristsetzung zum 18.05.2009 zur Rückzahlung aufgefordert. Die gesetzte Frist blieb ergebnislos. Die Erhebung der Klage war geboten."
Nach monatelangen Schriftsätzen werden dem Gericht nun seitens der Gegenseite Stellungnahmen eines Mr. Abubakr Salih Mohammed Nur Sidahmed präsentiert, aus denen es im Kern wie folgt verlautet (ich zitiere):
"In dem Schreiben bestätigt der Geschäftsführer im Namen der Firma Blue Byte FZE - auch in der Ausgestaltung als Load House FZE - das die Forderung in Höhe von 25.648,43 EUR gegenüber der Firma L & H GmbH geltend gemacht wird."
Nicht nur, daß die ganzen Anlagen (stets als "Beweis" deklariert) nicht einmal beigefügt wurden, so dürfte sich dem letzten Deppen erschliessen, daß es plötzlich um exakt 50.000 EUR weniger zu gehen scheint. 

Es bleibt abzuwarten, wie das Landgericht nun agieren wird. Ich jedenfalls genieße erst einmal das Osterfest - und werde selbiges im Kreise meiner Familie mit einem schicken Hasenbraten feiern.

Kommentare:

  1. Oh bitte, alle die die letzte Seite lesen können, können diesen schmarn hier nicht glauben!!

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  2. Nun, dieser "Schmarn" sind Zitate aus den Schriftsätzen, werter Anonym. Und nun?

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  3. Hat aber alles nichts mit Ihrer Unterschlagung zu tun! Und nun?

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  4. Vollkommen richtig, denn es geht hier um die zivirechtliche SCAHDENERSATZKLAGE vor dem LG Bielefeld.

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  5. Zitat:
    "25.648,43 EUR"

    Eine Möglichkeit: ein versehentlicher Druckfehler ("2" statt "7").
    Weitere Möglichkeit: Taktik. Zunächst wird ein Teil des Betrages eingeklagt.

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  6. Eine mögliche Ursache für die 50.000€ Differenz könnte vielleicht sein, dass das Geld in 2 Stufen eingeklagt werden soll, um die (vom Streitwert abhängigen) Gerichtskosten zunächst geringer zu halten. Und erst, wenn durch ein erstes Gerichtsverfahren die Erfolgsaussichten für die Klägerseite besser eingeschätzt werden können, ggf. die restlichen 50.000€ einzuklagen. So ähnlich war das auch in diesem Video, wo ein Musiker (Michael W.) bei einer Gewinnspiel-Abofalle 1 Million gewonnen hatte. Er klagte zunächst aus diesem Grunde nur einen Teilbetrag ein:

    http://frickemeier-daily.blogspot.com/2010/03/millionengewinn-der-internet-sheriff.html#links

    Zitat (Zeitpunkt 4:40):
    "Dort hat er, anstatt die Million, erst mal 1000 € eingeklagt..."

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  7. Es ist schon sehr peinlich wie sehr Sie auf Kleinigkeiten herumreiten, und anscheinend verzweifelt nach weiteren Adjektiven suchen - Ihren Text noch ein bisschen spannender zu gestalten und auszuschmücken.

    Es scheint als hätten Sie etwas zu verbergen, und wir werden es mitbekommen - denn auf nichts gleich 2 Einträge lang herumreiten .. gleicht einem Witzbold, - der einzige Troll hier sind Sie lieber Herr Frickemeier

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  8. Sie bringen mich zum Lachen, Anonym, danke dafür. By the way: wer ist denn "wir"?

    ;-)

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  9. Nachdem die Firma hier mitliest, haben die den Schriftsatz schon korrigiert? Oder muss erst "Abdul aus Dubai" was nachreichen? (Haben Sie inzwischen die Anlagen bekommen, und falls ja, ist der Fehler dort auch?)

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  10. Nein, korrigiert wurde nichts, die Anlagen liegen uns auch noch nicht vor - stattdessen haben wir gestern auf den Schriftsatz entsprechend erwidert und unter anderem auf den widersprüchlichen Schriftsatz aufmerksam gemacht.

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  11. Diese Klage hier ist echt ein Kalauer. Ebenso wie die dämlichen anonymen Kommentare der Betroffenen.

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  12. Nein, keine Neuigkeiten. Ich würde ja liebend gerne über selbige in Form eines Artikels berichten - aber es ist nach wie vor das Schweigen im Walde.

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