Freitag, 12. März 2010

Und ewig grüßt das Murmeltier: erneute Mahnwelle rollt durch Deutschland!

Erneut rollt eine Mahnwelle der Merlinapoli UG durch Deutschland, der Briefstempel weist erneut das Postfach 10110 aus 63303 Dreieich aus - und auch die Bankverbindung ist merkwürdigerweise die gleiche geblieben:
Deutsche Bank PGK
Kontoinhaber: Merlinapoli UG
Kontonummer: 153612700
Bankleitzahl: 20070024
Neu ist dieses mal der bequeme Zahlungsweg: so wurde ein vorausgefüllter Überweisungsträger gleich mitgesandt - wenn das kein Service ist!

Bleibt nur der erneute Hinweis auf das Kalletaler Dreieck:

Kommentare:

  1. Hallo, Leute
    Laßt Euch hier auf gar nichts ein. Habe heute auch eine derartige Mahnung (11.3.2010) zum ALLERLETZTEN MAL bekommen. Ich bin im Besitz eins Schreibens der Deutschen Post, daß in Dreieich ein Postfach 101100 nicht existiert. Wenn dieses Postfach also nicht existiert, habe ich auch keine "LETZTE MAHNUNG vor Übergabe..." von hier erhalten.

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Claus, ich hab so das Gefühl, dass den Abzockern dein Blog egal ist bzw. dieser auch wenig Einfluss auf dessen Aktivitäten hat, sonst müsste das Konto doch längst dicht sein oder?

    AntwortenLöschen
  3. Oh, das sehe ich entschieden anders, wie die Reaktionen seitens der Abzocker in den letzten Monaten zeigen. Was das Konto angeht: soweit mir bekannt laufen bereits massive Beschwerden seitens einiger Leser hier gegen das Verhalten der Deutschen Bank. Man darf gespannt sein, wie lange es dauert, bis auch dieses Konto gekündigt wird ;-)

    AntwortenLöschen
  4. 1. wurde bei einigen anderen Abzockern schon beobachtet, dass sie ungeachtet eines bereits gekündigten Kontos, weiter mit der nicht mehr existenetn Bankverbindung mahnten, um ihre Glaubwürdigkeit zu wahren.

    2. Ist es nicht selten vorgekommen (prominentestes Beispiel "Katja Guenther), dass die Bank per EV zum aufrecht Erhalten des Kontos genötigt wurden.

    Hat also nichts zu sagen mit der Bankverbindung. Leider wird man den wahren Grund, aufgrund der Schweigepflicht nicht so leicht rausbekommen!

    AntwortenLöschen
  5. Zitat: "Hat also nichts zu sagen mit der Bankverbindung. Leider wird man den wahren Grund, aufgrund der Schweigepflicht nicht so leicht rausbekommen!"

    Das ist so nicht ganz richtig:

    1. Ist die Bankverbindung bzw. deren Kündigung tatsächlich die Achillesferse der Abofallen-Mafia und

    2. Ist das zwar richtig mit der Schweigepflicht, nur will kein Geldinstitut mit der Abofallen-Masche in Verbindung gebracht werden, weshalb die i.d.R. sofort mit Kontokündigung reagieren, sobald entsprechende Hinweise vorliegen. Tatsächlich hatte ich mal einen Hinweis gegeben, woraufhin ein Bankmitarbeiter mich persönlich angesprochen hatte. Der rief sogar noch mal an, um sein Leid darüber zu klagen, dass der Bernhard Syndikus eine 7-seitige einstweilige Verfügung veranlasst hatte, das Konto für einen Abwicklungszeitraum von 4 Monaten aufrecht zu erhalten, ohne dass die Bank dazu gehört worden war. Mittlerweile haben die Privatbanken sogar einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der sich mit dem Phänomen der Abzo-Fallen befasst. Den einstweiligen Verfügungen vom Bernhard Syndikus wird nur noch in den Fällen statt gegeben, wo Internetresistente Richter damit konfrontiert werden, was auch immer seltener der Fall ist.

    AntwortenLöschen
  6. Welche Bank hat denn da so cool reagiert? War das jetzt erst mit der 7-seitigen einstweiligen Verfügung und welche Abofallen-Seite betraf das denn?

    AntwortenLöschen
  7. Endlich mal ein Richter, der die Masche der Download-Abofallen durchschaut (hier: opendownload.de)!
    "Zivilgericht verurteilt 'Rechtsanwalt' Olaf Tank und Content Services Limited (GF:Alexander Varin) nach Betrug zu Schadensersatz"

    Die Urteilsbegründung halte ich für sehr lesenswert:
    http://www.fastix.de/r/AG_Marburg_91C_981_09%2881%29.pdf

    Quelle:
    http://fastix.blogspot.com/2010/03/zivilgericht-verurteilt-rechtsanwalt.html

    AntwortenLöschen
  8. @ Anonym: das war eine Sparkasse im Fränkischen und es ging um Abofallen des Frankfurter Kreisels. Der Mitarbeiter war zunächst geschockt über das Ausmaß, das die Abzock-Mafia inzwischen angenommen hatte, dann wie gesagt über die einstweilige Verfügung - natürlich von Bernhard Syndikus - und letztlich darüber, dass die Sparkassen mit dem Problem ziemlich allein gelassen wurden, wohingegen die Privatbanken da schon reagiert hatten. Erklärt ja auch, warum die Abzocker immer mehr auf Regionalinstitute wie Volksbanken und Sparkassen ausweichen.

    AntwortenLöschen