Montag, 12. Dezember 2011

Firstload der Wiener Abzocker mit erneut verändertem Impressum, Teil Drölf

Screenshot vom 12.12.2011
Die aktuellen Entwicklungen um kino.to scheinen den "kleinen Prinzen" Valentin Fritzmann irgendwie aus der Bahn geworfen zu haben. Nicht anders ist zu erklären, dass das Impressum von Firstload nun erneut verändert wurde und eine Kreditkartenzahlung über das aus Adjerbaijan stammende "Unternehmen" augenscheinlich nicht mehr möglich ist.

Apropos Valentin Fritzmann - ich persönlich bin mir ziemlich sicher, dass er sich die Vorweihnachtszeit irgendwie anders vorgestellt hat, denn weite Teile seines in Deutschland implementierten Abzock-Imperiums liegen derzeit brach, wichtige Partner brachen einfach mal so weg. Die Führungsriege der Digitale Welten GmbH z.B. sitzt nach erfolgreichem Zugriff der Nürnberger Zollfahndung in Haft und auch der Kalletaler Pferde- und Designer-Drogenhändler Frank Babenhauserheide wurde kalt erwischt und erst einmal kaltgestellt nach den umfangreichen Durchsuchungs- und Sicherstellungsmaßnahmen. Dann hätten wir desweiteren noch ein Landeskriminalamt Niedersachsen, welches in Sachen Megadownloads akribisch ermittelt - und nicht zuletzt die Tatsache, dass die vermeintliche "Führungsspitze" von kino.to den werten Herrn Valentin Fritzmann ganz böse belastet und zu Protokoll gab:
Von der Anklage dazu befragt, woher das System kino.to eigentlich seine Einkünfte beziehe, gab S. an, dass der Kopf der Bande, Dirk B., von Valentin F. monatliche Zahlungen erhalten habe, die zeitweilig im sechsstelligen Bereich gelegen haben. Dies habe ihm Dirk B. erzählt. Um Werbung für kino.to zu machen, habe F. zudem auf dem Portal Gulli.com, das er zuvor gekauft hatte, ein Interview zu diesem Thema platziert. Dieses Interview sei gemeinsam von dem Angeklagten selbst und zwei weiteren kino.to-Betreibern entwickelt und niedergeschrieben worden.
Quelle: Auszug aus der Pressemitteilung der GVU

Ich komme nicht umhin an meinen öffentlichen Brief an Papa und Sohnemann Fritzmann zu denken. Richtig: er stammt aus 2009 und blieb leider unbeantwortet. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Immerhin ist bald Weihnachten - und der kleine Prinz wird zukünftig vielleicht ja mehr Zeit haben als ihm lieb ist...

Kommentare:

  1. "die Vorweihnachtszeit irgendwie anders vorgestellt hat, denn weite Teile seines in Deutschland implementierten Abzock-Imperiums liegen derzeit brach"

    ...falls er die deutsche Inkassofirma überhaupt noch braucht. Inzwischen scheint Firstload teilweise durch die Firma "mobile business engine GmbH", Berlin per Handyrechnung abbuchen zu lassen:

    Movies2k.to-Werbung (anonymisiert) von Firstload.de alias Fitschigogerl.com (Video)

    ... und teilweise per Kreditkarten-Abbuchung:

    Alluc.org-Werbung (anonymisiert) von Firstload.de alias u.a. Reelvidz.com (Video)

    Anmeldeseite 2/2 (Screenshot)

    Fullscreen-Videowiedergabe: Klick rechts unten, zurück zum Normalscreen: "Esc"-Taste.

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  2. Abofallen-Landingpage für Firstload:
    h**p://spendefuerafrika.tumblr.com/

    Zitat:
    "Ganz einfach! Jeder von euch spendet 25 € in dem er das Spendenformular bei Firstload ausfüllt.
    ► Klicke hier, um zu spenden!"

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  3. "Nicht anders ist zu erklären, dass das Impressum von Firstload nun erneut verändert wurde und eine Kreditkartenzahlung über das aus Adjerbaijan stammende "Unternehmen" augenscheinlich nicht mehr möglich ist."

    Das da:
    http://usedept.com/en/imprint

    Screenshot 1
    Screenshot 2

    siehe auch:
    http://www.abzocknews.de/tag/ferenio-trading-ltd/

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  4. Die Firma Ferenio Trading LTD ist ja sehr interessant:

    "Ferenio Trading LTD 39/2 Istiglaliyyat Street, Apt. 9, AZ 1001, Sabail District, Baku Azerbaijan
    The official reseller of i-filez.com"

    Quelle:
    h**p://esharefile.net/
    Screenshot

    "Ferenio Trading Ltd ... OUR PRODUCTS ... depositfiles.com"

    Quelle:
    h**p://www.depfil.com/products.php
    Screenshot

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